Wadi Halfa - Dongola
böse Wellblech- und Staubpisten durch schöne Dörfer mit bunt gestalteten Toren
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In 2 Jahren soll die ganze Strecke vollständig geteert sein, Inschallah
Umfahrung des Dritten Katarakts, da dort von den Chinesen auch eine Staumauer gebaut wird
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Abri - Insel Sai - Westufer
Autofähre auf Bestellung, Personenfähre
Wawa - Soleb oder Sulb
Personenfähre, Fährmann wohnt bei der Bushaltestelle. Für mich der best restaurierte Tempel, ein Besuch lohnt sich!
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Möglichkeit zum Übernachten im Haus des Tempelwächters oder Fährmanns
Delgo - Sesebi
Autofähre je nach Wasserstand des Nils, Einfahrt auf feuchter Sandbank! und im Januar sehr steile Auffahrt am anderen Ufer


Beim Markt in Delgo nach dem Fährmann, der zugleich Wirt ist, fragen obs möglich ist. Die Ruinen allein lohnen sich nicht für eine Überfahrt, wenn man nicht auf der Westseite nach Dongola runterfahren will. Im Winter kann man auf dieser Strecke die riesigen Kamelherden, welche von Kordofan und Darfur nach Ägypten unterwegs sind, antreffen. Auf dieser uralten Karawanenstrasse, die "40 Tage Strasse", waren früher auch Händler mit Sklaven, exotischen Tieren und Rohstoffen unterwegs



Dongola - Khartum
ist nun durchgehend geteert. Meldepflicht in Dongola bei der Polizei.
Mehrere Tankstellen und Restaurants zb Tamtam N 17° 02.7' E 31° 36.4'

Dongola - Karima - Merowe
die Strasse wird 2008 durchgehend geteert sein, im Moment in der Mitte noch rege Bautätigkeit

Merowe - Bayuda Wüste - Atbara - Khartum
durchgehend geteert


eine Brücke bei Merowe ersetzt nun die Fähre, Meldung bei der SecurityPolice

An der Brücke über den Nil bei Atbara wird heftig gebaut.
Ein Abstecher auf Pisten zum Natronkrater N 18° 24.2' E 32° 31.0'

wo Salzerde von Hand gewonnen wird, lohnt sich, die Ruinen von Ghazali hingegen nicht, ausser
man interessiert sich für die Kirchengeschichte
Old Dongola
sandige Piste am Ostufer von Dongola aus, Autofähre vom Westufer, Piste zT dem Nil lang von Merowe/Kurru



Dieselpreise Januar 2008
Khartum 1 l für 1 SP und im Norden so um die 1.125 SP

Geschichte
Die >nubischen Könige des >Reiches Kush unterwarfen zeitweise sogar die ägyptischen Pharaonen >Taharka und >"Die schwarzen Pharaonen" und entwickelten eine eigene Hochkultur >Kerma, wo demnächst ein ganz neues Museum eröffnet wird.
Klima
tagsüber bis 40° im Dezember, nachts kanns schon mal 0° in der Wüste werden, ist aber eher die Ausnahme. Wir hatten 11° minimum, manchmal wehte ein sehr kalter starker Nordostwind
Fotoverbot
In Shendi und Dongola herrscht striktes Fotoverbot, wer erwischt wird, muss mit Gefängnis rechnen! Ganz anders in den Dörfern und auf Märkten, wo man von den Sudanesen zum Fotografieren aufgefordert wird.
Sicherheit
Der Nord-Sudan ist das Land, wo ich mich im Moment am besten aufgehoben fühle. Sogar in Omdurman, einstiger Wohnsitz von Bin Laden und Fundihochburg, wurden wir überall freundlich willkommen geheissen, als wir (sechs Leute) Freitagabend den Tänzen der Derwische zwischen vielen einheimischen Gläubigen zuschauten. Unterwegs schenkten uns arme Leute Brot, Eier, boten uns ihre Häuser als Übernachtungsort an, die ungewohnte und grosszügige Gastfreundschaft war beschämend.
Kulinarisches
das herrliche runde Brot erkennt man an den orangen Plasticsäckchen, in welche es eingepackt ist, Bäckereien an den langen schmalen Holzladen, welche an den Mauern stehen.


In den zahlreichen Imbissbuden auf den Märkten und an der Strasse werden Foul, Falafel, Suppen, leckere Gemüsegerichte, Okra, Auberginen, viele verschiedene andere Bohnen und Linsengerichte angeboten

In den Strasse stehen kleine Teebuden, wo man Schwarztee, Karkade oder mit Kardamom und Ingwer gewürzten Kaffee trinken kann.

Pepsi, Sprite, Fanta, Cola und in den grossen Ortschaften alkohlfreies Bier, Wasser an grossen öffentlichen Zisternen oder Wasserkrügen an den Strassen

Bananen, süsse Pampelmusen, Orangen, Limonen, Guaven, Mangos im August/September, Äpfel, Melonen, Kartoffeln, Zwiebeln, Auberginen, Gurken, Tomaten, Zucchetti, Peperoni, Peperoncini, Karotten, Okra, Eier, Feta und Fleisch.

In Khartum kann man am Nil riesige fritierte Nilbarsche in kleinen Restaurants an der Strasse verzehren
Seit meiner letzten Reise 2004 hat sich sehr viel getan, es herrscht eine rege Bautätigkeit im ganzen Land. "Schuld" daran seien die Chinesen, die arbeiten 20 Stunden am Tag und brauchen nur 4 Stunden Schlaf, erklärte ein Sudanese
viel Freude an den Bildern wünscht
Ursula









