Reisesperren und Bewilligungen
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Reisesperren und Bewilligungen
Ich verstehe nicht warum man diese Länder nicht meiden und boykottieren kann. Und wenn sie noch so abenteuerlich und schön sind! Wenn 1 Jahr lang niemand mehr dort hinfahrt, dann möchte ich sehen ob sich die Herren nicht was für die Sicherheit und Unterstützung der Reisenden (Touristen) einfallen lassen.
Da sollten sich doch die Maghreb-Staaten ein Beispiel von Marokko nehmen.
Es ist da einzige Land in Nordafrika, welches sich für das Kommen der Touristen bemüht.
Nur Libyen, Algerien, Tunesien und Ägypten tun was sie wollen.
Diese Länder sollte man einfach 1 Jahr lang "links" liegen lassen.
Der Rest erübrigt sich dann von alleine.
Ich selber fahre seit 3 Jahren nur mehr nach Marokko!!!
4x4 Grüße
KöWi
Da sollten sich doch die Maghreb-Staaten ein Beispiel von Marokko nehmen.
Es ist da einzige Land in Nordafrika, welches sich für das Kommen der Touristen bemüht.
Nur Libyen, Algerien, Tunesien und Ägypten tun was sie wollen.
Diese Länder sollte man einfach 1 Jahr lang "links" liegen lassen.
Der Rest erübrigt sich dann von alleine.
Ich selber fahre seit 3 Jahren nur mehr nach Marokko!!!
4x4 Grüße
KöWi
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Alexander
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Re: Reisesperren und Bewilligungen
Hi Köwi,
das Problem bei diesen Ich-verweigere-mich-für-ein-Jahr Aktionen treffen nicht den, den sie treffen sollen. Ist nicht das Ziel damit die um Macht pokernde Politiker, Militärs und Polizei zu treffen?
Ich vermute viel mehr, dass der kleine Tante Emma Laden Besitzer, der Tour Guide und alle die, welche auf die Einnahmen angewiesen sind, die Opfer derartiger Aktionen sind. Diese Menschen sitzen doch mit uns in einem Boot, das von Politikern und Regierungen gesteuert wird.
Grüsse
Alexander
das Problem bei diesen Ich-verweigere-mich-für-ein-Jahr Aktionen treffen nicht den, den sie treffen sollen. Ist nicht das Ziel damit die um Macht pokernde Politiker, Militärs und Polizei zu treffen?
Ich vermute viel mehr, dass der kleine Tante Emma Laden Besitzer, der Tour Guide und alle die, welche auf die Einnahmen angewiesen sind, die Opfer derartiger Aktionen sind. Diese Menschen sitzen doch mit uns in einem Boot, das von Politikern und Regierungen gesteuert wird.
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Re: Reisesperren und Bewilligungen
Hallo Alexander,
Unter Boykott verstehe ich folgendes: Ein Boykott ist ein organisiertes wirtschaftliches, soziales oder politisches Zwangs- oder Druckmittel, durch das ein Staat vom regelmäßigen Geschäftsverkehr ausgeschlossen wird, indem alle mitmachen sollten.
In diesem Falle trifft es Fähren, staatliche Gebühren (Begleit-Soldaten),
Einfuhr von Devisen usw.usw. Das sind Verluste die der Staat hinnehmen muss und ich glaube dass man sich da schon Änderungen erzwingen könnte.
Sicher trifft es momentan auch den Tante Emma Laden Besitzer, die Gastronomie Betreiber und viele andere kleine "Würmer", aber die Zukunft sieht für diese dann auch besser aus.
Mit den Zähnen knirschen heißt noch lange nicht beißen!
Gruß
KöWi
Unter Boykott verstehe ich folgendes: Ein Boykott ist ein organisiertes wirtschaftliches, soziales oder politisches Zwangs- oder Druckmittel, durch das ein Staat vom regelmäßigen Geschäftsverkehr ausgeschlossen wird, indem alle mitmachen sollten.
In diesem Falle trifft es Fähren, staatliche Gebühren (Begleit-Soldaten),
Einfuhr von Devisen usw.usw. Das sind Verluste die der Staat hinnehmen muss und ich glaube dass man sich da schon Änderungen erzwingen könnte.
Sicher trifft es momentan auch den Tante Emma Laden Besitzer, die Gastronomie Betreiber und viele andere kleine "Würmer", aber die Zukunft sieht für diese dann auch besser aus.
Mit den Zähnen knirschen heißt noch lange nicht beißen!
Gruß
KöWi
Boykott trifft die Falschen!
sali Köbi
alle die genannten Staaten, ausser Algerien, verdienen das grosse Geld mit den Reisenden im Norden, an den
Stränden oder am Nil. Deshlab sind sie auch gar nicht an den paar Saharafahrern interessiert
Leider.
Grüsse
Ursula
alle die genannten Staaten, ausser Algerien, verdienen das grosse Geld mit den Reisenden im Norden, an den
Stränden oder am Nil. Deshlab sind sie auch gar nicht an den paar Saharafahrern interessiert
Leider.
Grüsse
Ursula
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Ronald P
boykott
hallo KöWi,
es stimmt, was alexander und ursula schreiben: wen treffen denn die boykottmaßnahmen? auf jeden fall die falschen.
und dies: die herrschenden in algerien zum beispiel sind ausschließlich menschen des nordens. der süden ist ihnen völlig gleichgültig.
die menschen im süden sind ihnen nicht einmal geheuer. den süden kennen sie nicht und der süden beginnt gleich hinter den bergen.
das habe ich immer wieder bei gesprächen feststellen können - auch mit durchaus gutmeinenden algeriern.
die herrschenden beziehen ihren reichtum aus dem öl. für sie stellt der tourismus keine profitquelle dar. jeder bisherige versuch, wenigstens die strände und kulturellen highlights des nordens touristisch zu nutzen, ist gescheitert.
manchmal hat man den eindruck, die wollen diesen störenden tourismus nicht und so käme ihnen der boykott sogar entgegen.
gruß
ronald
es stimmt, was alexander und ursula schreiben: wen treffen denn die boykottmaßnahmen? auf jeden fall die falschen.
und dies: die herrschenden in algerien zum beispiel sind ausschließlich menschen des nordens. der süden ist ihnen völlig gleichgültig.
die menschen im süden sind ihnen nicht einmal geheuer. den süden kennen sie nicht und der süden beginnt gleich hinter den bergen.
das habe ich immer wieder bei gesprächen feststellen können - auch mit durchaus gutmeinenden algeriern.
die herrschenden beziehen ihren reichtum aus dem öl. für sie stellt der tourismus keine profitquelle dar. jeder bisherige versuch, wenigstens die strände und kulturellen highlights des nordens touristisch zu nutzen, ist gescheitert.
manchmal hat man den eindruck, die wollen diesen störenden tourismus nicht und so käme ihnen der boykott sogar entgegen.
gruß
ronald
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Wolfgang K
- Beiträge: 2200
- Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
- Wohnort: bei Mainz
Re: boykott
Das trifft es wohl recht genau.Ronald P hat geschrieben: manchmal hat man den eindruck, die wollen diesen störenden tourismus nicht und so käme ihnen der boykott sogar entgegen.
boykott?
Hallo!
Dann fährt doch mal mit der Zahnradbahn auf die Zugspitze: da zahlen die Touris € 48.- + € 3.- Parkgebühr für 1 Tag.
Da habt Ihr dann Gesellschaft mit ca. 5.ooo Japsen und Yankies usw.
Die beschweren sich auch nicht über diese überzogenen Preise!
Sollen wir jetzt mal zuerst die Zugspitze bestreiken?
Also zuerst mal über die Preispolitik im eigenen Land herziehen.
Oooooooder liebe schweizer Freunde: was kostet denn eine Fahrt auf den Gornergrad in Zermatt?
Gruß Jörg
Dann fährt doch mal mit der Zahnradbahn auf die Zugspitze: da zahlen die Touris € 48.- + € 3.- Parkgebühr für 1 Tag.
Da habt Ihr dann Gesellschaft mit ca. 5.ooo Japsen und Yankies usw.
Die beschweren sich auch nicht über diese überzogenen Preise!
Sollen wir jetzt mal zuerst die Zugspitze bestreiken?
Also zuerst mal über die Preispolitik im eigenen Land herziehen.
Oooooooder liebe schweizer Freunde: was kostet denn eine Fahrt auf den Gornergrad in Zermatt?
Gruß Jörg
Re: Reisesperren und Bewilligungen
Hallo Jörg,
Nun mal ganz ehrlich lieber Jörg, was hast Du damals bezahlt, als Du mit dem Motorrad bis zum "Fuße" des Everest" gefahren bist und welche Schikanen und Begleitsoldaten musstest Du mitnehmen?
Du hast keinen Pfennig ausgegeben und bist gefahren als gehörte Dir die gesamte Gegend.
Gruß KöWi
Nun mal ganz ehrlich lieber Jörg, was hast Du damals bezahlt, als Du mit dem Motorrad bis zum "Fuße" des Everest" gefahren bist und welche Schikanen und Begleitsoldaten musstest Du mitnehmen?
Du hast keinen Pfennig ausgegeben und bist gefahren als gehörte Dir die gesamte Gegend.
Gruß KöWi
Re: Reisesperren und Bewilligungen
Liebe Ursula,
Was hat sich denn Herr Gaddafi letzthin erlaubt? Schon vergessen? Gerade als Schweizerin!!!
Ganz einfach die Grenzen für die Touristen über 1 Monat gesperrt!
Dann hat ihm sein Busenfreund Berlusconi wieder Geld gesteckt und die Grenze wurde wieder geöffnet.
Soll man so ein Land wirklich nicht touristisch für einige Zeit boykottieren?
Gruss aus dem Nachbarland Südtirol
KöWi
Was hat sich denn Herr Gaddafi letzthin erlaubt? Schon vergessen? Gerade als Schweizerin!!!
Ganz einfach die Grenzen für die Touristen über 1 Monat gesperrt!
Dann hat ihm sein Busenfreund Berlusconi wieder Geld gesteckt und die Grenze wurde wieder geöffnet.
Soll man so ein Land wirklich nicht touristisch für einige Zeit boykottieren?
Gruss aus dem Nachbarland Südtirol
KöWi
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Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35273
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
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Re: Reisesperren und Bewilligungen
Hallo Jörg,Jörg Pfeifer hat geschrieben:Dann fährt doch mal mit der Zahnradbahn auf die Zugspitze: da zahlen die Touris € 48.- + € 3.- Parkgebühr für 1 Tag.
Da habt Ihr dann Gesellschaft mit ca. 5.ooo Japsen und Yankies usw.
Die beschweren sich auch nicht über diese überzogenen Preise!
Sollen wir jetzt mal zuerst die Zugspitze bestreiken?
Also zuerst mal über die Preispolitik im eigenen Land herziehen.
Oooooooder liebe schweizer Freunde: was kostet denn eine Fahrt auf den Gornergrad in Zermatt?
ich tue mich schwer mit den von dir erwähnten Beispielen.
Eine Zahnradbahn, Seilbahn, wie auch immer ist eine technische Infrastruktur, die gebaut und unterhalten werden will. Inwieweit die Natur ohne die technische Errungenschaft ursprünglicher und schöner war, sei einmal dahingestellt. Inwieweit der Preis gerechtfertigt ist, sei ebenfalls dahingestellt. Die Kosten der Infrastruktur müssen jedoch getragen werden.
In den von KöWi erwähnten Regionen möchte man "nur" in die Natur, die Wüste reisen, eine Infrastruktur ist nicht notwendig. Man zahlt für Permits, für Bewilligungen. Und was ich hier so lese, nicht zu knapp. Sicher ist jeder von uns bereit, Eintrittsgelder für Nationalparks etc zu zahlen, aber diese Eintrittsgelder sollten in einem angemessenen Verhältnis stehen.
Wenn ich in DE reine Natur besichtigen möchte, beispielsweise den Nationalpark Eifel, dann ist der Eintritt kostenfrei. Obwohl ein wenig Infrastruktur in Form von angelegten Wegen, Rangern, vielleicht einem kleinen Informationskiosk etc. vorhanden ist. Ich war noch nie auf der Zugspitze, aber ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass für die reine Begehung/Besteigung derselben keine Gebühren erhoben werden. Bitte korrigiert mich, wenn ich mit meiner Vermutung falsch liege.
Gruß
Birgitt
Re: Reisesperren und Bewilligungen
Hallo Freunde!
Laßt mal die Tassen auf dem Tisch!
Warum muß man denn sofort zum Boykott aufrufen?
Fährt dorthin, wo es Euch gefällt......das kostet seinen Preis. Angebot und Nachfrage regelt den Preis, das wird sich auch in Bahariya wieder regeln!
Ist es Euch zu teuer, dann fährt doch an einen anderen Platz!
Hallo KöWi!
Ja, ich bin als erster mit dem Motorrad in Tibet bis zum Basecamp Mt. Everest gefahren. Natürlich hat das Geld gekostet, weil ich auch 1996 eine chinesische Begleitung verordnet bekommen habe. Schikanen gab es keine, wir haben uns mit den Chinesen arangiert und hatten ein einmaliges Erlebnis.
Ich rufe aber nicht zum Boykott gegen China auf, nur weil die Chinesen in Tibet einmarschiert sind und jetzt dieses Land unterdrücken und weil sie jetzt keinen Einzeltouristen mehr haben wollen.
Wenn ich in die Westliche Wüsten fahren will ( da war ich gerade im letzten Nov.) und die verlangen jetzt unverschämte Preise, dann fahre ich halt nicht mehr hin und suche mir ein anderes Ziel, was nicht so teuer ist!
Ich bin wieder Mitte Oktober auf dem Weg zu den Oasen. Werde Euch erzählen, was noch ohne Permit und Militärbegleitung möglich ist.
Gruß Jörg
Laßt mal die Tassen auf dem Tisch!
Warum muß man denn sofort zum Boykott aufrufen?
Fährt dorthin, wo es Euch gefällt......das kostet seinen Preis. Angebot und Nachfrage regelt den Preis, das wird sich auch in Bahariya wieder regeln!
Ist es Euch zu teuer, dann fährt doch an einen anderen Platz!
Hallo KöWi!
Ja, ich bin als erster mit dem Motorrad in Tibet bis zum Basecamp Mt. Everest gefahren. Natürlich hat das Geld gekostet, weil ich auch 1996 eine chinesische Begleitung verordnet bekommen habe. Schikanen gab es keine, wir haben uns mit den Chinesen arangiert und hatten ein einmaliges Erlebnis.
Ich rufe aber nicht zum Boykott gegen China auf, nur weil die Chinesen in Tibet einmarschiert sind und jetzt dieses Land unterdrücken und weil sie jetzt keinen Einzeltouristen mehr haben wollen.
Wenn ich in die Westliche Wüsten fahren will ( da war ich gerade im letzten Nov.) und die verlangen jetzt unverschämte Preise, dann fahre ich halt nicht mehr hin und suche mir ein anderes Ziel, was nicht so teuer ist!
Ich bin wieder Mitte Oktober auf dem Weg zu den Oasen. Werde Euch erzählen, was noch ohne Permit und Militärbegleitung möglich ist.
Gruß Jörg
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Wolfgang16
- Beiträge: 155
- Registriert: Di 22. Jan 2008, 11:06
Re: Reisesperren und Bewilligungen
Das Argument mit der lokalen Bevölkerung zählt für mich nicht. Die kriegen doch sowieso nur einen kleinen Bruchteil dessen ab, was die Touris zahlen müssen. Den Löwenanteil streichen sich der Staat, seine (korrupten) Beamten und irgendwelche Zwischenhändler ein. Da könnte man vielleicht sogar einige mit einem Boykott treffen.
Bringen wird das aber nicht viel. Es wird immer Leute geben, die da unbedingt hin wollen, das aber nicht selbst organisieren möchten und es vielleicht sogar toll finden, wenn sie von einer Polizeieskorte begleitet werden. Diese Leute wirst du hier aber nicht finden.
Ich mach es wie Jörg sagt: mir ist das zu teuer und deshalb fahr ich woanders hin.
Die Besteigung der Zugspitze ist übrigens gebührenfrei und wird das auch bleiben, denn in der bayerischen Verfassung ist ein freies Betretungsrecht in der Natur verankert. Die Weganlagen im Hochalpenbereich werden vom Alpenverein in größtenteils ehrenamtlicher Arbeit erhalten und kostenlos der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Nur für besondere Strecken wie zB der Höllentalklamm im Zugspitzaufstieg muß man was zahlen.
Bringen wird das aber nicht viel. Es wird immer Leute geben, die da unbedingt hin wollen, das aber nicht selbst organisieren möchten und es vielleicht sogar toll finden, wenn sie von einer Polizeieskorte begleitet werden. Diese Leute wirst du hier aber nicht finden.
Ich mach es wie Jörg sagt: mir ist das zu teuer und deshalb fahr ich woanders hin.
Die Besteigung der Zugspitze ist übrigens gebührenfrei und wird das auch bleiben, denn in der bayerischen Verfassung ist ein freies Betretungsrecht in der Natur verankert. Die Weganlagen im Hochalpenbereich werden vom Alpenverein in größtenteils ehrenamtlicher Arbeit erhalten und kostenlos der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Nur für besondere Strecken wie zB der Höllentalklamm im Zugspitzaufstieg muß man was zahlen.




