Der Gesundheitsminister Aidi spricht von 13 Toten. 12 Mitglieder der Präsidentengarde und der Selbstmordattentäter der in den wartenden Bus eingestiegen ist und sofort seine Weste gezündet hat. So kam wohl die Bombe in den Bus.
Noch vor dem Attentat war für den Abend eine Ansprache von Essebsi auf allen TV Kanälen zur Lage der Nation angekündigt. Könnte mir vorstellen, dass der Zeitpunkt des Anschlags entsprechend gewählt wurde.
Im Großraum Tunis muss man mit umfangreichen und langwierigen Fahrzeugkontrollen rechnen. Wer also zur Fähre will sollte das einkalkulieren.
Der IS hat sich zwischenzeitlich zu dem Attentat bekannt.
Tunesien hatte gestern ja bereits den Ausnahmezustand ausgerufen und hat nun auch die Landesgrenzen zu Libyen geschlossen.
Tunisia has announced it is closing its land border with war-torn Libya for 15 days after a deadly bus bombing killed at least 13 people on a presidential guard bus in Tunis. The National Security Council, headed by President Beji Caid Essebsi, decided to close the frontier from midnight on Wednesday with "reinforced surveillance of maritime borders and in airports", a statement said. The bus was hit on the busy Mohamed 5 Boulevard on Tuesday evening, prompting Essebsi to impose a nationwide state of emergency. The Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) claimed responsibility for the attack in a statement shared on its supporters' social media accounts on Wednesday.
Das größte Problem derzeit ist die mit dem Ausnahmezustand verbundene Ausgangssperre , die im Großraum Tunis von 21 Uhr bis 5 Uhr gilt und derzeit streng überwacht wird.
In Hessen wurde einer der vermutlichen Attentäter auf das Museum festgenommen.
Bei einer groß angelegten Razzia gegen islamistischen Terror in Hessen hat die Polizei am Mittwoch einen 36 Jahre alten Tunesier festgenommen. Wie die Ermittler nun mitteilten, wurde der Verdächtige wegen eines Anschlags auf das tunesische Bardo-Museum im Jahr 2015 gesucht.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Die liefern den bestimmt nicht aus! Könnte ja sein, daß in Tunesien die Gefängniszellen zu klein sind und damit die Menschenrechte des (mutmaßlichen) Verbrechers verletzt werden.
Wenn dem eine erhebliche Straftat in Tunesien angelastet werden kann wird er bestimmt ausgeliefert. Ausgenommen er hat die Deutsche Staatsbürgerschaft, dann wird es schwieriger.
Und das betraf sogar noch ein EU-Land! Um wieviel leichter läßt so ein Grund gegen ein nordafrikanisches Land zusammenkonstruieren? Kommentar in einem Forum im November 2016:
Hamm: Keine Auslieferung – Hafträume zu klein
Künftig werden wir wohl alle rumänischen Verbrecher und vermutlich auch die zahlreicher anderer Länder behalten müssen. Ein Rumäne, der in seinem Heimatland wegen Betruges zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden war, darf aufgrund eines Urteils des OLG Hamm nun trotz rechtskräftigem Haftbeschluss seine Freiheit in Deutschland genießen und seinen Geschäften hier weiter nachgehen. Denn eine Haft in Rumänien kann ihm nicht zugemutet werden – die Gefängniszellen sind zu klein.
Der Mann war via Europäischem Haftbefehl gesucht und im Ruhrgebiet, wo er sich eingenistet hatte, gefunden worden und sollte nach Rumänien ausgeliefert werden. Da er aber in Deutschland gefasst wurde hat er nun den deutschen Deppenstaat als mächtigen Verbündeten im Kampf gegen das Recht seiner Heimat.
Das Oberlandesgericht Hamm lehnte eine Auslieferung ab, weil die zu erwartenden Haftbedingungen den völkerrechtlichen Mindeststandards nicht entsprächen, heißt es in dem am 4. November veröffentlichten Urteil.
In Rumänien würden dem Häftling nur zwei bis drei Quadratmeter Raum zur Verfügung stehen. Gemäß dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ist aber eine Unterbringung in einer Zelle unter vier Quadratmeter menschenunwürdig. Der Bundesverfassungsgerichtshof sehe sogar die in Deutschland üblichen rund sechs Quadratmeter an der unteren Grenze des Hinnehmbaren.
Die Auslieferung eines Verfolgten nach Rumänien zur Strafvollstreckung ist derzeit unzulässig. Die sofortige Haftentlassung des Verfolgten in vorliegender Sache wird angeordnet,
heißt es in dem Urteil.
Für uns heißt das wohl, jeder Verbrecher eines Landes mit kleinen Gefängniszellen, und davon wird es nicht wenige geben, wird nun nach Möglichkeit danach trachten, schnell nach Deutschland zu flüchtet, wo der Staat sich als Fluchthelfer vor seiner heimischen Justiz betätigt. Und da in Deutschland Polizei und Behörden ohnehin überfordert sind, kann er hier dann auch viel bequemer weitere Verbrechen begehen. (lsg)
Ein neuerlicher Anschlag in Tunis. Zum Glück "nur" neun Verletzte ...
In der tunesischen Hauptstadt Tunis ist es zu einer schweren Explosion gekommen. Eine Frau habe sich an der Avenue Bourguiba vor dem Städtischen Theater in die Luft gesprengt, berichtete die tunesische Nachrichtenagentur Tap unter Berufung auf das Innenministerium. Dabei seien neun Menschen verletzt worden. Bis auf eine Ausnahme handle es sich bei allen Verletzten um Polizisten
Innerhalb kurzer Zeit sprengten sich in Tunis zwei Selbstmordattentäter in die Luft
In der tunesischen Hauptstadt Tunis sind bei zwei Selbstmordanschlägen mindestens neun Menschen verletzt und eine Person getötet worden. Wie das tunesische Innenministerium mitteilte sprengte sich ein erster Attentäter im Stadtzentrum nahe der französischen Botschaft und der historischen Altstadt in die Luft - ein zweiter Attentäter nahe einer Polizeistation im Stadtteil Al-Gorjani.
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Ein flüchtiger Terrorist hat sich gestern kurz vor Mitternacht an der U-Bahn-Station Cité Intilaka in Tunis in die Luft gesprengt, nachdem ihn Polizisten umzingelt hatten, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Die Behörden hatten am 1. Juli einen Haftbefehl gegen Aymen Smiri (23) erlassen. Der Mann weigerte sich, sich der Polizei zu ergeben, und sprengte sich in die Luft. Smiri stand offenbar kurz vor einem Terroranschlag gegen die Sicherheitskräfte. Laut lokalen Medien wurde der 23-Jährige im Zusammenhang mit den zwei Selbstmordattentaten am 27. Juni in der Hauptstadt gesucht ...
Mit dem Tourismus geht es aufwärts, die Touristen kehren zurück nach Tunesien. Hoffentlich bleiben sie auch. Die "IS-Pressestelle" hat auf Telegram/Instagram ein in Tunesien gedrehtes Video veröffentlicht, in dem IS-Kämpfer zu Terroranschlägen in Tunesien aufgerufen werden ...
A video by the "ISIS press office in Tunisia" released on Telegram and Instagram and presented as shot in Tunisia calls for ISIS militants to carry out attacks in Tunisia, according to broadcaster al-Arabiya. The video shows armed, masked men swearing their loyalty to leader Abu Bakr al-Baghdadi. One of the jihadists in the video, who introduced himself as Abou Omar al-Tounsi, directly addressed Baghdadi, and said, "Your soldiers and your sons in the land of Kairouan are behaving well". The holy city of Kairouan in central Tunisia hosts the oldest mosque in the Maghreb. Another militant in the video, who said his name is Abou Khaled al-Tounsi, appealed to ISIS loyalists to "sow terror" in Tunisia.
Ob Islamischer Staat oder Ansar Al-Scharia: Immer mehr tunesische Dschihadisten kehren aus Libyen in ihre Heimat zurück. Weder die Menschen noch die Regierung in Tunis sind auf sie vorbereitet.
Die Anschläge auf das Bardo-Museum und einen Strand bei Sousse 2015 wurden von Tunesiern verübt, die dafür in Libyen ausgebildet worden waren. Tunesiens vom Tourismus abhängige Wirtschaft hat sich bis heute nicht von diesem Schlag erholt. Es waren die bis dato verheerendsten Anschläge in der Geschichte des Landes. Mittlerweile sind Tunesiens Sicherheitskräfte besser gerüstet und können Anschläge verhindern, anstatt bloß zu reagieren. Doch die Lage in Libyen hat sich nicht verbessert – einer der Gründe, warum Tunesien anfällig für den Terror bleibt.
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