Drama
Regie: Mathieu Vadepied
Frankreich, Senegal 2022 - 100 min.
Kinostart: 02.11.2023
Als ein 17-jähriger Senegalese von der französischen Armee zwangsrekrutiert wird, meldet sich sein Vater freiwillig zum Kriegsdienst. Die beiden werden von Afrika nach Europa gebracht, wo sie für die Kolonialmacht in die Schlacht ziehen müssen. Während der Vater nichts unversucht lässt, das Überleben seines Sohnes zu sichern, gerät dieser unter den Einfluss eines französischen Leutnants.
Das eindringliche Kriegsdrama über eine Seite des Ersten Weltkrieges, die lange in den Geschichtsbüchern fehlte, war der Eröffnungsfilm in Cannes und ein Millionenerfolg in Frankreich. Schauspielstar Omar Sy überzeugt als verzweifelter Vater, der alles riskiert, um das Leben seines Sohnes zu retten ... mehr
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FILM | Mein Sohn, der Soldat
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Birgitt
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FILM | Mein Sohn, der Soldat - Kritik + Trailer
Ein Film, der stellvertretend die lange unerzählte Geschichte von etwa 200.000 eingezogenen Senegalesen schildert. Diese Prämisse ist bereits eines der unangefochtenen Highlights des Films: Männer, die zum Teil zwangsrekrutiert werden, um in einem Krieg für ein Land zu kämpfen, das sie ebenso wenig kennen wie den kriegsgebeutelten Kontinent, auf dem sie eingesetzt werden [...] Entsprechend ist auch die dominante Sprache des Films Fulfulde. Französisch sprechen vor allem die höherrangigen Militärs. Dabei ist positiv hervorzuheben, dass nicht eine Geschichte von „bösen Weißen“ und „guten Schwarzen“ erzählt wird, sondern der Krieg selbst zum Antagonisten erhoben wird und alle Teilnehmer zu dessen Opfern werden [...] Dennoch ist "Mein Sohn, der Soldat" ein durchaus sehenswerter Film, gerade dann, wenn man einen deutlich ruhigeren, nachdenklicheren Kriegsfilm dem US-amerikanischen Spektakel vorzieht ... mehr bei kino-zeit.de
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