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Flüchtlingswelle nach Europa

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitragvon Turi » 29.06.2018 10:08

Hallo @marylin
Bleibt nur noch die Frage, wer von uns beiden an grösseren Realitätsverlust leidet?
Pazifismus ist so utopisch wie das Leben auf dem Mond, so schön es auch wäre.
Die Realitäten haben wir beim gestrigen EU Gipfel gesehen, komisch, dass sie immer näher an meine Meinung kommen.
Schau den Realitäten ins Gesicht und mach was daraus, mal sehen wie weit du kommst.

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitragvon Lothar » 29.06.2018 10:32

#marylin

Ein paar Gedanken deines etwas unsortierten Weltbildes mögen ja durchaus nachvollziehbar sein,
aber deine extremsozialistischen, bzw. in abgemilderter Form „sozialromantischen“ Vorstellung sind reine Theorie und widersprechen dem natürlichen Verhalten des Menschen. Du machst so zu sagen „die Rechnung ohne den Wirt“.

Die Tatsache, dass dein linksextremes Modell nicht funktioniert, macht dich verzweifelt bis wütend und der natürliche Reflex darauf ist Aggression. Diese Aggression sucht ein Feindbild, und das glaubst du hier bei einigen Leuten im Forum gefunden zu haben.


Du möchtest die vorhandenen nationalstaatlichen Strukturen auflösen und durch unbegrenzte Einwanderung eine Art „gemeinschaftlichen Lebenraum Europa für alle“ schaffen. Du liegst damit auf der Linie der „Open Society Bewegung“.

Irgendwann, wenn es zu spät ist, werden dir Historiker mal klarmachen, dass genau die Leute, die du verteufelst, weil sie die Schwachen zu ihrem Wohl ausplündern, unterstützt hast.

Das Auflösen von Strukturen und das Verschieben von Bevölkerungsgruppen ist DAS Instrument der Eliten zur Sicherung ihrer Interessen - und DU unterstütz sie, ohne es zu merken.

Gruss
Lothar
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitragvon Turi » 29.06.2018 12:00

Hallo Wüschigemeinde

Der EU Gipfel betreffend der Asylpolitik hat was gebracht? In erster Linie heisse Luft, die Frau Merkel dringend gebraucht hat.
Ein Versuch um sich Seehofer vom Hals zu halten.

Mal zu den Fakten:
Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich auf eine gemeinsame Asylpolitik verständigt.
Kanzlerin Angela Merkel zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis.

Auf freiwilliger Basis sollen gemeinsame Asylzentren innerhalb der EU eingerichtet und Aufnahmelager in Drittstaaten geprüft werden. Blablabla

Frage mich, was ist da neu daran, ausser einer Wunscherklärung, die bis jetzt auch nicht funktioniert hat.

Zitat Merkel; Aber ich bin optimistisch nach dem heutigen Tag, dass wir wirklich weiterarbeiten können. weiter Blablabla

Ich habe sehr viel Wert darauf gelegt, dass wir gesagt haben: Wir wollen in Partnerschaft mit Afrika arbeiten.

Andere EU Staaten können freiwillig anbieten kontrollierte Zentren für Flüchtlinge einzurichten! Blöder geht's wirklich nicht.

Was sind denn das für angebliche Lösungen?

Die osteuropäischen Staaten ziehen eh nicht mit.

Das einzige was noch einigermassen Hand und Fuss hat ist die Aufstockung von Personal zur Sicherung der Aussengrenze und dass man sich mal daran machen will das Schengen Abkommen zu überprüfen.

Alle 28 Mitgliedstaaten haben dem Migrationskompromiss zugestimmt.
Darin steht, dass Europa endgültig das Geschäftsmodell der Schleuser brechen will. auch hier Blablabla
Frage mich, wie im Einklang mit UNHCR und der Genfer Konvention?
Wie das funktionieren soll mit Libyen etc.




https://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q= ... 0D3szcjqZD


12 Stunden Sitzung, die Millionen kostet, fast nur um Merkel an der Macht zu halten, ist schon krass.

Immerhin haben sie sich endlich mal auf die Aussengrenzsicherung einigen können.

Wie hat man mich verteufelt als ich das vor Jahren schon gefordert habe,
sind jetzt die EU Parlamentarier auch die Bösen?

Gruss Turi
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitragvon lehencountry » 29.06.2018 19:59

Mit 28 Staaten ein äußerst schwieriges Thema auf die Reihe zu kriegen, klingt zunächst unmöglich. Ist ja innerhalb eines einzelnen Landes schon zermürbend.
Aber, wie sagte schon der Franz, a bissl wos geht immer.
Kürzlich in einer doku: die afrikanischen Staaten haben mehr Interesse wenn die Flüchtlinge es nach Europa schaffen. Deren Überweisungen an Erspartem für die Familie zu hause entspricht in etwa dem 3fachen der Entwicklungshilfe.
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitragvon Alexander » 02.07.2018 17:20

Turi hat geschrieben:12 Stunden Sitzung, die Millionen kostet, fast nur um Merkel an der Macht zu halten, ist schon krass.


Diese Sitzung hat nichts damit zu tun, Merkel an der Macht zu halten. Sorry, aber das ist blanker Unsinn.

Das Problem ist doch, dass wir schon einmal eine ähnliche Situation hatten und daraus nichts, aber auch gar nichts dazugelernt haben.

Machen wir einen Zeitsprung ungefähr 80 Jahre zurück.

1938 gab es eine Flüchtlingskonferenz in Évian/Frankreich. Ähnlich wie diese heute in Brüssel. Damals ging es nicht um Flüchtlinge aus den heutigen Kriegs- und Krisengebieten sondern um flüchtige Juden, die versuchten den deutschen Nazis zu entkommen.

In der Zeit vom 6. bis 15. Juli 1938 lud der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt nach Évian-les-Bains ein, um zu beraten, wie den Juden "geholfen" werden könnte und wie die Aufnahme der 540000 Juden aus Nazi-Deutschland geregelt werden solle.

Die Konferenz scheiterte kläglich. Keiner wollte die Juden haben, da von ihnen nichts mehr zu holen war. Die Nazis hatten ihnen Geld und Vermögenswerte bereits abgenommen. Vier Monate vor den Novemberpogromen wurden die Juden abgewiesen.

Die Konferenz endete mit einem feudalen Bankett, einem Feuerwerk und einer unverbindlichen Übereinkunft, sich öfters zu Treffen, um über dieses Thema zu verhandeln.

Das deutsche Passagierschiff St. Louis hatte 937 Juden an Bord, die versuchten vor den Novemberprogromen auszuwandern. Nachdem einige Länder sich geweigert hatten, die Flüchtigen aufzunehmen, mussten sie nach einer mehrmonatigen Irrfahrt wieder nach Deutschland zurückkehren. Klingt das nicht bekannt??? 254 der Passagiere wurden während der Progromen ermordet.

Sicherlich kann man das, was damals geschah mit der heutigen Situation nicht vergleichen. Was aber gleich blieb ist der Egoismus. Und die Parallelen sind frappant. Menschen, die keinen wirtschaftlichen "Wert" haben, will keiner haben.

Einzelschicksale interessieren Politiker nicht mehr. Sie werden als eine "bedrohliche Masse" von "Menschenfleisch" betrachtet, so der rechte italienische Innenminister Matteo Salvini. Dabei kann sich einem der Magen umdrehen.

Wie sagte Golda Meir, die spätere Ministerpräsidentin Israels: Menschen sind keine Zahlen. Und jeder kann für sich selbst überlegen, ob wir aus der sogenannten Flüchtlingskonferenz in Brüssel etwas gelernt haben, oder auch nicht...

Grüsse
Alexander
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitragvon Turi » 02.07.2018 19:05

Hallo Alexander

Diese Sitzung hat nichts damit zu tun, Merkel an der Macht zu halten. Sorry, aber das ist blanker Unsinn.


Da bin ich anderer Meinung, hätte man ihr gesagt, als der grosse Ansturm an Flüchtlingen kam, mach die Grenzen zu, was hätte sie gesagt?

Mal angenommen, das gleiche Szenario wie 2015 würde sich wiederholen, was ja durchaus denkbar wäre, was dann?


Das deutsche Passagierschiff St. Louis hatte 937 Juden an Bord, die versuchten vor den Novemberprogromen auszuwandern. Nachdem einige Länder sich geweigert hatten, die Flüchtigen aufzunehmen, mussten sie nach einer mehrmonatigen Irrfahrt wieder nach Deutschland zurückkehren. Klingt das nicht bekannt??? 254 der Passagiere wurden während der Progromen ermordet.



Das ist schon sehr weit hergeholt, die Schlepperboote bzw. Diejenigen, die die Flüchtlinge von anderen Schleppern übernehmen tragen eine Mitverantwortung an dem Dilemma.
Wie ich schon geschrieben habe, hätte man am Anfang einen Riegel vorgeschoben, mit dem Risiko dass evtl. einige sterben, wären im nachhinein sicher weniger gestorben, weil ein Abschreckungseffekt eingetreten wäre.
Man nimmt in den ganzen Kriegen, die der Westen mit anzettelt und Stellvertreterkriege führt bewusst tausende von Toten als Kollateralschaden in Kauf, da kräht kein Hahn danach.

Frage mich wie geht es weiter, Aussengrenze dicht machen, aaaaber aus humanitären Gründen weiter alles reinlassen?

Oder wie stellst du dir die Zukunft der Millionen Flüchtlinge vor?
Kein afrikanisches Land hat sich bereiterklärt Auffanglager in ihrem Land zuzulassen?

Ich kann deine Einwände verstehen, glaub mir, ich sehe auch nicht gerne Menschen leiden, nur zeig mal praktikable Lösungen auf.
Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

Schlussendlich bleibt doch alles beim alten, auch die Kanzlerin.

Gruss Turi
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitragvon lehencountry » 06.07.2018 07:50

Terroristen leben am sichersten in Deutschland.
Leibwächter von Osama bin Laden lebt in Deutschland von Sozialhilfe.
Mehrmalige Versuche des BAMF waren erfolglos ihn nach Tunesien abzuschieben. Verschiedene Verwaltungsgerichte möchten ihn vor evtl. Folter und Erniedrigung bewahren. Die armen Terroristen habens nicht leicht, aber Dank deutscher Gerichte doch ein sicheres Leben im sicheren Deutschland. Und obwohl er als Gefährder eingestuft ist, wird eine evt. Folter oder auch Erniedrigung in Tunesien höher bewertet als eventuelle Terroraktionen in Europa. Bitte nicht vergessen, solltet ihr mal im Cafe einen Terroristen treffen, ihr dürft ihn nicht erniedrigen geschweige denn foltern. Ihr müsst schon warten bis er anfängt euch zu foltern.
Es leben weltweit noch viele Terroristen in Gefahr. In Syrien werden in diesen Tagen viele vertrieben bei den Kämpfen südlich von Damaskus. Die müssen wir alle aufnehmen, jedes Menschenleben müssen wir retten, die Vorgeschichte interessiert nicht.
Kann das gut gehen ?

https://www.n-tv.de/politik/Warum-Sami- ... 02459.html
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitragvon lehencountry » 06.07.2018 08:35

da hab ich noch was vergessen, die andere Seite, wenn bereits integrierte Flüchtlinge abgeschoben werden.
Der Fall eines jungen Afghanen.
Er hat hier eine Ausbildung als Bäcker-Konditor abgeschlossen, sein Chef möchte ihn weiter behalten, er spricht gut deutsch wie ich gestern in einem Interview im Radio hören konnte, er finanziert sich selbst und zahlt Steuern.
Man will und vermutlich wird man ihn abschieben.
Warum den ?
Warum behalten wir den Terroristen und schieben den Bäcker ab ?
Bäcker haben wir ohnehin zu wenig. Terroristen haben wir genügend.
Ich versteh unser Land nicht mehr.
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitragvon Turi » 06.07.2018 10:28

Hallo Wüschigemeinde

Die armen Terroristen habens nicht leicht, aber Dank deutscher Gerichte doch ein sicheres Leben im sicheren Deutschland.


Es gäbe da natürlich eine Variante, dafür sorgen, dass die Gefährder um ihr Leben in Europa bangen müssen, nur wer will für die den Kopf hinhalten? Wäre eine Aufgabe für den Geheimdienst!
Ein Grossteil der europäischen Regierungen nehmen da Kollateralschäden im eigenen Land billigend in Kauf.

Und was hat jetzt die Einigung der Regierungsparteien gebracht?

Da wird weitergewurstelt wie bisher.

Sesselkleber ohne Rückgrat!

https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/eu ... y/12065278

https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/eu ... y/25066182


Wer nicht alles lesen will, hier ein paar Auszüge der Abmachungen:
SPD-Chefin Andrea Nahles unterstrich, es werde keine nationalen Alleingänge und «keinerlei Lager» geben.

Statt von «Transitzentren» ist nun in dem Papier von «Transitverfahren» die Rede


Die Flüchtlinge sollen in einem «Transferverfahren» innerhalb von 48 Stunden überprüft werden

Es wird bekräftigt, dass Flüchtlinge aus solchen Ländern, die keine Rücknahmeabkommen abgeschlossen haben, nach Österreich abgeschoben werden sollen.

Das Innenministerium soll «zeitnah» Vorschläge für ein beschleunigtes Vorgehen vorlegen


Im Falle Spaniens und Griechenlands soll geprüft werden, wie von dort Flüchtlinge im Rahmen der Familienzusammenführung nach Deutschland kommen können. Dies gilt als Gegenleistung für die Zusage beider Staaten, dort registrierte Flüchtlinge von Deutschland zurückzunehmen.

«Insgesamt haben wir also eine gute Lösung gefunden», sagte Nahles.


im gleichen Zeitraum in Österreich:

Horst Seehofer nach einem anderthalbstündigen Gespräch in Wien vor die Mikrofone tritt, da meint man einen Hauch von heiterer Genugtuung zu erkennen in des Kanzlers Mimik. Er bedankt sich für ein «sehr gutes Gespräch». Er freut sich, dass «vieles von dem ausgeräumt werden konnte, was im Raum gestanden hat». Und er verkündet, dass man sich «darauf verständigt hat, dass es keine Massnahme von deutscher Seite zum Nachteil Österreichs geben wird».

Konkret heisst dies, dass Seehofer seinen gerade erst gefassten Plan beerdigen kann, von den Transitzonen im Grenzgebiet aus all jene Flüchtlinge nach Österreich zurückzuschicken


Gestern musste der deutsche Innenminister erklären: «Wir werden weder jetzt noch in der Zukunft Österreich für Flüchtlinge verantwortlich machen, für die es nicht zuständig ist.»

Denn nun will Seehofer die Regierungen in Rom und Athen zu einer Vereinbarung über die Rücknahme von Asylbewerbern bewegen. Die in den neuen deutschen Transitzentren aufgenommenen Migranten sollten von dort aus direkt in diese beiden Länder gebracht werden. «Österreich wäre davon nicht betroffen», sagt Seehofer.

Der verwendete Konjunktiv verrät allerdings, dass er selbst wohl noch nicht ganz überzeugt ist von einem Erfolg dieser Mission.

Das Stichwort lautet: «Schutz der Südgrenze». Kontrollen gibt es bereits an den Übergängen nach Ungarn, zur Slowakei und nach Slowenien


Ungarn sei zudem solidarisch, indem es seine EU-Aussengrenze im Süden vor illegaler Einwanderung schütze.


In der Frage, ob Ungarn bereit sei, Asylsuchende aus Deutschland zurückzunehmen, die in Ungarn erstmals registriert worden sind, erklärte Orban sein Land für nicht zuständig. Es registriere zwar Migranten, aber da diese zumeist aus Griechenland kämen, sei Griechenland für sie zuständig, nicht Ungarn. Ein Rückübernahmeabkommen mit Berlin schloss er zwar nicht aus – aber nur, wenn Deutschland zuvor ein solches mit Österreich abgeschlossen habe.



Meiner Meinung nach versagt die Regierung auf ganzer Linie in Beziehung auf die Flüchtlingspolitik.


Es wird erst eine Änderung geben, wenn es richtig knallt, bis dahin eben weiterwursteln.

Wer ist da noch der Meinung, dass das vernünftige und zukunftsweisende Politik ist :?: :?:
Jetzt ist aber erst mal Sommerpause, die Zeit wo es ohne eine solche Regierung vermutlich besser läuft :wink:

Gruss Turi
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitragvon Turi » 06.07.2018 12:48

Hallo Wüschigemeinde

Hier mal nur ein Beispiel wie man ausländische Terroristen verhätschelt und wie fahrlässig unsere Regierungen mit dem Sicherheitsrisiko umgehen!

Aus der NZZ heute

Der Iraker Osamah M. gilt als gefährlich. Wegen seiner Nähe zum Islamischen Staat (IS) wird er, wie vier weitere irakische Staatsangehörige, als Sicherheitsrisiko für die Schweiz eingestuft. Die Bundespolizei will die Jihadisten, die sich hierzulande frei bewegen können, deshalb ausschaffen. Allerdings ist dies nicht möglich, weil den Irakern in ihrer Heimat Folter oder gar die Todesstrafe droht – paradoxerweise gerade wegen ihrer Nähe zum IS. Die betroffenen Kantone – Schaffhausen, Basel-Stadt und Aargau –, wo die fünf Iraker leben, sind mehr oder weniger ratlos. Sie haben sich deshalb gemeinsam an den Bund gewandt. Erfolglos, wie die Recherche von NZZ-Reporter Marcel Gyr zeigt.


Auch hier wieder mal die Frage; Steht die Sicherheit in Europa hinter den Rechten der Terroristen?
Sind die Genfer Konventionen noch zeitgemäss oder sollten sie nicht schleunigst geändert werden?

Gruss Turi
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitragvon marylin » 07.07.2018 09:35

Sie sind längst geändert- die wirtschaftsmafiöse Terrorgruppe "europ Union" hat längst die genfer Konvention aufgekündigt!!!
https://www1.wdr.de/daserste/monitor/vi ... d-100.html
(Man sieht, der IS hat ganze Arbeit geleistet, für seine Auftraggeber in Europa.)
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitragvon Turi » 07.07.2018 12:59

hallo @ marylin

Alle die dort unten abgefangen werden, haben nicht das Risiko im Mittelmeer zu ertrinken.
Gerade heute morgen gelesen, allein im Juni sind 6000 Wirtschaftsflüchtlinge von Marokko nach Spanien gekommen, mit ihnen 65 To Drogen.
Von den 6000 sind 3000 alleine von Marokko, die ganz sicher kein Bleiberecht haben.

Ich sehe auch das Problem, dass in den meisten afrikanischen Länder die Chancen klein sind , was zu erreichen, das müssen aber die jeweiligen Länder, auch mit Hilfe des Westens auf die Reihe kriegen.


Man kann doch nicht an allem uns die Schuld zuweisen!

Die Südafrikaner, Namibians, Zimbabwer usw. im südlichen Afrika hatten relative Ordnung, die Bevölkerung ein Dach über dem Kopf, zu essen und einen Lohn, wenn auch kleinen.
Was passiert jetzt, die Schwarzen ruinieren sämtliche Strukturen und ein Mugabe wird noch als Vorbild hoch gelobt.

Nigeria, reich ohne Ende, das Gleiche Die Kongos usw, die Ausbeutung der Weissen war, gemessen was sich die eigenen Machthaber unter den Nagel reissen, Peanuts.

Je länger man die Situationen in den Ländern kennt, desto mehr kommt man zu der Überzeugung, dass wir unser Ding auf die Reihe kriegen müssen, ansonsten geht Europa auch den Bach runter.
Das was die Regierungen Europas jetzt und in Zukunft aushandeln wird über unser Dasein entscheiden.
Wieso knicken sie ein? Weil es, um zu überleben, bzw. unsere Kultur auch nur halbwegs erhalten zu können, so handeln müssen.

All die Gutmenschen die bringen keine Lösungen, noch nicht mal Lösungsansätze, Träumer einer besseren Welt, ihrer Meinung nach.
Meiner Meinung nach macht das die Welt unsicherer, die ganze Globalisierung sollte den Bach runter gehen, jedes Land wieder für sich schauen, auch wenn uns das Einbussen im 2-stelligen Bereich bescheren könnte.
Aufhören mit dem ewigen Geschwafel von Witschaftswachstum.
So wie es aussieht wird es ja auch in die Richtung gehen.
Hilf dir selbst so hilft dir Gott, das trifft auch auf die meisten nichteuropäischen Länder zu, vor allen Dingen aber den Ländern auf dem afrikanischen Kontinent.
Die sind zum Grossteil selber Schuld an ihrer Missere, geht es ihnen mal ausnahmsweise gut, dann schlagen sie sich wieder gegenseitig die Köpfe ein, das sind die Fakten und die lassen sich halt nicht wegdiskutieren.


Gruss Turi
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitragvon schnorr » 07.07.2018 16:18

Turi hat geschrieben:
Die Südafrikaner, Namibians, Zimbabwer usw. im südlichen Afrika hatten relative Ordnung, die Bevölkerung ein Dach über dem Kopf, zu essen und einen Lohn, wenn auch kleinen.

oh, mann :bang:
mein hund hat auch genug zu essen und ein dach über den kopf. kann er deswegen frei leben? nöö, denn ich bestimme, was für ihn gut ist.
Turi hat geschrieben:All die Gutmenschen die bringen keine Lösungen, noch nicht mal Lösungsansätze, Träumer einer besseren Welt, ihrer Meinung nach.

ist das besser, was z.b. die eu macht? dass in kamerun keiner mehr einheimische zwiebeln anbaut, weil die holländer per freihandelsabkommen den markt mit billigzwiebeln überschwemmt?

Turi hat geschrieben:Meiner Meinung nach macht das die Welt unsicherer, die ganze Globalisierung sollte den Bach runter gehen, jedes Land wieder für sich schauen, auch wenn uns das Einbussen im 2-stelligen Bereich bescheren könnte.
Aufhören mit dem ewigen Geschwafel von Witschaftswachstum.
So wie es aussieht wird es ja auch in die Richtung gehen.

du weisst aber schon, dass das nicht nur einbussen im zweistelligem bereich bedeutet, sondern einen sehr, sehr starken einschnitt deines schweizer lebensstandards, da wir alle unseren wohlstand seit einigen hundert jahren auf kosten der kolonien und der heutigen dritten welt aufbauen und zu erweitern.
bist du bereit dazu, deinen eigenen acker zu bebauen?

Turi hat geschrieben:Hilf dir selbst so hilft dir Gott, das trifft auch auf die meisten nichteuropäischen Länder zu, vor allen Dingen aber den Ländern auf dem afrikanischen Kontinent.
Die sind zum Grossteil selber Schuld an ihrer Missere, geht es ihnen mal ausnahmsweise gut, dann schlagen sie sich wieder gegenseitig die Köpfe ein, das sind die Fakten und die lassen sich halt nicht wegdiskutieren.

meines erachtens geht es nur noch gemeinsam und nicht mit "bavaria oder wer auch immer first", wenn wir afrika afrika sein lassen und uns nicht mehr einmischen, dann geht auch bei uns einiges den bach runter.
es muss mehr "gutmenschen" geben, die auch gegen den willen der egoistischen "bösmenschen" endlich ein faires miteinander ermöglichen. zum wohle aller und nicht nur zum wohle der eigenen tasche. und ich befürchte, das diese gedanken bei uns schwerer durchzusetzen ist wie in afrika. wenn es allen afrikanern genauso gut gehen würde wie uns, keinem herrscher der fleischsaft von der backe runterläuft während seine "untertanen" hungern müssen, wenn jeder am kuchen teilhaben kann und nicht nur ein kleiner teil, dann erst wird es auch in afrika ruhiger.
aber wir machen weiter mit unserer ausbeutung und wundern uns, dass die "afrikaner" ihre wirtschaft nicht in den griff kriegen.
dazu eine doku (bis märz 2019 abzurufen)
http://www.daserste.de/information/repo ... o-100.html

@turi: du willst uns doch wohl nicht erzählen, wenn du in der schweiz keine perspektive mehr hätest, nur zwei t-shirts dein eigen nennen würdest, eine handvoll ziegen täglich zu hüten hättest, öfters kohldampf schieben würdest, dass du nicht "rübermachen" würdest ins reichhaltige deutschland.
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://www.quadridesafrica.de
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitragvon Turi » 07.07.2018 17:41

Hallo Jörg

oh, mann
mein hund hat auch genug zu essen und ein dach über den kopf. kann er deswegen frei leben? nöö, denn ich bestimme, was für ihn gut ist.

Das ist der Unterschied den einige scheinbar nicht verstehen wollen.
Ich kenne die Situation in Südafrika und Namibia sehr gut und bin jährlich längere Zeit auf Farmen dort unten.
Kleines Beispiel:
Ein Farmarbeiter auf einer Rinderfarm
bekommt
ein Haus, Land und eigenen Garten zu Verfügung gestellt
jeden 2. Tag ein KG Fleisch
Strom und Wasser gratis
6000 NAD pro Monat Lohn, das sind umgerechnet heute 378 Euro
Handyrechnung und das Maismehl muss er noch selber bezahlen.
Steuern zahlt der Farmer

Wenn ich dann die Arbeitmoral und die Geschwindigkeit der Meisten sehe, denke ich das ist ein angemessener Lohn.
Diejenigen denen der Staat die Farm zur Verfügung stellt haben unter Garantie weniger, die klauen dafür den weissen Farmern die Rinder, oder noch schlimmer sie schlachten sie auf dessen Farm und verkaufen illegal das Fleisch.
Das unter Billigung der Regierung, wenn sie bestraft werden, dann nicht mal mit 10 % des Wertes der gestohlenen Waren.



ist das besser, was z.b. die eu macht? dass in kamerun keiner mehr einheimische zwiebeln anbaut, weil die holländer per freihandelsabkommen den markt mit billigzwiebeln überschwemmt?

Mit wem hat die EU das Freihandelsabkommen abgeschlossen?? Das gleiche mit den Fischereirechten im Senegal etc.
Da sind die eigenen Regierungen die sie ausbeuten, machen das nicht die Europäer, dann machen es die Chinesen, frage mich wer besser bezahlt?

@turi: du willst uns doch wohl nicht erzählen, wenn du in der schweiz keine perspektive mehr hätest, nur zwei t-shirts dein eigen nennen würdest, eine handvoll ziegen täglich zu hüten hättest, öfters kohldampf schieben würdest, dass du nicht "rübermachen" würdest ins reichhaltige deutschland.

Ich will dir erzählen, dass es in Europa Millionen von Sozialempfängern gibt, die angeblich keine Arbeit bekommen.
Dafür fehlen an jeder Ecke und an jedem Ende die Handwerker, tausende Lehrstellen bleiben unbesetzt und offene Stellen, wo man allerdings körperlich arbeiten muss, gibt es zu hauf.

Eins ist sicher, würde ich morgen in's südliche Afrika auswandern oder eben in den Senegal oder Tanzania usw., hätte ich übermorgen genug zu tun.
In Tansania hat man mir das Angebot gemacht, den ganzen Fuhrpark einer Farm der Mission, der in einer Halle vergammelt, obwohl die Leute 3 Jahre ausgebildet wurden, wieder brauchbar und fahrbar zu machen.

Da werden Leute über Jahre ausgebildet, geht der Ausbilder weg, fallen 80 % derer wieder in den Lethargiezustand zurück, wie vor der Ausbildung.

Ich habe im Februar an einem Kindergartendach im Caprivi gearbeitet, die Arbeiter dort waren nicht im Stande mit einem Fuchsschwanz umzugehen, ein Grossteil hat einfach keinen Bock auf Arbeit.

Diejenigen die's geschnallt haben wie es läuft, die nutzen ihre Arbeiter aus dass einem schlecht werden kann.
Kein weisser Farmer behandelt und bezahlt seine Arbeiter so schlecht wie die Schwarzen ihre Arbeiter.

Am Iveco war das Chassis gebrochen, wir demontierten die Kabine, als alles geschweisst war sagte ich dem stark pigmentierten Mitarbeiter er solle doch bitte alle Schrauben am Hilfsrahmen montieren, ich käme morgen eine Stunde später.
Am nächsten Tag fragte ich ihn ob alle Schrauben montiert und angezogen wären, er meinet; alles in Ordnung, kein Problem.
Gutgläubig wie ich war kontrollierte ich nicht und..... hätte beinahte meine Kabine verloren!
Die vorderen Schrauben haben gefehlt, eine war nur von Hand angezogen.
Könnte ein Buch schreiben über afrikanische Fachkräfte, die Frau Merkel so dringend braucht, kann nur sagen, gute Nacht Deutschland.
Zimbabwe hat die besten Arbeiter, die sind als Gastarbeiter gerne gesehen, trotzdem haben sie ihr Land ruiniert, keine eigene Währung mehr und die Leute mussten hungern.
Alles wegen der bösen Europäer, die man 30 Jahre zuvor rausgejagt hat und heute das Angebot macht zurückzukehren??

Erzähl mir also nichts wegen Ausbeutung, schön wäre es wenn es anders ginge, geht aber nicht, ist halt so.

Und mit jedem Monat mehr in Afrika muss man sich eingestehen, die schaffen es nicht.

Kleine Anmerkung noch zum Schluss.
Ich sprach mit einer ca. 30 jährigen Frau, die als Krankenschwester im Krankenwagen mitfährt, sie sage mir mal;
Ihr habt's gut, ihr habt Vorbilder, mein Vater sitzt im Caprivi unterm Mangobaum und wartet bis die Früchte reif sind, sag ich ihm du musst auch dazwischen was tun, meint er die Mangos wachsen so oder so, da brauch ich nichts tun.

Sie ist eine der wenigen, die es gepackt hat, in der Hoffnung, dass solche Leute mal als Vorbild fungieren und irgendwann mal in den nächsten hundert Jahren sich dort unten was ändert.
Ich glaub nicht daran, die vergangenen und die heutige Generation betätigt mir das.

Das südliche Afrika würde es schaffen, bzw. hatte es geschafft, unter weisser Führung, sicher war die Apartheid nicht das gelbe vom Ei und man hätte die schwarze Bevölkerung mehr als Menschen behandeln können, das Zepter aber aus der Hand zu geben war der grösste Fehler. Der Bevölkerung und der Wirtschaft geht es in Südafrika heute schlechter und die Kriminalität hat extrem zugenommen, Namibia läuft in die gleiche Richtung, Zimbabwe ist tot, nur Botswana hat es, dank einem humanen Präsidenten und Diamanten ohne Ende im Griff, die restlichen afrikanischen Länder kannst du grün anmalen und den Hasen geben.

Und zu den Fachkräften die nach Europa kamen und weiter kommen werden, schätze mal 5% der echten Kriegsflüchtlinge davon sind brauchbar, die anderen träumen vom Land wo Milch und Honig fliesst, man einen Mercedes, ein Haus und viel Kindergeld kriegt, von richtiger Arbeit träumen 95% sicher nicht.
Die 5 % allerdings bräuchte das Herkunftsland dringend selber um das Land wieder aufzubauen.

Erzähl mir also nichts von "Bösmenschen" , nur weil sie zwischen gut und gutmütig oder blauäugig unterscheiden können, diejenigen sind die, die uns vor dem Untergang retten.

Gruss Turi
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitragvon Turi » 07.07.2018 17:57

Hallo Jörg
Was ich noch ganz vergessen habe, mach mal einen Vorschlag, wie wir aus dem Dilemma herauskommen sollen, weiterhin hunderttausende Wirtschaftsflüchtlinge durchfüttern zu müssen, ohne sie mit Gewalt an der Flucht zu hindern oder in ihren Herkunftsländer, auch mit Gewalt die Despoten ausschalten und durch treue weisse Regierungsbeamten zu ersetzen, anders werden die wohl nicht auf ihren Reichtum verzichten.
Entweder wir müssen, wie die Ami das Gefühl haben, Weltpolizei spielen, oder wir müssen uns abschotten, dazwischen gibt es nichts.
Die Obrigkeiten in all diesen Ländern wird ihr Geld weiterhin dem Volk stehlen, ausser man schaltet sie aus.
Uns lässt man immerhin so viel, dass es keine Aufstände gibt, obwohl auch hier der Reichtum ungerecht verteilt ist, allerdings auf viel höherem Niveau.
Heute gibt es zweierlei Menschen auf Erden, die Einen profitieren, die Anderen verlieren, wäre das nicht so,
so würden alle verlieren.
Das wird sich nicht ändern solange es die Menschheit gibt und auf welcher Seite wir stehen wollen, muss jeder für sich selbst entscheiden, ich steh lieber auf der Seite der Gewinner.
Gruss Turi
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