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Südafrika - Demonstrationen und Proteste

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Südafrika - Demonstrationen und Proteste

Beitragvon Birgitt » 09.10.2012 17:53

Der Streik begann in einer südafrikanischen Platinmine. Jetzt sind der gesamte Bergbau sowie Autoindustrie und Transportbranche betroffen.

Am Kap stehen alle Räder still
04.10.2012 - taz

Noch sind die Regale in den Supermärkten gefüllt. Und noch gibt es Benzin an den Zapfsäulen und Geld in den Bankautomaten. Doch mit jedem Tag gerät die südafrikanische Wirtschaft mehr ins Trudeln. In dieser Woche, so warnen Beobachter, würden die Auswirkungen der vielen illegalen Streiks, wie etwa jener der 20000 Lasterfahrer, auch im öffentlichen Leben des Landes spürbar sein. „Wenn sich die Gemüter jetzt nicht schnell beruhigen, wird Südafrika auf Jahre in eine Abwärtsspirale geraten“, mahnt der renommierte Ökonom Chris Hart mit Blick auf die jüngste Herunterstufung des Landes. Erst vor wenigen Tagen hatte die Ratingagentur Moody´s, die Länder weltweit auf ihre Attraktivität bewertet, dem Investitionsstandort am Kap ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt und die Handlungsfähigkeit der Regierung offen hinterfragt.

Was Anfang August als kleiner Streik auf einer Platinmine westlich von Johannesburg begann, ist längst zu einer Kettenreaktion geworden – und hat sich in den letzten beiden Monaten zur schwersten Krise des Landes seit dem Ende der Apartheid vor fast 20 Jahren ausgewachsen.

Massenstreiks: Südafrika am Rande eines „Wirtschaftskrieges“
09.10.2012 - AZ online

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Südafrika - Streiks in den Weinbergen bei Kapstadt

Beitragvon Birgitt » 14.11.2012 23:51

One person has died in clashes between farm workers and police in South Africa's vineyard region. The agricultural workers have been protesting for the last week demanding more pay. Police have fired rubber bullets as protesters have blocked roads, set fields alight, overturned vehicles and destroyed equipment. Five other people have been injured in the unrest in the fertile wine-producing region outside Cape Town. Several thousand striking farm workers are calling for their salaries to be doubled to 150 rand ($16; £10) a day. The vineyards are the latest industry in South Africa to be hit by violent demonstrations over pay.

South Africa vineyard clashes leave one dead
14.11.2012 - BBC

In der vergangenen Woche hatten Arbeiter auf Weingütern in der Provinz Western Cape angefangen zu streiken. Sie forderten eine Erhöhung ihres täglichen Lohns auf mindestens 150 Rand (13,50 Euro) – das ist doppelt so viel wie sie jetzt erhalten. Hunderte Arbeiter blockierten eine Landstraße in der Region. Am Mittwoch eskalierte der Konflikt. Ein 28-jähriger Mann wurde erschossen, mindestens fünf Menschen wurden verletzt, nachdem die Polizei die streikenden Arbeiter im etwa 110 Kilometer von Kapstadt entfernten Wolseley attackiert hatten [...] Viele südafrikanische Farmer und Weingutbesitzer haben mit einer sinkenden Nachfrage aus Europa zu kämpfen. Die Streiks und die Unruhen verdüstern ihre Aussichten noch.

Streiks in Südafrika fordern erneut ein Todesopfer
14.11.2012 - Wallstreet Journal

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Streiks in ZA

Beitragvon udo klitzke » 19.11.2012 13:01

Hallo, zu den Streiks der Landarbeiter in Südafrika ist ein recht guter Artikel in der "jungen welt" vom 17./18.11.12 erschienen.Hier der Link http://www.jungewelt.de/2012/11-17/004. ... ig%7CAngst

Grüße Udo
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Re: Massenstreiks - Südafrika am Rande eines Wirtschaftskrie

Beitragvon Kuno » 19.11.2012 14:12

Sehr guter Artikel, Udo.

"...die Geschichten von den Farmen sind haarsträubend. Sie drehen sich um gerade 18jährige Kinder, die aus der elterlichen Wohnung vertrieben werden, weil die sich die ab diesem Alter fälligen Mieten nicht leisten können."

18 jährige Kinder... bei uns wären dies allerdings Volljährige bzw. Erwachsene. In Südafrika?

"Applaus, zustimmende Anfeuerungsrufe, »kill the farmer« – »tötet die Bauern« ruft gar einer immer wieder."

Klar, grad totschlagen den Drecksfarmer. Danach die Farmen verstaatlichen und "Revolutionsveteranen" (am besten als Kleinparzellen) zuweisen.

Südafrika ist auf dem besten Weg sich auf den selben Pfad zu begeben, den Zimbabwe schon seit Jahren beschreitet. Die Exporte aus Südafrika nach Europa werden in Zukunft wohl tendentiell abnehmen. Mit einer Ausnahme: Die weisse Minderheit - zum Teil schon seit dem 16 Jahrhundert im Land - wandert aus. Allerdings eher nach Australien und Neuseeland als nach Europa.
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Südafrika - Streiks der Farmarbeiter

Beitragvon Birgitt » 12.01.2013 18:53

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten haben Farmarbeiter von Obstfarmen in der südafrikanischen Provinz Westkap die Arbeit niedergelegt und damit die öffentliche Ordnung gestört. Sie verlangen einen Mindestlohn, der 250 Prozent höher sein soll als die jetzige Entlohnung. Bei der Ortschaft De Doorns hätten die Demonstranten gestern die Schnellstraße N1 mit Steinen blockiert und Feuer entzündet sowie Autos mit Steinen beworfen [...] Der Ausstand kommt zu einer Zeit, in der auf vielen Weinfarmen im Westkap die erste Ernte ansteht.

Farmarbeiter zetteln gewaltsamen Streik an
10.01.2013 - AZ online

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Re: Massenstreiks - Südafrika am Rande eines Wirtschaftskrie

Beitragvon Ricca » 13.01.2013 10:26

Kuno hat geschrieben:"...die Geschichten von den Farmen sind haarsträubend. Sie drehen sich um gerade 18jährige Kinder, die aus der elterlichen Wohnung vertrieben werden, weil die sich die ab diesem Alter fälligen Mieten nicht leisten können."

18 jährige Kinder... bei uns wären dies allerdings Volljährige bzw. Erwachsene. In Südafrika?

"Applaus, zustimmende Anfeuerungsrufe, »kill the farmer« – »tötet die Bauern« ruft gar einer immer wieder."

Klar, grad totschlagen den Drecksfarmer. Danach die Farmen verstaatlichen und "Revolutionsveteranen" (am besten als Kleinparzellen) zuweisen.

Südafrika ist auf dem besten Weg sich auf den selben Pfad zu begeben, den Zimbabwe schon seit Jahren beschreitet. Die Exporte aus Südafrika nach Europa werden in Zukunft wohl tendentiell abnehmen. Mit einer Ausnahme: Die weisse Minderheit - zum Teil schon seit dem 16 Jahrhundert im Land - wandert aus. Allerdings eher nach Australien und Neuseeland als nach Europa.


Du meinst also, dass knappe 7 Euro pro Tag mehr als genug ist für die Arbeiter und 13,54 Euro hoffnungslos überbezahlt?
Wenn sich SA auf den gleichen Weg wie Simbawe begibt, dann ist das bei dieser "hervorragenden" Bezahlung wohl nicht weiter verwunderlich.
In Wahrheit ist das was hier abläuft kaum etwas anderes als Sklaverei.

Herzliche Grüße
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Re: Massenstreiks - Südafrika am Rande eines Wirtschaftskrie

Beitragvon Alexander » 13.01.2013 10:30

Ricca hat geschrieben:Du meinst also, dass knappe 7 Euro pro Tag mehr als genug ist für die Arbeiter und 13,54 Euro hoffnungslos überbezahlt?


Vieleicht ist es nicht ganz klar. Wir sprechen hier über Tageslöhne und nicht über Stundenlöhne. Man könnte auch von Hungerlöhnen sprechen.

Grüsse
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Re: Massenstreiks - Südafrika am Rande eines Wirtschaftskrie

Beitragvon Kuno » 13.01.2013 10:45

Liebe Ricca;

Ob die 7 Euro nun ueberbezahlt sind oder nicht, das kann ich auf die Distanz natuerlich genauso wenig beurteilen wie du. Du darfst aber auch hier nicht den Fehler machen, solche Loehne gleich zuerst mit dem zu vergleichen, was du bekommst, denn Loehne sind regional sehr unterschiedlich und haben meist auch etwas mit (zB) den lokalen Lebenshaltungskosten zu tun. Ich weiss, dass man nicht Aepfel mit Birnen vergleichen kann, kenne aber genuegend Beispiele aus anderen Laendern, wo die Leute mehr als zufrieden waren, wenn sie so einen Lohn bekommen haben - bei taeglicher harter Arbeit.

Die Loehne, die ein Bauer seinen Arbeitern zahlt, haengen auch noch davon ab, zu welchen Preisen er sein Produkt verkaufen kann. Wenn sich das Verhaeltnis zwischen Einnahmen aus dem Verkauf und zu bezahlenden Loehnen unguenstig entwickelt, dann hat das ueber kurz oder lang ganz einfach die Schliessung des Betriebes zur Folge - die Arbeiter haben dann statt der 7 Euro pro Tag gar nichts mehr.

Was ich hingegen zu erkennen glaube: Das, was in Suedafrika seit einiger Zeit abgeht macht einen nicht unbedingt glauben, dass es aufwaerts geht. Das von mir herangezogene Beispiel von Zimbabwe ist vielleicht etwas zu extrem, gibt aber die Richtgung vor.
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Re: Massenstreiks - Südafrika am Rande eines Wirtschaftskrie

Beitragvon Lothar » 13.01.2013 14:03

Hallo,

... ich denke, die Beurteilung der Situation, insbesondere die Einschätzung, ob die Löhne ausreichend oder ausbeuterisch sind, kann man nur beurteilen, wenn man sich als "Aussenstehender" mit europäischen Wertmasstäben in Südafrika längere Zeit aufgehalten hat - und auch dann hat man nur den Blick durch unsere europäische Brille.

Aus meiner Sicht könnten die Weissen dort die Arbeit ihrer Schwarzen Angestellten/Arbeiter durchaus noch mehr wertschätzen.
Ich habe Schwarze UND Weisse dort erlebt, die ihren Lohn nicht wert waren und ich habe Schwarze und Weisse erlebt, die gute Arbeit geleistet haben. Nur: Schwarze, die gute Arbeit geleistet haben, wurden m.M. nach NICHT entsprechend bezahlt, sondern es hiess, man erwartet eben von ihnen gute Arbeit, er hat nur die Erwartungen erfüllt .....,
ich habe leider noch nie erlebt, wie ein Schwarzer von einem Weissen Südafrikaner gelobt wurde - Schade !
Das zeigt doch irgendwie, dass man immer noch Probleme hat, Leistungen der Schwarzen anzuerkennen und dann auch entsprechend zu bezahlen.



Gruss

Lothar
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Re: Massenstreiks - Südafrika am Rande eines Wirtschaftskrie

Beitragvon Birgitt » 04.02.2013 20:35

South Africa has increased the basic daily wage of farm workers by 52% following a violent strike in the wine-producing Western Cape region, the labour minister has said. Mildred Oliphant said the new minimum wage would be $12 (£8) - up from $8 but less than the $17 the workers had demanded.

South Africa farm workers get 52% pay rise
04.02.2013 - BBC

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Südafrika - Streik an Tankstellen

Beitragvon Birgitt » 12.09.2013 17:31

Aufgebrachte Mitglieder der südafrikanischen Gewerkschaft für Metallarbeiter (NUMSA) demonstrieren in Johannesburg. Seit Montag streiken landesweit Tankstellenangestellte in Südafrika. Die Demonstranten beschweren sich über die Arbeitsverhältnisse und meinen, dass sie zum Teil lediglich 700 Rand pro Woche verdienen.

Sprit-Streik in Südafrika dauert weiter an
12.09.2013 - AZ online

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Studentenproteste in Südafrika

Beitragvon Birgitt » 21.10.2015 21:50

In mehreren Universitätsstädten in Südafrika ist es bei Protesten zu Zusammenstößen zwischen Studierenden und der Polizei gekommen. Die Regierung hatte angekündigt, die Gebühren um zehn Prozent anzuheben. Dann müssten Studierende umgerechnet 660 Euro pro Studienjahr bezahlen.

Ausschreitungen bei Studentenprotesten in Südafrika
21.10.2015 - Süddeutsche

South African students who were marching to parliament in a protest over a rise in student fees have clashed with police. Police fired stun grenades as the protesters were trying to force their way into the parliamentary complex. Proposed tuition fee hikes of between 10% and 12% have sparked protests at universities across the country. Students have complained that higher fees may exclude poorer black students.

South African students clash with police near parliament
21.10.2015 - BBC

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Südafrika - Studentenproteste

Beitragvon Birgitt » 24.10.2015 11:44

Die landesweiten Studentenproteste in Südafrika haben am Freitag einen neuen Höhepunkt erreicht. Tausende wütender Studenten versammelten sich vor dem Regierungssitz in Pretoria und forderten Präsident Jacob Zuma zu einer Erklärung auf. Die Sicherheitskräfte brachten gepanzerte Mannschaftswagen und Wasserwerfer auf das Gelände [...] Am Freitagnachmittag gab Zuma schließlich eine Erklärung ab und kündigte an, dass es im kommenden Jahr keine Erhöhung der Gebühren geben werde [...] Die Proteste hatten vor anderthalb Wochen in Johannesburg begonnen. [...] Schon am Mittwoch war es vor dem Parlament in Kapstadt zu Krawallen gekommen, als Studenten Eingangstore durchbrachen [...] Inzwischen sind alle wichtigen Universitäten des Landes geschlossen.

Mit Steinen gegen Studiengebühren
23.10.2015 - taz

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Südafrika - Demonstrationen und Proteste

Beitragvon Birgitt » 03.11.2015 12:41

Wer dachte, dass eine Begrenzung auf eine Erhöhung der Studiengebühren um sechs Prozent zu einer Beendigung der Studentenprotestbewegung führen würde, hat das Wesen des Aufstandes gänzlich verkannt. Die Ankündigung des zuständigen Ministers Blade Nzimande, der die Einführung einer einheitlichen Studiengebührenerhöhung, unterhalb der ursprünglich geplanten 10,5 Prozent, als Geste des guten Willens verstanden wissen wollte, offenbarte eine grundlegende Fehleinschätzung der bereits das gesamte Jahr andauernden Studentenrebellion. Der Vorschlag wurde direkt durch die Protestierenden abgewiesen, so dass Präsident Zuma am vergangenen Freitag letztlich den kompletten Verzicht auf eine Gebührenerhöhung verkünden musste. Der Auslöser für die #RhodesMustFall-Aktion im März bis hin zu #FeesMustFall heute steht für das Massenerwachen der Jugend des Landes und ist im postdemokratischen Südafrika beispiellos. Dieser Aufstand trifft das Scheitern des politischen Systems im Kern: die Unfähigkeit, die Bürde des Schwarz- und Arm-Seins aufzuheben, in einem Land, das nach wie vor diejenigen begünstigt, die weiß und privilegiert sind.

#FeesMustFall – Südafrikas Studierende kippen Gebührenerhöhung
29.10.2015 - Heinrich Böll Stiftung

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Re: Südafrika - Demonstrationen und Proteste

Beitragvon fordfahrer » 03.11.2015 14:36

Ich persönlich finde es erschreckend, wenn solche Aussagen getroffen werden.
, in einem Land, das nach wie vor diejenigen begünstigt, die weiß und privilegiert sind.

Dieses ist nach eigener Erfahrung schlichtweg falsch.
Der Rest des Satzes klingt schon eher sinnvoll: "Dieser Aufstand trifft das Scheitern des politischen Systems im Kern: die Unfähigkeit, die Bürde des Schwarz- und Arm-Seins aufzuheben."
Nur hätte hinter Unfähigkeit noch eine Referenz auf die jeweilig amtierenden Regierungen seit 1992 gegeben werden müssen. Die haben ihre eigenen Taschen gefüllt und es nicht geschafft, die ökonomische Situation des Landes mittel- und langfristig zu verbessern. Das Rassenargument zieht nicht mehr, da es zumindest von Seiten der öffentlichen Hand eine substantielle Bevorteilung der schwarzen Bevölkerung gibt und diese auch gesetzlich verankert ist. Ich finde es gut, dass sich die (ja vorwiegend schwarze) Bevölkerung jetzt auch mal wehrt. Wobei natürlich das Problem, dass das Land immer ärmer wird, weil einfach die Rahmenbedingungen für erfolgreiches wirtschaftliches Arbeiten sich verschlechter, damit auch nicht gelöst wird. Hier geht's ja nur um die Verteilung von Geld (was ggf. nicht da ist).
Gruss
Christian
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