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Erfahrungsaustausch Trekking Rucksäcke

Unterwegs zu Fuß, mit Kamel oder Muli, mit dem Drahtesel

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Re: Erfahrungsaustausch Trekking Rucksäcke

Beitragvon Wolfgang K » 12.02.2012 20:16

Hallo Peter!

Ich rede von der Anfahrt zum Ksar Ghilane:
Nehmen wir mal an, dass die 550kg pro Kopf für das Schiff stimmen. Die hatte ich mal als Auto Kilometer gerechnet. Das Schiff verbraucht also mehr. Einverstanden.
Bei 2,54 kg CO2 pro Liter Diesel und einer Anfahrt von (reine Autofahrt) ziemlich exakt 1260km

Da komme ich auf folgende Werte pro Kopf:

PKW, Skoda Octavia 6l/100km:

950kg bei einer Person im Fahrzeug, 750kg bei zwei Personen

GW, Toyota Landcruiser 12l/100km:

1.350kg bei einer Person im Fahrzeug, 950kg bei zwei Personen

Ist doch gar nicht so schlecht, oder?

Wenn ich Dich jetzt noch unterwegs (als Dritten) einpacke und in eins der zwei freien Betten der 4er Kabine schmuggle, dann hätten wir mit 630kg eine faire Chance alle in den Himmel zu kommen.
Ich fahre Dir dann auch das Wasser an den See.

Güße
Wolfgang
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Re: Erfahrungsaustausch Trekking Rucksäcke

Beitragvon Peter D » 12.02.2012 20:29

Hallo Wolfgang,

Das ist ein Super Deal, da steig ich sofort mit ein :wink:

Ich hoffe ich habe hier alle nicht zu viel genervt, ich schweif da gleich immer fürchterlich aus... :oops:

Octavio 6l ist schon ein recht guter Wert. Sehr sparsam.

Sparsamer Gruß
Peter
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Re: Erfahrungsaustausch Trekking Rucksäcke

Beitragvon Mia » 12.02.2012 20:35

Hallo Peter,

also ich finde Lederrucksäcke gut, mir gefallen sie.


Meine Trekkingkleidung ist ziemlich alt, ich trage sie halt noch auf, weil ich nicht so gerne Sachen wegwerfe, die noch gut sind, dazu stehe ich, auch wenn ich den einen oder anderen Flecken nicht mehr herausbekomme und sie abgetragen wirkt. Aber auf der Haut fühlt sich Seide, feine Baumwolle Leinen und Kashmir besser an.

Über den Einsatz und die Herstellung von Sportartikeln und die Herstellung des passenden Outfits können wir eine andere Diskusion führen, sämtliche für und wider der Materialien ansich, es sind nämlich alles eigentlich Luxusartikel, oder nicht?


Grüße Mia
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Re: Erfahrungsaustausch Trekking Rucksäcke

Beitragvon Regula St. » 12.02.2012 21:35

Off topic on: CO2-Ausgleich ist für mich durchaus eine Option. Aber: Wer bezahlt das, wenn ich von Berufs wegen mit meinem Privatauto mit voller Ausrüstung* in die Pampa (wo sich definitiv Fuchs und Hase Gute Nacht sagen) fahren muss? Der Arbeitgeber? Ich selbst?
* Dazu gehört: Fotokoffer, Fundkoffer, Zeichnungsmappe, Kleinwerkzeug-Koffer, Helm, Schuhe mit Stahlkappe und und und... Wenn ich das alles per ÖV transportieren müsste, würde ich: a) zusammenbrechen, b) hätte ich Probleme mit dem ÖV...
Off topic out


LG Regula
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Re: Erfahrungsaustausch Trekking Rucksäcke

Beitragvon Peter D » 12.02.2012 22:23

Regula St. hat geschrieben: Off topic on: CO2-Ausgleich ist für mich durchaus eine Option. Aber: Wer bezahlt das, wenn ich von Berufs wegen mit meinem Privatauto mit voller Ausrüstung* in die Pampa (wo sich definitiv Fuchs und Hase Gute Nacht sagen) fahren muss? Der Arbeitgeber? Ich selbst?
* Dazu gehört: Fotokoffer, Fundkoffer, Zeichnungsmappe, Kleinwerkzeug-Koffer, Helm, Schuhe mit Stahlkappe und und und... Wenn ich das alles per ÖV transportieren müsste, würde ich: a) zusammenbrechen, b) hätte ich Probleme mit dem ÖV...
Off topic out


LG Regula


Hallo Regula,
Yep, das ist der Arbeitgeber (es sei denn du bist selbstständig).
Das Fahrzeug fährt ja für einen gewissen Zeitraum für den Arbeitgeber und ist damit temporär und de facto Firmenfahrzeug geworden.
Das zeigt schon der Umstand, das du nicht nur Kilometergeld für in diesem Geschäftszeitraum zurück gelegter Kilometer einstreifst, sondern auch Schäden am Fahrzeug (unzumutbarer Hochverschleiß z.b.bei Saharafahrten) sowie Unfallschäden geltend gemacht werden können. Ich kann da aber jetzt nur österreichische Verhältnisse schildern. Wie das woanders ist... :wink:

Wenn der Arbeitgeber über einen ausreichend ethisch-sozialen Horizont verfügt - der unter anderem zur Erkenntnis führt das auch seine Enkel und Urenkel eine Daseinsberechtigung haben ohne von unerträglichen Klimaerwärmungsgraden gebraten zu werden - dann wird auch er sich bei Atmosfair oder anderen Firmen (es gibt nur 3 Seriöse, das was Fluggeselschaften z.b. anbieten ist ein Witz) einlesen, den Co2-Rechner zücken und deine beruflich dokumentierten 9000km Mauretanien eintippen. Sind nur ein paar Euro... Wolfgang K's 2 Tages-Schiffsfähre würde ihm drei Caffee kosten. Eine Witzsumme.

Was forscht, dokumentierst, oder recherchierst du denn am 23 Breitengrad ? 8)
Fundkoffer könnte mit Archäologie zusammenhängen...hmm
Oder arbeitest du gar am Ende bei Kunos hervorragenden interessanten Lybien-Dokus mit ? Unglaublich was der dort alles ausgräbt und erfaßt. Geniale Spürnase.

klimatische Grüße
Peter
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Re: Erfahrungsaustausch Trekking Rucksäcke

Beitragvon Regula St. » 13.02.2012 00:52

Hallo Peter
mein Arbeitgeber (= staatlich = Kanton) erwartet, dass man mit dem Privatfahrzeug offizielle Fahrten macht. Spesen kann man abrechnen, aber die Entschädigung ist unter allem Hund bzw. deckt die effektiven Kosten nicht. Und da soll noch eine CO2-Abgeltung drinliegen?

Peter D hat geschrieben:Was forscht, dokumentierst, oder recherchierst du denn am 23 Breitengrad ? 8)
Fundkoffer könnte mit Archäologie zusammenhängen...hmm
Oder arbeitest du gar am Ende bei Kunos hervorragenden interessanten Lybien-Dokus mit ? Unglaublich was der dort alles ausgräbt und erfaßt. Geniale Spürnase.

klimatische Grüße
Peter


Archäologie ist schon richtig: in der Schweiz. Meine Forschungen am 23. Breitengrad waren rein virtuell, aber daraus hat sich zusammen mit Kunos Fotos und Erfahrungen tatsächlich ein Buch ergeben... Es wäre echt schön, wenn die Schreibtisch-Schlussfolgerungen verifiziert werden könnten, aber da wird noch einige Zeit vergehen müssen...
LG Regula
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Re: Erfahrungsaustausch Trekking Rucksäcke

Beitragvon Peter D » 13.02.2012 01:22

Archäologie ist schon richtig: in der Schweiz. Meine Forschungen am 23. Breitengrad waren rein virtuell, aber daraus hat sich zusammen mit Kunos Fotos und Erfahrungen tatsächlich ein Buch ergeben... Es wäre echt schön, wenn die Schreibtisch-Schlussfolgerungen verifiziert werden könnten, aber da wird noch einige Zeit vergehen müssen...
LG Regula[/quote]

Hallo Regula,
unbedingt dranbleiben :idea:

wenn's dir auch nichts hilft, hier das österreichische Kilometerparadies auf deine Verhältnisse abgestimmt:

Auszug aus dem Finanzjournal Wien für Personen im Staatsdienst 2011:
Beim amtlichen Kilometergeld handelt es sich um eine pauschale Abgeltung sämtlicher Kosten die bei der betrieblich veranlassten Fahrt entstanden sind (gilt aber auch für Fortbildungen, welche zu Gunsten des Unternehmens stattfinden). Beim KM-Geld ist es egal, ob hier mit dem Auto, Mopded, Fahrrad oder zu Fuss gegangen wird. Ob Kilometergeld abgerechnet werden kann, hängt von verschiedenen Bedingungen ab, die erfüllt werden müssen, hier die 4 Bedigungen

1.Es ist eine Dienstreise
2.Der Höchstsatz des amtlichen KM-Gelds wird nicht überschritten (aber er darf darunter liegen!)
3.Es ist ein privates Fahrzeug
4.Ein Fahrtenbuch liegt vor
Was ist alles abgegolten mit dem Kilometergeld?
■AFA bzw. Wertverlust des Autos, Motorrads, Fahrrads, …
■Kosten für Diesel, Benzin, …
■Wartung und Reparaturen (Ausnahmefälle bei Geländewägen u.entsprechenden Einsätzen)
■Radio GIS, Navi-Kosten, Mitgliedsbeiträge bei ÖAMTC, ARBÖ, …
Höhe des amtlichen Kilometergelds 2011
Es kommt darauf an, mit welchem Typ von Fahrzeug man die Dienstreise tätigt, je nachdem richtet sich die maximale Vergütung pro Kilometer. Das amtliche Kilometer Geld hat sich seit 1.7.2008 nicht mehr verändert. Fahrzeug amtliches Kilometer-Geld
PKW 0,44
für jeden Mitfahrer und Mitfahrerinnen 0,05
Fahrrad bzw. zu Fuß für die ersten 5 km 0,24
Fahrrad bzw. zu Fuß ab 6 km 0,47
Alle Angaben in EUR pro gefahrenen Kilometer

liegt dein Km-Obulus unter dem österreichischen ? Müßte eigentlich deutlich höher sein, denn die Lebenskosten etc. in der Schweiz sind ja deutlich höher angesiedelt als bei uns.

Gruß
Peter
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Re: Erfahrungsaustausch Trekking Rucksäcke

Beitragvon Regula St. » 13.02.2012 08:06

Was? Sogar für fussläufige Kilometer gibt's Spesen ausbezahlt? Ich lebe offensichtlich im falschen Land... :shock: Da ich einen Kleinwagen (unter 1200 ccm Hubraum) fahre, darf ich bis 5000 km/Jahr --.58 CHF abrechnen, bis 10'000 km (habe ich erst einmal geschafft) etwa 50 Rappen, und darüber ist's noch weniger... Allerdings muss ich kein Fahrtenbuch führen. Die km-Ansätze sind übrigens seit 1999 unverändert, trotz Teuerung. Und wegen dem Sparauftrag des Parlaments werden sie auch dieses Jahr gleich bleiben...

LG Regula
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Re: Erfahrungsaustausch Trekking Rucksäcke

Beitragvon Wolfgang16 » 13.02.2012 08:53

Die Vielflieger sollen erstmal die Mineralölsteuer für die letzten 20 Jahre nachbezahlen. Danach können wir dann darüber reden, ob noch irgendwo ein Ausgleich für ein schlechtes Gewissen nötig ist. :twisted:
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Re: Erfahrungsaustausch Trekking Rucksäcke

Beitragvon Mia » 13.02.2012 11:32

Hallo Alexander,

findest Du ein passendes Modell? Würde mich rein ausrüstungstechnisch interessieren.

Gruß Mia
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Re: Erfahrungsaustausch Trekking Rucksäcke

Beitragvon Kuno » 13.02.2012 12:26

Wenn ich auf die vielen vorgehenden Beitraege schaue, muss ich sagen: Aeusserst interessant, was man alles in einen Rucksack packen kann :-)

Ich habe mir eben einen Oeltank ageschaut, den eine von Gaddies GRAD Raketen getroffen hat. 9'000 Kubik Diesel wurden dabei abgefackelt. Bei einem zweiten Tank hatten sie mehr Glueck. Die Rakete blieb in der Wand stecken, ohne zu explodieren...

(Uebrigens, Peter: Ausgraben tue ich nichts.
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Re: Erfahrungsaustausch Trekking Rucksäcke

Beitragvon Alexander » 18.02.2012 13:54

Kuno hat geschrieben:Wenn ich auf die vielen vorgehenden Beitraege schaue, muss ich sagen: Aeusserst interessant, was man alles in einen Rucksack packen kann :-)


Viel interessanter ist doch, was man nicht alles in einen Rucksack packen soll. Als Wüstenwanderer versuche ich so wenig wie möglich mitzunehmen. Alles unnötige bleibt zu hause. Und das, was ich in meinen Rucksack packe, überlege ich noch drei mal, ob ich es wirklich brauche. Was für mich zählt ist der Nutzen, den mir das Gewicht, das ich mittrage bringt. Da steht Wasser und Nahrung an oberster Stelle. Je größer der Wasservorrat, desto länger kann ich in der Wüste bleiben. Das hat für mich Priorität.
Im Übrigen ist es Interessant, mit wie wenig man tatsächlich auskommen kann.

Grüsse
Alexander
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Re: Erfahrungsaustausch Trekking Rucksäcke

Beitragvon Kuno » 18.02.2012 13:56

Hast du vielleicht mal ein Foto von einer "Auslegeordnung" von vor dem Marschantritt?
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Re: Erfahrungsaustausch Trekking Rucksäcke

Beitragvon Alexander » 18.02.2012 13:58

Nein, habe ich leider nicht. Ich hatte mir nie die Zeit dazu genommen. Das Reisefieber war einfach zu groß :-)
Beim nächsten mal werde ich mir dafür Zeit nehmen.
Alexander
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Re: Erfahrungsaustausch Trekking Rucksäcke

Beitragvon Kuno » 18.02.2012 14:10

Du musst das unbedingt dokumentieren, Alexander.
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