YouTube Doku | Magische Welten: Sahara - Aufbruch ins Ungewisse

Länder- und Wüstenbezogene Filme

Moderator: Moderatoren

Antworten
Alexander
Administrator
Beiträge: 24253
Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
Kontaktdaten:

YouTube Doku | Magische Welten: Sahara - Aufbruch ins Ungewisse

Beitrag von Alexander »

Magische Welten: Sahara - Aufbruch ins Ungewisse

In ihrem Kerngebiet ist sie menschenleer - die Sahara, die größte Wüste der Erde. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war sie nahezu unentdeckt. Heute gibt es noch einen weißen Fleck: das Erdi-Ma im äußersten Nordosten des Tschad - weniger erforscht als die Rückseite des Mondes. Ende 2005 machte sich der deutsche Geograf und Klimaexperte Dr. Stefan Kröpelin auf, dieses Geheimnis zu lüften.

Das Erdi-Ma ist angeblich ein gefährliches Rückzugsgebiet für Rebellen und Banditen. Von diesem Niemandsland existiert kein einziges Foto, keine Karte. Das will Dr. Stefan Kröpelin ändern. Im Oktober 2005 bricht er zu einer extrem strapaziösen Expedition ins Dreiländereck zwischen Libyen, Tschad und Sudan auf. Sein Team ist handverlesen: eine Ethnologin, ein Botaniker, ein Kartograf, ein Koch und tschadische Begleiter. Seit mehr als 30 Jahren durchstreift Sahara-Experte Kröpelin die über neun Millionen Quadratkilometer große Wüste. Ausgangspunkt diesmal: Ndjamena, die Hauptstadt des Tschad.
5.000 Kilometer in speziell umgebauten Jeeps liegen vor den Forschern. Die Strecke führt zu 80 Prozent durch schweres Gelände - eine Knochentour, die das Belastungspotenzial der Teilnehmer strapaziert. Schon das Klima bringt jeden Einzelnen an seine Grenzen. Sandstürme, am Tag sengende Sonne und glühende Hitze, in der Nacht eisige Kälte. Das Risiko ist hoch. Schutz vor Überfällen gibt es nicht. Ein Arzt im Notfall: Fehlanzeige.

Der Film dokumentiert hautnah das strapaziöse Expeditionsgeschehen, die Erkundungen im geheimnisvollen Felsenlabyrinth des Ennedi mit weltweit einzigartigen Felszeichnungen und das tatsächliche Überschreiten der Grenzen ins Niemandsland. Am Ziel seiner Träume tilgt Stefon Kröpelin den letzten weißen Fleck von der Sahara-Karte.



Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
Benutzeravatar
Uwe Schmitz
Moderator
Beiträge: 2780
Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
Wohnort: Rhein-Main

Re: Magische Welten: Sahara - Aufbruch ins Ungewisse

Beitrag von Uwe Schmitz »

Das war 2005, Neues von Dr. Stefan Kröpelin gibt es Anfang 2015:

Unterwegs ins einsame Tibesti
Stefan Kröpelin erforscht Vulkangebiet im Nordwesten des Tschad
1500 Menschen auf 100.000 Quadratkilometer, vulkanische Krater und ein Kölner Klimaforscher: das Tibesti-Gebirge im Norden des Tschad. Dr. Stefan Kröpelin ist im März wieder für den SFB 806 „Our Way to Europe“ unterwegs. Er will neue Daten für die Klimageschichte der Sahara sammeln. Zusätzlich möchte Kröpelin die Kölner Forschungen im Tschad pflegen: ein offizieller Termin und eine verfallene Wüstenstation erwarten ihn.
"Es ist kaum zu glauben“, sagt der Wüstenforscher. „Da schicken wir eine Sonde 500 Millionen Kilometer auf einen Kometen, um Gesteinsproben zu untersuchen, und hier auf dem höchsten Berg der größten Wüste der Erde hat noch kein Geologe seinen Spaten angesetzt.“ Der Wissenschaftler von der Forschungsstelle Afrika redet über das Tibesti-Gebirge im Nordwesten des Tschad. Mitten in der Sahara liegt das einsamste Gebirge zumindest Afrikas, denn außer den hier lebenden halbnomadischen Tubu und einer Handvoll Reisenden waren in den letzten Jahrzehnten nur wenige hier. Gustav Nachtigal, der große deutsche Afrikaforscher, besuchte es als erster im 19. Jahrhundert und auf seinen Spuren will Kröpelin wandeln. Eine vierwöchige Expedition mit Geländefahrzeugen und Kamelen wird im März 2015 zu dem 100.000 Quadratkilometer großen Gebiet aufbrechen
Soweit aus der Kölner Universitätszeitung.

Einen Vortrag zu dieser Expedition gibt es am Samstag, 28.5.2016 um 14 Uhr von einem der Teilnehmer, Peter Schönfeld vom HBI, auf dem Sahara Club Frühlingstreffen in Westhofen/Rheinhessen.
Jeder Interessierte ist herzlich willkommen!


viele grüße
uwe
Antworten