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Day Zero: Der Tag, an dem Kapstadt das Wasser ausgeht

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Day Zero: Der Tag, an dem Kapstadt das Wasser ausgeht

Beitragvon Alexander » 19.01.2018 22:07

Seit drei Jahren herrscht eine gigantische Dürre in Kapstadt. Der Regen, der die Wasserspeicher in der Vergangenheit auffüllte, blieb aus. Am 21. April ist der "Day Zero", der Tag, an dem die Wasserhähne abgestellt werden. Doch nicht nur der ausbleibende Regen ist Schuld an der Misere. Wasserverschwendung und Korruption beschleunigen das nahe Ende.

Da sich die Dämme aus Regenwasser speisen, hat Kapstadt jetzt ein Riesenproblem: Der Millionenstadt am Atlantischen Ozean geht das Wasser aus. Entsprechend dramatisch klingt der Appell der Bürgermeisterin Patricia de Lille: "Jetzt muss gehandelt werden. Wir sind wirklich an einem Punkt angelangt, an dem es sonst kein Zurück mehr gibt. Trotz aller unserer Bemühungen verbrauchen 60 Prozent der Bewohner Kapstadts immer noch mehr als die erlaubten 87 Liter Wasser am Tag. Es ist unfassbar, dass sie uns sehenden Auges in die Stunde Null schicken."


Tagesschau: Wasserkrise in Kapstadt: Die Stunde Null rückt näher

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Dürre und Day Zero in Südafrika - Kapstadt schöpft Hoffnung

Beitragvon Birgitt » 23.02.2018 18:35

Erst war "Day Zero" für Mitte April errechnet worden. Dann für den Mai, später für Juni. Nun hofft man in Kapstadt, dass das Versiegen der Wasserversorgung ganz vermieden werden kann ...

Aber nun ist Tim Harris von der Marketing-Agentur der Provinz Westkap optimistisch: "Day Zero" wird vermutlich nicht kommen. Für diesen vorsichtigen Optimismus gebe es zwei Gründe, sagt die für Wasser zuständige Stadträtin Xanthea Limberg. Im vergangenen Monat sei eine Wende geschafft worden. Die landwirtschaftlichen Betriebe in der Region haben laut Limberg ihren Wasseranteil für diese Saison ausgeschöpft und bekommen vorerst kein Wasser mehr. Zudem hätten die Bewohner von Kapstadt ihren Verbrauch nochmal deutlich verringert. Das bedeutet: Die Wasservorräte in den sechs Dämmen, die die Stadt mit Trinkwasser versorgen, halten länger. Rein rechnerisch gesehen kommt es erst am 9. Juli zu "Day Zero". Weil Kapstadt dann aber in der Regensaison sein dürfte, sollte dieser kritische Tag vermieden werden können.

Kapstadt schöpft wieder Hoffnung
23.02.2018 - tagesschau

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Re: Day Zero: Der Tag, an dem Kapstadt das Wasser ausgeht

Beitragvon Maputo » 25.02.2018 09:37

Hallo Birgitt

Leute von Marketing Agenturen sind eher optimistisch, die wollen ja das weiter Touristen kommen :lol:

Ich bin eher etwas skeptisch. Das Ganze hat sich ja über Jahre aufgebaut. Früher waren die Dämme nach der "Regenzeit" immer prall gefüllt. Die letzten Jahre ist aber immer weniger Regen gefallen und, die Dämme wurden nur teilweise
wieder gefüllt. Wenn es jetzt wieder wenig Regen gibt durch den südafrikanischen Winter, dann wird es dramatisch. Der Damm für die Hauptversorgung hat im Moment noch 24% Wasser und bei 10% muss er stillgelegt werden.

Ein Konzept hat Südafrika und die Stadt nicht. Man hat sich immer vertröstet, dass schon wieder genug Regen kommen wird.Wasser gäbe es eigentlich genug, man müsste es nur entsalzen. Solch Entsalzungsanlagen sind aber nicht von heute auf morgen gebaut und sie sind teuer. Die Staatskassen und diejenigen der Stadt sind leer. Keine einfache Situation.

lg Beat
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Südafrika - Dürre in Kapstadt - "Wasser ist das neue Öl"

Beitragvon Birgitt » 13.05.2018 19:36

Im südafrikanischen Kapstadt ist das Wasser extrem knapp. Haushalte bekommen seit Monaten maximal 50 Liter pro Tag. Inzwischen hat sich ein florierender Schwarzmarkt entwickelt ...

"Wasser ist das neue Öl"
12.05.2018 - tagesschau Video

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Re: Day Zero: Der Tag, an dem Kapstadt das Wasser ausgeht

Beitragvon Turi » 14.05.2018 11:05

Hallo Wüschigemeinde

Da werden wieder mal heftige Schlagzeilen produziert.

http://www.tagesschau.de/ausland/kapstadt-wassernutzung-105.html


Die Regierung hat seit Jahren verpasst, auf das schon lange bekannte Problem einzugehen.
Nun ist man, dank genug Leidensdruck daran, die Wasserversorgung vernünftig zu organisieren.
Ist die Meerwasserentsalzung mal in Betrieb, dann beruhigen sich die Gemüter wieder.
Von "Wasser ist das neue Öl" und "Schwarzmarkt für Wasser" ist man da noch weit entfernt.
Südafrika hat genug Wasser, nur eben diesen Sommer in Kapstadt nicht, dann muss es halt herangekarrt werden.
Eine Rationierung erinnert die Bevölkerung wieder daran, dass das Wasser zwar aus dem Hahnen kommt, aber nicht unbegrenzt.
Solange noch in jedem 2. Haus der Pool in Betrieb ist, solange ist es noch nicht so dramatisch.

https://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q= ... 5dENirPuk8


Hier noch ein Ausschnitt aus der AZ

Vom Versager zum Vorbild? Kapstadt und die Wasserkrise
Der Touristenmetropole Kapstadt ging aufgrund einer Dürre fast das Wasser aus. Jetzt überholt die Stadt ihr Wassersystem. Und hofft, dass sich andere Orte, die auch am Klimawandel leiden, ein Beispiel nehmen.

Bereits im vergangenen Jahr haben sich Kapstädter (zusätzliches) Wasser von Quellen an bestimmten Ausgabestellen geholt, für das sie nicht bezahlen brauchten. Viele Einwohner machen das auch heute noch, wie die Aufnahme von vergangener Woche zeigt.

Der Speichersee Theewaterskloof bei Kapstadt, der für die Versorgung der Millionenmetropole ganz entscheidend ist, war bereits zum Jahreswechsel fast leer. Weil gute Regenfälle ausblieben, hat sich daran auch bis heute kaum etwas geändert, wie das Foto von vergangener Woche verdeutlicht. Die Wasserversorgung Kapstadts wurde u.a. durch Sparmaßnahmen gerettet.
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In Kapstadt hätte fast die „Stunde Null“ geschlagen. Dann wäre nach einer dreijährigen Dürre das Wasser abgeschaltet worden. Dazu ist es - zumindest vorerst - nicht gekommen. Die drohende Krise hat die Stadt dazu gebracht, das Warten auf den Regen aufzugeben und die Wasserversorgung langfristig mit anderen Mitteln sicherzustellen. Sie baut derzeit eine komplett neue Wasserversorgung auf. Damit sollen die Wasserhähne in der Touristenmetropole auch in Zeiten des Klimawandels nie mehr trocken laufen.

Als Ende 2017 klar wurde, dass Kapstadt „kurz vor einer Katastrophe“ stehe, arbeiteten Mitarbeiter der städtischen Behörden für Wochen rund um die Uhr, um das Schlimmste zu verhindern, erzählt die Wasserbeauftragte der Stadt, Xanthea Limberg. Zunächst durften die rund 4,5 Millionen Einwohner täglich nur noch 87 Liter Wasser pro Person verbrauchen, seit Februar sogar nur noch 50 Liter - das muss fürs Trinken, Duschen, Putzen, Kochen und Klospülen reichen. Dazu wurde in vielen Stadtteilen der Wasserdruck gesenkt. Die Behörden investierten in alternative Wasserquellen, wie Grundwasser, Entsalzung und Aufbereitung von Brauchwasser. Gleichzeitig stellten Landwirte der Stadt Millionen Liter Trinkwasser aus privaten Auffangbecken zur Verfügung.
Wichtige Lektion gelernt
Die Dürre habe Kapstadt eine schwere, aber wichtige Lektion erteilt, so Limberg. Bislang setzten die Behörden darauf, dass ausreichende Regenfälle die Trinkwasserreservoire rund um die Stadt füllen. Doch als der Wasserspiegel in den Auffangbecken auf weniger als 23 Prozent sank, setzte langsam Panik ein - und die Realisierung, dass die bisherige Strategie im Zeitalter des Klimawandels nicht mehr ausreicht.
„Was wir jetzt anders machen, ist die Diversifizierung unseres Wassersystems“, erklärt Ben Peters, ein Wasserbauingenieur der Stadt. Über die nächsten drei bis fünf Jahre will Kapstadt eine komplett neue Wasserversorgung aufbauen, die zu je einem Viertel auf Regenfall, Grundwasserentnahme, Entsalzung und Aufbereitung beruht. Dafür hat die Stadt für die nächsten zwei Jahre ein Budget von 3,3 Milliarden Rand bereitgestellt.
Anfang März - am Ende eines heißen und trockenen Sommers - kam endlich die Entwarnung. Es gäbe aufgrund des gesenkten Bedarfs und neuen Wasserquellen genug Trinkwasser bis August, erklärte die Stadt. Da der Termin Mitten in der Winterregenzeit liegt, wird die „Stunde Null“ in diesem Jahr nicht mehr erwartet.
Lebenseinstellung ändern
„Trotzdem muss allen Bürgern klar sein, dass wir nie wieder so viel Wasser wie vorher verbrauchen können. Wassersparen muss zum neuen Lebensalltag werden“, betont Limberg. Sie hoffe, andere Städte weltweit werden sich Kapstadt zum Beispiel nehmen. Denn Kapstadt ist keinesfalls die erste Großstadt der Welt, in der Wasser aufgrund wandelnder Klimaverhältnisse zum knappen Gut geworden ist.
Kapstadt habe es richtig gemacht, drastische Wassersparmaßnahmen für alle Einwohner, Firmen und die Landwirtschaft zu vereinbaren, sagt Kevin Winter, Klimaforscher an der Universität Kapstadt. „Die Reduzierung des Bedarfs sollte der erste Schritt eines jeden Orts sein, der mit Wasserknappheit kämpft“, so Winter.
Seit Beginn der Dürre in 2015 hat Kapstadt seinen täglichen Wasserverbrauch nach Angaben der Behörden um fast 60 Prozent reduziert, eine Kürzung, die Experten „bemerkenswert“ nennen. Im Vergleich hätten Kapstädter vor zwei Jahren im Durchschnitt noch täglich 235 Liter Wasser pro Person verbraucht, erklärt Winter. Das sei wesentlich höher als der weltweite Durchschnitt von 160 Litern pro Person pro Tag.
Wasserpreis muss steigen
Dabei könnten sich Städte aber nicht auf den guten Willen der Einwohner verlassen, warnt der Forscher. „Es muss an den Geldbeutel gehen. Wasser muss teurer werden, damit die Menschen damit sparsamer umgehen“, sagt Winter. Zusätzlich müsse es Auflagen für die Ausstattung privater sowie öffentlicher Gebäude geben, wie die Installation von Regenwassertanks, Brauchwasserrecycling oder wassersparenden Wasserhähnen. Hier ist Kapstadt Vorreiter, so Winter. Die Stadt führte im Januar Tarife ein, die Wasserverschwender bestrafen. Dazu verschärften sie eine Verordnung zur städtischen Wassernutzung.
Doch die wichtigste Lektion sei vorausschauendes Planen, sagt Winter, denn wenn die „Stunde Null“ droht, sei es im Grunde zu spät. „Wenn andere Orte eines von Kapstadt lernen können, dann das: Klimawandel kann ohne viel Vorwarnung kommen“, sagt Winter. „Wartet nicht auf die Dürre. Fangt jetzt an, zu planen.“




Gruss Turi
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Re: Day Zero: Der Tag, an dem Kapstadt das Wasser ausgeht

Beitragvon Maputo » 14.05.2018 13:19

Sali Turi

Ich finde schon, dass es nicht ganz undramatisch ist.

Das Beispiel mit dem Pool hinkt etwas und ist nicht sehr aussagekräftig. Wasser für den Pool kann man sich mit einem Tanklaster von irgendwo besorgen, wenn man das nötige Kleingeld hat. Das machen die Leute auch.

Das Wasser zu rationieren ist schon eine Methode die Leute zu disziplinieren. Aber Kapstadt ist auch ein Touristen-Hotspot und diese Leute wollen sich nicht komplett einschränken. Hier machen es sich die Behörden sehr einfach.

Der Wind kleistert dir das Auto mit einer Salzkruste voll und du musst es ab und zu waschen. Nur sind sämtliche Autowaschanlangen nicht mehr in Betrieb. Viele Gärtnereien mussten Insolvenz anmelden, weil keiner mehr Pflanzen kauft, die er nicht wässern darf...

Ich hoffe, dass es diesen Winter wieder einmal richtig regnet, damit die Dämme gefüllt werden und Zeit bleibt eine gescheite unabhängige Wasserentsorgung auf die Beine zu stellen...

lg Maputo
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Re: Südafrika - Dürre in Kapstadt - "Wasser ist das neue Öl"

Beitragvon markus-1969 » 14.05.2018 13:56

Birgitt hat geschrieben:Im südafrikanischen Kapstadt ist das Wasser extrem knapp. Haushalte bekommen seit Monaten maximal 50 Liter pro Tag. Inzwischen hat sich ein florierender Schwarzmarkt entwickelt ...

"Wasser ist das neue Öl"


Wasser ist das neue Öl - das trifft das Problem:

Es gibt nur eine Menge X an Rohöl, doch es wird einfach verbraucht, ohne daß man sich beizeiten Gedanken macht, ob man sparen kann. Wenn der kleine Tank des Autos leer ist, füllt man eben aus dem großen Tank um, der unter der Erde liegt, ohne daß man sich Gedanken macht, ob man vielleicht den Anlaß der Fahrerei etwa durch Fahrgemeinschaften oder den Verbrauch durch ein sparsames Auto hätte einsparen können.

Die Zeiten, in denen Wasser einfach so vom Himmel fällt, sind vorbei. Selbst hier ist der Boden mittlerweile staubtrocken, denn es hat die letzten Wochen nicht geregnet. Aber es gibt eben solche und solche Leute:

Viele sagen: "Was kümmert es mich" und bewässern ihren Rasen so, daß das Wasser einen halben Meter tief eindringt, Schmuck- und Zierfplanzen werden gegossen und man gönnt sich langanhaltende Duschen.

Wenn das Wasser nicht mehr vom Himmel fällt - was dann ? Kapstadt zeigt, daß es einen Wassertank gibt, um den man sich beizeiten kümmern sollte, denn jetzt fehlt das früher verschwendete Wasser bitterlich. Hinterher ist man schlauer ? Das gilt mit nichten, denn ein jedes politisches System, gleichgültig ob eine Demokratie oder eine Diktatur, schafft es nicht, beizeiten vernünftige Einschränkungen zu vermitteln, weil die Handelnden und Herrschenden eben Unangenehmes nicht vermitteln wollen,

Wer das Geld hat, der zahlt eben die Strafe von 1.000 Rand und bewässert seinen Rasen weiter. So gesehen wird es nicht besser, wenn jeder macht, was er will ....
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Re: Day Zero: Der Tag, an dem Kapstadt das Wasser ausgeht

Beitragvon Turi » 14.05.2018 18:49

hallo zusammen

Schlussendlich hat doch die südafrikanische Regierung schlicht und einfach verschlafen, Vorsorge betreffend des Wassers zu treffen.
Namibia hat ja ähnliche Probleme, man weiss, dass die Städte wachsen, die Dämme etc. werden erst gebaut oder ausgebaut, wenn das Problem schon brennt.
Der Oranje entlässt Unmengen von Süsswasser in den Atlantik, ebenso in Namibia der Kunene, wäre eine Frage der Organisation und natürlich der Mittel und sie hätten kein Wasserproblem.
Schlussendlich würden die Verbraucher das Wasser, bzw. dessen Bereitstellung ja zahlen, nur braucht es dazu erst mal Investitionen und vorausschauende Politiker.
Abgesehen davon ist das Meerwasser unendlich, muss nur aufbereitet werden.
In Ländern wo praktisch immer die Sonne scheint, wäre das sogar ohne fosile Brennstoffe möglich, aber eben...

Schlussendlich wird es so herauskommen, dass Nestle, Coca Cola etc. die Investitionen machen und das Wasser bereitsellen, dann können die Einen wieder reklamieren.
Ist wie in vielen afrikanischen Ländern, die Grossen füllen sich die Taschen mit der Vergabe von Wasserrechten und die Bevölkerung muss hinterher ihr Wasser teuer kaufen, die Frage bleibt; Wäre das Wasser billiger, wenn die Länder es selbst in die Hände nehmen würden? Ich glaube nicht.

Gruss Turi
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Re: Day Zero: Der Tag, an dem Kapstadt das Wasser ausgeht

Beitragvon Maputo » 15.05.2018 06:22

Turi hat geschrieben:hallo zusammen

Schlussendlich hat doch die südafrikanische Regierung schlicht und einfach verschlafen, Vorsorge betreffend des Wassers zu treffen.



Die hatten schlicht keine Zeit sich um so rudimentäre Probleme zu kümmern. Hier sieht man schöne das Grundübel in Afrika,

Korrupte, inkompetente Eliten. Sie leben nur für 2 Ziele. Macht und Selbstbereicherung. Gemeinsinn, Verantwortung, Zukunftsplanung gibt es nicht. Die Aktiva sind Misswirtschaft, Bestechlichkeit und Raffgier.

Zuma hat seine Günstlinge überall positioniert. Die Inkompetenz ist überwältigend. Unzuverlässige Stromversorgung und marode Anlagen, unfähiger Finanzminister, South African Airways, wurde durch seine Bumse an die Wand gefahren und hängt am Tropf der Staatskasse, die Leer ist, tief zerstrittener ANC... usw. usw... wer will in so einem Umfeld noch investieren. Cyril Ramaphosa steht jedenfalls vor einer Herkulesaufgabe...und seine Ankündigung Farmland zu enteignen schaft auch nicht gerade Vertrauen...

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