Die Brücke am Ibar - Drama
Regie: Michaela Kezele
Deutschland 2012 - 91 min.
Kinostart: 12.12.2013
Kosovo 1999: Es herrscht Bürgerkrieg zwischen Serben und Albanern. Die junge Witwe Danica lebt mit ihren beiden Söhnen in einer serbischen Siedlung. Als ein schwer verwundeter Albaner in ihrem Haus Schutz sucht, pflegt sie ihn und bringt sich und die Kinder dadurch in Gefahr. Bald wird aus Sympathie zögerliche Zuneigung. Das beginnende Glück findet durch die Denunziation einer Nachbarin ein schnelles Ende, der Mann muss auf die albanische Seite fliehen. Liebe in Zeiten des Krieges darf nicht existieren.
Über zu wenig Preise kann sich Michaela Kezele für ihren ersten Langfilm nicht beklagen, u.a. Bayerischer Filmpreis für die Beste Nachwuchsregie und in der gleichen Kategorie auch den Bernhard Wicki Friedenspreis. Die Absolventin der HFF München nähert sich dem Thema Kosovokrieg auf sehr persönliche und sehr emotionale Weise, ihre komplex angelegte Geschichte könnte überall spielen, wo plötzlich verfeindete Volksgruppen von Propaganda beeinflusst aufeinander losgehen [...] Melancholie und leise Trauer grundieren dieses Drama, das seine Kraft aus alltäglichen Situationen zieht. Der Mensch als Opfer der Umstände hat da keine Chance ... mehr
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Birgitt
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