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Gentleman - wie man sich irren kann

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Gentleman - wie man sich irren kann

Beitragvon Kuno » 18.02.2014 06:56

Vor kurzem hatte das Wuestenschiff einen Gentleman zu Besuch.
Das hat bei mir die Frage aufgeworfen, was denn eigentlich ein "Gentleman" ist.
Eigentlich kamen mir Begriffe wie "freundlich", "zuvorkommend" usw. in den Sinn.
Mindestens die Leute, die sich hier im Forum durch ihn angegriffen fuehlten (ob nun zu recht oder nicht lasse ich gerne offen) haetten fuer "unseren" Gentleman wohl andere Begriffe zur Beschreibung benutzt.

Allerdings... Ich musste mich eines besseren belehren lassen. Wenn man sich den Beitrag im Wiki mal durchliest:

"Der Begriff des Gentleman ist relativ vage und konturlos: eine verbindliche Charakterisierung ist kaum möglich. Als notwendige, manchmal auch hinreichende Voraussetzungen wurden unter anderem genannt:
-In älterer Zeit galt als maßgebliches Kriterium die Zugehörigkeit der betreffenden Person zum Adel.
-Nach Auffassung des elisabethanischen Adeligen Richard Mulcaster zeichnet einen Gentleman aus, dass er „lesen, schreiben, zeichnen, singen, fremde Sprachen sprechen könne, ein Gelehrter sei und auch in der Theologie und Jurisprudenz Bescheid wisse“.
-Vielfach wurde als Wesensmerkmal eines Gentleman auch ein bestimmtes, gewissen ethisch-moralischen Standards genügendes Verhalten genannt.
-Zentrales Augenmerk wurde auch der Frage geschenkt, auf welche Weise der Betreffende seinen Lebensunterhalt verdient. Die strengste Auffassung verlangt, dass ein Gentleman in der Lage sein müsse, diesen gänzlich ohne eigene Arbeit zu bestreiten – was den Kreis im Wesentlichen auf adelige Großgrundbesitzer verengte.
- „Ein wahrer Gentleman ist jemand, der nichts dem Zufall überlässt. Es reicht nicht, daß man sich tadellos kleidet und daß alles makellos gepflegt ist. Die ganze Erscheinung muss vollkommen sein".

Nun - offensichtlich muss ein Gentleman nicht unbedingt ein freundlicher, aelterer Herr im gutsitzenden Anzug sein. Wer es in den Details nachlesen will, bitte hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Gentleman

Aus irgendeinem Grund, wahrscheinlich durch seine Art zu reisen, kommt mir grad Phileas Fogg in den Sinn.
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Re: Gentleman - wie man sich irren kann

Beitragvon Surfy » 18.02.2014 10:53

Ich denke es ist nicht sinnvoll, weiter über einen User öffentlich zu diskutieren, der von der Diskussion ausgeschlossen wurde.

Ich hätte nichts dagegen gehabt, die teilweise zugegebenermaßen provokanten Thesen weiter mit meiner eigenen perspektive und Meinung zu reflektieren und zu diskutieren. Er konnte seine perspektive auch argumentativ gut beleuchten, daher fand ich das spannend.

Aber zum guten Glück war das nicht meine Entscheidung :wink:

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