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Ägypten: Wüstenwanderung auf den Spuren libyscher Schmuggler

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Re: Ägypten: Wüstenwanderung auf den Spuren libyscher Schmug

Beitragvon AndreasLidl » 09.12.2013 13:24

Hallo,

Kuno hat geschrieben:Die Matte hat Alexander extra gross genug gewaehlt so dass sich Schlangen & Skorpione neben ihm gemuetlich einrichten koennen und es zu keinen Konflikten kommt:wink:


nein, er hat nachts absichtlich seine Kanister tropfen lassen, um mit dem Wasser die Tiere von seiner Matte weg zu locken. 8)

Gruß Andreas
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Re: Ägypten: Wüstenwanderung auf den Spuren libyscher Schmug

Beitragvon Kuno » 09.12.2013 16:23

...oder sie sogar zu ertraenken :!:
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Re: Ägypten: Wüstenwanderung auf den Spuren libyscher Schmug

Beitragvon Alexander » 10.12.2013 16:07

Hi Surfy,

Surfy hat geschrieben:Ich hätte jetzt latent die Gefahr gesehen, dass auch eine Schlange oder ein Skorpion sich gerne unter die Matte oder an den Schlafsack kuscheln...

Bedenken diesbezüglich hatte ich bisher keine. Den einzigen Skorpion, den ich in neun Jahren Ägypten gesehen habe, traf ich in Abu Simbel in meinem Hotelzimmer ;-)

Mit Schlangen hatte ich bisher auch keine Probleme. Ich hoffe, dass es den Kaltblütlern nachts zu kalt ist und sie deshalb auf längere Wanderungen verzichten. Ich hoffe, ich irre mich nicht mit dieser Annahme. Evtl. könnte hier ein Schlangenexperte Licht ins Dunkle bringen :roll:

Ich habe eher das Gefühl, dass mich nächtens weder ohnbeinige, noch zwei und auch keine vierbeinige Kuschelpartner besuchen. ;-) Ob das an den lauten Schnarchgeräuschen liegt, kann ich nicht sagen. Ich höre mich selber nicht :mrgreen:

Ertränken möchte ich natürlich keins der niedliechen Krabbeltierchen. 8)

Grüsse
Alexander
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Ägypten: Wüstenwanderung auf den Spuren libyscher Schmuggler

Beitragvon Alexander » 11.12.2013 18:28

Morgentau

Der Karton, in dem ich den Wüstenwagen für den Flug verpackt hatte, sammelte sich während der Nacht Tautropfen an. Der Schlafsack war feucht und auch der Sand war mit Morgentau durchnässt. Das Wetter hatte sich offensichtlich geändert. Die Nächte waren bisher trocken. Doch jetzt war die ganze Landschaft mit Tau überzogen. Ich verstaue meinen Schlafsack im Rucksack, muss ihn aber irgendwann während des Tages zum Trocknen auslegen.

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Von Tag zu Tag wird die Landschaft beeindruckender. Auch wenn ich immer wieder denke, dass dieser Tag nicht mehr zu toppen sei, belehrt mich der nächste Tag eines Besseren. Die erste Hälfte des Tages wird von weiten Sand- und Steinebenen geprägt, mit einigen Dünen am Horizont.

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Mindestens einmal am Tag kontrolliere ich den Reifendruck. Der linke Reifen hatte deutlich Luft verloren, sodass ich etwas nachpumpen muss. Da es sich bei den Ventilen der Schläuche um Autoventile handelt, muss ich einen Adapter auf das Ventil schrauben, damit ich den Reifen mit einer normalen Fahrradluftpumpe aufpumpen kann. Wegen der Größe und des Gewichts hatte ich mich für eine Miniluftpumpe entschieden. Ca. 50 mal pumpe ich, bevor ich den Adapter wieder entferne. Pfffffffffft. Die Luft entweicht wieder aus dem Ventil. Schneller, als ich den Reifen aufgepumpt hatte. Irgendwie hatte sich das Ventil verklemmt. Ich schraube den Adapter nochmals auf das Ventil. Dieses Mal etwas lockerer. Ich pumpe 60 mal, bis der Reifen sich wieder gut anfühlt. Dieses Mal hält die Luft.

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Ich schaffe jetzt im Schnitt 21 Kilometer pro Tag. Ich bin noch etwas von den 25 Wunschkilometern entfernt. Aber aufgrund des Gewichts, dass ich durch die Gegend ziehe und den Pausen für die "Fotoshootings" hinke ich meinen Ziel etwas hinterher. ;-) Ich möchte die Landschaft aber auch genießen und nicht ala Paris – Dakar durch die Landschaft rasen.

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Langsam meldet sich wieder der Hunger und es gibt wieder konzentrierte Stärkung. Peronin und Nahrungskonzentrate sind ganz schmackhaft und man kann sich eine längere Zeit ohne Probleme davon ernähren. Mit den positiven Erfahrungen und den Möglichkeiten, die sich mir jetzt aufgrund der Wüstenkarre bieten, wird es in Zukunft etwas Abwechslung im Speise- und auch im Getränkeplan geben ;-)

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Ägypten: Wüstenwanderung auf den Spuren libyscher Schmuggler

Beitragvon Alexander » 13.12.2013 17:02

Fremde Spuren

Zum ersten Mal während meiner Wüstenwanderung stoße ich auf fremde Spuren. Von Siwa bis zum Bir Russia und darüber hinaus führt eine alte Piste, die ich aber meiden möchte. Wer weiß, auf wen ich treffen könnte? Schmuggler, Militär oder eine Touristengruppe? Ich möchte ungern erklären, was ich so alleine hier draußen suche. In den meisten Fällen dürfte ich nur ungläubiges Kopfschütteln ernten. Die Spuren machen aber den Eindruck, als wären sie schon vor längerer Zeit von Geländefahrzeugen hinterlassen worden.

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Drei mal am Tag wiederholt sich der Prozess. Ich öffne einen 100 Gramm Beutel Peronin, schütte den Inhalt in eine 500 ml Flasche und ergänze die Füllung mit 400 ml Wasser. Einmal kräftig schütteln und fertig ist die Malzeit. Der Orangengeschmack hat sogar etwas Erfrischendes, besonders wenn das Wasser noch kühl und frisch von der Nacht ist. Auch wenn die Verlockung groß ist einige größere Schluck aus der Flasche zu nehmen versuche ich mit dem Wasser hauszuhalten. Zumindest bis ich am Brunnen angekommen bin.

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Wieder gibt es diese Geräusche, wie vor einem Tag, als ich fast die Achsmuttern verloren hätte. Dieses Mal werden sie aber nur vom Fahrgestell verursacht, das durch die kleinen Bodenwellen in Schwingung versetzt wird.

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Re: Ägypten: Wüstenwanderung auf den Spuren libyscher Schmug

Beitragvon Kuno » 14.12.2013 16:11

Wahrscheinlich ist es nicht nur mir aufgefallen: Die Fotos, die Alexander hier einstellt sind eines wie das andere. Der Verdacht, dass sie alle auf kleinstem Raum aufgenommen worden sind ist nicht von der Hand zu weisen. Es gibt Geruechte, dass alles aus einem Studio kommt - dasselbe, welches im Moment gerade die Aufnahmen von der Chinesischen Mondlandung liefert (und es damals schon fuer die amerikaner gemacht hatte).
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Re: Ägypten: Wüstenwanderung auf den Spuren libyscher Schmug

Beitragvon Alexander » 14.12.2013 16:20

Kuno, vor meiner Reise habe ich mir den Film "Unternehmen Capricorn" angesehen. Die Astronauten brechen zum Mars auf. Was aber der Öffentlichkeit nicht bekannt war ist, dass diese Marsmission im Studio aufgenommen wurde.

Ich dachte mir, das kann ich auch. Warum soll ich mir Blasen laufen und mich der Gefahr aussetzen zu verdursten, zu verhungern oder von bösen Schmugglern ausgeraubt zu werden. Also habe ich mir im Baumarkt einige Tonnen Sand besorgt und den Sand in meinem Wohnzimmer aufgehäuft. Mit blue screen Technologie habe ich dann den Hintergrund ganz gut hinbekommen. Meine Frau versucht jetzt noch den Sand aus dem Teppich zu saugen. :mrgreen:

Mir war allerdings nicht bewusst, dass Wikileaks wieder aufgepasst hat und dir den Täuschungsversuch gepetzt hat.

Grüsse
Alexander
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Re: Ägypten: Wüstenwanderung auf den Spuren libyscher Schmug

Beitragvon schnorr » 14.12.2013 19:45

@alexander: verplempere deine zeit doch nicht mit sinnlosen antworten.
wir wollen deine reise weiter verfolgen. und, natürlich, glaube zumindest ich fest daran, dass deine bilder nicht gefaked wurden, meine spione aus dem all haben nämlich noch nichts über tonnen von sand bei dir berichtet :mrgreen:
also los undweiter mit deinem reisebericht 8)
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://www.quadridesafrica.de
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Re: Ägypten: Wüstenwanderung auf den Spuren libyscher Schmug

Beitragvon Alexander » 14.12.2013 19:54

schnorr hat geschrieben:@alexander: verplempere deine zeit doch nicht mit sinnlosen antworten.


Das ist ein Wort Jörg. Ich mache mich gleich an die Arbeit :)
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Re: Ägypten: Wüstenwanderung auf den Spuren libyscher Schmug

Beitragvon Kuno » 14.12.2013 19:54

schnorr hat geschrieben:...wir wollen deine reise weiter verfolgen.


Also, da Alexander etwas schreibfaul ist, Schnorr, kann ich dir hier den Baustein liefern, mit dem du den Bericht selber weiterfuehren kannst:

[Hier Datum des jeweiligen Tages einsetzen]
[Hier Text und Fotos der vorherigen Tage einsetzen]


....es wiederholt sich ja einfach immer :wink:

Aber im Ernst, Alexander: Schnorr hat natuerlich recht und du solltest keine Zeit verplempern und deine Leserschaft etwas mehr bei Laune halten. Schreib endlich mal wieder was!
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Ägypten: Wüstenwanderung auf den Spuren libyscher Schmuggler

Beitragvon Alexander » 14.12.2013 21:25

Kuno hat geschrieben:Aber im Ernst, Alexander: Schnorr hat natuerlich recht und du solltest keine Zeit verplempern und deine Leserschaft etwas mehr bei Laune halten. Schreib endlich mal wieder was!

Ok, Kuno. Ich habe den Wink verstanden. Es geht weiter...

Vorbereitungen

Wer eine Wüstenwanderung in diesem Stil unternehmen will, sollte gut vorbereitet sein. Besonders die körperliche Fitness ist das A & O für eine Reise zu Fuss durch den Sand.

Ich habe mir ein Trainingsprogramm auferlegt, das ich konsequent durchgezogen habe. Ca. sieben Monate vor Urlaubsantritt legte ich mit dem Lauftraining los. Mindestens drei bis vier Mal in der Woche zog ich meine Laufschuhe an. Noch einigermaßen fit vom Vorjahr joggte ich drei bis vier Kilometer und steigerte das bis zum Ende auf 11 Kilometer. Aber nicht nur die Laufmaschinerie musste auf Vordermann gebracht werden. 87 Kilo durch den Sand zu ziehen bedeutet Belastung des Hüftbereichs und des Oberkörpers, besonders wenn ich den Rucksack auch noch selber tragen musste.

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Im Laufe des Vorbereitungstrainings verlor ich 12 Kilo an überflüssiger Masse ;-) und während der Wanderung noch mal sechs bis sieben Kilo. Da ich aber in den letzten Tagen meines Urlaubs noch alle Möglichen ägyptischen kulinarischen Genüsse versuchen musste, glich sich der Gewichtsverlust wieder etwas aus, sodass ich am Schluss insgesamt 17 Kilo weniger Fett auf den Rippen hatte.

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Wer nun fragt, warum man auf einer Wüstenwanderung so viel abnimmt, hier ist die Antwort: Für die Wüstenwanderung und der damit verbundenen Belastung hatte ich einen täglichen Kalorienbedarf von ca. 5000 kcal angenommen. Aus Gewichtsgründen habe ich die tägliche Nahrungsaufnahme auf ca. 2000 kcal beschränkt. Die Differenz von 3000 kcal wurde aus Körperreserven gedeckt. Man könnte von einer kalorienreduzierten Diät sprechen ;-)

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Am Tag gab es drei Malzeiten, die aus Peronin, Nahrungskonzentratsriegeln und –gels bestanden. Trotz der fehlenden 3000 kcal hatte ich danach nie Hunger, was vermutlich teilweise auch auf die körperliche Belastung zurückzuführen war.

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Inwieweit man sich mental auf so eine Reise vorbereiten kann, weiß ich nicht. Wer eine Extremreise unternimmt, sollte m.E. eine gewisse mentale Stärke besitzen. Darunter verstehe ich, dass der Reisende mit der Einsamkeit, der Ruhe und Stille klar kommt, auf unnötiges verzichten kann, bei Gefahren oder Problemen einen ruhigen Kopf behält, ohne in Panik zu geraten. Eine gewisse mentale Kondition sollte vorhanden sein, also der Wille sein Reiseziel zu erreichen. Man könnte es auch Disziplin nennen. Auf jeden Fall dürfen einen Wüstenwanderer, der vollkommen autark unterwegs ist, Probleme nicht gleich aus der Bahn werfen.

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Hält man das Ganze dann bis zum Ende durch, wird man mit einmaligen Eindrücken und Bildern wie diesen belohnt:

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Fortsetzung folgt
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Beitragvon Kuno » 20.12.2013 14:20

Fuer alle, die auf eine Fortsetzung warten: Alexander ist im Treibsand versunken und man hat nie wieder etwas von ihm gehoert...
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Re: Ägypten: Wüstenwanderung auf den Spuren libyscher Schmug

Beitragvon Alexander » 20.12.2013 14:27

Tut mir Leid Kuno, wenn ich dich enttäuschen muss. :mrgreen:
Das Sandloch war nicht soooooo tief. Ich arbeite ja schon an der Fortsetzung :)
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Beitragvon Alexander » 20.12.2013 18:33

Wasserverbrauch

Häufig liest man, dass der Wasserbedarf in der Wüste erheblich über dem Normalverbrauch liegt. Von sieben Litern und mehr ist die Rede. Gestern deckte ich meinen Tagesbedarf mit 3,9 und heute nur mit 3,8 Liter. Trinke ich zu wenig? Die Tagestemperaturen liegen im Schnitt bei 38 – 44 º Celsius. Die körperliche Belastung empfinde ich nicht als zu hoch. Anstrengend sind Dünenüberquerungen und die Durchquerung von Weichsandfeldern. Der Mund trocknet dabei schneller aus, weil die Atmung heftiger ist. Aber selbst bei dieser gelegentlichen Spitzenbelastung verlangt mein Körper nicht einen höheren Anteil an Wasser. Ich verspüre auch kaum den Drang eines Verdurstenden große Mengen Wasser auf einmal zu trinken. Außer in den Morgenstunden, wenn das Wasser noch schön kalt ist erlaube ich mir einige Schluck extra. 8)

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Den größten Wasserverbrauch habe ich, wenn ich drei Mal am Tag eine Portion Peronin mit jeweils 400 ml Wasser zubereite.

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Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren plagen mich keine Fußprobleme. Blasenbildung erkenne ich nicht einmal im Ansatz. Das neue Schuhwerk in Verbindung mit Trekkingsocken scheinen die Lösung schlechthin zu sein. Die Schuhe sind wesentlich leichter und weicher. Sie drücken nicht und man spürt sie kaum. Die Socken sind an den empfindlichen Stellen dick gepolstert und sind so gewebt, dass Reibung stark minimiert wird. Das Laufgefühl ist wesentlich angenehmer, als mit offenen Blasen, die noch an einem harten Schuh scheuern. Dass ich den Rucksack mit seinem Gewicht nicht selber tragen muss, sondern nur die Karre ziehen muss, trägt vermutlich auch dazu bei, dass ich ohne Beschwerden bleibe.

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Fortsetzung folgt
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Re: Ägypten: Wüstenwanderung auf den Spuren libyscher Schmug

Beitragvon Klaus B. » 20.12.2013 19:08

Hallo Alexander,
kannst Du mal Reklame für Deine Wunder-Wüsten-Schuhe machen?
Vielen Dank und Gruß
Klaus
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