Dokumentarfilm
Regie: Karin Bucher, Thomas Karrer
Schweiz 2023 - 84 min.
Kinostart: 22.02.2024
Kurz nach der Teilung Indiens und der Befreiung aus der Kolonialherrschaft Englands soll am Fusse des Himalayas aus dem Nichts eine neue Hauptstadt für den Punjab gebaut werden. Die alte Hauptstadt Lahore war Pakistan zugeteilt worden. Die Planstadt Chandigarh steht für die neue Demokratie, den Fortschritt und den Glauben an die Zukunft. Engagiert wurden Architekten aus dem Westen. Zuerst Albert Mayer, dann der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier. Absichten, Visionen und Utopien kamen zusammen. Für Le Corbusier bot Chandigarh die einmalige Gelegenheit, sein Lebenswerk zu vollenden und seine städtebaulichen Ideen umzusetzen. Seine Vision war die einer modernen, humanen und gerechten Stadt, nach dem «Mass des Menschen» erbaut, die ein kulturelles Leben und ein harmonisches Zusammenspiel von Mensch und Natur ermöglichte.
Zum 70-jährigen Bestehen der Planstadt von Le Corbusier fragen wir nach, ob in Chandigarh diese Vision Realität geworden ist. Der Film begleitet Menschen auf ihren Wegen durch die Stadt und sucht Orte und Schauplätze auf, an denen sich das schillernde Zusammenspiel von altem Traum und neuem Leben, von Utopie und Alltag, von Zerfall und leiser Poesie zeigen. Ein Zeitzeuge erinnert sich an die Gründerzeit. Die Direktorin des Le Corbusier Centers, ein Künstler, ein Schauspieler und ein Architekt erzählen vom Wagnis, sich hier niederzulassen und reflektieren ihr Leben in und mit Chandigarh. Auf Streifzügen treffen wir Bewohner:innen, die unseren Blick auf die Stadt erweitern und tauchen in das alltägliche Leben ein, welches sich die baulichen Strukturen zu eigen gemacht hat ... mehr
https://www.kraftderutopie.ch/
Gruß
Birgitt
FILM | Kraft der Utopie - Leben mit Le Corbusier in Chandigarh
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Birgitt
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FILM | Kraft der Utopie - Leben mit Le Corbusier in Chandigarh - Kritik + Trailer
Der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier (1887-1965) zählt zu den einflussreichsten Baumeistern und Architekturtheoretikern des 20. Jahrhunderts. Ab 1952 entstand in Nordindien sein wahrscheinlich größtes Werk: die künstlich angelegt Stadt Chandigarh [...] Er entwarf die Vision einer modernen, humanen Stadt, erbaut nach dem „Maß des Menschen“, die ein kulturelles Leben und ein harmonisches Zusammenspiel von Mensch und Natur ermöglichen sollte. Heute wohnen in und um Chandigarh, das die stolzen Bewohner „City Beautiful“ nennen, rund 1,4 Millionen Menschen. Was ist aus dem ambitionierten Labor für ein neues Zusammenleben in einer Kunststadt im Einklang mit der Natur entstanden? Was können wir heute von Chandigarh lernen? [...]
Schade ist, dass Bucher und Karrer sich bei ihren Befragungen auf Kulturschaffende, Intellektuelle und andere Akademiker beschränken. Einzige Ausnahme ist ein Gastwirt, der seit Jahrzehnten in Chandigarh lebt und mit Hinweis auf die stetig steigenden Immobilienpreise beklagt: „Leute mit Durchschnittseinkommen können sich kein Haus mehr leisten.“ Weitere Stimmen aus dem „einfachen Volk“ hätten den filmischen Überblick über die heutigen Lebensverhältnisse mit Sicherheit authentischer und anschaulicher gemacht ... mehr bei kino-zeit.de
Gruß
Birgitt
Schade ist, dass Bucher und Karrer sich bei ihren Befragungen auf Kulturschaffende, Intellektuelle und andere Akademiker beschränken. Einzige Ausnahme ist ein Gastwirt, der seit Jahrzehnten in Chandigarh lebt und mit Hinweis auf die stetig steigenden Immobilienpreise beklagt: „Leute mit Durchschnittseinkommen können sich kein Haus mehr leisten.“ Weitere Stimmen aus dem „einfachen Volk“ hätten den filmischen Überblick über die heutigen Lebensverhältnisse mit Sicherheit authentischer und anschaulicher gemacht ... mehr bei kino-zeit.de
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Birgitt




