FILM | Als der Wind den Sand berührte

Länder- und Wüstenbezogene Filme

Moderator: Moderatoren

Antworten
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35284
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

FILM | Als der Wind den Sand berührte

Beitrag von Birgitt »

Eindrucksvoller Film zum Klimawandel
Marion Hänsels «Als der Wind den Sand berührte» ist ein bewegendes Wüsten-Drama

Belgien/Frankreich 2006
Kinostart: 26.07.2007

Die belgische Regisseurin Marion Hänsel («Verschwörung der Kinder») ist bekannt für eigenwillige, ruhige Spielfilme mit einer sehr persönlichen Handschrift. Diese konsequente Linie verfolgt sie auch in ihrem ersten Afrika-Film «Als der Wind den Sand berührte», der auf dem Roman «Chamelle» des französischen Autors Marc Durin-Valois beruht. Anhand einer Familie, die wegen des Wassermangels ihr Dorf verlassen muss, schildert sie in starken Bildern eine tragische Wüsten-Odyssee - ein passender Film zur aktuellen Diskussion über den Klimawandel.

Infos zum Film :arrow: hier und :arrow: hier



Gruß
Birgitt
Zuletzt geändert von Birgitt am So 3. Feb 2008, 13:52, insgesamt 1-mal geändert.
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35284
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Re: FILM | Als der Wind den Sand berührte

Beitrag von Birgitt »

Filmkritik von Echo-online vom 30.08.2007 :arrow: hier

Gruß
Birgitt
Birgitt
Moderator
Beiträge: 35284
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Re: FILM | Als der Wind den Sand berührte

Beitrag von Birgitt »

AUSSTRAHLUNGSTERMINE im TV

18.03.2009 - 23:30 - 01:05 - Arte
19.03.2009 - 14:45 - 16:15 - Arte
31.03.2009 - 14:45 - 16:25 - Arte

Gruß
Birgitt
Andy
Beiträge: 9
Registriert: Mo 22. Dez 2008, 20:24
Wohnort: 56751

Re: FILM | Als der Wind den Sand berührte

Beitrag von Andy »

Moin,

habe ihn gesehen am 18.

fand ihn ziemlich heftig und traurig.

andy
Hajo
Beiträge: 146
Registriert: Mo 10. Mär 2008, 19:28

Und welche Konsequenzen ziehen wir aus der Lage?

Beitrag von Hajo »

Ein beeindruckender Film, der abgesehen von den geschilderten individuellen Schicksalen implizit politische und für mich auch "touristische" Aspekte hatte.

Mir kam ein Stein zwischen Djanet und Tamanrasset ( an der Gabelung zur Nord/Suedpiste) in Erinnerung, der mich die letzten 30 Jahre verfolgt hat. Es waren nicht nur die üblichen Kilometerangaben nach Regensburg etc. aufgemalt, sondern auch der Satz "making holidays in other people's misery".

Und genau daran musste ich denken, als die von mir im Film so oft bewunderte Landschaft im Hinterkopf auf "Offroadtauglichkeit mit entsprechender Ausrüstung" überprüft wurde. Dies verbunden mit dem gleichzeitigen Bedauern, daß die Bereisbarkeit dieser Gegend aus politischen Gründen leider nicht möglich ist.

Wenn ich mich ernst nehme, darf ich in solche Gebiete, außer ich handle in politischem oder humanitärem Auftrag, zur Rekreation meiner physischen und psychischen Mentalität nicht reisen. Und solche Reiseziele umfassen nicht nur Bürgerkriegsgebiete sondern auch Staaten mit totalitärem Habitus. Eine Reiseabsage, weil die Gegend zur Zeit für mein Leib und Leben zu gefährlich ist, ist somit nicht stichhaltig.

Keine Entschuldigung: Zum Thema moralischer Rigorismus fällt mir nach dem Besuch des obersten Stellvertreters in Afrika eh' nichts mehr ein.

Hajo
Antworten