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Alternative Libanon? Auf und abseits von Touristenpfaden

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen: Reiseberichte zum Informieren und Träumen, fotografisch dokumentiert. In diesem Forum findet ihr Reiseberichte als "Fotostreckenführer" zu interessanten Reisewegen.

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Libanon - Bcharre - Qornet es Sawda

Beitragvon Alexander » 17.11.2017 16:06

Unabhängig davon, welchen Aufstiegsweg man wählt, man kommt auf jeden Fall bei dieser Skiliftstation vorbei. 1983 wurde Bcharri von einem strengen Winter heimgesucht. Die Ortschaft lag unter sechs Meter Schnee begraben und die Menschen konnten ihre Häuser nur über die Fenster der zweiten Etage betreten. 8)

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Im Prinzip folgt man immer diese Piste.

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In der letzten Stunde des Aufstiegs erreicht man diese Abzweigung. Die Piste zweigt sich nach links und rechts ab. Man biegt rechts ab. Unmittelbar danach zweigt die Piste wieder und man wählt den linken, steileren Weg, der um den Berg herum und direkt auf den Gipfel führt. Von dort oben sieht man im Osten noch weitere Pisten. Wer also weiter wandern will, ist hier richtig. Es gibt aber einige Pisten, sodass es hilfreich ist ein GPS zu verwenden, um sich nicht zu verirren. :mrgreen:

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Endlich habe ich es geschafft und stehe in 3088 Meter über dem Meeresspiegel. Und der Ausblick ist gigantisch. :)

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Wendet man seinen Blick nach Osten sieht man am Horizont das Libanongebirge und dahinter kann man Syrien erkennen.

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Bei guter Sicht in Richtung Westen sieht man das Mittelmeer und kann unter Umständen das 200 Kilometer entfernte Zypern erkennen.

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Kaum habe ich es mir auf dem Gipfel bequem gemacht und fange an, meine Gedanken in die Ferne schweifen zu lassen, als ich aus der Ferne Motorengeräusche höre.

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Ruckzuck bin ich von bewaffneten Jugendlichen umstellt. ;-) Sie wollen mich aber weder ausrauben, noch entführen. Hier trägt fast jeder ein Schrotgewähr und geht auf Jagd damit. Es wird ein bisschen herumgeballert. Einer drückt mir sein Gewehr in die Hand und meint, das wird ein Foto für Facebook. 8)

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Die Jungs fuhren mit Quads, Motorrädern und Geländewagen auf den Gipfel. Wenn ich dass mal gewußt hätte. :oops: Ich werde von den Jungs noch mit Schokoriegel und Karoffelchips versorgt und nachdem wir noch ein paar Informationen ausgetauscht haben, verschwinden sie auch wieder.

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Auf dem Rückweg kommen immer wieder Quadfahrer entgegen. "Brauchst du etwas? Hast Du Wasser? Können wir Dich mitnehmen?" Auch wenn mir fast die Beine abfallen möchte ich meinen Ausflug zu Fuss beenden.

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Es ist schon spät am Nachmittag und es wird Zeit, dass ich den Berg verlasse. Die Wolken senken sich schon und ich habe das Gefühl, dass ich sie beinahe anfassen kann. Die Sicht wird langsam immer schlechter. Aber wie gesagt, verlaufen kann man sich kaum und man muss nur der Piste folgen.

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Der Ausflug auf den Qornet es Sawda war ein spannendes Erlebnis.
Alexander
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Libanon - Bcharre - Jeita Grotte

Beitragvon Alexander » 18.11.2017 06:19

Auf dem Weg zurück nach Beirut sollte man noch unbedingt bei der Magharet Jeita, oder Jeita Grotte vorbeischauen.

Eigentlich sind es zwei Grotten. Eine kleine und eine wesentlich größere. Bisher sind ca. 10 km der Höhlen erforscht. Zu den Höhlen gelangt man entweder zu Fuß über einen steilen Weg oder über eine Seilbahn.

Bilder von der Unterwelt habe ich leider nicht, da Fotografieren verboten ist und man beim Betreten der Tropfsteinhöhlen Kameras und Handies abgeben muss. Der Besuch lohnt sich aber auf jeden Fall. In der größeren Grotte kann man sogar eine kurze Bootsfahrt im unterirdischen See unternehmen.

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Quelle: derlibanon.de

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Quelle: derlibanon.de

Hier noch ein Link mit Bildern.

Grüsse
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Libanon - Bekaa Tal - Anjar

Beitragvon Alexander » 25.11.2017 10:45

Heute entführe ich euch auf meinem letzten Tripp kurz ins Bekaa Tal.

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Das Bekaa Tal, im Osten anstossend an das Anti Libanon Gebirge und dem dahinter liegenden Syrien und im Westen durch das Libanon Gebirge ist die Obst- und Kornkammer des Libanon. Dort werden vor allem Wein, Oliven, Gurken, Erbsen, Mandeln, Tabak und Zwiebeln angebaut. Das Bkaa ist Teil des Großen Afrikanischen Grabenbruchs und erstreckt sich über eine Länge von 120 Km und einer Breite von 8 - 12 Km.

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Die grüne Landschaft interessiert mich heute weniger. Mich zieht altes Gemäuer ins Valley und hier in die Omayyadenstadt Anjar, in der vor allem Armenier wohnen.

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Das Monument in Anjar wurde im 8. Jahrhundert errichtet, aber nie richtig fertig gestellt. Ein militärischer Machtkampf zwischen zwei Kalifen erstörte die Stadt und sie wurde von den Einwohnern wieder verlassen.

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Heute sind die Ruinen zum Teil wieder hergestellt und befinden sich in einem guten Zustand.

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Archäologen sind heute noch dabei die Überreste einzusammeln und wieder herzurichten. Auf dem Gelände findet man zahleiche Tonscherben, die von der vergangenen Kultur zeugen.

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Das Stadtzentrum hatte einst eine Größe von 370 × 310 Metern und war von einer Stadtmauer umgeben. An den beiden Hauptstrassen säumten sich zahlreiche Geschäfte.

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Ein Bad und zahlreiche Tetrapylonen, also vierseitige Monumente zierten damals die Stadt.

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Für das Bekaa Tal kann man sich durchaus einige Tage einplanen. Landschaftlich und historisch gibt es viel zu sehe und man sollte auch die Weinproben in den Kellereien nicht auslassen ;-) Das Tal erreicht man einfach per Bus, der in Beirut vom Busbahnhof am Cola Square abfährt.
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Libanon - Bekka Tal - Der Lebanon Mountain Trail

Beitragvon Alexander » 25.11.2017 11:22

Noch ein Tipp für das Bekaa Tal. Entlang des Anti Libanon Gebirges führt der Lebanon Mountain Trail (LMT)

Der LMT umfasst eine 470 Kilometer lange, gut ausgebaute Wanderstrecke durch das Gebirge, die man bei entsprechender Zeit am Stück, oder aber auch in Etappen absolvieren kann. Die LMT Association selbst veranstaltet zwei Touren pro Jahr. Man kann sich aber auch ausserhalb dieser Möglichkeiten einen Führer nehmen. Wer vor hat, sich alleine auf den Trail zu begeben, der sollte bedenken, dass er dort oben keine Möglichkeiten gibt an Hilfe zu kommen. Bei aufkommendem Nebel kann die Orientierung recht schwierig werden. Die Strecke führt über Höhen zwischen 570 bis 2011 Metern. Man sollte also eine gute Kondition mitbringen.

Der Trail ist in 26 Abschnitte unterteilt, die zur besseren Orientierung markiert wurden (ausser den Sektionen 18 und 19, die durch das Shouf Biosphere Reserve führen) Übernachtet werden kann in Gemeinden, die am Anfang und am Ende einer jeden Sektion liegen. Für die Wasserversorgung wurden 75 Brunnen angelegt. Für die Sektionen 24 bis 26, wird eine Genehmigung vom libanesischen Militär in Saida benötigt, da diese Sektionen nahe an die israelische Grenze führen. Die Genehmigung sollte man aber ohne Probleme bekommen.

Ich selbst habe den Trail noch nicht absolviert. Er steht aber auf meiner Agenda ;-)

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Orientierungsmarkierungen:

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Libanon: Beirut - Nicolas Ibrahim Sursock Museum

Beitragvon Alexander » 26.11.2017 21:12

Meine Reise nähert sich dem Ende. Mein Flug geht nach Mitternacht und ich nehme mir noch die Zeit im Nicolas Ibrahim Sursock Museum vorbeizuschauen. Das Museum befindet sich oberhalb der Treppe zum Grand Meshmosh Hotel.

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Der libanesische Adligen Nicolas Ibrahim Sursock erichtet 1912 in seiner Villa ein Privatmuseum, dass er nach seinem Tod 1959 Beirut vermachte. Eröffnet wurde das Museum zum ersten Mal 1961 und beherbergt eine Sammlung von 23 Künstlern auf sechst Etagen.

Der Zeitungsartikel dazu vom 21. August 1959

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Zwischen 1960 und 1970 erlebte die libanesische Kunstszene einen Boom, da die Künstler mit Impressionismus, Expressionismus, Surrealismus und anderen Kunstrichtungen experimentierten. Die Ergebnisse kann man im Museum betrachten.

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Häufig wird in den Bildern die Gewalt während des Bürgerkrieges aufgearbeitet, wie in diesem Bild "Greetings of the Martyrs of the Resistance"...

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...oder "The Path of Fredom".

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Aber auch Dreidimensionales wird in dem Museum ausgestellt.

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Sursocks Arbeitszimmer

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Das war es nun aus dem Libanon. Ein Land, dass nicht nur eine Reise wert ist. Das Land befindet sich politisch in ständiger Bewegung, wie man auch diese Tage wieder nachlesen kann. Trotzdem halte ich persönlich das Land für sicher. Natürlich sollte man Gegenden, die nahe an der syrischen Grenze liegen meiden. Was mich betrifft plane ich in einigen Wochen meine nächste Libanonreise. Es gibt noch einiges, was ich noch nicht gesehen habe. ;-)

Grüsse
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Re: Alternative Libanon? Auf und abseits von Touristenpfaden

Beitragvon Alexander » 28.11.2017 22:01

Heute Morgen habe ich noch ein schönes Bild aus Bcharri erhalten. Im Libanon ist der Winter eingekehrt.

bcharresnow.jpg


Grüsse
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Re: Alternative Libanon? Auf und abseits von Touristenpfaden

Beitragvon Alexander » 12.12.2017 17:26

Hier noch zwei Winterstimmungsbilder aus Bcharre.

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Grüsse
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Libanon: Operation Salam

Beitragvon Alexander » 02.01.2018 02:39

Über den Libanon liest man nur in der Presse, wenn es politische Probleme gibt. Für die Presse sind Bad News Good News, denn damit läßt sich Geld verdienen.

Das Middle East Eye hat nun einen friedlichen Bericht veröffentlicht, der die "Operation Salam" zum Inhalt hat.

Zwei Graffiti Künstler sprühten auf Hausdächer in Tripolis auf einer Länge von 1,3 Kilometer das Wort "Salam", was soviel wie Frieden bedeutet. Die Botschaft kann nur aus der Luft gelesen werden. Ausgewählt wurde dieser Stadtteil, weil es dort während dem Krieg zwischen den alawitischen und sunnitischen Bewohnern heftige Kämpfe gabe.

Die Idee war, eine andere Seite des Landes jenseits von Krieg und Extremismus zu zeigen. "In den Medien, die über den Libanon sprechen, hört man nur von Terrorismus und Extremismus, all den negativen Aspekten", sagte der Künstler Omar Kabbani, der zusammen mit seinem Bruder Mohamed hinter dem Projekt steht.


salam.jpg


Radio Utopie: Künstler steigen aufs Dach im Libanon

Middle East Eye: Lebanese street artists spread message of peace

Viele Grüsse aus einem derzeit regnerischen Teil des Libanons
Alexander
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Happy New Year: Silvester im Libanon

Beitragvon Alexander » 02.01.2018 20:17

Das neue Jahr ist eingeläutet. Wie aber feiern andere Länder Silvester? Beispiel Libanon :wink:

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Typischerweise sucht man sich ein Restaurant mit Tanzmöglichkeit. Zuerst wird ausgibig gegessen. Ich glaube, dass ich in unserem Menü 15 Gänge gezählt habe. :mrgreen:

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Kurz vor Mitternacht werden dann Hüte, Masken und sonstiges Tarnzeug verteilt. :mrgreen: Geschossen wurde bei uns in Bcharri nicht. Weder mit Böllern, noch mit Kalaschnikow. Da auch einiges getrunken wird, ist erhöhte Polizeipräsenz zu sehen.

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Und dann wird gefeiert und getanzt bei heißen arabischen Rhythmen, bis die Kalorien sich wieder auf dem alten Level befinden. 8) Was ich allerdings von einem arabischen Land nicht erwartet hätte, ist die äußerst kurze und freizügige Bekleidung der Damenwelt. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich mich im vorwiegend christlichen Teil Libanons aufgehalten habe.

Die Libanesen verstehen auf jeden Fall zu feiern. Und es hat richtig Spass gemacht. ;-)

Grüsse
Alexander
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Re: Alternative Libanon? Auf und abseits von Touristenpfaden

Beitragvon 2brownies » 02.01.2018 21:41

Hallo Alexander,

dein Bericht über deine Eindrücke und Erlebnisse im Libanon ist fantastisch. Vielen Dank dafür!

Derzeit sind wir auch auf Reisen, aber mit unseren Oldtimer-Camper. Da fällt wohl leider der Libanon für uns flach. Dieselfahrzeuge werden wohl nicht ins Land gelassen. Sehr schade, denn uns würde das Land unheimlich interessieren.

Viel Spaß und eine gute Zeit!

Viele Grüße
2brownies
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Re: Alternative Libanon? Auf und abseits von Touristenpfaden

Beitragvon Alexander » 03.01.2018 08:59

Hallo 2brownies,

danke für das Kompliment. Der Libanon ist wirklich ein interessantes Land. Und das in jeder Hinsicht. Leider erfährt man aus der Presse nur von den politischen Problemen. Es wird aber kaum darüber berichtet, dass man das Land wirklich problemlos bereisen kann.

Diesel gibt es immer noch keinen und das wird auch so bleiben. Wenn man sich daran erinnert, wie die Luftglocke über Beirut aussah, als noch Dieselfahrzeuge unterwegs waren, macht die Maßnahme durchaus Sinn. Auch wenn es für uns Reisende ein Hemmnis darstellt. Im Libanon sind immer noch sehr viele Uraltfahrzeuge unterwegs, mit entsprechendem Emissionsausstoß.

Aber nicht alle Fahrzeuge fahren mehr. :)

vw1.jpg


vw2.jpg


Weiterhin viel Spaß auf eurer Oldtimer-Camper-Reise und hoffe wieder von euch zu hören.

Viele Grüsse
Alexander
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Libanon: Kadisha Valley

Beitragvon Alexander » 04.01.2018 12:25

Da ich in den letzten Tagen nochmal die Gelgenheit hatte, das Kadisha Valley zu besuchen möchte ich auch gleich die Gelegenheit nutzen, gestellte Fragen zu Schwierigkeit bei der Kletterei usw. zu beantworten.

Auf der Karte befinden sich rund um das Kadisha Valley Ortschaften, von denen man in das Valley hinabsteigen, oder dort gelegene Sehenswürdigkeiten besichtigen kann.

Draufklicken und man sieht die vergrößerte Kartenversion Eine bessere Karte gibt es derzeit nicht. Angeblich soll sich eine neue in Produktion befinden.

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Das Kloster Quzhaya wurde Antonius dem Großen gewidmet. Im 12. Jahrhundert erbaut dürfte es das älteste Kloster im Wadi Qadischa sein.

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In der Nähe des Klosters befinden sich einige Eremitagen, die ebenfalls bis in das 12. Jahrhundert zurück reichen. Einige sind bewohnt und mit einigen Einsiedlern kann man sogar sprechen. Andere wiederum haben sich ein Schweigegelübte auferlegt, was eine Konversation schwierig machen dürfte. ;-)

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In diesem Kloster wurde die erste Druckerpresse 1584 im Nahen Osten in Betrieb genommen.

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Als Gutenberg für seine Bibel die Bleibuchstaben gießen ließ, dürfte das schon eine Herausforderung mit den damaligen Hilfsmitteln gewesen sein. Hier wurde aber in arabischer Schrift gedruckt. 8)

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Das Kloster war nicht nur ein Ort der Arbeit und des Gebets. Hier wurden auch Menschen geheilt, wenn auch nicht unbedingt nach schulmedizinischen Maßstäben. In dieser Grotte wurden Geisteskranke angekettet und "geheilt".

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In einem Kloster darf auch eine Kirche nicht fehlen. Diese wurde in eine Grotte gebaut.

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Libanon: Kadisha Valley

Beitragvon Alexander » 05.01.2018 11:11

Die beste Zeit das Kadisha zu durchwandern ist der Herbst, wenn die Blätter sich färben oder das Frühjahr, wenn die Pflanzen aus ihrem Winterschlaf erwachen.

Derzeit überlegt sich noch der Winter, ob er seinem Namen gerecht werden soll. Heute Nacht hatten wir im Libanon einen heftigen Sturm und die Schneefallgrenze sank wieder um einige Meter.

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Um in das Wadi Kannoubine zu gelangen fährt man die Hauptstrasse in Bcharri entlang an der Touristeninfo vorbei, bis man dieses Schild erreicht. Nicht gut sichtbar hinter Sträuchern weisen einige braune Wegweiser in die richtige Richtung. Der Anfang der Straße sieht zunächst mehr wie eine Fahrbahn aus, die in einen Hinterhof führt. Das ändert sich aber schnell...

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...und es geht per Serpentinenstraße hinab ins Valley. Man kann die Strecke zu Fuß oder mit dem Fahrzeug zurücklegen. Ich empfehle allerdings den Spaziergang, damit man wirklich einen guten Eindruck von der herrlichen Aussicht und Landschaft bekommt.

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Auf halbem Weg trifft man auf diese Krippe.

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Schon von oben sieht man das erste Kloster, eines von ca. 400 Gebäuden, die in den letzten hunderten Jahren in die Felswände gebaut wurden.

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Der Trail beginnt mit dem Chemin de Croix, also dem Leidensweg Jesu.

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Die Anstiege zu den Klöstern und sonstigen Sehenwürdigkeiten sind teilweise sehr gut ausgebaut. Man benötigt nur etwas Kondition in den Beinen, da manchmal einiges an Höhenunterschied überwinden werden muss.

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Re: Alternative Libanon? Auf und abseits von Touristenpfaden

Beitragvon Carlo » 05.01.2018 12:05

Hallo Alexander,

danke für deinen Libanon-Bericht. Hab grad mal nachgeschaut, meine Libanon-Reise ist nun schon 18 Jahre her :shock:
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Ciao, Carlo
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Re: Alternative Libanon? Auf und abseits von Touristenpfaden

Beitragvon Alexander » 05.01.2018 14:20

Hallo Carlo,

Carlo hat geschrieben:Hab grad mal nachgeschaut, meine Libanon-Reise ist nun schon 18 Jahre her :shock:


Dann wird es jetzt aber wieder Zeit :)

An welcher Stelle hast du das Bild aufgenommen?

Grüsse
Alexander
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