Weiter bei SpOn.Saudi-Arabien muss ein gewaltiges Minus im Staatshaushalt verkraften. Grund ist der niedrige Ölpreis, der dem Königreich ein Rekorddefizit von 90 Milliarden Euro beschert. Nun werden Steuern erhöht und Subventionen gekappt.
Die Wirtschaft außerhalb vom Ölsektor ist der eine Aspekt, weil da offensichtlich wenig vorhanden ist, um fehlende Staatseinnahmen zu generieren. Allerdings finde ich in der Wikipedia diesen Satz:
Damalige Handelsbilanz auf der einen Seite, heutiges Staatshaushaltsdefizit auf der anderen.Im Jahre 2008 führte Saudi-Arabien Waren im Werte von 313,4 Milliarden US-Dollar (davon Öl und Ölprodukte: 188,57 Milliarden US-Dollar) aus, während sich die Importe auf 108,3 Milliarden US-Dollar beliefen, sodass – wie in den Vorjahren – in der Handelsbilanz ein stabiler Überschuss von 205,1 Milliarden US-Dollar bestand.
Der andere Aspekt ist das angekündigte Ende vom Schlaraffenland, was bei einigen Einwohnern zu schlechter Laune führen könnte. Zu schlechter Laune könnte das auch in der Chefetage von Rheinmetall, Heckler&Koch und anderen deutschen Spitzenunternehmen führen, weil dort sicher geglaubte Gewinne wegbrechen werden.
Interessant wird natürlich, wie die iranische Regierung mittelfristig mit den Problemen auf der anderen Seite vom Golf umgehen wird. Im Jemen vernichten derzeit beide Parteien viel Geld und Menschenleben.
Gruß, Ralf





