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DR Kongo - Unruhen im Westen und Kinshasa

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DR Kongo - Unruhen im Westen und Kinshasa

Beitragvon Birgitt » 02.02.2007 22:49

Wieder Tote bei Unruhen in DR Kongo
01.02.2007

Kinshasa - Tote gab es nach Zeugenaussagen am Donnerstag bei Demonstrationen in der Provinz Bas Congo, im Westen der Demokratischen Republik Kongo, als Polizei und Militär versuchten, die Demonstrationen aufzulösen. Die Anhänger von "Bundu Dia Kongo", ein politisch-religiöses Organ welches den gescheiterten Präsidentschaftskandidat Jean-Pierre Bemba unterstützt, demonstrierten gegen den Wahlausgang und die nunmehr 80 % der Sitze im Senat durch die Partei Joseph Kabilas.

Matadi meldet ein dutzend Tote, die Polizei in Muanda spricht von 6 Toten (davon 4 Polizisten und 1 Armeeoffizier) und Boma meldet 3 Tote.

Die Demonstrationen fanden in Matadi, Moanda, Boma, Kasangulu und Kinzaomvwete statt. Die Geschäfte blieben geschlossen und der Verkehr kam durch die Demonstrationen zum erliegen.

Quelle: allAfrica.com

02.02.2007 - UN-Truppen sind bereits unterwegs in die Region, um weitere Ausschreitungen zu verhindern ... mehr

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Beitragvon Birgitt » 03.02.2007 18:02

Viele Opfer bei Gewalt im Kongo
taz - 03.02.2007

Bei den schwersten Unruhen seit den ersten freien Wahlen sterben mindestens 90 Menschen. Auslöser: Sieg des Präsidentenbündnisses bei den Gouverneurswahlen

KINSHASA - Bei den schwersten Unruhen in der Demokratischen Republik Kongo seit den Wahlen 2006 sind mindestens 90 Menschen von Armee und Polizei getötet worden. Bis zur Nacht zum Freitag wurden aus Kongos westlichster Provinz Bas-Congo mindestens 58 Tote gemeldet.

Die Unruhen folgten auf die Gouverneurswahlen vom Samstag vergangener Woche, bei denen in Bas-Congo sowie in der benachbarten Hauptstadtprovinz Kinshasa überraschend das Bündnis von Staatschef Joseph Kabila gewonnen hatte. In den für die Gouverneurswahl zuständigen Provinzparlamenten der beiden Bundesstaaten hält das Oppositionsbündnis von Jean-Pierre Bemba die Mehrheit.

Diplomatische Quellen berichteten in der Nacht zu gestern, Elitesoldaten hätten in der Stadt Moanda in Bas-Congo "in die Menge geschossen", nachdem dort wie in anderen Städten der Provinz ein Generalstreikaufruf radikaler Oppositioneller weitgehend befolgt worden war. Zu dem Ausstand hatte die Organisation "Bunda dia Kongo" (BDK) aufgerufen, ein militanter und mächtiger traditioneller Kulturbund des Bakongo-Volkes, das im Westen des Kongo eine der größten Ethnien ist. Grund war eine Polizeirazzia auf das Haus des BDK-Führers Ne Nuanda Nsemi in der Provinzhauptstadt Matadi am Mittwochabend, bei der drei Menschen ums Leben kamen.

Die Provinz Bas-Congo bildet Kongos Verbindung zum Atlantik, und Matadi ist der einzige große Außenhandelshafen des Landes und daher strategisch von höchster Bedeutung. Infolge der Polizeiaktion am Mittwochabend gab es in der Stadt mindestens 21 Tote. Die Proteste dagegen weiteten sich am Donnerstag auf die Städte Boma und Moanda aus, wo es jeweils mindestens 26 beziehungsweise 20 Tote gab. "Unsere friedlichen Proteste wurden mit Gewalt aufgelöst", sagte ein BDK-Sprecher. Die BDK unterstützt das Bemba-Bündnis ... mehr

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Beitragvon Birgitt » 06.02.2007 20:46

Congo-Kinshasa: UN Steps Up Police Presence in Troubled Province Following Violence
UN News Service (New York) - 05.02.2007

The United Nations peacekeeping mission in the Democratic Republic of the Congo (DRC) has deployed an additional police unit in the troubled province of Bas-Congo, where more than 70 people were reportedly killed last week amid violent clashes following controversial local elections. The police presence of the Mission (MONUC) was reinforced at the weekend as two UN multi-disciplinary teams arrived to investigate the circumstances around the violence in the province and the city of Matadi, UN spokesperson Michele Montas told reporters today. Those teams will examine security issues and also the humanitarian needs of those injured or otherwise affected by the violence ... mehr

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Beitragvon Birgitt » 06.02.2007 20:55

Vorwürfe gegen Kongos Armee
taz - 06.02.2007

Menschenrechtler in Kinshasa erheben schwere Beschuldigungen gegen das Militär wegen der blutigen Niederschlagung eines Generalstreiks im Westen des Landes

KINSHASA - Die gewaltsame Niederschlagung von Protesten im Westen der Demokratischen Republik Kongo am vergangenen Donnerstag war weitaus blutiger als zunächst berichtet. Unabhängige Beobachter in der Hauptstadt Kinshasa sprechen mittlerweile von rund 130 Toten als Ergebnis der Armee- und Polizeieinsätze gegen einen von der Opposition ausgerufenen Generalstreik in mehreren Städten der Provinz Bas-Congo. Gegenüber der taz sprach die Menschenrechtsorganisation VSV (Voix des Sans-Voix) von Massakern an fliehenden Demonstranten durch kongolesische und angolanische Soldaten, nachdem die Aufmärsche vorbei waren.

"Es war ein regelrechtes Blutbad", beschreibt VSV-Vizepräsident Dolly Ibefo Mbunga die Vorgänge in der Hafenstadt Moanda, wo es die meisten Tote gab. "Die Demonstranten zogen sich in eine Kirche zurück, als sie sahen, dass an der nahen Grenze im Dorf Yema angolanisches Militär einrückte und am Atlantikstrand in Schnellbooten anlandete. Die Angolaner verstärkten die kongolesische Armee. Zusammen umstellten sie die Kirche, beschossen sie mit schwerer Artillerie, zündeten sie an und schossen hinein."

Unmittelbar seien beim Angriff auf die Kirche von Moanda mindestens 20 Menschen getötet worden; andere flohen verletzt und "starben im Busch", so Ibefo. "Wir gehen von 50 bis 96 Toten in Moanda aus." Er beruft sich auf Quellen im städtischen Gesundheitsdienst. Dem Massaker gingen blutige Kämpfe zwischen Polizei und Demonstranten voraus. In Moanda stürmten die Demonstranten die Verwaltungsgebäude, öffneten das Gefängnis und hackten Polizeikommandant Michel Kamate mit Macheten in Stücke, sagt Ibefo. Dies erklärt die harsche Reaktion des Militärs, die dennoch nach allgemeiner Überzeugung internationaler Beobachter in Kinshasa beispiellos ist und nichts Gutes für den künftigen Umgang der neu gewählten Regierung mit ihren Gegnern erwarten lässt. "Es gab relativ wenige Tote während der Demonstrationen. Die Armee trat erst danach in Aktion", so der Menschenrechtler ... mehr

... Auch in anderen Städten gab es zahlreiche Tote. Seit Freitag, so Ibefo weiter, gehe das Militär mit Razzien, nächtlichen Festnahmen und Verschleppungen gegen bekannte BDK-Aktivisten und ihre Familien vor ... mehr

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Beitragvon Birgitt » 24.03.2007 11:35

Entscheidungsschlacht in Kinshasa
Schwere Kämpfe in Kongos Hauptstadt zwischen der Armee und der Miliz des Oppositionsführers Jean-Pierre Bemba fordern zahlreiche Opfer. Bembas Kämpfer erobern sogar kurzzeitig das Stadtzentrum, er selbst flüchtet in Südafrikas Botschaft

AUS GOMA DOMINIC JOHNSON - 24.03.2007

Die beiden mächtigsten Politiker der Demokratischen Republik Kongo, Präsident Joseph Kabila und Exvizepräsident Jean-Pierre Bemba, haben mitten in der Hauptstadt Kinshasa die Entscheidungsschlacht gesucht. Die schwersten Kämpfe seit den Wahlen 2006 forderten zahlreiche Opfer und hinterließen eine Spur der Verwüstung ... mehr

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Beitragvon Birgitt » 18.03.2008 00:33

... ein Jahr später, und wieder Unruhen im Westen Kongos ...

U.N. reports say Western Congo violence killed 68
17.03.2008

KINSHASA (Reuters) - At least 68 people were killed in a two-week government crackdown against separatists in Democratic Republic of Congo's western Bas-Congo province, according to internal U.N. reports seen by Reuters on Monday ... Starting on February 28, hundreds of soldiers and police battled members of the ethnic-based political and religious movement Bundu dia Kongo (BDK) in an operation that initially began at Luozi, 200 km (125 miles) west of the capital Kinshasa.

After the violence at Luozi, clashes moved from town to town as police ursued BDK militants in a security crackdown the government said aimed to restore state authority in Bas-Congo ... Witnesses interviewed in the towns of Bandakani and Lufuku said at least 100 bodies had been thrown into the Luwala River ... mehr

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Beitragvon Birgitt » 29.03.2008 00:35

D. R. Kongo: Unruhen in Bas-Congo
Macht für ein verlorenes Köngreich

27.03.2008

Matadi. Auf einem Hügel hoch über dem gewundenen Mpozo-Fluss bewacht eine Handvoll Polizisten eine Ruine. Über ihr flattert müde die Flagge der Demokratischen Republik Kongo (DRC). Die Zerstörung ist der stumme Zeuge eines Machtkampfes in dieser Ecke im Westen des Landes. Ausgefochten wird er von einem Kultbund, der ein verlorenes Königreich wiederbeleben will, gegen eine Regierung, die jeden Zweifel an ihrer Autorität im Keim zerstört ... mehr

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Unruhen DRC Bas-Congo Kinshasa Kongo

Beitragvon Birgitt » 13.01.2011 22:40

Im Westen brodelt es wieder ...


Es rumort in Kinshasa und Bas-Congo

13.01.2011 - taz

Es ist sicher nur ein Zufall, aber es gibt zu denken: Während heute der kongolesische Senat, als zweite Parlamentskammer, die umstrittenen Verfassungsänderungen zur Ausweitung der Macht des Präsidenten billigte, wurde an der Universität Kinshasa (Unikin) scharf geschossen [...] kamen drei Menschen ums Leben. Das Rektorat sowie ein nahegelegenes Haus des kongolesischen Premierministers Adolphe Muzito seien in Flammen aufgegangen. Das Unikin-Gelände sei von der Polizei abgeriegelt [...] Aber das Ausmaß der heutigen Gewalt, gekoppelt mit der Empörung in manchen Kreisen in Kinshasa über den “Verfassungsputsch” Präsident Kabilas, deutet auf ein aufgeheiztes und aggressives Klima hin [...] Für Wirbel sorgt auch die Nachricht, eine Anzahl bewaffneter Rebellen sei in der westkongolesischen Provinz Bas-Congo aufgegriffen worden ... mehr

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DR Kongo - Unruhen in Kinshasa wegen Wahlrechtsreform

Beitragvon Birgitt » 20.01.2015 19:48

Alle Jahre wieder ... Unruhen in Kinshasa:

Nach den gewaltsamen Protesten gegen eine Wahlrechtsreform in der Demokratischen Republik Kongo am Montag hat sich die Lage am Dienstag weiter verschärft [...] Hauptstadt Kinshasa [...] Unruhen mit Toten in mehreren Stadtteilen [...] Die mehrspurig ausgebaute Hauptstraße aus dem Stadtzentrum Richtung Flughafen [...] war unpassierbar, weil sich Trauerzüge mit getöteten Demonstranten formierten. Der Kinshasa-Flug von „Air France“ machte am frühen Nachmittag auf halbem Weg kehrt und flog nach Paris zurück[...] Regierung hat in der Nacht zum Dienstag das mobile Internet und den SMS-Verkehr lahmgelegt ...

Tag der Gewalt in Kinshasa
20.01.2015 - taz

At least four people have been killed in protests in the Democratic Republic of Congo calling for President Joseph Kabila to step down next year. The protests continued on Tuesday in the capital, Kinshasa, and internet connections were blocked following Monday's clashes between opposition supporters and security forces. Demonstrators say government plans for a census are a ploy to delay elections. Mr Kabila is constitutionally barred from running for a third term. The government admits next year's elections could be delayed, but says the census is vital to ensure free and fair elections. The BBC's Maud Julien reports from Kinshasa that most shops are closed and internet and text messaging services have been blocked, apparently on the orders of the government.

Deadly DR Congo clashes over Joseph Kabila's future
20.01.2015 - BBC

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DR Kongo - Unruhen in Kinshasa vor Wahljahr 2016

Beitragvon Birgitt » 15.09.2015 19:38

Der seit Monaten schwelende Streit über die korrekte Vorbereitung der für November 2016 angesetzten Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in der Demokratischen Republik Kongo wird wieder offen ausgetragen. Oppositionsparteien haben für Dienstag zu Großdemonstrationen in der Hauptstadt Kinshasa aufgerufen, um „Nein zur Wahlverschiebung“ zu sagen und „ein glaubwürdiges Wahlregister“ zu fordern.

Chaos spaltet das Land
15.09.2015 - taz

There were scenes of chaos earlier today at the opposition protest in the Democratic Republic of Congo's capital Kinshasa. What began as a peaceful event turned into a scene of panic, as thousands of people fled, saying armed government supporters had infiltrated the protest. One man was severely beaten by the crowd, with opposition supporters saying he was a member of the ruling party's youth militia. The protest was called amid fears by the opposition that next year's election will be delayed, opening the way for President Joseph Kabila to hang on to power

Thousands panic at DR Congo protest
15.09.2015 - BBC

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DR Kongo - Unruhen im ganzen Land vor den Wahlen

Beitragvon Birgitt » 26.05.2016 19:54

At least one police officer and one protester have been killed as thousands of people took to the streets in nationwide protests against incumbent President Joseph Kabila in the Democratic Republic of Congo (DRC). The deaths occurred in the eastern city of Goma on Thursday, according to Jose Maria Aranaz, director of the UN's Congo-based Joint Human Rights Office. Two others were injured by gunfire, he said. In the capital Kinshasa, security forces fired tear gas and charged at several thousand stone-throwing protesters.

DR Congo protests against Joseph Kabila turn deadly
26.05.2016 - Aljazeera

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Re: DR Kongo - Unruhen im Westen und Kinshasa

Beitragvon Alexander » 19.10.2016 19:50

Größeren Städte wurden am Mittwoch lahmgelegt – Mit der Forderung nach einem Rücktritt des Präsidenten Joseph Kabila hat die Opposition im Kongo zu einem Generalstreik aufgerufen. Die größeren Städte des zentralafrikanischen Landes wurden am Mittwoch lahmgelegt. Kabilas Amtsperiode endet offiziell im Dezember.


Landesweite Proteste gegen Präsidenten im Kongo

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Kongo DRC - Blutige Proteste gegen Kabila

Beitragvon Birgitt » 21.12.2016 19:51

In Kinshasa, Lubumbashi und weiteren Orten kam es zu blutigen Unruhen mit teils tödlichem Ausgang. Die Menschen protestieren gegen eine weitere Amtszeit von Kabila. Die Regierung soll soziale Netzwerke blockiert haben.

Security forces in Democratic Republic of Congo killed at least 26 demonstrators and arrested scores more amid growing protests against Joseph Kabila's hold on power, according to a human rights group. The killings on Tuesday were the first reported since Kabila's mandate to rule ended on Monday at midnight after 15 years as president. He has refused to cede power until new elections are held, which may not happen until 2018. Protesters set fire to the headquarters of the ruling party in the capital, Kinshasa. Military and police forces fired live rounds, raising fears more people may have been killed, New York-based Human Rights Watch said. Its researcher, Ida Sawyer, said on Twitter the killings took place in Kinshasa, the southern city of Lubumbashi, and elsewhere. Residents also told the group Republican Guards were carrying out door-to-door searches and arresting young people. Authorities have also blocked most social media.

More than two dozen people killed in DRC protests
21.12.2016 - Aljazeera


phpBB [video]

https://www.youtube.com/watch?v=3eM0wxwiVGg

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Re: DR Kongo - Unruhen im Westen und Kinshasa

Beitragvon markus-1969 » 21.12.2016 20:17

oder hier:

http://www.kongo-kinshasa.de/news/index.php

Mittwoch, den 21. Dezember 2016
5 Personen sind in der Provinz Kongo-Central infolge der Zusammenstöße am 19. Dezember, das Datum, an dem das zweite Mandat von Joseph Kabila zu Ende geht, ums Leben gekommen. Auf dieser schwarzen Liste ist ein Todesfall in Matadi registriert worden und 4 andere in Boma. In Matadi haben die zornigen Demonstranten ein Polizeirevier und andere Geschäfte im Bezirk Nzanza geplündert, wo Barrikaden errichtet und Reifen abgebrannt worden sind. 4 junge Plünderer sind durch die Nationalpolizei verhaftet worden. Den Zeugen zufolge hat alles gegen Mitternacht begonnen, als die jungen Leute ausgegangen sind, indem sie pfiffen und mit Kochtöpfe klapperten, um das Ende des Mandats des Staatschefs zu signalisieren. In Boma sind Jugendlichen, die drohten, die Geschäfte zu plündern, durch die Polizei zurückgedrängt worden


http://www.radiookapi.net/2016/12/20/ac ... 9-decembre

Cinq personnes ont trouvé la mort au Kongo-Central à la suite des échauffourées du 19 décembre, date marquant la fin du second mandat de Joseph Kabila. Sur cette liste noire, un seul décès a été enregistré à Matadi et quatre autres à Boma.


http://www.radiookapi.net/2016/12/21/ac ... -policiers
Neuf personnes sont mortes lundi 19 et mardi 20 décembre lors des heurts qui ont opposé la population aux policiers à Kinshasa. Le porte-parole du gouvernement, Lambert Mende, qui a livré ce bilan à Radio Okapi indique que deux dames ont été victimes des balles perdues.

«Nous avons enregistré en tout et pour tout dans la ville de Kinshasa neuf morts dont un policier, deux dames victimes des balles perdues et six hommes ont perdu la vie lors des pillages des établissements commerciaux », a affirmé Lambert Mende.
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Re: DR Kongo - Unruhen im Westen und Kinshasa

Beitragvon Götz Krieger » 22.12.2016 12:06

"22 Tote bei Protesten gegen Staatschef Kabila

Im Kongo sind bei Demonstrationen gegen Staatschef Joseph Kabila mindestens 22 Menschen getötet worden. Die Polizei soll auch über die Feiertag weiter auf den Straßen bleiben und Proteste unterbinden.
Montag war für Joseph Kabila der letzte Tag als Präsident der Demokratischen Republik Kongo - eigentlich. Seine zweite und laut Verfassung letzte Amtsperiode war ausgelaufen. Doch schon vorher war klar: Kabila will Staatschef bleiben, wenn nötig mit Gewalt.
Bei Demonstrationen gegen ihn sind seit Montag in mehreren Städten des Landes mindestens 22 Menschen getötet worden. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch geht von mindestens 26 Toten aus. Zudem wurden mehr als 275 Menschen festgenommen, teilte die kongolesische Polizei am Mittwoch mit. Uno-Vertreter sprachen indes von 19 Toten und rund 45 Verletzten allein in der Hauptstadt Kinshasa...."
http://www.spiegel.de/politik/ausland/kongo-22-tote-bei-protesten-gegen-praesident-kabila-a-1127096.html

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