Die Chauffeure in der Wüste
Aus dem Standard von Doris Griesser, 2. Mai 2012, 17:56
Transportexperten auf gefährlichem Terrain: Mit Tuareg-Pick-ups queren zahlreiche Migranten die Sahara.
Als Nomaden der Sahara sind die Tuareg von jeher Experten für Mobilität - Die Sozialanthropologin Ines Kohl hat vor Ort erkundet, wie sich ihre Lebensweise zwischen Schmuggel, Al-Kaida und Migration verändert hat
"La fraude" ist das französische Wort für Betrug. Bei den Tuareg bezeichnet der Begriff "afrod" illegale Grenzgeschäfte. Rund 1,5 Millionen Tuareg führen im Gebiet von Niger, Mali, Algerien und Libyen seit Jahrtausenden ein nomadisches Leben, in dem sie territoriale Grenzen, die oft erst vor wenigen Jahrzehnten gezogen wurden, mit ihrem Vieh regelmäßig überschreiten. Ein Wort für "Grenze" kennen sie nicht.
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http://derstandard.at/1334796679442/Nom ... der-Wueste
Die Chauffeure in der Wüste
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Die Chauffeure in der Wüste
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
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Kuno
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Re: Die Chauffeure in der Wüste
"Zudem hat die EU wegen der illegalen Waffentransporte aus Libyen und aus Angst vor Überfällen der "Al-Kaida im Islamischen Maghreb" (Aqmi) verschärfte Kontrollen in der Sahara vorgeschrieben."
Klar.
Mit Verlaub - in der "Tuaregecke" schreibt die EU niemandem etwas vor.
Mit Verlaub - in der "Tuaregecke" schreibt die EU niemandem etwas vor.
Re: Die Chauffeure in der Wüste
Hinter dem Artikel im Standard wird es erst richtig interessant. Frau Kohl, ihr Mann, ihre Eltern beschäftigen sich seit zig Jahren mit der Sahara und deren Bewohnern: Habe dies gefunden:
Hier die Website auf Englisch
http://www.kohlspross.org/2.htm
Hier der familiäre Hintergrund, Achtung Ironie, ganz, ganz schlechte Jugendzeit, Frau Kohl wurde schon als Kind von der Wüste angesteckt und ging so für die asphaltierte Welt verloren...
http://www.kohl-expedition.com/pages/ueber-uns.php
Diese Ideen und Anstrengungen finde ich sehr gut und unterstützenswert:
http://www.imaran.at/
Erstaunlich, wie (im Verhältnis) wenig so ein Brunnen kostet, bei uns verschlingt bereits die erste Besprechung mehr Geld!
Hier die Website auf Englisch
http://www.kohlspross.org/2.htm
Hier der familiäre Hintergrund, Achtung Ironie, ganz, ganz schlechte Jugendzeit, Frau Kohl wurde schon als Kind von der Wüste angesteckt und ging so für die asphaltierte Welt verloren...
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Erstaunlich, wie (im Verhältnis) wenig so ein Brunnen kostet, bei uns verschlingt bereits die erste Besprechung mehr Geld!
Re: Die Chauffeure in der Wüste
Bodensee hat geschrieben:Hinter dem Artikel im Standard wird es erst richtig interessant. Frau Kohl, ihr Mann, ihre Eltern beschäftigen sich seit zig Jahren mit der Sahara und deren Bewohnern: Habe dies gefunden:
Hier die Website auf Englisch
http://www.kohlspross.org/2.htm
Hier der familiäre Hintergrund, Achtung Ironie, ganz, ganz schlechte Jugendzeit, Frau Kohl wurde schon als Kind von der Wüste angesteckt und ging so für die asphaltierte Welt verloren...
http://www.kohl-expedition.com/pages/ueber-uns.php
Diese Ideen und Anstrengungen finde ich sehr gut und unterstützenswert:
http://www.imaran.at/
Erstaunlich, wie (im Verhältnis) wenig so ein Brunnen kostet, bei uns verschlingt bereits die erste Besprechung mehr Geld!
Danke für die weitere Recherche Bodensee !
Wie konnte ich das nur überseh'n.
Muß ich mich gleich reingraben.
@Kuno,
Diese EU-Äußerungen sind ja schon heftig...
Hat man die Backstage-Infos wie unsereins (vor allem du mit deiner Omnipräsenz in Libyen), sind die Statements mitunter schnell entlarvt...
Bist du jetzt wieder in Libyen Kuno ?
Hab jetzt furchtbar wenig Zeit fürs Schiff und bin schlecht informiert.
Gruß Peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen




