Marokko | Im Norden, entlang der Algerischen Grenze
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Kuno
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Re: MA / Im Norden, entlang der Algerischen Grenze
Genug von Oujda. Ich glaube, viel mehr gaebe es auch nicht. die Fahrt nach Sueden war dann recht angenehm. Kaum Verkehr und die, die unterwegs waren, fuhren alle sehr anstaendig. Irgendwie passte das, was ich sah nicht zu den wilden Erzahlungen von den "Kamikazekolonnen", den Benzinschmugglern, die den Treibstoff aus Algerien holten und ihre Reifen mit Heu ausstopften, damit sie nicht gestoppt wurden, wenn sie ihnen von der Polizei zerschossen wurden. Sie sollen sogar den Fahrersitz herausreissen und durch einen Bezinkanister ersetzen, um moeglichst viel mitnehmen zu koennen. Keine Ahnung, wo die Schmuggler grad waren. Vermutlich hatten sie eine Gewerkschaftsversammlung oder etwas aehnliches. Die Fahrt ging durch ein paar Huegel und man leistete sich sogar noch ein paar Baeume. Wir fuhren in einem Dacia Duster. Der Fahrer meinte, dass dieser besser sei als der Kia Sorento, den er vorher hatte - aber die Tuergriffe machten mir keinen guten Eindruck. Ich hoffe, der Rest vom Auto war von etwas besserer Qualitaet.
Unterwegs kamen wir an mehreren Stellen vorbei, wo tatsaechlich Kohle gefoerdert wurde. Mir wurde erklaert, dass das heute illegal sei, weil die Regierung es verboten haette. Verboten aus dem einzigen Grund, dass man lieber Kohle aus Kanada importieren wuerde was aber voellig unlogisch sei, denn hier wuerde die Kohle ja nur 20 Meter unter dem Boden liegen. Dahinter steckte natuerlich eine ungeheure Verschwoerung.
Dann erreichten wir ein ummauertes Gelaende von riesigem Ausmass. Dieses gehoere dem Emir von Abu Dhabi, wurde mir versichert. Der alte Emir sei gerne zur Falkenjagd hierher gekommen. Dabei haette er einmal die Gastfreundschaft der lokalen Beduinen genossen und zum Dank dann die eine Tochter geheiratet. Und die grosse Farm erworben. Die Geschichte erschin mir nicht allzu glaubhaft.
Unterwegs kamen wir an mehreren Stellen vorbei, wo tatsaechlich Kohle gefoerdert wurde. Mir wurde erklaert, dass das heute illegal sei, weil die Regierung es verboten haette. Verboten aus dem einzigen Grund, dass man lieber Kohle aus Kanada importieren wuerde was aber voellig unlogisch sei, denn hier wuerde die Kohle ja nur 20 Meter unter dem Boden liegen. Dahinter steckte natuerlich eine ungeheure Verschwoerung.
Dann erreichten wir ein ummauertes Gelaende von riesigem Ausmass. Dieses gehoere dem Emir von Abu Dhabi, wurde mir versichert. Der alte Emir sei gerne zur Falkenjagd hierher gekommen. Dabei haette er einmal die Gastfreundschaft der lokalen Beduinen genossen und zum Dank dann die eine Tochter geheiratet. Und die grosse Farm erworben. Die Geschichte erschin mir nicht allzu glaubhaft.
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Kuno
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Re: MA / Im Norden, entlang der Algerischen Grenze
Wir fahren weiter nach Sueden. Der Dacia haelt und macht auch keine seltsamen Geraeusche. Dann die Ortschaft Ain Beni Mathar. Sie ist nicht bekannt fuer ihre grossartigen Baudenkmaeler und wahrscheinlich ist das Beste daran die Hauptstrasse, die gerade hindurch fuehrt. Die Woche zuvor seien die Leute auf die Strasse gegangen, weil ein Maedchen gestorben sei, weches durch adequate medizinische Betreuung problemlos haette gerettet werden koennen. Offensichtlich hat sich die Lage nach einem Polizeieinsatz wieder beruhigt und man wird nur noch durch eine verstaerkte Praesenz der "Surete" daran erinnert. Und waehrend man sich noch ueberlegt, was man ueber diese Ortschaft schreiben koennte, ist man schon hindurchgefahren.
Re: MA / Im Norden, entlang der Algerischen Grenze
Hallo Kuno
bitte weiter so. Ich mag diesen Stil....
Peter
bitte weiter so. Ich mag diesen Stil....
Peter
Die schnellste Verbindung zwischen 2 Punkten ist nicht zwingend eine Gerade
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Kuno
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Re: MA / Im Norden, entlang der Algerischen Grenze
Danke, Peter.
Also. Die Geschichte mit dem Chef von Abu Dhabi von weiter oben scheint zu stimmen. Auf jeden Fall war da ploetzlich ein Toyota Picker mit einer Autonummer aus - Abu Dhabi. Die Herren kommen also immer noch hierher um zu jagen. Mit ihren Falken. Seit ich weiss, wie die Falken gefangen werden, macht mir das die Falkenjaeger nicht unbedingt symphatischer. Seltsame Leute.
"Mein Marrokaner" erklaerte mir noch, dass er richtig froh sei, dass der "Arabische Fruehling" bei ihnen nicht eingeschlagen habe. Allerdings haette dieser fuer Marokko einiges Positives bewirkt. Der koenig haette sich wohl ernsthaft Gedanken gemacht, was er anstellen muesse, dass er in seiner Position auch sicher das Rentenalter errreichen kann. Und dann seien auch viele Investoren wieder nach Marokko zurueckgekommen, die ihnen vorher von den Tunesiern aktiv abgeworben worden seien...
Also. Die Geschichte mit dem Chef von Abu Dhabi von weiter oben scheint zu stimmen. Auf jeden Fall war da ploetzlich ein Toyota Picker mit einer Autonummer aus - Abu Dhabi. Die Herren kommen also immer noch hierher um zu jagen. Mit ihren Falken. Seit ich weiss, wie die Falken gefangen werden, macht mir das die Falkenjaeger nicht unbedingt symphatischer. Seltsame Leute.
"Mein Marrokaner" erklaerte mir noch, dass er richtig froh sei, dass der "Arabische Fruehling" bei ihnen nicht eingeschlagen habe. Allerdings haette dieser fuer Marokko einiges Positives bewirkt. Der koenig haette sich wohl ernsthaft Gedanken gemacht, was er anstellen muesse, dass er in seiner Position auch sicher das Rentenalter errreichen kann. Und dann seien auch viele Investoren wieder nach Marokko zurueckgekommen, die ihnen vorher von den Tunesiern aktiv abgeworben worden seien...
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Kuno
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Re: MA / Im Norden, entlang der Algerischen Grenze
Ich muss noch sagen, dass die Pommes Frittes im Strassenkaffe um laengen besser waren als die Bei McDonalds in Oujda. Den "Filet-o-Fish" nehme ich als eine Art Strafe fuer etwas ganz Schlimmes, was ich in einem meiner frueheren Leben getan habe.
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Weiter ging es also. Aber schon bald kam eine Abzweigung und bald danach stand da so ein Dreifachschild. Zuerst hat's mich geaergert, weil nun offensichtlich auch schon in der Wueste Sahara mittles Schildern auf Vorschriften hingewiesen wird:
[Von Links nach Rechts]
"Dreckige Haende verboten" - kein Problem. Meine Haende waren sauber.
"30 Fahren verboten" - auch kein Problem, so langsam bin ich nie unterwegs.
"Fotoapparate mit Blitzgeraet verboten" - Hmmmm. Ich hatte auf meiner Kamer einen kleinen Aufklappblitz aber keinen grossen zum draufstecken. Also auch kein Problem.
Und weiter ging es wieder. Kurz danach begegneten wir ein paar Einheimischen, die interessanterweise alle voellig gleich eingekleidet waren. Von Verkehrsschildern verstanden sie nichts. Mindestens war es so, dass sie die Schilder voellig anders interpretierten als ich. Belehrungsresistent waren sie ebenfalls.
Nun. Ich sag's nicht gerne: Weiter nach Sueden bin ich nicht mehr gekommen und damit endet mein Bericht hier.
---
Weiter ging es also. Aber schon bald kam eine Abzweigung und bald danach stand da so ein Dreifachschild. Zuerst hat's mich geaergert, weil nun offensichtlich auch schon in der Wueste Sahara mittles Schildern auf Vorschriften hingewiesen wird:
[Von Links nach Rechts]
"Dreckige Haende verboten" - kein Problem. Meine Haende waren sauber.
"30 Fahren verboten" - auch kein Problem, so langsam bin ich nie unterwegs.
"Fotoapparate mit Blitzgeraet verboten" - Hmmmm. Ich hatte auf meiner Kamer einen kleinen Aufklappblitz aber keinen grossen zum draufstecken. Also auch kein Problem.
Und weiter ging es wieder. Kurz danach begegneten wir ein paar Einheimischen, die interessanterweise alle voellig gleich eingekleidet waren. Von Verkehrsschildern verstanden sie nichts. Mindestens war es so, dass sie die Schilder voellig anders interpretierten als ich. Belehrungsresistent waren sie ebenfalls.
Nun. Ich sag's nicht gerne: Weiter nach Sueden bin ich nicht mehr gekommen und damit endet mein Bericht hier.
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Alexander
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Re: MA / Im Norden, entlang der Algerischen Grenze
Kuno, wird für den "Filet-o-Fish" auch die Atlasforelle verwendet? Wenn ja, dann kann ich verstehen, dass der Genuss dieses Burgers mit der Höchststrafe gleichzusetzen ist. Was hast du in deinem letzten Leben getan, dass man dich mit "Filet-o-Fish" versucht, aus dem Land zu jagen?Kuno hat geschrieben:Den "Filet-o-Fish" nehme ich als eine Art Strafe fuer etwas ganz Schlimmes, was ich in einem meiner frueheren Leben getan habe.
Grüsse
Alexander
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Kuno
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Re: MA / Im Norden, entlang der Algerischen Grenze
Ob es sich um Atlasforelle gehandelt hat, weiss ich nicht. Die Frage ist vielleicht noch grundsatzlicher: War es ueberhaupt Fisch?
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Kuno
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Re: MA / Im Norden, entlang der Algerischen Grenze
Heute wurde das Oktoberfest eroeffnet - fuer mich Anlass genug, meinen kleinen "Reisebericht" noch fertig zu machen und mich dann langsam um die naechste Reise ans suedufer des Mittelmeeres zu kuemmern.
Nachdem die Reise entlang der Algerischen Grenze also nicht mehr weiter nach Sueden sondern bald wieder zurueck nach Oujda ging moechte ich mich nicht wieder holen sondern machen gleich beim Abflug von Oujda nach Casablanca weiter.
Also.
Nachdem der nette Mann an der Hotelrezeption mit dem Begriff "Check Out" absolut nichts anfangen konnte, blieb mir nichts anderes uebrig als mit ihm auf Franzoesisch zu kommunizieren. Gut wenn man Fremdsprachen kann und so sagte ich halt: "Je veux check out". Es half nichts, denn Franzoesisch konnte er offensichtlich auch nicht. Natuerlich hat es dann irgendwann doch geklappt, denn ich waere wohl der erste Gast gewesen, den man ohne dass er bezahlt hat haette ziehen lassen.
Natuerlich war ich viel zu frueh am Flughafen. Das Licht brannte zwar schon aber sonst war noch nichts los. Als dann drei Schalter aufmachten kam ploetzlich richtig viel Leben in das wartende Volk und sie stellten sich zu einer "nordafrikanischen Schlange" an, welche innert kuerze die bekannte Traubenform annahm. Dass die Monitore ueber den Schaltern nicht eingeschaltet wurden trug dazu bei, dass zwischen den anstehenden Passagieren eine rege Kommunikation aufkam. Der Hund in der kleinen Kiste in der Schlange nebendran jaulte gottserbaermlich. Es half auch nichts, dass der Besitzer, wenn es wider mal zu laut wurde, die Kiste heftig schuettelte. Aber irgendwann war ich eingecheckt und zuversichtlich, dass alles funktionieren wuerde. Die mit dem Hund nahmen zum Glueck ein anderes Flugzeug. Oder man hatte das Tier beruhigt. Auf jeden Fall war es nicht mehr zu hoeren. Natuerlich hatte ich wieder einen Fensterplatz bekommen. Es nuetzte aber auch diesmal nichts, da der Flieger bereits um 06:10 startete. Um die Zeit scheint auch in Marokko noch keine Sonne und ich starrte in die Dunkelheit hinaus.
Um 07:20 kamen wir puenktlich in Casablanca an. Umsteigen und weiter war geplant - allerdings lagen dazwischen noch ein paar Stunden. Der Weiterflug war naemlich auf 13:30 angesetzt. Dumm, wenn man das Buch fuer die Wartezeit schon gleich nach der Anreise im Hotel gelesen hat. Und da ich den Ausreisestempel schon auf die zweite Bordkarte bekommen hatte, wollte ich den Flughafen nicht verlassen - ich befuerchtet, dass das die Beamten eventuell ueberfordern koennte. Und - fuenf Stunden waren ja eigentlich gar nicht so lang...
Die Abflughalle in Casablanca sieht so aus:
Einfach ein langer Schlauch.
An der Fensterfront sind viele Lautsprecher aufgehaengt, welche voll aufgedreht sind und von mehreren Leuten unablaessig "besprochen" werden. Frauen und Maenner gemischt. Ganz gut kam auch an, dass die eine Asnagetante vor ihrer Meldung immer mit dem Fingernagel auf das Mikrofon hackte, um die Aufmerksamkeit der Passagiere zu gewinnen. An der Gegenueberliegenden Wand sollten die Leute hin und her laufen. Was sie auch machten. Es sei denn, ein Grueppchen blieb vor einer Anzeigetafel stehen oder man stiess auf eine Schlange die ins Flugzeug einsteigen wollte. Dann war der Weg blockiert und es kam zu interessanten Durchmischungen, vor allem, wenn sich Leute mit mehreren Gepaeckstuecken begegneten (ok, eigentlich haetten sie ja nur noch ein Handgepaeckstueck mit sich haben sollen). Die AirCon war auf "Polarnacht" eingestellt und der kalte Luftstrom zielte genau auf die Stellen, wo die Lautsprecher nicht voll hinkamen. Sehr gut.
Nachdem die Reise entlang der Algerischen Grenze also nicht mehr weiter nach Sueden sondern bald wieder zurueck nach Oujda ging moechte ich mich nicht wieder holen sondern machen gleich beim Abflug von Oujda nach Casablanca weiter.
Also.
Nachdem der nette Mann an der Hotelrezeption mit dem Begriff "Check Out" absolut nichts anfangen konnte, blieb mir nichts anderes uebrig als mit ihm auf Franzoesisch zu kommunizieren. Gut wenn man Fremdsprachen kann und so sagte ich halt: "Je veux check out". Es half nichts, denn Franzoesisch konnte er offensichtlich auch nicht. Natuerlich hat es dann irgendwann doch geklappt, denn ich waere wohl der erste Gast gewesen, den man ohne dass er bezahlt hat haette ziehen lassen.
Natuerlich war ich viel zu frueh am Flughafen. Das Licht brannte zwar schon aber sonst war noch nichts los. Als dann drei Schalter aufmachten kam ploetzlich richtig viel Leben in das wartende Volk und sie stellten sich zu einer "nordafrikanischen Schlange" an, welche innert kuerze die bekannte Traubenform annahm. Dass die Monitore ueber den Schaltern nicht eingeschaltet wurden trug dazu bei, dass zwischen den anstehenden Passagieren eine rege Kommunikation aufkam. Der Hund in der kleinen Kiste in der Schlange nebendran jaulte gottserbaermlich. Es half auch nichts, dass der Besitzer, wenn es wider mal zu laut wurde, die Kiste heftig schuettelte. Aber irgendwann war ich eingecheckt und zuversichtlich, dass alles funktionieren wuerde. Die mit dem Hund nahmen zum Glueck ein anderes Flugzeug. Oder man hatte das Tier beruhigt. Auf jeden Fall war es nicht mehr zu hoeren. Natuerlich hatte ich wieder einen Fensterplatz bekommen. Es nuetzte aber auch diesmal nichts, da der Flieger bereits um 06:10 startete. Um die Zeit scheint auch in Marokko noch keine Sonne und ich starrte in die Dunkelheit hinaus.
Um 07:20 kamen wir puenktlich in Casablanca an. Umsteigen und weiter war geplant - allerdings lagen dazwischen noch ein paar Stunden. Der Weiterflug war naemlich auf 13:30 angesetzt. Dumm, wenn man das Buch fuer die Wartezeit schon gleich nach der Anreise im Hotel gelesen hat. Und da ich den Ausreisestempel schon auf die zweite Bordkarte bekommen hatte, wollte ich den Flughafen nicht verlassen - ich befuerchtet, dass das die Beamten eventuell ueberfordern koennte. Und - fuenf Stunden waren ja eigentlich gar nicht so lang...
Die Abflughalle in Casablanca sieht so aus:
Einfach ein langer Schlauch.
An der Fensterfront sind viele Lautsprecher aufgehaengt, welche voll aufgedreht sind und von mehreren Leuten unablaessig "besprochen" werden. Frauen und Maenner gemischt. Ganz gut kam auch an, dass die eine Asnagetante vor ihrer Meldung immer mit dem Fingernagel auf das Mikrofon hackte, um die Aufmerksamkeit der Passagiere zu gewinnen. An der Gegenueberliegenden Wand sollten die Leute hin und her laufen. Was sie auch machten. Es sei denn, ein Grueppchen blieb vor einer Anzeigetafel stehen oder man stiess auf eine Schlange die ins Flugzeug einsteigen wollte. Dann war der Weg blockiert und es kam zu interessanten Durchmischungen, vor allem, wenn sich Leute mit mehreren Gepaeckstuecken begegneten (ok, eigentlich haetten sie ja nur noch ein Handgepaeckstueck mit sich haben sollen). Die AirCon war auf "Polarnacht" eingestellt und der kalte Luftstrom zielte genau auf die Stellen, wo die Lautsprecher nicht voll hinkamen. Sehr gut.
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Kuno
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Re: MA / Im Norden, entlang der Algerischen Grenze
Nebst ein paar "Duty Free" Laeden gab es fast nichts in der Abflughalle. Da waren noch zwei Toiletten, vor denen sich lange Schlangen bildeten und dramatische Szenen abspielten und ein Restaurant - eine Art McDonalds mit reduziertem Angebot. Zum Essen wollte ich nicht bleiben aber irgendwann musste ich etwas trinken. An der Theke liess sich gerade ein mit Goldketten behangener und in einen Seidenanzug gekleideter Nigerianer an, die Rassismuskeule zu schwingen. Das versprach sehr spannend zu werden. Der Nigerianer schire auf die Maedchen hinter der Theke ein, dass sie ihn nur nicht bedienen wuerden, weil er eine schwarze Haut habe... und halt das ganze Programm. Beschwichtigen liess er sich nicht. Ich erwartete, dass er jeden Moment eienr der Angestellten an die Gurgel springen wuerde, so aggressiv war er mittlerweile. Interessanterweise hatten ploetzlich alle maennlichen Angestellten des Restaurants etwas dringendes in der Kueche zu tun und liessen die Maedchen mit dem kochenden Nigerianer alleine.
Dann kam eine weitere Frau hinzu, stemmte die Arme in die Huefte und fragte in der selben Lautstaerke, was denn da los sei. Ihr Auftritt hatte wohl eine Art Vakuum ausgeloest, welches einer kleinen Kassiererin die Gelgenheit gab, ihrer Chefin die Situation zu erklaeren. Die Zeit reichte gerade aus, bevor der Nigerianer wieder aus vollem Rohr losprustete. "Schnauze!" schrie die Chefin zurueck (und ich habe noch nie so feurige Augen so weit aus ihren Hoehlen kommen sehen). "Hier sei niemand ein Rassist und es haette niemand etwas gegen Schwarze - aber man haette definitv etwas gegen arrogante Idioten, wie er einer sei. Er sei hier in einem Marrokanischen Restaurant auf einem Marrokanischen Flughafen - an Bargeld wuerden sie entweder Marrokanische Dirham oder auch noch Euro annehmen - aber keine andere Waehrungen und halt auch keine US-Dollar. Und das sei der Grund, warum die Angestellte ihm seine Dollars zurueckgegeben haette und ihm nichts zu trinken geben konnte. So." Und dann sagte sie ihm noch, dass er sich nun trollen und seine ganze Begleitbande mitnehmen solle und dass sie ihn im Restaurant nicht mehr sehen wolle.
Die Frau hatte mich beeindruckt und ich gab sorgsam darauf acht, dass ich in Dirham bezahlte.
Boarding time 12:50 stand ueberall angeschrieben und es hatte sich vor dem Gate 5 schon eine gute Schlange gebildet. Um 13:00 lief immer noch nichts. Auch nicht um 13:15. Aber am Schalter wurde ab dann jedem, der fragte erklaert, dass das Flugzeug nicht da sei. Eine Ansage gab es nicht und auch die Anzeigetafel wurde nicht geaendert. Um 13:30 hiess es dann, dass man um 14:00 informieren wuerde, was los sei. Es wurde dann 14:30 bis jemand erklaerte, dass das Flugzeug einer "zusaetzlichen technischen Inspektion unterzogen werden musste und deshalb nicht kommen konnte". Mehr nicht. Im Klartext hiess das wohl, dass der Vogel an einem anderen Flugplatz liegengeblieben war. Ob das Flugzeug spaeter doch noch kommen wuerde oder ein Ersatz oder gar nichts, das wusste man noch nicht.
Mittlerweile hatten sich bereits Leute, die auf den naechsten Flieger wollten an die Schlange angestellt. Halt weil auf ihrem Boardingpass "Gate 5" stand und obwohl die anzeige immer noch "12:50 Boarding for ZRH" anzeigte. Auch das gab interessante Gespraeche. Dann hatte die Dame am Schlater Dienstschluss und lief einfach davon. 12:50 blieb ueberall stehen....
Dann kam eine weitere Frau hinzu, stemmte die Arme in die Huefte und fragte in der selben Lautstaerke, was denn da los sei. Ihr Auftritt hatte wohl eine Art Vakuum ausgeloest, welches einer kleinen Kassiererin die Gelgenheit gab, ihrer Chefin die Situation zu erklaeren. Die Zeit reichte gerade aus, bevor der Nigerianer wieder aus vollem Rohr losprustete. "Schnauze!" schrie die Chefin zurueck (und ich habe noch nie so feurige Augen so weit aus ihren Hoehlen kommen sehen). "Hier sei niemand ein Rassist und es haette niemand etwas gegen Schwarze - aber man haette definitv etwas gegen arrogante Idioten, wie er einer sei. Er sei hier in einem Marrokanischen Restaurant auf einem Marrokanischen Flughafen - an Bargeld wuerden sie entweder Marrokanische Dirham oder auch noch Euro annehmen - aber keine andere Waehrungen und halt auch keine US-Dollar. Und das sei der Grund, warum die Angestellte ihm seine Dollars zurueckgegeben haette und ihm nichts zu trinken geben konnte. So." Und dann sagte sie ihm noch, dass er sich nun trollen und seine ganze Begleitbande mitnehmen solle und dass sie ihn im Restaurant nicht mehr sehen wolle.
Die Frau hatte mich beeindruckt und ich gab sorgsam darauf acht, dass ich in Dirham bezahlte.
Boarding time 12:50 stand ueberall angeschrieben und es hatte sich vor dem Gate 5 schon eine gute Schlange gebildet. Um 13:00 lief immer noch nichts. Auch nicht um 13:15. Aber am Schalter wurde ab dann jedem, der fragte erklaert, dass das Flugzeug nicht da sei. Eine Ansage gab es nicht und auch die Anzeigetafel wurde nicht geaendert. Um 13:30 hiess es dann, dass man um 14:00 informieren wuerde, was los sei. Es wurde dann 14:30 bis jemand erklaerte, dass das Flugzeug einer "zusaetzlichen technischen Inspektion unterzogen werden musste und deshalb nicht kommen konnte". Mehr nicht. Im Klartext hiess das wohl, dass der Vogel an einem anderen Flugplatz liegengeblieben war. Ob das Flugzeug spaeter doch noch kommen wuerde oder ein Ersatz oder gar nichts, das wusste man noch nicht.
Mittlerweile hatten sich bereits Leute, die auf den naechsten Flieger wollten an die Schlange angestellt. Halt weil auf ihrem Boardingpass "Gate 5" stand und obwohl die anzeige immer noch "12:50 Boarding for ZRH" anzeigte. Auch das gab interessante Gespraeche. Dann hatte die Dame am Schlater Dienstschluss und lief einfach davon. 12:50 blieb ueberall stehen....
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Kuno
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Re: MA / Im Norden, entlang der Algerischen Grenze
Was die Leute der Royal Air Maroc sehr gut machten: sie gaben jedem der fragte geduldig Auskunft. Was sie aber schlecht machten: sie gaben die Auskunft nur jeweils denen, die direkt fragten. Keine Ansage, nichts. Und die Anzeige blieb bei "Boarding 12:50". Irgendwann sprach sich herum, dass sie immer noch nicht wissen, was nun mit dem Flugzeug ist und ob sie einen Ersatz bringen koennen oder nicht und wenn ja warum dann doch nicht. Einer Marokkanerin, welche in DE wohnte platzte der Kragen und sie sagte den Airlineangestellt lautstark und mit klaren Worten ihre Meinung - wie war das nochmal mit der orientalischen Gelassenheit, welche uns dekadenten Westlern doch so fremd ist? Gebracht hat dier Ausfall eh nichts, denn die Angestellten, die herumstanden hatten das Flugzeug ja auch nicht in der Hosentasche.
Draussen standen Gepaeckwagen. Ich dachte, ich koennte meinen Koffer sehen (der Erste ueber dem Blauen). Und als die Gepaeckwagen dann weg waren, daaaa kam wieder Hoffnung auf, dass der Flieger doch endlich ankommen wuerde. Kam er aber nicht und mein Koffer war es wohl auch nicht.
Draussen standen Gepaeckwagen. Ich dachte, ich koennte meinen Koffer sehen (der Erste ueber dem Blauen). Und als die Gepaeckwagen dann weg waren, daaaa kam wieder Hoffnung auf, dass der Flieger doch endlich ankommen wuerde. Kam er aber nicht und mein Koffer war es wohl auch nicht.
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Kuno
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Re: MA / Im Norden, entlang der Algerischen Grenze
Das Warten zog sich ewig hin und die Informationen waren alles andere als klar.
Dann kam ploetzlich ein - nicht uniformierter- Marrokaner und fragte, ob wir nach Zuerich wollten. Wir sollten doch bitte mit ihm mitkommen... Super. Endlich.
Dachten alle.
Aber schnell stellte sich heraus, dass er auch kein Flugzeug hatte sondern nur "Masse" brauchte um fuer seine energisch und lautstark vorgetragene Beschwerde gegenueber der Airline mehr gewicht zu haben. Ein weiteres Musterbeispiel der vielgeruehmten orientalischen Gelassenheit. Den meisten Leuten war schnell klar, dass sein vorgehen den ersehnten Heimflug auch nicht bringen wuerde.
Dann das naechste Highlight: Es gab ESSENSGUTSCHEINE!
Man begab sich eiligst ins Restaurant und ich fragte den Mann am Nachbartisch (der auch nach Zuerich wollte) ob er mir bitte die Speisekarte rueberreichen koenne. Koennen tun taete er schon, meinte er, nur wuerde mir das nichts nutzen, weil es nur noch "Chicken Nuggets" gaebe.
Das war jetzt nicht genau das, was ich mir bestellen wollte - aber ich fuegte mich dem Schicksal und stellte mich darauf ein, nach mehr als 15 Jahre wieder einmal "Chicken Nuggets" zu essen.
In der linken Ecke hinten kam es wieder zu heftigen Diskussionen. Eine Gruppe von fuenf jungen Maennern aus einem Westafrikanischen Land hatte offensichtlich in ihrer unendlichen Geduld gleich bei drei Serviererinnen die selben Getraenke bestellt. Aber zahlen wollten sie natuerlich nur einmal....
Dann kamen meine "Chicken Nuggets".
Es ist mir bewusst, dass darin normalerweise keine Haehnchenbrust verarbeitet wird sondern nur noch das, was nach der Verarbeitung des Huehnerkadavers uebriggeblieben ist.
Vooorsichtig biss ich mal eine Haelfte des ersten "Chicken Nuggets" ab. Schmecken konnte ich nur das Paniermehl. Und das was davon umgeben war, sah so gar nicht nach Huhn aus. Jedenfalls hatte ich Huhn nicht als eine graue Masse in der Konsistenz von Zahnpasta in Erinnerung. Aber wahrscheinlich war dmait alles in Ordnung und ich konnte mich einfach nicht mehr richtig erinnern. Als ich "satt" war diskutierten die fuenf Herren mit der Dreifachbestellung immer noch.
Mir war ein wenig nicht so gut im Magen. Aber das war schnell vergessen, als der Mann von der airline endlich mit der Neuigkeit kam, dass sie nun doch noch ein Flugzeug aufgetrieben haetten. Das Problem war nur, ob sie noch rechtzeitig starten konnten um Zuerich vor "Torschluss" zu erreichen.
Wir konnten starten. Es war bereits 19:00h. Und ich hatte wieder einen Fensterplatz. Leider auf der Seite nach Westen. Dort sah man nur das Meer und da die Sonne grad am untergehen war eigentlich gar nichts. Aber - wir kamen nach Hause und das Gepaeck war sogar mit dabei. Es war ein interessanter Tag am Flughafen von Casablanca. Eigentlich war es der beste Tag meines -etwas sehr kurzen- Aufenthaltes in Marokko.
Und jetzt ist fertig - ich muss langsam wieder packen
Dann kam ploetzlich ein - nicht uniformierter- Marrokaner und fragte, ob wir nach Zuerich wollten. Wir sollten doch bitte mit ihm mitkommen... Super. Endlich.
Dachten alle.
Aber schnell stellte sich heraus, dass er auch kein Flugzeug hatte sondern nur "Masse" brauchte um fuer seine energisch und lautstark vorgetragene Beschwerde gegenueber der Airline mehr gewicht zu haben. Ein weiteres Musterbeispiel der vielgeruehmten orientalischen Gelassenheit. Den meisten Leuten war schnell klar, dass sein vorgehen den ersehnten Heimflug auch nicht bringen wuerde.
Dann das naechste Highlight: Es gab ESSENSGUTSCHEINE!
Man begab sich eiligst ins Restaurant und ich fragte den Mann am Nachbartisch (der auch nach Zuerich wollte) ob er mir bitte die Speisekarte rueberreichen koenne. Koennen tun taete er schon, meinte er, nur wuerde mir das nichts nutzen, weil es nur noch "Chicken Nuggets" gaebe.
Das war jetzt nicht genau das, was ich mir bestellen wollte - aber ich fuegte mich dem Schicksal und stellte mich darauf ein, nach mehr als 15 Jahre wieder einmal "Chicken Nuggets" zu essen.
In der linken Ecke hinten kam es wieder zu heftigen Diskussionen. Eine Gruppe von fuenf jungen Maennern aus einem Westafrikanischen Land hatte offensichtlich in ihrer unendlichen Geduld gleich bei drei Serviererinnen die selben Getraenke bestellt. Aber zahlen wollten sie natuerlich nur einmal....
Dann kamen meine "Chicken Nuggets".
Es ist mir bewusst, dass darin normalerweise keine Haehnchenbrust verarbeitet wird sondern nur noch das, was nach der Verarbeitung des Huehnerkadavers uebriggeblieben ist.
Vooorsichtig biss ich mal eine Haelfte des ersten "Chicken Nuggets" ab. Schmecken konnte ich nur das Paniermehl. Und das was davon umgeben war, sah so gar nicht nach Huhn aus. Jedenfalls hatte ich Huhn nicht als eine graue Masse in der Konsistenz von Zahnpasta in Erinnerung. Aber wahrscheinlich war dmait alles in Ordnung und ich konnte mich einfach nicht mehr richtig erinnern. Als ich "satt" war diskutierten die fuenf Herren mit der Dreifachbestellung immer noch.
Mir war ein wenig nicht so gut im Magen. Aber das war schnell vergessen, als der Mann von der airline endlich mit der Neuigkeit kam, dass sie nun doch noch ein Flugzeug aufgetrieben haetten. Das Problem war nur, ob sie noch rechtzeitig starten konnten um Zuerich vor "Torschluss" zu erreichen.
Wir konnten starten. Es war bereits 19:00h. Und ich hatte wieder einen Fensterplatz. Leider auf der Seite nach Westen. Dort sah man nur das Meer und da die Sonne grad am untergehen war eigentlich gar nichts. Aber - wir kamen nach Hause und das Gepaeck war sogar mit dabei. Es war ein interessanter Tag am Flughafen von Casablanca. Eigentlich war es der beste Tag meines -etwas sehr kurzen- Aufenthaltes in Marokko.
Und jetzt ist fertig - ich muss langsam wieder packen
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Alexander
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Re: MA / Im Norden, entlang der Algerischen Grenze
Ich erkenne auf diesem Bild wieder die Atlasforelle
oder was immer das war.
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Re: MA / Im Norden, entlang der Algerischen Grenze
Ryanair hat mir gerade mit einem ziemlich lauten Tusch ins Ohr erklärt, sie wären die pünktlichste Airline der Welt.
Mehr als 90% der Flüge rechtzeitig angekommen.
In unserem Fall in 2:10 statt 2:30 aus Finnland nach Deutschland geflogen, wie auch schon auf dem Hinweg.
Wahrscheinlich geben sie auch deswegen richtig Gas, damit hinterher die Passagiere ohne fremde Hilfe die engen Sitze verlassen können
Sie fliegen übrigens auch nach Marrokko, z.B. Karlsruhe Baden nach Marrakesch.
Alexander hätte auch einen Vorteil: die Atlasforelle bliebe ihm erspart.
Und uns leider die Schilderung eines Tages in Casablanca. Danke dafür.
Peter
Mehr als 90% der Flüge rechtzeitig angekommen.
In unserem Fall in 2:10 statt 2:30 aus Finnland nach Deutschland geflogen, wie auch schon auf dem Hinweg.
Wahrscheinlich geben sie auch deswegen richtig Gas, damit hinterher die Passagiere ohne fremde Hilfe die engen Sitze verlassen können
Sie fliegen übrigens auch nach Marrokko, z.B. Karlsruhe Baden nach Marrakesch.
Alexander hätte auch einen Vorteil: die Atlasforelle bliebe ihm erspart.
Und uns leider die Schilderung eines Tages in Casablanca. Danke dafür.
Peter
Die schnellste Verbindung zwischen 2 Punkten ist nicht zwingend eine Gerade
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Wolfgang K
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- Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
- Wohnort: bei Mainz
Re: MA / Im Norden, entlang der Algerischen Grenze
Zu Mensazeiten konnte man sich wenigstens noch auf einfache Regeln zur Erkennung des Ursprungstiers halten:Jedenfalls hatte ich Huhn nicht als eine graue Masse in der Konsistenz von Zahnpasta in Erinnerung.
1. Wenn es Gräten hat ist es Fisch.
2. Wenn es nach Fisch schmeckt ist es Huhn.
Entweder bekommen heutzutage die Hühner zu wenig Fischmehl als Marker oder es ist zuwenig Huhn im Hühnergericht. Unsichere Zeiten sind das.
Alex: evtl. hat Dir Kuno auch ein Atlashuhn geschickt...
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Alexander
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Re: MA / Im Norden, entlang der Algerischen Grenze
Das Päckchen enthielt auf jeden Fall keine Knochen. Muss aber heutzutage nichts heissen. Beim golden Arch gibt es ja auch diese Nuggets. Die haben weder Gräten noch KnochenWolfgang K hat geschrieben:Alex: evtl. hat Dir Kuno auch ein Atlashuhn geschickt...
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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