FILM | Sharaf

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Birgitt
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FILM | Sharaf

Beitrag von Birgitt »

Drama

Regie: Samir Nasr
Deutschland, Frankreich, Tunesien, Luxemburg 2021 - 95 min.
Kinostart: 26.01.2023

Sharaf ist einer von unzähligen jungen Männern in der arabischen Welt, die auf eine bessere Zukunft hoffen. Als er in Notwehr einen Mann tötet und ins Gefängnis muss, treffen seine Träume von Wohlstand und einer besseren Zukunft auf die harte Realität.

Der Mikrokosmos des Gefängnisses spiegelt die komplexe Lebenssituation der Menschen in vielen arabischen Ländern wider, die unter Diktaturen und Armut leiden und gleichzeitig den Auswirkungen eines zutiefst ungerechten globalen ökonomischen System ausgesetzt sind. Sharaf verfolgt in der Klassengesellschaft des Gefängnisses seinen eigenen sozialen Aufstieg, doch er wird dafür einen hohen Preis zahlen müssen ... mehr


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Birgitt
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FILM | Sharaf - Kritik + Trailer

Beitrag von Birgitt »

„Dies ist eine erfundene Geschichte, die in einer fiktiven Welt spielt. Wir können glücklich sein, dass die Realität besser und schöner ist.“ Mit diesen Worten beginnt der Film „Sharaf“ des deutsch-ägyptischen Regisseurs Samir Nasr, der hier einen Roman des 1937 in Kairo geborenen Schriftstellers Sonallah Ibrahim auf die Leinwand bringt. Rasch merken wir aber, dass dieser Aussage ganz und gar nicht zu trauen ist. Denn was wir im Folgenden zu sehen bekommen, ist keineswegs eine ferne Dystopie, sondern vielmehr schmerzhaft nah an der harten Wirklichkeit [...] Der Titelheld wird uns als Mensch mit Träumen und Zielen vorgestellt – etwa wenn er mit seiner Freundin, die ihn besucht, über die Zukunft spricht. So verwundert es nicht, dass sich Sharaf alsbald darum bemüht, aus dem staatlichen Trakt herauszukommen und im sozialen Gefüge des Gefängnisses aufzusteigen, zu „den Königlichen“. „Dieser Film gibt denen eine Stimme, die sonst keine Stimme haben“, sagt Nasr. Es gelingt dem Regisseur, Spannung zu erzeugen, ohne den ernsten Hintergrund für billige Dramatisierungen auszubeuten ... mehr bei kino-zeit




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BIrgitt
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