Hallo Leute,
durch Zufall stiess ich auf folgenden Artikel in der Liberation:
https://www.liberation.fr/planete/2019/ ... he_1738079
Da ich keine Ahnung hatte, was es mit "Zlecaf" auf sich hat, habe ich etwas recherchiert und rausgefunden, dass es sich dabei um "CTAF" oder auch "AFCTAF" handelt. Was mir auch nicht klar war, ist die Tatsache dass dieses Freihandelsabkommen einen Riesenschritt vorangekommen ist, nachdem quasi ein Quorum durch nationale Ratifizierungen erreicht wurde.
Im folgenden Artikel ist das ganz gut (auf deutsch) erklärt:
https://www.wko.at/service/aussenwirtsc ... ieren.html
Interessant ist folgende Passage: "...dabei ist primär der Trans-Sahara-Highway zwischen Algier und Lagos zu nennen; dieses Projekt, eine Handelsroute mit einer Länge von 4.542 km durch die Sahara-Wüste zu asphaltieren, die Grenzformalitäten zu vereinfachen und auch für die erforderliche Sicherheit auf dieser Strecke zu garantieren..."
Ich weiss, den Plan gibt es schon lange, aber nun sieht es so aus, als ob aus der Träumerei ein wirtschaftliches Projekt geworden ist.
Gruss,
sumoh
Richtung Zukunft: Algerien und der Rest von Afrika...
Moderator: Moderatoren
Richtung Zukunft: Algerien und der Rest von Afrika...
Danke, sumoh, für diese guten Nachrichten - das wäre ja toll - zumindest für mich, da ich ja von 4x4-Wüstentouren ab bin.
Dann könnte man diese Strecke von 4500 km in 20 einzelnen Etappen ja mal ganz in Ruhe angehen, einfache Grenzabfertigungen, das wär doch was . . .
Dann könnte man diese Strecke von 4500 km in 20 einzelnen Etappen ja mal ganz in Ruhe angehen, einfache Grenzabfertigungen, das wär doch was . . .
Re: Richtung Zukunft: Algerien und der Rest von Afrika...
Die Botschaft hör ich wohl ...... aber nun sieht es so aus, als ob aus der Träumerei ein wirtschaftliches Projekt geworden ist.
So sehr ich mir einen wirtschaftlichen Aufschwung der Sahara/Sahel-Regionen wünsche, stehe ich den Absichtserklärungen für unabsehbare Zeit noch skeptisch gegenüber. Das Vorhaben ist doch wirklich nichts Neues.
Die N1-Asphaltstraße ist schon jahrelang von Algier via Tamenghest bis Nigergrenze südlich In Guezzam 19°28'58"N 5°47'25"E durchgehend fertig, Laouni hat seine Schrecken verloren. Dann gibt's bis Assamaka (Niger) bis Arlit (Uran-Mine) ca. 200km Piste. Ab Arlit wieder Asphalt bis Agadez. Von da über Tanout/Zinder oder Kano (Nigeria) auf Asphalt weiter. Durch die Sahara und den Sahel ist der Weg nahezu fertig. Daran fehlt es also schon lange nicht mehr.
Es mangelt viel mehr am politischen Willen, entlang der gesamten Routen mal aufzuräumen mit Bandenunwesen mit monetären Zielen und solchen Herrschaften, die ihren einzig wahren Glauben mit Gewalt verbreiten wollen. Das wäre unabdingbar für freien Handel und Transport in diesen Ländern. Kein Unternehmer und Produzent schickt gern seine LKW
durch banditenverseuchte Lande. Die Frage: 'Qui bono' stellt sich von selbst.
Der beste Indikator für weitestgehend sichere Länder ist Reisefreiheit für den Tourismus, ohne notwendige Militärbegleitung, Zwangsverpflichtung von Reiseagentur-'Führern' und massive Beschränkungen in der Orts- und Routenwahl. Daß dem derzeit nicht so ist, zeigen die derzeitigen, seit Jahren andauernden Zustände.
Gruß
Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
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Birgitt
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AfCFTA | Freihandelsabkommen für Afrika
54 der insgesamt 55 Mitgliedstaaten der Afrikanischen Union sind dem Pakt beigetreten. Bis auf Eritrea also alle ...
08.07.2019 - tagesschau
Gruß
Birgitt
Freihandelsabkommen - Schneller und leichterer Handel für AfrikaDie Freihandelszone soll vor allem den innerafrikanischen Handel ankurbeln. Bisher sind die Handelshemmnisse enorm: Hohe Einfuhrzölle und ein Wust an Bürokratie verhindern, dass Waren leicht in Afrika zirkulieren können. Der Analyst Christophe Dansette des französischen Senders France 24 sagt: "Es ist manchmal unglaublich, geradezu lächerlich: Ein Transport von Kamerun in den Tschad ist rund sechs Mal so teuer als wenn der gleiche Transport nach Hongkong ginge - und er braucht auch rund drei Mal so lange." Und das obwohl die Entfernung zum Tschad viel geringer ist. Das Land ist für viele Lkw-Fahrer allerdings auch der pure Albtraum: Der Tschad ist berüchtigt für seine korrupten Zöllner.
08.07.2019 - tagesschau
Gruß
Birgitt




