Bismarcks Kongo-Konferenz 84-85 Europa teilt sich Afrika auf

Kultur- und Politikgeschichte über die im Wüstenschiff behandelten Regionen.

Moderator: Moderatoren

Antworten
Alexander
Administrator
Beiträge: 24253
Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
Kontaktdaten:

Bismarcks Kongo-Konferenz 84-85 Europa teilt sich Afrika auf

Beitrag von Alexander »

Bismarcks "Kongo-Konferenz" 1884-1885: Europa teilt sich Afrika auf

Die territoriale Besetzung Afrikas durch die europäisch-rassistischen Regierungen nach dem Verbot des Sklavenhandels

Etwas Geschichte der anderen Art. Mehr :arrow: hier

Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
Kuno
Beiträge: 9586
Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
Kontaktdaten:

Re: Bismarcks Kongo-Konferenz 84-85 Europa teilt sich Afrika auf

Beitrag von Kuno »

"Afrika: Der gesamte Kontinent wird 1885
unter der weissen Rasse Europas "aufgeteilt".
.."

Der Autor disqualfiziert sich mit Aeusserungen wie der obigen gleich von Anfang weg. Da es in Europa nun al keine "Blaue-" und keine "Grüne Rasse" gibt, müssen es zwangsläufig die "Weissen" sein.

Niemand streitet ab, dass man sich mindestens damals als Weisser einer den Schwarzen überlegenen Rasse zugehörig gefühlt hat. Ok; wenn man sich die Erfahrungen der damaligen Leute mal vor Augen hält: Die Zeit war gepärgt von einem enormen tchnischen Fortschritt (an den die Schwarzen notabene nichts beigetragen hatten).

Die Aufteilung Afrikas unter den Europäischen Mächten hatte keinen rassistischen Hintergrund sondern es ging um Wirtschafts- vor allem aber auch um Machtpolitik.

Wenn ich ein Buch aus dieser Zeit lese und es "rassisitische Tendenzen" zeigt, dann lese ich es trotzdem (sofern es als solches denn interessant ist). Wenn aber heute ein Autor auf solche Schlagworte zurückfällt, dann macht das doch etwas mehr Mühe - denn der heutige Autor hat zumindest die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren...

Ich nehme mal an, dass der Autor auch ein "Weisser" ist. Er muss einen ziemlichen Hass auf die eigenen Leute haben - und dabei wird er dann irgendwie der Seriösität verlustig:

[Wer ist denn da brutal und gierig? Sind das nicht die Weissen? Haben Schwarze Europa jemals angegriffen?]

A) Die "Schwarzen" hatten damals einfach rein technisch nicht die Möglichkeit, Europa anzgreifen. Ansonsten führten sie Eroberungszüge gegen ihre Nachbarn im brutalsten Stil (man lese den sehr nüchterenen Heinrich Barth zu diesem Thema)

B) Da nicht nur die "Schwarzen" aufgeteilt wurden sondern da man sich damals auch Nordafrikas bemächtigte stimmt die obige Aussage nicht. Denn die Nordafrikaner hatten sehr wohl Europa auch schon angegriffen und die Piraterie im Mittelmeer dürfte eigentlich auch dem Autor bekannt sein.

...und wenn er schon so ausgiebig über Rassismus spricht: Er vergisst leider zu erwähnen, dass es so etwas unter den "Schwarzen" bis heute sehr ausgeprägt gibt. Aber dazu hätte er sich wohl etwas ernsthafter mit dem Thema beschäftigen müssen...
Antworten