Schutzbrief des Schweizer TCS

Kultur, Natur, Unterkunft, Reiserouten, Sehenswürdigkeiten, Tourismus Staaten: Marokko/Sahara, Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten.

Moderator: Moderatoren

Antworten
Homer
Beiträge: 6
Registriert: Sa 17. Nov 2012, 10:14
Wohnort: Schweiz
Kontaktdaten:

Schutzbrief des Schweizer TCS

Beitrag von Homer »

Hallo Nordafrikafahrer

Bei meinen Freunden ist anlässlich der Tunesienreise vom Oktober 2012 eine heisse Diskussion entbrannt.

Was kostet eine Entpannung eines Fahrzeuges aus den Dünen und welche Versicherung übernimmt die Kosten?
Viele 4x4-Eigner sind beim Schweizer Touringclub TCS Mitglied und kaufen sich zusätzlich den ETI-Schutzbrief für den Fall der Fälle. Nur wiegen sich diese Sahara-Fahrer in falscher Sicherheit. Der Touringclub holt Besitzer eines ETI-Schutzbriefes (so heisst die Versicherung) nur, wenn das Fahrzeug auf einer befestigten, öffentlichen Strasse eine Panne hat. Auf Sandpisten und Dünen: No! Also ist z.B. spätestens nach KG Schluss mit lustig.
Ich habe diesbezüglich eine schriftliche Erklärung mit Bezug auf die AGB erhalten.

Die Allianz (Schweiz) hilft nur in Europa aber dann auch auf Schotterwegen und Offroad-Strecke. Ausgenommen sind davon sind die GUS-Staaten und die Ukraine.
Vom ACS Automobilclub der Schweiz habe ich nur ungenaue Antworten erhalten. Ich erwarte hier noch Klarheiten.

Wer kennt hier Alternativen:: Bin gespannt!

Grüsse Homer

Hier musst Du selber für Hilfe sorgen und auch bezahlen:
k-IMG_5047.JPG
Kuno
Beiträge: 9586
Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
Kontaktdaten:

Re: Schutzbrief des Schweizer TCS

Beitrag von Kuno »

Homer hat geschrieben:Nur wiegen sich diese Sahara-Fahrer in falscher Sicherheit. Der Touringclub holt Besitzer eines ETI-Schutzbriefes (so heisst die Versicherung) nur, wenn das Fahrzeug auf einer befestigten, öffentlichen Strasse eine Panne hat. Auf Sandpisten und Dünen: No! Also ist z.B. spätestens nach KG Schluss mit lustig.
Diese Regelung ist vernuenftig.
Nicht nur fuer die Versicherung (in diesem Fall der TCS) sondern auch fuer die Kunden.
Grundsaetzlich kann man wohl alles versichern. Aber wenn der TCS in seinen Schutzbrief Bergungen (zB) aus der Wueste mit einkalkulieren muesste, dann bekaeme man so einen Schutzbrief nicht mehr fuer das wenige Geld, was er jetzt kostet.
Ergo wuerde der Schutzbrief fuer die meisten Kunden zu teuer / uninteressant.
Bis zur Teerstrasse muss man schon selber wieder kommen :!:
Turi
Beiträge: 2261
Registriert: Di 14. Feb 2006, 21:49
Wohnort: Ostschweiz

Re: Schutzbrief des Schweizer TCS

Beitrag von Turi »

Hallo zusammen
Bekannte von uns haben nach einem Motorschaden in der Nähe vom See in Tunesien den berühmten Unimog aus Douz benötigt. 11 Std mit der Stange schleppen 3000 Euro , vor 4 Jahren.
Die Meisten schleppen bis zur Fähre, ab italien wird dann sicher gezahlt.
Oder man ist mit einem Veranstalter unterwegs, der selber bergen kann
und
von den Clubs als Bergefirma anerkannt ist, die können in der Regel einen Deal machen, dann wird alles bezahlt solange es nicht überrissen ist.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Homer
Beiträge: 6
Registriert: Sa 17. Nov 2012, 10:14
Wohnort: Schweiz
Kontaktdaten:

Re: Schutzbrief des Schweizer TCS

Beitrag von Homer »

Kuno hat geschrieben: Diese Regelung ist vernuenftig.
Nicht nur fuer die Versicherung (in diesem Fall der TCS) sondern auch fuer die Kunden.
Kann ich zustimmen!

Nur, wissen sollten das gerade die, welche nicht über das finanzielle Polster verfügen und Mitfahrende nicht in der Lage sind ein Pannenfahrzeug aus den Dünen zu bergen. Da kommt richtig Stress auf! Hilfe kommt oft dann aus Mitleid oder von was auch immer, von anderen Gruppen.

Das wollte ich hier damit aufzeigen.

Grüsse
Homer
Wolfgang K
Beiträge: 2200
Registriert: Fr 25. Nov 2005, 13:50
Wohnort: bei Mainz

Re: Schutzbrief des Schweizer TCS

Beitrag von Wolfgang K »

Da kommt richtig Stress auf!
Oder endlich wieder mal Futter für diesen Fred: :wink:

viewtopic.php?f=2&t=39483&start=240

Grüße
Wolfgang
Turi
Beiträge: 2261
Registriert: Di 14. Feb 2006, 21:49
Wohnort: Ostschweiz

Re: Schutzbrief des Schweizer TCS

Beitrag von Turi »

Hallo Wolfgang
Unten lassen kommt sicher teuerer als bergen.
Gruss turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Homer
Beiträge: 6
Registriert: Sa 17. Nov 2012, 10:14
Wohnort: Schweiz
Kontaktdaten:

Schutzbrief des Schweizer TCS

Beitrag von Homer »

Ein mir bestbekannter Saharafahrer, daher aus vertrauenswürdiger Quelle, meldet:

Nach einem Getriebeschaden 50Km südlich von Douz in den Dünen, wurde der Unimog mit Ben Jalila** on Board aufgeboten. Der Gute holte den Gestrandeten, etwas in die Jahre gekommenen 4x4 und verlangte bis Tunis 1'500.- Euro.
Das Boarding in die Fähre wurde durch die Reisegruppe selber vor Ort gemacht. In Genua wartete bereits der aufgebotene LKW und drei Tage Später war der 4x4 in der Schweiz. Das alles hat der ACS*** (Autoclub Schweiz) organisiert und auch bezahlt, wenn man Mitglied ist. Der Mitgliederbeitrag ist nur unmerklich teurer als der vom TCS (Touringclub Schweiz).

Eine ähnliche Story vor 4 Jahren mit dem TCS abgewickelt war das absoute Chaos:
Der Offorader war mit Tagen Verspätung am Hafen La Goulette
Und in Genua war kein TCS-LKW vor Ort. :bang:
Die Kosten in Tunesien mussten sie selber vor Ort bar bezahlen.
Ein Supergau für die vermeintlich Versicherten. :shake:

Also auf zum ACS! P.S. ich bin nicht mit dem ACS verbandelt!

:arrow: ** Ben Jalila Mobile +216 98 263 159 / Sat 008821633344160
:arrow: E-Mail: sudassistance@hotmail.fr

:arrow: *** ACS http://acs.ch Einfach mal guckern!

Grüsse
Homer
Antworten