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Iran: Verhandlungen wg. Atomanlagenkontrolle

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Re: Iran: Verhandlungen wg. Atomanlagenkontrolle

Beitragvon Guenter » 26.01.2016 21:17

Hallo Aabacus,
schön wie Du uns auf dem Laufenden hälts. :wink:
Ich habe gedacht dass Du arbeitest? Oder macht deine Begleitperson die Arbeit mit? 8)
Grüße aus Offenburg
Günter
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Re: Iran: Verhandlungen wg. Atomanlagenkontrolle

Beitragvon abacus » 27.01.2016 15:52

Hallo Günter,

natürlich arbeiten wir. Wir bauen hier eine wunderschöne Terrasse direkt am Strand und renovieren die dazu gehörenden Möbel.

Grüsse
abacus
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Re: Iran: Verhandlungen wg. Atomanlagenkontrolle

Beitragvon Alexander » 28.01.2016 08:43

Ralf Kiefer hat geschrieben:Da frage ich mich spontan, wie sich die Italiener vorstellen, daß sich die Menschen im Iran vermehren ;-) Blümchen, Bienchen, Windbestäubung, ...?


Vermutlich Windbestäubung :-)

Auf jeden Fall gibt es in Italien jetzt heiße Diskussionen, wie weit man denn gehen darf, um einen Gast nicht abzuschrecken. Es will natürlich wieder mal niemand gewesen sein. ;-)

Wer hat die Nackten angezogen?

Doch wer am Dienstag die Verhüllung der nackten Statuen in den Kapitolinischen Museen von Rom in Auftrag gegeben hat, ist noch nicht ganz klar. Nur soviel: Matteo Renzi, Italiens Ministerpräsident, und Hassan Rouhani, der Präsident des Iran haben dort eine Pressekonferenz gegeben und auf dem Weg dahin sollte das iranische Staatsoberhaupt offenbar keine Nacktheit stören. Nicht einmal marmorne Nacktheit, wie zum Beispiel die der berühmten "Kapitolinischen Venus". mehr...

Grüsse
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"Hinrichtungen von Mädchen ab neun, von Jungen ab 15"

Beitragvon Alexander » 28.01.2016 09:18

"Hinrichtungen von Mädchen ab neun, von Jungen ab 15"

Derzeit sollen im Iran mindestens 160 Menschen, die zum Zeitpunkt der vorgeworfenen Tat noch nicht volljährig waren, in Todeszellen sitzen, geht aus einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International vor, der zeitgleich mit der Europareise des iranischen Präsidenten Hassan Rohani veröffentlicht wurde. "Amnesty wirft dem Iran im Bericht 'Growing up on death row' vor, Kinderrechte 'schändlich' zu missachten und sich seinen Verpflichtungen zu entziehen, die mit der Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention 1991 und der Ratifizierung 1994 einhergehen: Demnach sind die Todesstrafe und lebenslange Freiheitsstrafe für Minderjährige verboten. Der Iran befolge die Konvention aber nicht bei Delikten, für die die Scharia Strafen festlege. Die meisten Hinrichtungen gebe es wegen Mordes, Vergewaltigung, Rauschgiftdelikten sowie 'Feindschaft gegen Gott'." mehr...

Grüsse
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Re: "Hinrichtungen von Mädchen ab neun, von Jungen ab 15"

Beitragvon Ralf Kiefer » 28.01.2016 13:21

Alexander hat geschrieben:"Hinrichtungen von Mädchen ab neun, von Jungen ab 15"

Ganz generell hätten bei den Verhandlungen zur Atomanlagenkontrolle ein paar weitere Themen angesprochen werden und Verhandlungsgegenstand sein können wie die Todesstrafe. Blöd nur, daß auf der anderen Seite des Tischs praktizierende Todesstrafenbefürworter saßen.

In diesem Land gibt es noch viel zu tun. Ich habe die Hoffnung, daß dieses Thema im Laufe der kommenden Öffnung des Landes bekannter wird.

Gruß, Ralf
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Re: Iran: Verhandlungen wg. Atomanlagenkontrolle

Beitragvon Ralf Kiefer » 06.02.2016 14:52

Unsere Staatsratsvorsitzende sträubt sich gegen einen Deutschlandbesuch von Rohani. Vielleicht weiß sie einfach noch nicht, welche Statuen sie zuhängen soll. Ich plädiere für die Siegessäule in Berlin ;-)

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dagegen hält nichts von einem raschen Berlin-Besuch Rohanis. Das Land unterstütze weiterhin die schiitische Hisbollah-Miliz, die Israel bedrohe und den Libanon destabilisiere, heißt es in ihrer Umgebung. Die iranische Führung erkenne Israel immer noch nicht an. Außerdem habe das Land im letzten Jahr 750 Menschen hingerichtet, deutlich mehr als Saudi-Arabien.
Hier der Rest.
Der Reihe nach: Netanjahu steckt also hinter der 1. Ausrede. Fragt sich nur, inwieweit dessen Handeln im Nahen Osten gutgeheißen werden kann. Aber *sie* hat eine Meinung.

Die 2. Ausrede, der Libanon, hat *sie* überhaupt noch nie interessiert. Bei der 3. Ausrede haben wir wieder das Israel-Problem der deutschen Regierung.

Aber im 4. Punkt kommt sie so langsam zum Punkt. Da denkt man sich: schön, sie hat aufgepaßt, sie beginnt mit dem Nachdenken. Weit gefehlt, denn sie erwähnt die Verhältnisse in Saudi-Arabien, wo die Zustände auf derselben Stufe wie im Iran sind. Aber deren König heißt sie hier willkommen, mit dem handelt sie größte Rüstungsverkäufe aus, usw. Andere Staaten mit praktizierender Todesstrafe sind ihr ebenso willkommen, z.B. China (wg. Umsatz), USA (wg. transatlantischen Zwängen, TTIP, usw.), Türkei beim lupenreinen Demokraten Erdogan.

In ihrer Partei gibt's auch andere Meinungen (von SpOn):
Die Union scheint zwiegespalten. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen, CDU, sieht den Zeitpunkt für einen Besuch noch nicht gekommen. "Die Symbolik eines solchen Besuches wäre zugleich zu wenig und zu viel", so Röttgen. Das Nuklearabkommen habe "noch kein neues Iran hervorgebracht, innenpolitisch dauert die staatliche Repression an; außenpolitisch betreibt Iran weiterhin eine offensive Machtpolitik."


*Sie* sollte sich mit dem Rohani-Besuch beeilen, denn den innenpolitischen Vorsprung von weniger Repression halten wir nicht mehr lange. Außenpolitisch gibt's sowieso nur graduelle Unterschiede. Man könnte dazu beispielsweise die Griechen fragen.

Wenn das Merkel-Regime nicht in dem Land bestimmen würde, das ich bewohne, würde ich angesichts des Ausredenkatalogs so müde grinsen wie bei einem Sarkozy, Berlusconi oder Cameron.

Gruß, Ralf
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Re: Iran: Verhandlungen wg. Atomanlagenkontrolle

Beitragvon Ralf Kiefer » 16.02.2016 20:52

Im Jahr 2015 gab's den bekannten Vertragsabschluß zur Atomanlagenkontrolle. Was sich allerdings etliche Jahre vorher abspielte, wurde verfilmt und feiert gerade seine Premiere auf der Berlinale: Zero Days.
Dass die USA und Israel hinter Stuxnet steckten, um Irans Atomprogramm zu stören, gilt mittlerweile als gesichert. Ein neuer Dokumentarfilm behauptet nun, dass der Cyber-Wurm Teil eines viel größeren Programms war, das den ganzen Iran lahmlegen sollte.
Weiter in den Heise-News.

Wie "immer" eben: es waren die Chinesen! Äh, nee, natürlich die Russen! Och, hm, doch nicht. Zur Abwechslung mal unsere US-amerikanischen und jüdischen Freunde. Soviel zu Verschwörungstheorien :-)

Gruß, Ralf
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Re: Iran: Verhandlungen wg. Atomanlagenkontrolle

Beitragvon Alexander » 08.03.2016 20:17

Die USA versuchten mit dem Atomabkommen wieder einen Fuß in den Iran zu bekommen. Jetzt testet der Iran Mittelstreckenraketen und irritiert die USA.

Iran startet offenbar Mittelstreckenraketen

Der Iran hat nach eigenen Angaben mehrere Kurz- und Mittelstreckenraketen getestet. Auch Sanktionen würden das Raketenprogramm nicht stoppen, teilten die Revolutionsgarden mit. Diese Äußerung richtete sich wohl an die USA. Dort reagierte man verärgert. mehr...

Grüsse
Alexander
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Re: Iran: Verhandlungen wg. Atomanlagenkontrolle

Beitragvon Ralf Kiefer » 12.05.2016 12:22

Wie entwickelt sich das Leben im Iran nach der angeblichen Aufhebung der Sanktionen? Hier findet SpOn ein paar Worte dazu:
Präsidentschaftswahlen in Iran: Ahmadinejad arbeitet am Comeback
"Man spürt keine Änderung im Alltag. Lebensmittelpreise und Mieten sind immer noch sehr hoch", sagt Manizheh Moghaddam, eine 55-jährige Frau aus Teheran, über die wirtschaftliche Situation Irans nach dem Nuklearabkommen mit dem Westen. Die jüngsten Zahlen des iranischen Zentrums für Statistik bestätigen ihren Eindruck.

Irgendwas läuft dort schief, und ich habe den Eindruck, daß es nicht ausschließlich an der Regierung in Teheran liegt. Blöd wird's, wenn die Iraner sich angesichts enttäuschter Erwartungen zurückziehen und beim nächsten Mal die Klerikalen wählen.

Gruß, Ralf
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Re: Iran: Verhandlungen wg. Atomanlagenkontrolle

Beitragvon Guido3 » 12.05.2016 16:46

Hallo,

Ralf Kiefer hat geschrieben:Irgendwas läuft dort schief, und ich habe den Eindruck, daß es nicht ausschließlich an der Regierung in Teheran liegt. Blöd wird's, wenn die Iraner sich angesichts enttäuschter Erwartungen zurückziehen und beim nächsten Mal die Klerikalen wählen.

Die Gründe stehen ja zum Teil im Artikel. Eingefrorene Ölgelder wurden wohl noch nicht vollständig freigegeben. Das man wieder frei Öl verkaufen kann, ist beim aktuellen Ölpreis und der aktuellen Nachfrage wohl nicht der große wirtschaftliche Antrieb.

Fast jedes große Geschäft braucht irgendeine Form von Finanzierung. Die Banken finanzieren aber keine Iranprojekte, weil sie Angst vor Sanktionen haben. Zum einen bestehen u.a. wegen Raketenprogrammen noch Sanktionen und Geschäfte mit den Revolutionsgarden sind auch verboten. Die sollen aber einen großen Teil der iranischen Wirtschaft kontrollieren. Die Banken sagen, dass sie aktuell nicht wissen und keine Rechtssicherheit haben, welche Geschäfte erlaubt sind. Allein die BNP musste vor 2 Jahren wegen Irangeschäften in den USA 9 Mrd. USD an Strafe zahlen. Das tut richtig weh. Also machen die Banken einstweilen nichts und im Iran kommt nichts bzw. wenig voran.

Exemplarisch: Airbus freut sich über eine Riesenbestellung aus dem Iran (Listenpreis 27 Mrd. USD). Der Iran freut sich, seine maroden Flugzeugflotten erneuern zu können. Nur gibt es bislang keine Banken/Leasinggeber, die das finanzieren und weder Airbus noch der Iran haben aktuell einen Plan, wie man das Geschäft tatsächlich umsetzen kann. Die deutsche und die französische Regierung drängen die Banken schon massiv, endlich Iran-Geschäfte zu finanzieren, aber die wollen trotzdem nicht.

Ein wirklicher Vorteil für die iranische Wirtschaft dürfte immerhin sein, dass iranische Banken wieder an das SWIFT-System angeschlossen sind und somit wieder ein internationaler Zahlungsverkehr möglich ist.

Beste Grüße

Guido
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Re: Iran: Verhandlungen wg. Atomanlagenkontrolle

Beitragvon Ralf Kiefer » 12.05.2016 17:18

Guido3 hat geschrieben:Die Gründe stehen ja zum Teil im Artikel.

Ja, nur fehlt zu meinem Verständnis noch einiges mehr an Hintergründen. Der Anschluß des Iran an internationale Bankensysteme ist eines, das andere, wie Du erwähnst, sind die Besitzverhältnisse iranischer Unternehmen. Daran stören sich nicht nur US-Regierungen, die Besitzverhältnisse sind auch ein Hindernis im Land. Deren Besitzern liegt nicht unbedingt viel daran, daß sie Konkurrenz auf dem in letzter Zeit abgeschotteten Markt erhalten. Ich erinnere mich an die Hinweise zu im Iran hergestellten Fahrzeugen, deren Qualität nicht geschätzt wird. Soll heißen, daß die ihre Kfz-Produktion demnächst genauso runterfahren müssen wie seinerzeit die Trabant- und Wartburg-Produktion in der DDR. Folge: viele Arbeitslose oder alternativ die Übernahme iranischer Kfz-Produktion durch Ausländer. Der Besitzer der Kfz-Produktion im Iran ist der Klerus, AFAIK. Deren Interesse: jegliche Art der Öffnung der Märkte verhindern.

Guido3 hat geschrieben:Exemplarisch: Airbus freut sich über eine Riesenbestellung aus dem Iran (Listenpreis 27 Mrd. USD). Der Iran freut sich, seine maroden Flugzeugflotten erneuern zu können. Nur gibt es bislang keine Banken/Leasinggeber, die das finanzieren und weder Airbus noch der Iran haben aktuell einen Plan, wie man das Geschäft tatsächlich umsetzen kann. Die deutsche und die französische Regierung drängen die Banken schon massiv, endlich Iran-Geschäfte zu finanzieren, aber die wollen trotzdem nicht.

US-Sanktionen. Möchten die USA den Airbus-Deal unterstützen? Anders wäre es, wenn der Iran Kunde bei Boing wäre. Da gibt's sicher noch eine ganze Menge mehr an Ursachen und Hindernissen.

Die Iraner haben sich das vor einigen Monaten sicher anders vorgestellt. "Blühende Landschaften", kennt man ja. Nur haben sie keinen reichen Bruder, der ihnen das finanziert. Blöd wird's, wenn das Klima im Land umschlägt. Der erste Hinweis für mich war eben gerade dieser, daß dieser Typ, von dem man annahm, daß er in der Versenkung verschwunden wäre, plötzlich wieder medial auftaucht.

Gruß, Ralf
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Re: Iran: Verhandlungen wg. Atomanlagenkontrolle

Beitragvon Bäärti » 12.05.2016 18:29

Hoi zäme

Viele Leute im Iran erzählten mir, dass sie mit der aktuellen Politik ihres Präsidenten Rohani und den Lebensumständen recht zufrieden sind. Es gibt Arbeit und Einkommen, billigen Treibstoff, schnelles Internet, internationales Fernsehen und viele individuelle Freiheiten. Der Tourismus brummt und überall wird die Infrastruktur modernisiert.
Im Iran werden für die Binnennmarkt jedes Jahr 1,7 Millionen Autos produziert und verkauft. Das heisst, es gibt jedes Jahr 1,7 Millioner Iraner die sich ein neues Auto leisten können! :idea:

So gut wie heute lebten sie noch nie.

Die Aufhebung des Handels-Boykotts spielt dabei keine grosse Rolle. Man geschäften ja vor allem mit Asien: China, Südkorea, Indien, Russland und die Touristen kommen aus der Golfregion.
Zudem sind viele europäische Firmen seit Jahrzehnten im Iran tätig und deren Geschäft floriert. Mercedes produziert seit 1966, Peugeot seit 1974, Renault seit 2006 im Iran. Aber auch Scania, Volvo, ABB, Tetra Pak, IVECO, Nestlé, Novartis, Herrenknecht, Holcim und viele weitere.
Das Ende der Sanktionen bringt eher den Europäern als den Iranern Vorteile. :shock:

Gruss Bäärti
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Re: Iran: Verhandlungen wg. Atomanlagenkontrolle

Beitragvon Ralf Kiefer » 12.05.2016 18:51

Bäärti hat geschrieben:Im Iran werden für die Binnennmarkt jedes Jahr 1,7 Millionen Autos produziert und verkauft. Das heisst, es gibt jedes Jahr 1,7 Millioner Iraner die sich ein neues Auto leisten können! :idea:

Beiträgen hier und aktuellen Filmbeiträgen aus dem Fernsehen entnahm ich, daß die Iraner einiges an der Qualität ihrer Fahrzeuge auszusetzen haben und drauf hoffen, bald bessere Qualität kaufen zu können. BTW die Anzahl ist beeindruckend.

Bäärti hat geschrieben:[...] und die Touristen kommen aus der Golfregion.

Das verstand ich in letzter Zeit so, daß sie auf (zusätzliche) Touristen aus Europa hoffen, deren Anzahl derzeit eher noch gering ist. Touristen, eher Pilgerreisende auch aus Zentralasien haben sie sowieso in Mashhad in "ordentlicher" Menge, wo keine tendentielle Änderung zu erwarten ist.

Gruß, Ralf
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Re: Iran: Verhandlungen wg. Atomanlagenkontrolle

Beitragvon Bäärti » 12.05.2016 19:27

Hoi Ralf

Früher waren die Qualität schlecht und die Modelle veraltet, aber heute sind die Autos genau so, wie Mercedes, Renault, Kia, Suzuki oder Isuzu halt sind. Ich konnte jedenfalls an meinem Tondar 90 nichts aussetzen.

Es kommen sehr viele Touristen aus den reichen Golfstaaten. Die geniessen im Iran die Freiheiten, die sie zu Hause nicht haben.
Natürlich hätten die Iraner auch gerne mehr Touristen aus Europa. Aber lieber reichere als uns ;-)

Hier als Beispiel mein Bericht über die neue Metro von Isfahan: http://www.drehscheibe-online.de/foren/ ... 30,7821549

Gruss Bäärti
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Re: Iran: Verhandlungen wg. Atomanlagenkontrolle

Beitragvon abacus » 13.05.2016 08:45

Moin,

das meistverkaufte Auto ist ja der Saipa, und unser nagelneuer Saipa hatte nach 2 Monaten sanftem Gebrauch schon ernstliche Gebrauchspuren und hinterließ Ölflecken.

Grüße
abacus
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