der Toyo immer noch zuhause, gut zwei Wochen Zeit über Ostern, ein paar Punkte im Kopf für die wir letztes mal nicht genügend Zeit hatten, kurz entschlossen sind wir sind wir gleich noch mal in den Oman geflogen.
Seit Mittwoch sind wir wieder zurück, der Urlaub hat ein paar Tage länger gedauert wie geplant, wir waren schon am Einchecken, als alle Flüge nach Europa gecancelt wurden.
Wir hatten noch Glück im Unglück, wir sind wie schon beim letzten Mal mit Oman Air geflogen, die haben sich bestens um uns gekümmert, uns in ein sehr gutes Hotel gebracht und alle Kosten übernommen, großes Lob!!!
Die meisten Gestrandeten, es gab ja genügend Bilder in den Nachrichten zu sehen, hat es viel schlimmer erwischt.
Was den Leihwagen betrifft, haben wir diesmal keinen tollen Nissan erwischt, auch keinen Landy, das wäre ja noch okay gewesen, sondern einen

dabei mag ich ja Ami noch weniger wie Engländer.
Die 2 fetten Abschleppösen vorn, beim Toyo braucht man nur hinten welche und die 24 h Notfallnummer die wir bei der Übergabe bekommen haben, haben mein Misstrauen noch verstärkt. Andererseits war ich aber neugierig genug, um nicht ein anderes Auto zu verlangen.
Also haben wir das mitgebrachte Equipment verstaut, ein Hummer H3 hat erstaunlich wenig Platz, geht zu zweit gerade so, haben Fehlendes eingekauft, in der Hauptstadtregion gibt´s fast alles, nach Umlegen der Rücksitze haben wir alles ordentlich hinten reingepackt.

Da war allerdings erst gut die Hälfte drin.
Wir haben uns dann noch Kanister gekauft, der Hummer hat im Gegensatz zu Toyo und Nissan keinen Zusatztank, haben am Straßenrand noch ein paar Bretter eingesammelt, mehr als 2 kurze Bleche bringt man halt im Fluggepäck nicht unter. Insgesamt waren wir dann ausreichend ausgerüstet.

So konnte es dann losgehen, dieses Mal haben wir die Städte mit ihren Menschen, Märkten, Festungen usw. ausgelassen, wir wollten unsere Zeit hauptsächlich in der Natur verbringen, so sind wir gleich am zweiten Tag nach Süden Richtung Rub el Khali losgezogen.
Runter vom Teer

und rein in die Wüste

Es hat uns dann doch überrascht, wie schnell sich ein Auto vor allem mit den Hinterrädern nach unten weggraben kann, sicher hatten wir noch zu viel Luft in den Reifen, aber der Sand war recht fest, die beste Beifahrerin von allen hat dann erstmal nachgeschaut, ob die Vorderräder auch wirklich mittun, was dann auch der Fall war. Der Hummer hat einen permanenten Allradantrieb, ich mutmaße mal, dass die Kraftverteilung recht ungleich ist. Die Bodenfreiheit ist vergleichsweise gering und auf die vordere Einzelradaufhängung könnte man auch verzichten.
Luft rausgelassen und Bleche hinten untergelegt, wir sind dann aber ohne weitere Probleme rausgekommen.
Zwischenzeitlich waren dann noch ein paar freundliche Militärs mit ihrem Toyo-Pickup dazugestoßen, die haben uns dann gefragt ob wir denn auch den Allrad eingelegt hätten und überhaupt was wir da so machen würden.
Was man nicht alles so erleben muss, also das habe ich dem Hummer übel genommen.
Wir haben dann gleich am Dünenrand übernachtet, willkommen zuhause.

Wie es weiterging, darüber werde ich in loser Folge berichten.
Viele Grüße
Horst
















































