FILM | Rebel - In den Fängen des Terrors

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Birgitt
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FILM | Rebel - In den Fängen des Terrors

Beitrag von Birgitt »

Drama

Regie: Adil El Arbi, Bilall Fallah
Luxemburg, Frankreich, Belgien 2022 - 135 min.
Kinostart: 30.11.2023

Kamal, ein Rapper und Youtuber, hat sich in seiner belgischen Heimat auf riskante Drogendeals eingelassen. Als er deswegen von der Polizei gejagt wird, verlässt er die Familie und flüchtet nach Syrien. Zunächst als humanitärer Helfer tätig, schließt er sich im Chaos des Bürgerkriegs den Fanatikern des Islamischen Staats an und filmt als deren Kameramann Propagandavideos inmitten von Tod, Bomben und Kugelhagel. Als er immer tiefer in die Schreckenstaten der Terroristen einbezogen wird, beginnt er, mit der Ärztin Noor Fluchtpläne zu schmieden. Doch die Agenten des Terrors haben bereits in Belgien seinen kleinen Bruder Nassim als Druckmittel ins Visier genommen, der seiner verzweifelten Mutter Leila zunehmend entgleitet. Es ist der Auftakt zu einer Reise ins Herz der Finsternis ... mehr

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FILM | Rebel - In den Fängen des Terrors - Kritik + Trailer

Beitrag von Birgitt »

Die beiden Filmemacher Adil El Arbi und Bilall Fallah schaffen es, eine albtraumhafte, teilweise gar surreale Stimmung aufzubauen [...] Das außergewöhnlichste Element in Rebel sind aber Sequenzen, die wie Musikvideos anmuten und in denen die Charaktere ihren Gedanken und Gefühlen Ausdruck verleihen [...] Rebel nimmt die Zuschauer*innen mit hinter die Grenzen des sogenannten Islamischen Staates, als dieser in den Jahren 2014-2016 seine größte Ausbreitung erreichte, und zeigt dabei die Funktionsweise der Terrormaschinerie rund um Propaganda und Bürokratie auf. Ein Wermutstropfen ist, dass die Regisseure sich nicht vollkommen den Genrekonventionen eines Actionthrillers entziehen können. Die eingestreute Verfolgungsjagd mit Schusswechsel sowie das dramatische Ende wirken aufgesetzt. Trotz einiger actionreichen Sequenzen wird der Krieg in Rebel aber niemals glorifiziert. Die größte Leistung von Adil El Arbi und Bilall Fallah ist indes, dieses Stück Zeitgeschichte endlich aus Sicht von Muslimen zu erzählen und dabei auf simple Schwarzweißmalerei zu verzichten ... mehr bei kino-zeit.de




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