Libyen - Demonstrationen und Proteste

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Alexander
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste

Beitrag von Alexander »

Rebellen: "Uns geht das Geld aus"

Öl-Chef Tarhuni: "Westen hält seine Zusagen nicht ein" - "Unsere Leute sterben" - Nato bombardiert Rebellen mehr...

Vor ca. 2 Wochen habe ich irgendwo gelesen, dass den Rebellen Millionen über wiesen wurden. Wo sind diese Gelder? Wurden sie doch nicht überweisen? Verwirrend ist das schon

Grüsse
Alexander
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Alexander
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste

Beitrag von Alexander »

NATO Airstrike Hits 'Civilian Houses'

The Libyan government said at least four civilians were killed Sunday in a North Atlantic Treaty Organization airstrike that hit a residential neighborhood in the capital, adding to charges that the alliance is striking nonmilitary targets.

Journalists based in the Libyan capital were taken by government officials to a neighborhood where rescue efforts were under way at a destroyed building that appeared to have been partially under construction. mehr...

Davon abgesehen, dass Kollateralschäden von der libyschen Regierung gerne für ihre Zwecke und gegen die NATO ausgeschlachtet werden würde ich interessieren, wieviel Zivilisten und Rebellen die NATO auf der einen und libysche Truppen auf der anderen Seite eliminiert hat.

Kann man da noch von Kollateralschäden sprechen?

Und nicht nur den Rebellen geht das Geld aus. Auch die NATO hat finanzielle und politische Probleme.

Grüsse
Alexander
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste

Beitrag von Alexander »

Die letzte Ansprache von Gadaffi mit englischen Untertitel.
Video starten und in den Vollbildmodus wechseln. Danach auf den CC Button klicken.



"We do not want reconciliaction with them and do not want negotiations with them. We are steadfast.
You, who fight us under the cross .... you will die like animals. "

Der Mann ist einfach nicht einsichtig.

Grüsse
Alexander
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste

Beitrag von Alexander »

NATO entschuldigt sich für Angriff auf Aufständische

Die NATO hat bei ihren Luftangriffen bereits mehrmals versehentlich Rebellen beschossen. Immer wieder hatten die Gaddafi-Gegner Kritik an dem Militärbündnis geübt: Die Luftangriffe hätten ihnen keinen entscheidenden Vorteil bei den Kämpfen eingebracht, lautete der Vorwurf. mehr...

Grüsse
Alexander
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste

Beitrag von Alexander »

«Libyens Rebellen sind pleite»

Interview mit einem Führungsmitglied der Aufständischen
Libysche Rebellen im Westen der Stadt Misrata.

Die libyschen Rebellen, die seit zwölf Wochen gegen Machthaber Muammar Ghadhafi kämpfen, haben kein Geld mehr. «Wir sind pleite», sagt Othman Rishu, Mitglied des Finanzausschusses der Übergangsregierung mehr...

Entsprechend der derzeitigen Finanzlage dürften die Rebellen in den nächsten Tagen die Gadaffi Truppen mit Eseln und Kamelen angreifen.

Grüsse
Alexander
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Klaus
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste

Beitrag von Klaus »

Die Aufständischen sammeln Beweise für einen Prozess gegen G. und seine Knechte
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 56,00.html
Klaus
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste

Beitrag von Klaus »

Bedrückende Bilder von Misratha

Kuno
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste

Beitrag von Kuno »

Alexander hat geschrieben:Wie langfristig will De Maizière einen Einsatz dieser Art denn planen? Die Entscheidung mußte kurzfristig gefällt werden, da Gefahr im Verzug bestand. Hätte die NATO länger gewartet und Zeit mit Planung verschwendet, hätten wir jetzt ein paar tausend Tote mehr und die Lage sähe u.U. anders aus.

Es ist leicht Entscheidungen Anderer zu kritisieren, die man selbst nicht bereit ist zu treffen.

Politische Inkompetenz

Grüsse
Alexander
Ich glaube zwar auch nicht, dass man damit gerechnet hat, dass es so lange dauern wird. Aber -vorausgesetzt der DE Verteidigungsminister hat wirklich alles so gesagt- der Mann ist doch total neben den Schuhen. Was wuerde der wohl sagen, wenn er einmal seine Pflicht tun muesste, fallls DE angegriffen wuerde? Den Gegner fragen, wie lange der Angriff dauern wuerde :mrgreen:

"Luise" wird eh schon wieder einen erhoehten Blutdruck haben, wenn er liest, dass ich wieder was zur aktuellen DE Regierung schreibe. 'Tschuuuuldigung. Aber ehrlich, eine gute Mannnschaft habt ihr in DE nicht gerade im Rennen.

(Und bevor man jetzt sagt, dass die Fuehrungstruppe in der CH auch nicht eben die beste ist. JA, das ist so. Das hilft DE aber nichts...)
Wolfgang K
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste

Beitrag von Wolfgang K »

Recht guter Artikel im Spon:

Glut unter der Asche
In der Hauptstadt haben Rebellen den Guerillakrieg begonnen: Sie überfallen Soldaten, nennen der Nato Ziele und rauben Waffen für die letzte Schlacht.
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,769430-2,00.html


So schwer Details des Artikels zu überprüfen sind, so gibt er doch recht genau die Stimmung im Land wieder und deckt sich mit vielem was Betroffene berichten.

Bei den ganzen Meldungen über die NATO Luftangriffe geht völlig unter, dass die libyschen Jugendlichen das eigentliche Risiko tragen und in erster Reihe stehen.
Turi
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste

Beitrag von Turi »

Habe mal die ganze Libyenaffäre revue passieren lassen.
Hier ein paar Auszüge meiner Einschätzungen.

"23.2.

Es ist traurig mit ansehen zu müssen was dort passiert, aber jede Einmischung wäre fatal und die Folgen nicht abschätzbar.

Muss sich der Westen wieder mal in die Scheisse setzen


6.3.

Glaubst Du im Ernst, dass ein Eingriff des Westens den gewünschten Erfolg, ohne den Verlust vieler Menschenleben, bringt.
Willst Du etwa einen Krieg mit Libyen beginnen?
Gadaffi wird sich schlauerweise in der Stadt verstecken, willst Du das Risiko eingehen auch nur 10 Zivillisten durch westliche Bomben zu töten, dann mal los und viel Vergnügen bei der darauffolgenden Reaktion

18.3.

Das macht ein Eingreifen sehr schwierig, weil Freund und Feind nicht immer sicher unterschieden werden können.
Und Gaddafi wird ein übriges tun um die Unterscheidung noch schwieriger zu machen.
In den Städten wird das nicht ohne Verluste aus der Zivilbevölkerung gehen.


wenn ich das so lese und die Meinungen und Handlungen der westlichen Politiker und Militärs damit vergleiche, da muss ich mich doch fragen; wo haben die studiert? in der Baumschule?

Als Fütlibürger mit einem gesunden Menschenverstand ( der hier von gewissen Leuten manchmal angezweifelt wird :wink: ),

lag und liege ich doch genau richtig.

Ist eine verfahrene Sch....e in Libyen.

Meiner Meinung nach gehört einigen dieser sogenannten Führungkräfte
die Lizenz entzogen.

Ich verstehe nicht wie man dem Elend, das man entfacht hat nicht endlich mit Bodentruppen ein Ende bereiten kann.
Die lassen Libyen langsam sterben, eben auch die Jugendlichen.

Das Eingreifen war falsch, in Syrien greift auch niemand ein und keinen stört's, zumindest nicht gar zu sehr.
Zum Schluss hat der Westen mit seinem Eingreifen in Libyen weit mehr Tote zu verantworten als Assad in Syrien.
Und das alles weil man das Gefühl hat die ganze Welt muss so ticken wie wir.
Auch hier zeigt sich mal wieder wie tolerant der Westen mit Andersdenkenden umgeht.
Schön ist, dass sich mit Politik alles erklären lässt.

Ich schäme mich für unsere westliche Welt.
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Kuno
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste

Beitrag von Kuno »

Turi hat geschrieben:Ich schäme mich für unsere westliche Welt.
Warum schaemst du dich? Solche Aussagen sind zwar heutzutage recht haeufig - aber nachvollziehen kann ich es nicht. Man sagt dem glaube ich "Fremdschaemen" :wink:

Turi hat geschrieben:Das Eingreifen war falsch, in Syrien greift auch niemand ein und keinen stört's, zumindest nicht gar zu sehr.
Da bin ich nicht der gleichen Meinung wie du. Zwar bin ich mir nich sicher, ob man heute auch noch genau so eingreifen wuerde. Fuer falsch kann ich es aber trotzdem auf keinen Fall ansehen. Fuer mich hinkt auch der Vergleich mit Syrien sehr stark. Dass man dort im Moment nicht mit den gleichen Mitteln und im gleichen Masse eingreift hat auch damit zu tun, dass man die Kapazitaet dafuer wohl schlichtweg nicht hat. Massgebliche Laender im NATO Verbund weigern sich, ihre Flugzeuge zur Verfugung zu stellen und unmassgebliche Laender wie die CH tun so, als wuerde sie das ganze nichts angehen (werden aber nchher am lautesten Jammern, wenn sie von der neuen Regierung nicht an erster Stelle beruecksichtigt werden - wetten?). Du darfst auch nicht vergessen, dass man wohl gehofft hat, Gaddie wuerde ebenso schnell einen Abgang machen, wie seine Kollegen in den beiden Nachbarstaaten...

Turi hat geschrieben:Zum Schluss hat der Westen mit seinem Eingreifen in Libyen weit mehr Tote zu verantworten als Assad in Syrien.
Diese Aussage kann ich nicht nachvollziehen. Es liegen mir keine verbindlichen Zahlen vor. Diese kennt wohl niemand. Was wir aber sehr wohl annehmen koennen ist, dass die NATO Angriffe extrem zielgenau sind und dass die Zahl der ungewollten Opfer in einem sehr kleinen Rahmen bleibt. Oder drehen wir es um - die Opfer in LY, ohne di NATO Einsaetze waeren um ein vielfaches hoeher als die Opfer mit den NATO Einsaetzen.
Turi hat geschrieben:Und das alles weil man das Gefühl hat die ganze Welt muss so ticken wie wir.
Wer ist "wir"? Inwiefern hast du bisher feststellen koennen, dass "Wir" versuchen die "Jasminrevolution" und deren Nachfolger in unsere Richtung zu bringen?
Turi hat geschrieben:Auch hier zeigt sich mal wieder wie tolerant der Westen mit Andersdenkenden umgeht.
Schön ist, dass sich mit Politik alles erklären lässt.
Der Westen, der Westen, der Westen, der Westen... wir sind an allem Schuld. Komm, Turi. Das nimmt dir keiner mehr ab. Und ich verstehe deinen Satz eigentlich gar nicht. Kannst du etwas besser definieren, was du damit zum Ausdruck bringen willst?
Walter
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste

Beitrag von Walter »

Hallo Kuno
Wer ist "wir"? Inwiefern hast du bisher feststellen koennen, dass "Wir" versuchen die "Jasminrevolution" und deren Nachfolger in unsere Richtung zu bringen?
Zur Erinnerung: der "Westen" interpretierte bekanntlich die Jasminrevolution als Kampf um Demokratie "wie der Westen sie versteht". "Unsere" Politik verfolgt "unsere" Interessen (so unterschiedlich auch sein mögen). Die Interessen der Jasmin-Revolutionäre sind nicht notwendigerweise "unsere" (wer kennt denn schon die Summe der Jasmin-Interessen?).
Ob Du konform gehst mit dem "unsererm" politischen mainstream oder nicht hat wenig Belang, solange Du freiwillig im Westen Deine Lebensinteressen hast und schön brav wählen gehst.
Kuno
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste

Beitrag von Kuno »

Walter hat geschrieben:Ob Du konform gehst mit dem "unsererm" politischen mainstream oder nicht hat wenig Belang, solange Du freiwillig im Westen Deine Lebensinteressen hast und schön brav wählen gehst.
Sorry, da weiss ich ganz einfach nicht, was du meinst. Musst es aber nicht unbedingt erklaeren :wink:

Und ist es nicht nur ganz einfach natuerlich und normal, wenn die Europaer in einem Fall, wo sich ein Volk gegen eine Diktatur auflehnt und diese weghaut dahinter demokratische Ideen sehen? Natuerlich muss danach keine Demokratie folgen. Aber ich glaube schon, dass man als Europaer doch fest darauf hofft. Nicht nur weil man selber in Demokratien lebt sondern, weil so ein System nicht sebstverstaendlich ist. Wenn man -sorry, wieder einmal- sieht, wie zB. DE unter einer nichtdemokratischen Regierungsform gelitten hat, dann verstehe ich nur allzu gut, dass die Leute gemeinhin glauben, dass jeder Aufstand in Richtung Demokratie (und somit Verbesserung) gehen muss. Stell dir mal vor; koennte ein Volk dass das Privileg hat, abstimmen und waehlen zu gehen (und das ist ein Privileg, auch wenn es fuer dich "schoen brav waehlen gehen" heisst), irgend einen Aufstand unterstuetzen, der in Richtung einer neuen Diktatur gehen wuerde?
Kuno
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste

Beitrag von Kuno »

Ein interessanter Artikel aus der New York Times, der eine Stammesfehde in Misuratha beschreibt.

Der Autor stellt dar, dass die schwarzen Leute aus Taorga das Regime unterstützen und deshalb von den Leuten aus Misuratha als Feinde betrachtet werden.

Leider zieht er wieder die "Stammesfehde" heran, obwohl es hier nicht um Stämme geht. Die eigentliche Bevölkerung von Taorga ist -darf man das noch so sagen?- rabenschwarz. Man muss kein Spezialist sein um zu erkennen, dass das keine Leute sind, die urspruenglich aus dieser Gegend stammen sondern aus dem Raum suedlich der Sahara. Woher sie wirklich kommen ist nie geklaert worden. Waehrenddem die Leute von Taorga meistens sagen, dass sie von Haendlern suedlich der Sahara stammen und hier einen Posten fuer den Mittelmeerhandel hatten, sagen andere, dass sie die Nachkommmen von Sklaven seien, welche man aus "Qualitaetsmangel" nicht verkaufen konnte. Ok, ich kann mir kaum vorstellen, dass sie die Nachkommen von einflussreichen Haendlern sind aber auf der anderen Seite, kann jemand, der den Marsch durch die Sahara ueberlebt hat mindestens physisch auch nicht gerade schlecht sein, so dass man ihn nicht mehr verkaufen kann. Es sei denn, er hat sich eine Krankheit, Verletzung oder was auch immer aufgelesen. Egal. Einen eigentlichen Stamm bilden diese Leute aber nicht, da sie verschiedener Herkunft sind. Was sie eint (wenn sie sich dann einig sind) ist ihre Hautfarbe und die tendenzielle Ablehnung auf die sie stossen.
Auf der anderen Seite sind aber die Leute aus Misuratha auch nicht einem einzigen Stamm zuzuordnen... das ist leider eine Geschichte, die man wohl immer wieder gerne heranzieht, weil es halt das Einteilen in Schubladen so schoen einfach macht.

Fakt ist, dass man in LY den Wert eines Menschen nach wie vor von der Helligkeit der Haut ableitet - wie es wohl in den meisten Laendern so gebraeuchlich ist. In LY kommt aber noch dazu, dass man die Schwarzen ganz einfach nur in der Rolle kennt, die sie mittlerweile eingenommen haben. Entweder werden sie auf Farmen eingesetzt, als Wachmann vor der Tuere oder zu sonstwelchen "niederen Arbeiten". So kennt man sie und so sieht man sie jeden Tag und ueberall. Nicht unbedingt ganz logisch aber dennoch nachvollziehbar, dass wenn man optisch unterschiedliche Menschen von kleine auf in einer solchen Rolle sieht, man selber sich nicht selten als etwas Besseres vorkommt. Da wird noch viel Arbeit nötig sein...

Ein anderes grosses Problem, was die Schwarzen haben: Da Gaddie Milliarden in die Staaten suedlich der Sahara gesteckt hat und die grossen Bauprojekte dann auch noch im LY Fernsehen zeigte, sind viele LYs der Meinung, dass Gaddie das Geld des LY Volkes in Luxusprojekte in den suedlichen Laendern gesteckt hat, waehrenddem das Spital in der eigenen Stadt nicht einmal mit den grundsaetzlichen Medikamenten ausgerüstet worden ist.

Da haben die LYs Gefühle entwickelt, die denen, die zB. in DE gegenüber den Griechen aufkommen nicht ganz unähnlich sind. Wenn einer mit dunkler Haut daherkommt, dann denkt man sich in erster Linie, dass er vorher was gekriegt hat, was man selber eigentlich gerne behalten haette. Klar, dass dem nicht so ist (sonst waere er ja nicht nach LY gekommen und wollte nicht nach Europa). Aber man hat einen Sündenbock gefunden...
Wolfgang K
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste

Beitrag von Wolfgang K »

Turi hat geschrieben:
Und das alles weil man das Gefühl hat die ganze Welt muss so ticken wie wir.
Hallo Turi,

dieser Satz beschreibt genau das Problem. Nur dass Du derjenige bist, der aus seiner eigenen Perspektive urteilt. Es ist DEIN Weltbild, welches hier heranziehst.
Was Dir und vielen anderen vollkommen abgeht, ist der Gedanke, dass die Libyer eine eigene Perspektive von dem haben. Die kommt aber in Deiner Argumentation gar nicht vor. Was Du betreibst ist Nabelschau.

Woraus schließt Du, dass „die Libyer“ lieber keine Unterstützung von außen gehabt hätten? Mit wie vielen hast Du gesprochen?

Turi hat geschrieben:
Ich schäme mich für unsere westliche Welt.
Brauchst Du dich nicht. Allerdings als Deutscher bekommt man schon kritische Fragen gestellt. Verständlich, oder?
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