Libyen - was hat Libyen vor am Tag danach?
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Wolfgang K
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Re: Libyen - was hat Libyen vor am Tag danach?
Gaddafi Senior Wurde vor einigen Jahren mal in einem Interview (ich glaube es war sogar das Libysche Staats TV) gefragt, warum denn seine Familie (insb. seine Kinder) so erfolgreich seien und wie sie die ganzen Firmen haben kaufen können. Die Frage birgt natürliche einige Brisanz, hatte doch die Erlaubnis der Gründung von privaten Unternehmen nach erster Euphorie für Investitionen dazu geführt, dass praktisch alles was entstand in der Hand der Familie war. Besonders begehrt waren auch Import Lizenzen etc. Unternehmen an denen die Familie nicht beteilig war, wechselten im Erfolgsfalle auf wundersame Weise den Besitzer.
Das gilt auch für etliche Firmen in der Touristikbranche.
Auf die Frage hat sinngemäß der Senior geantwortet: „Meine Familie ist eine reiche Hirtenfamilie. Wir hatten viele Kamele. Davon haben meine Kinder sich das kaufen können.“
Der Reporter frage nicht weiter sondern bedankte sich für die Erkenntnis.
Alles klar? Klar!
Die Anekdote über die Cola Fabrik war sogar kürzlich in der Presse:
http://bazonline.ch/ausland/die-arabisc ... ier_id=852
Grüße
Wolfgang
Das gilt auch für etliche Firmen in der Touristikbranche.
Auf die Frage hat sinngemäß der Senior geantwortet: „Meine Familie ist eine reiche Hirtenfamilie. Wir hatten viele Kamele. Davon haben meine Kinder sich das kaufen können.“
Der Reporter frage nicht weiter sondern bedankte sich für die Erkenntnis.
Alles klar? Klar!
Die Anekdote über die Cola Fabrik war sogar kürzlich in der Presse:
http://bazonline.ch/ausland/die-arabisc ... ier_id=852
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Wolfgang
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Kuno
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Re: Libyen - was hat Libyen vor am Tag danach?
Das Beispiel mit der Colafabrik ist bezeichnend, Wolfgang.
Walter, in LY lief ohne das Einverständtnis der "Familie" nichts. Man darf sich das nicht so vorstellen, dass da der jeweils "zuständige" Sohn seine Unterschrift direkt gegeben hätte. Dafür hatte man spezielle Firmen und Institutionen, die dazwischengewschaltet wurden.
Es ist schwierig, dieses System zu verstehen - es zu erklaeren noch viel mehr.
Walter, in LY lief ohne das Einverständtnis der "Familie" nichts. Man darf sich das nicht so vorstellen, dass da der jeweils "zuständige" Sohn seine Unterschrift direkt gegeben hätte. Dafür hatte man spezielle Firmen und Institutionen, die dazwischengewschaltet wurden.
Es ist schwierig, dieses System zu verstehen - es zu erklaeren noch viel mehr.
Re: Libyen - was hat Libyen vor am Tag danach?
Kuno,
es ist auch in Europa (inkl CH) so, dass Banken Mehrheitseigentümer von vielen Firmen sind. Trotzdem sind diese Firmen unabhängig. Das macht keine Probleme mit der Akzeptanz.
Nur: wenn's Mohammed betrifft, dann schaut die Welt anders aus.
es ist auch in Europa (inkl CH) so, dass Banken Mehrheitseigentümer von vielen Firmen sind. Trotzdem sind diese Firmen unabhängig. Das macht keine Probleme mit der Akzeptanz.
Nur: wenn's Mohammed betrifft, dann schaut die Welt anders aus.
China - für den Tag danach
aus: http://www.orf.at/#/stories/2075293/
China fordert Schutz von Investitionen in Libyen
China hat die libyschen Rebellen aufgefordert, Investitionen Chinas in dem Land nach einer Machtübernahme zu schützen. Die Regierung in Peking hoffe, dass Libyen nach einer Rückkehr zu Stabilität die Interessen und Rechte der chinesischen Investoren respektiere, sagte ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums heute.
Denn China wolle die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Libyen fortsetzen. Die Kooperation beider Länder sei auch im Interesse Libyens. Am Montag hatte ein Rebellenvertreter mit der Kündigung von Ölverträgen gedroht, weil China die Aufständischen im Kampf gegen den langjährigen Machthaber Muammar al-Gaddafi nicht unterstützt habe.
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Wolfgang K
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Re: Libyen - Blick in die Geschicht
Man kann diesen Stammeskäse fast nicht mehr aushalten. Die meisten Libyer leben in den Städten an der Küste. Die haben mit Stammesstrukturen nichts, aber auch gar nichts am Hut. Die Libyer sind extreme Lokalpatrioten und die eigen Familie spielt eine enorme Rolle. Die lokale Herkunft ist fast das erste nach was man sich fragt. Aber dieses Gerede von den Stammesführern, deren Unterstützung für Gaddi oder die Aufständischen den entscheidenden Einfluss hätten ist haarsträubender Unsinn. Das sind keine politischen Strukturen mit irgendeiner Exekutivgewalt.Der Machtwechsel in Libyen ist zum Greifen nah, doch was passiert eigentlich nach der Herrschaft Gaddafis? Ein Blick in die junge Geschichte Libyens, die vor 100 Jahren mit drei italienischen Kolonialgebieten begann, zeigt: Die Übergangsregierung wird mit vielen Faktoren kämpfen müssen ... mehr
Wenn man einen der Aufständischen fragt auf den Befehl welches Clancheffs er handelt, er wird noch nicht mal verstehen was diese Frage soll. Viele der hier in Deutschland lebenden Exillibyer reiben sich die Augen, was sie alles in der Tagesschau über ihr Land lernen können . Solche wie der obige Beitrag verursachen da von Erheiterung bis zum Kopfschütteln
Das ist als würde man nur weil die Frau Käsmann was zu S21 verlautet diese Auseinandersetzung einen als Konfessionskonflikt beschreiben.
Grüße
Wolfgang
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Kuno
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Re: Libyen - was hat Libyen vor am Tag danach?
Man wird mir von berufener Seite wahrscheinlich wieder Polemik und Hirnfurzerei vorwerfen...
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Mir ist in der Berichterstattung zum Konflikt in LY aufgefallen, dass die „Stammestheorie“ immer dann hervorgezogen wird, wenn wieder einmal etwas vorgefallen ist (oder nicht vorgefallen ist), was irgendwie nicht ins Raster passt oder was man sich einfach nur schwer erklaeren kann.
Dann ist es ein Stammeskonflikt, eine Stammesgesellschaft, dann gibt es auch Stammesfürsten und ich weiss nicht was noch.
Stammesfürsten im Sinne vom klassischen Häuptling, so wie wir alle es aus dem Filmen kennen sind mir in LY nie begegnet. Mir waere auch nicht bewusst, dass mir in all den Jahren je ein Libyer von einem Stammesfürsten erzaehlt haette – nicht einmal von einem Haeuptling. Dass es in jeder Familie, Clan oder Stamm Leute gibt, die aufgrund von Alter, Erfahrung, Reichtum etc. mehr oder weniger zu melden haben ist natuerlich in LY so wie auch in der CH, DE oder sonst wo.
Die „Stammesgeschichte“, so kommt es mir auf jeden Fall vor, wird gerne als Erklaerung abgegeben die keine weiteren Erklaerungen verlangt. Fuer die meisten Leute ist es wohl so, dass ein „Stammeskonflikt“ etwas arachaisches ist, was wir nach unseren Regeln sowiso nicht nachvollziehen koennen. Und somit ist muss man die Erklaerung halt dann auch nicht mehr hinterfragen.
Staemme haben sich in diesem Konflikt bisher weder besonders hervorgetan noch sind sie als geschlossene Kampfeinheit aufgetaucht. Dass eine Militaereinheit, welche sich aus Leuten von Beni Ulid rekrutiert mit groesster Wahrscheinlichkeit aus Mitgliedern der Orfelli besteht ist natuerlich klar – dass damit aber die einheitliche Stossrichtung der Orfelli definiert ist stimmt eben nicht.
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Mir ist in der Berichterstattung zum Konflikt in LY aufgefallen, dass die „Stammestheorie“ immer dann hervorgezogen wird, wenn wieder einmal etwas vorgefallen ist (oder nicht vorgefallen ist), was irgendwie nicht ins Raster passt oder was man sich einfach nur schwer erklaeren kann.
Dann ist es ein Stammeskonflikt, eine Stammesgesellschaft, dann gibt es auch Stammesfürsten und ich weiss nicht was noch.
Stammesfürsten im Sinne vom klassischen Häuptling, so wie wir alle es aus dem Filmen kennen sind mir in LY nie begegnet. Mir waere auch nicht bewusst, dass mir in all den Jahren je ein Libyer von einem Stammesfürsten erzaehlt haette – nicht einmal von einem Haeuptling. Dass es in jeder Familie, Clan oder Stamm Leute gibt, die aufgrund von Alter, Erfahrung, Reichtum etc. mehr oder weniger zu melden haben ist natuerlich in LY so wie auch in der CH, DE oder sonst wo.
Die „Stammesgeschichte“, so kommt es mir auf jeden Fall vor, wird gerne als Erklaerung abgegeben die keine weiteren Erklaerungen verlangt. Fuer die meisten Leute ist es wohl so, dass ein „Stammeskonflikt“ etwas arachaisches ist, was wir nach unseren Regeln sowiso nicht nachvollziehen koennen. Und somit ist muss man die Erklaerung halt dann auch nicht mehr hinterfragen.
Staemme haben sich in diesem Konflikt bisher weder besonders hervorgetan noch sind sie als geschlossene Kampfeinheit aufgetaucht. Dass eine Militaereinheit, welche sich aus Leuten von Beni Ulid rekrutiert mit groesster Wahrscheinlichkeit aus Mitgliedern der Orfelli besteht ist natuerlich klar – dass damit aber die einheitliche Stossrichtung der Orfelli definiert ist stimmt eben nicht.
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Birgitt
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Libyen - Das Ende eines Tyrannen
Dazu heute ein Kommentar aus der FAZ:
Ende eines Tyrannen
Sorry, Kuno, die Stammesführer tauchen auch hier am Ende wieder auf
Gruß
Birgitt
Ende eines Tyrannen
Sorry, Kuno, die Stammesführer tauchen auch hier am Ende wieder auf
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Birgitt
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Kuno
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Re: Libyen - Das Ende eines Tyrannen
Die Stammesführer - oder wie es oft heisst 'Stammesfürsten' - werden in unseren Medien auf ewig weiterexistieren. Mir sind in all den Jahren in LY keine begegnet und mir gegenüber hat auch nie ein Libyer einen Stammesführer mit Namen benannt oder nur erwähnt, dass er einem solchen zu gehorchen hätte.Birgitt hat geschrieben:Sorry, Kuno, die Stammesführer tauchen auch hier am Ende wieder auf![]()
Ich bin aber natürlich kein NahostIslamNordafrikaLibyenexperteundwissenschaftler. Und ich gebe auch gerne zu, dass ich weder das ganze Land gesehen habe noch alles was da so ablaeuft verstanden habe oder gar verstehe.
Wie schon gesagt, es gibt in jeder Gruppierung, Familie oder auch Clan, Leute, die mehr zu melden haben als andere. Stammesfürsten (Häuptlinge) die der ihnen unterstellten Gruppierung Anweisungen geben könnten sind sie deswegen aber natürlich noch lange nicht. Dies hätte auch nur ganz schlecht ins Konzept von Gaddie gepasst... (im Grünen Buch erwähnt er die Stämme übrigens meines Wissens nicht als tragende Elemente der LY Gesellschaft).
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Birgitt
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Libyen - Führende Köpfe der Aufständischen
Wer könnte Libyen künftig führen?
24.08.2011 - tagesschau
Je schwächer Libyens Machthaber Muammar al Gaddafi während der Revolte in den vergangenen Monaten geworden ist, desto wichtiger wurde für die internationale Gemeinschaft ein Ansprechpartner unter den Aufständischen. Bereits kurz nach Beginn des Aufstands gründeten Gaddafi-Gegner in der Rebellenhochburg Bengasi einen Übergangsrat. Inzwischen wurde das Gremium von zahlreichen Staaten als alleiniger Vertreter des libyschen Volkes anerkannt und ihm sollen die eingefrorenen Gelder des Gaddafi-Clans zugänglich gemacht werden ... mehr mit Video
Noch mehr Stammesführer
Gruß
Birgitt
24.08.2011 - tagesschau
Je schwächer Libyens Machthaber Muammar al Gaddafi während der Revolte in den vergangenen Monaten geworden ist, desto wichtiger wurde für die internationale Gemeinschaft ein Ansprechpartner unter den Aufständischen. Bereits kurz nach Beginn des Aufstands gründeten Gaddafi-Gegner in der Rebellenhochburg Bengasi einen Übergangsrat. Inzwischen wurde das Gremium von zahlreichen Staaten als alleiniger Vertreter des libyschen Volkes anerkannt und ihm sollen die eingefrorenen Gelder des Gaddafi-Clans zugänglich gemacht werden ... mehr mit Video
Noch mehr Stammesführer
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Birgitt
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Libyen - Der Aufbau
Experte Meyer zum Aufbau eines neuen libyschen Staates
"Das wird eine gigantische Aufgabe"
24.08.2011 - tagesschau
Die libyschen Aufständischen vereint ein Ziel: Der Sturz von Machthaber Gaddafi. Ansonsten halte die zersplitterten Gruppen wenig zusammen, sagt Libyen-Experte Meyer im Interview mit tagesschau.de und warnt zugleich davor, Gaddafis Anhänger beim Aufbau eines neuen Staates auszuschließen ... mehr
Als Abwechslung zum Stammesführer hier noch einmal ein Experte
Gruß
Birgitt
"Das wird eine gigantische Aufgabe"
24.08.2011 - tagesschau
Die libyschen Aufständischen vereint ein Ziel: Der Sturz von Machthaber Gaddafi. Ansonsten halte die zersplitterten Gruppen wenig zusammen, sagt Libyen-Experte Meyer im Interview mit tagesschau.de und warnt zugleich davor, Gaddafis Anhänger beim Aufbau eines neuen Staates auszuschließen ... mehr
Als Abwechslung zum Stammesführer hier noch einmal ein Experte
Gruß
Birgitt
Re: Libyen - was hat Libyen vor am Tag danach?
Täglich wagen sich neue Libyen-Experten aus den Löchern. Davon waren die wenigsten in den letzten Jahren auch nur in der Nähe des Landes...
In einem AJE-Blog hat vor einigen Tagen ein echter Libyer folgendes geschrieben:
"Mein Vater kommt aus Benghazi, meine Mutter aus Misurata, ich bin in Tripolis geboren und aufgewachsen, meine Frau kommt aus Garhyan, was soll der Stammesquatsch?"
Wenn wir uns die Zunahme der Einwohnerzahlen von Tripolis, Benghazi und Misuratah ansehen, dann MUSS hier in den letzten dreissig Jahren eine massive Zuwanderung aus den anderen Landesteilen stattgefunden haben. Diese Zuwanderung brachte aber zwangsläufig neue Nachbarschaften und eine Durchmischung mit sich, die irgendwelchen Stammesinteressen entgegensteht.
Was glaubt Ihr, wie die , Entschuldigung für die Bezeichnung, "alten Säcke" dumm aus der Wäsche gucken, wenn ihnen die Jungen ins Gesicht sagen "Ihr habt die letzten Jahre mit dem Wolf geheult, uns habt Ihr nichts mehr zu sagen, wir bauen des neue Libyen auf" Trotz aller Ja-Sagerei dieser Herren sind die Arbeitsplätze ja dauernd Mangelware geblieben...
In diesem Zusammenhang verweise ich auf die Rede von Herrn Jabril, der explizit die Jugend zur Einmischung und Teilnahme an der Politik aufgefordert hat.
Ich glaube (und Glauben heisst bekanntlich Nicht-Wissen), dass libysche Volk weiss sehr gut, was es will, was Not tut, was dringend ist und vor Allem, was es nicht will oder nicht mehr will.
Die neue alte Fahne, die Solidarität und das Bewusstsein, gemeinsam etwas Grosses erreicht zu haben ergibt meines Erachtens eine gute Basis für eine bessere Zukunft dieses schönen Landes.
In einem AJE-Blog hat vor einigen Tagen ein echter Libyer folgendes geschrieben:
"Mein Vater kommt aus Benghazi, meine Mutter aus Misurata, ich bin in Tripolis geboren und aufgewachsen, meine Frau kommt aus Garhyan, was soll der Stammesquatsch?"
Wenn wir uns die Zunahme der Einwohnerzahlen von Tripolis, Benghazi und Misuratah ansehen, dann MUSS hier in den letzten dreissig Jahren eine massive Zuwanderung aus den anderen Landesteilen stattgefunden haben. Diese Zuwanderung brachte aber zwangsläufig neue Nachbarschaften und eine Durchmischung mit sich, die irgendwelchen Stammesinteressen entgegensteht.
Was glaubt Ihr, wie die , Entschuldigung für die Bezeichnung, "alten Säcke" dumm aus der Wäsche gucken, wenn ihnen die Jungen ins Gesicht sagen "Ihr habt die letzten Jahre mit dem Wolf geheult, uns habt Ihr nichts mehr zu sagen, wir bauen des neue Libyen auf" Trotz aller Ja-Sagerei dieser Herren sind die Arbeitsplätze ja dauernd Mangelware geblieben...
In diesem Zusammenhang verweise ich auf die Rede von Herrn Jabril, der explizit die Jugend zur Einmischung und Teilnahme an der Politik aufgefordert hat.
Ich glaube (und Glauben heisst bekanntlich Nicht-Wissen), dass libysche Volk weiss sehr gut, was es will, was Not tut, was dringend ist und vor Allem, was es nicht will oder nicht mehr will.
Die neue alte Fahne, die Solidarität und das Bewusstsein, gemeinsam etwas Grosses erreicht zu haben ergibt meines Erachtens eine gute Basis für eine bessere Zukunft dieses schönen Landes.
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Re: Libyen - was hat Libyen vor am Tag danach?
Die Gegend um den Bodensee wird mir immer symphatischer 
Re: Libyen - was hat Libyen vor am Tag danach?
Danke für die Blumen,
Auf dem Umweg über den Beitrag zum Architekten im Irak (Danke Birgitt) habe ich folgendes gefunden:
http://www.libyschegesellschaft.de/
Postfach 1549, c/o Zeidan Ali Zeidan, Postfach 1540, 85743 Garching
Herr Zeidan Ali Zeidan ist auch Sprecher der:
Libysche Liga für Menschenrechte
Sektion Deutschland (LLMR/D) e.V.
Postfach 2022
85748 Garching b. München
Auf dem Umweg über den Beitrag zum Architekten im Irak (Danke Birgitt) habe ich folgendes gefunden:
http://www.libyschegesellschaft.de/
Postfach 1549, c/o Zeidan Ali Zeidan, Postfach 1540, 85743 Garching
Herr Zeidan Ali Zeidan ist auch Sprecher der:
Libysche Liga für Menschenrechte
Sektion Deutschland (LLMR/D) e.V.
Postfach 2022
85748 Garching b. München
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Libyen - Zukunft der Auslandsbeziehungen
Hilfe für das «freie Libyen von morgen»
Sarkozy und Cameron kündigen internationale Konferenz in Paris an
24.08.2011 - NZZ
Nächste Woche soll in Paris eine internationale Lybien-Konferenz über die Bühne gehen. Dabei soll es auch um die Aktivierung der weltweit verstreuten Ghadhafi-Gelder gehen, um sie in den Wiederaufbau des Landes zu stecken ... mehr
___________________________
Berlusconi trifft Chef der libyschen Übergangsregierung
25.08.2011 - tagesschau
[...] Berlusconis Hauptanliegen dürfte es nämlich sein, italienische Interessen in der ehemaligen Kolonie zu wahren oder besser: zu retten ... mehr
Gruß
Birgitt
Sarkozy und Cameron kündigen internationale Konferenz in Paris an
24.08.2011 - NZZ
Nächste Woche soll in Paris eine internationale Lybien-Konferenz über die Bühne gehen. Dabei soll es auch um die Aktivierung der weltweit verstreuten Ghadhafi-Gelder gehen, um sie in den Wiederaufbau des Landes zu stecken ... mehr
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Berlusconi trifft Chef der libyschen Übergangsregierung
25.08.2011 - tagesschau
[...] Berlusconis Hauptanliegen dürfte es nämlich sein, italienische Interessen in der ehemaligen Kolonie zu wahren oder besser: zu retten ... mehr
Gruß
Birgitt
Re: Libyen - was hat Libyen vor am Tag danach?
ist das so, das du eine präsidiale demokratie nicht als solche bezeichnen willst?Guido3 hat geschrieben:Hallo,
Es fehlen die Strukturen für eine Demokratie westlicher Prägung, d.h. eine parlamentarische Demokratie.Klaus hat geschrieben:Jedliche Struckturen für eine Demokratie fehlen.
Sonnige Grüße




