Alexa & Co. | Smarte Fernseher und digitale Dienstboten

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Alexander
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Alexa & Co. | Smarte Fernseher und digitale Dienstboten

Beitrag von Alexander »

Zum ersten Mal wurde ein Smart Fernseher von einem Virus befallen. Wie soll das weitergehen, wenn Kühlschränke, Heizungen, usw. vernetzt werden...
Bislang sind Erpressungs-Trojaner eher auf Smartphones oder Windows-Rechnern ein Problem. Doch schon länger warnen Sicherheitsforscher auch vor einer Infektion smarter TV-Geräte.
PC Welt: Ransomware befällt Smart-TVs von LG

Grüsse
Alexander
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schnorr
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Re: Wenn das Programm ausfällt: Virus befällt Smart TVs

Beitrag von schnorr »

mal einen tag kein fernsehen oder einen warmen kühlschrank geht ja noch. was aber ist mit selbststeuernden autos?
dann wirds brenzlig!
Viele Grüße
Jörg

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marylin
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Re: Wenn das Programm ausfällt: Virus befällt Smart TVs

Beitrag von marylin »

Mein Röhrer ist immun.... :lach:
Ralf Kiefer
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Re: Wenn das Programm ausfällt: Virus befällt Smart TVs

Beitrag von Ralf Kiefer »

Alexander hat geschrieben:Zum ersten Mal wurde ein Smart Fernseher von einem Virus befallen.
Und manche Schlau-Fernseher hatten den Virus bereits ab Werk eingebaut, z.B. welche von Samsung:
Smart-TV blendet unerwünscht Werbung in Fremd-Apps ein
[...]
Anfang der Woche hatte eine Passage in den Smart-TV-Nutzungsbedingungen für mediale Aufregung gesorgt. Darin werden Nutzer davor gewarnt, vor dem Fernseher Privates zu erzählen, weil die Sprachsteuerung des Fernsehers Gespräche mitaufzeichnen könnte.
Also ein Doppelfehler. Der ganze Artikel bei Golem.

Hier noch etwas dazu:
Samsung's warning: Our Smart TVs record your living room chatter

Technically Incorrect: Samsung's small print says that its Smart TV's voice recognition system will not only capture your private conversations, but also pass them onto third parties.
Alles ein "alter Hut" ;-)

Zur Beachtung und Warnung: sobald ein Gerät heutzutage irgendetwas mit Sprachsteuerung macht, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, daß das Gesprochene in der Cloud "landet", also vorratsgedatenspeichert wird und später mindestens zweitverwertet wird.

Erst ein paar Tage alt:
In einem Mordfall im US-Bundesstaat Arkansas fordert die Ermittlungsbehörde nun von Amazon die gespeicherten Audiodaten des zur Tatzeit aktiven Amazon Echo des Tatverdächtigen.
Zur Erklärung: Amazon Echo ist ein Lautsprechersystem, das auf Sprachkommandos hört. Diese werden "selbstverständlich" in der Cloud, also in irgendwelchen Schurkenstaaten außerhalb des Gültigkeitsbereichs deutscher Datenschutzvorschriften, ausgewertet. Nett übrigens, daß Amazon das Gehörte langfristig aufzeichnet. Wer sich im Sinne deutschen Rechts auf "überraschende" Klausel berufen sollte, kann es bei deutschen Gerichten gegen ein US-Unternehmen versuchen. Viel Spaß ;-) Wir sind nicht die USA, und der "Gegner" ist nicht VW. Hier funktioniert das anders äh gar nicht.

Diese Reihe läßt sich fast beliebig fortsetzen: Heise-News vom 24.12.2016
Der oberste Verbraucherschützer Klaus Müller warnt davor, dass hinter jedem sprachgesteuerten Assistenten und Kinderspielzeug ein Server stehe und es oft unklar sei, was mit den Sprachaufzeichnungen geschieht. [...]
Die Puppen schicken ausgesprochene Fragen ins Netz und suchen nach passenden Antworten. Dabei machten sie aber auffällig viel Werbung für Disney-Produkte.
Die Barbie-Puppe ist auch schon alt, und selbst der Fakten-Fakten-Fakten-Focus hat die Gefahr angedeutet:
Ein Mädchentraum soll wahr werden: Barbie lernt sprechen. Über eine Wlan-Verbindung sollen der Puppe die passenden Antworten eingeflüstert werden. Alle Gespräche sollen allerdings nicht nur aufgezeichnet, sondern auch gespeichert werden.
Wenn ein Schlaufernseher gar eine Kamera eingebaut hat, z.B. für ein eingebautes Skype oder für die Gestensteuerung, dann ist es für manche netztechnikaffinen Leute außerhalb der Wohnung nicht besonders schwer den Fernseher zur Bildübertragung ins Netz zu "motivieren". Soll heißen: mal schauen, was die Wohnungsinhaber gerade vor ihrem Schlaufernseher machen.

Und daß manche schlauen Fernseher nahezu jeden Tastendruck auf der Fernbedienung (und vermutlich noch etwas mehr) nachhause schicken, dient "nur" der Abfrage der Sehgewohnheiten des Nutzers. Nur ein bißchen Statistik ;-) Vermutlich personalisiert.

Sagt keiner, daß er es nicht hätte wissen können ;-)

Gruß, Ralf
Ralf Kiefer
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Re: Wenn das Programm ausfällt: Virus befällt Smart TVs

Beitrag von Ralf Kiefer »

Ergänzung:
In ein paar Tagen beginnt die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas, bei der wieder viele solch interessanter Geräte vorgestellt werden. SpOn hat schon mal ein Appetithäppchen (neudeutsch: Teaser) in seiner Artikelflut:
Wie sehr sich Fernseher von der Glotze zum Multimediagerät wandeln, zeigt sich aber daran, dass Samsung schon vor der Messe eine neue Version seines TV-Betriebssystems Tizen angekündigt hat. Die soll es dem Nutzer ermöglichen, seinen Fernseher stärker an persönliche Vorlieben anzupassen.
Der potentielle Nutzer möge sich fragen, was diese Anpassung bedeuten könnte, wie sie funktionieren soll und wo sie letztendlich implementiert ist. Sogar eine dezent formulierte Warnung mit der schönen Übersetzung des Kürzels IoT ist dabei entstanden:
In den vergangenen Monaten machte das Internet der Dinger freilich weniger durch spannende Neuheiten auf sich aufmerksam, als durch seine Schwächen. Die Internetangriffe des Mirai-Botnets zeigten mehrmals, wie schlecht gesichert viele vernetzte Geräte sind - und wie leicht sie sich deshalb von außen manipulieren und als Cyberwaffe nutzen lassen.
Hier übrigens das Parallelprodukt zu Amazons Echo von Lenovo frisch auf der CES zu sehen und beim Lauschen zu beobachten.

Wer solche Sachen nutzen möchte ohne sein Privatleben öffentlich auszubreiten, möge ein paar grundlegende Regeln beachten:
- Vor dem Kauf fragen! Insbesondere der Weg der Kommunikation mit den Servern im Internet ist die wichtige Frage.
- Wer seine Lauschgeräte vom Internet fernhalten möchte und in seinem Router unbedingt WLAN eingeschaltet haben muß, sollte sich mit den WLAN-Einstellmöglichkeiten beschäftigen! Z.B. Fritzboxen können so konfiguriert werden, daß nur manuell ausgewählte Geräte im eigenen WLAN spielen dürfen ("WLAN-Zugang auf die bekannten WLAN-Geräte beschränken"). D.h. alle erwünschten Geräte mit ihrer MAC-Adresse eintragen, die anderen nicht zulassen. Möchte man die Lauschgeräte zwar im heimischen Netz hinter dem Router mitspielen lassen, aber den Netzzugang nach draußen blockieren, kann das z.B. meine ältere Fritzbox nicht unbedingt perfekt. Hinter Internet/Filter/Kindersicherung läßt sich mehr oder weniger viel einstellen. Ob's reicht könnte man versuchen.
- Neben der Fritzbox empfehle ich zusätzlich einen kleinen, zusätzlichen WLAN-Router, der solche Einstellungen beherrscht, z.B. von Mikrotik in der Größenordnung ab 45Euros. So einer ist sowieso als zweiter Router hinter dem angreifbaren an vorderster Netzwerkfront sinnvoll im heimischen Netz zu integrieren. Wer sich dafür interessieren sollte: ich kann vielleicht ein paar fachliche Fragen beantworten :-) Ggf. per Mail oder dem Nachrichtensystem hier. Die gute Nachricht von den Mikrotik-Routern: die brauchen sensationell wenig Strom. Einer mit WLAN dürfte bei 1-2 Watt liegen, also zwischen 2,50 und 5Euros Strom pro Jahr. Zum Vergleich: eine Fritzbox ist mit 8-15W im Rennen.

Gruß, Ralf
schnorr
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Re: Wenn das Programm ausfällt: Virus befällt Smart TVs

Beitrag von schnorr »

in dem zusammenhang sehr spannend:
google macht auf massgeschneiderte versicherungen
http://www.handelsblatt.com/unternehmen ... 312-2.html
und googlepartner axa ist nicht gerade für seine humanitäre geschäftspraktik bekannt (mal danach googeln)

was in ein paar jahren passieren wird?

deine krankenversicherung (ist zwar eine gesetzliche, ist aber von der axa oder allianz aufgekauft worden) wird sich weigern, einen zuschuss zum hörgerät zu geben, da du ja seit ein paar jahren immer heavy metall bei deezer runtergeladen hast und pro jahr mindestens drei metall-konzerte besucht hast (bezahlt natürlich per paypal oder über payback-karte bei der ticket-verkaufsstelle.)
ebenso wird deine krankenversicherung teurer, weil du über ebay oder amazon einen gleitschirm gekauft hast und jedes jahr 6 gleitschirmreisen gebucht hast (nur gut, dass du für den spontanen flug in den alpen auch ein paar cent per payback zurückbekommst.)
deine autoversicherung ist natürlich ärgerlicherweise auch teurer geworden, weil du mit 200kmh über die autobahn hechelst und selten den blinker betätigst.

dein automatischer kühlschrank, der deinen einkauf steuert, erzählt der krankenversicherung natürlich auch nichts von deinem chips- und süssigkeitenkonsum, (neeein, natürlich nicht :roll: ). mal schauen, wie lange deine insulinmedikamente noch so preiswert bleiben.
und der intelligente fernseher weiss auch noch in verbindung mit deinem pc, wie lange du pro tag auf der couch sitzt. und in verbindung mit deinem auto wird klar, dass du ein fauler hund bist und zeitlich gar nicht so viel sport treiben kannst( mal abgesehen davon, dass du recht selten sportklamotten und -zubehör kaufst). und deshalb ein absoluter risikoversicherter bist und man dich am liebsten aus der versicherung rausschmeissen will. unfall- und berufsunfähigkeitsversicherung sowie private zusatzversicherungen sind für dich natürlich ebenso passe ob deines lebenswandels.
vielleicht hast du ja glück, und dein fitnessarmband (wozu, zum teufel, wollen die deine handynummer?) erzählt, wie viel du dich bewegst, das gibt wahrscheinlich ein paar bonuspunkte, aber evtl. kürzt das auch den zuschuss zu deiner neuen hüfte, weil du zuviel springst.

na dann prosit neujahr! :twisted:
Viele Grüße
Jörg

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Ralf Kiefer
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Re: Wenn das Programm ausfällt: Virus befällt Smart TVs

Beitrag von Ralf Kiefer »

The show must go on:
Kinder vs. Alexa: Ein Puppenhaus, kiloweise Kekse und ein Pornoklingelton
Ungewollte Bestellungen und Anfragen, die mit Pornovokabular beantwortet werden: Amazons Netzwerklautsprecher und Kinder im gleichen Haushalt sind nicht immer die beste Kombination.
Bei Heise.

Aber hey, das ist alles noch gar nicht schlimm. Es wird noch viel übler:
Der CES-Blick in die Zukunft: Sprachsteuerung löst grafische Benutzeroberfläche ab
Im Rahmen seiner traditionellen Prognose zum CES-Start hat Shaw DuBravac vom CES-Veranstalter CTA der grafische Benutzeroberfläche eine düstere Zukunft vorhergesagt. Schuld sind Amazon Alexa & Co.
Auch bei Heise.
Die Gegenwart zeigt bereits das komplette Versagen der Technik, warum dann nicht weitermachen? Das merkt der normale Nutzer nieee! ;-)

Gruß, Ralf
Alexander
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Alexa kriegt sie alle

Beitrag von Alexander »

Alexa kriegt sie alle irgendwann. Haben Datenschützer überhaupt eine Chance?
Hat das Unternehmen damit Erfolg, sind Nutzer komplett abhängig von Amazon. Um aus den Anfragen und Befehlen der Nutzer zu lernen, muss die Software die Server von Amazon kontaktieren. Jede Anfrage wird damit sowohl über das Internet übertragen als auch von undurchsichtigen Algorithmen verarbeitet. Je mehr Geräte Alexa einsetzen, desto umfassender wird ihr Wissen über die Besitzer – das auch für Dritte wertvoll ist. In den USA erhoffte sich daher beispielsweise die Polizei jüngst Einblicke in einen Mordfall mithilfe von Alexas Aufnahmen. Spätestens jetzt ist klar: Sollte sich die Assistentin als Betriebssystem des Smart Home durchsetzen, potenzieren sich die Datenschutzprobleme. Alexa wäre wirklich überall.
Zeit Online: Alexa kriegt sie alle

Grüsse
Alexander
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schnorr
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Re: Alexa kriegt sie alle

Beitrag von schnorr »

die frage nach dem, wie blöde die menschen eigentlich sind, erübrigt sich wahrscheinlich.
aber mich interessiert schon, warum menschen alexa, siri, cortana (oder wie heisst die tante bei windoof) und wie sie alle heissen mögen teilweise intensiv nutzen und auch dienste wie whats app und facebook, obwohl sie wissen, dass alles , aber auch alles gespeichert wird.
ist wahrscheinlich wie mit dem rauchen. es weiss jeder, dass es schädlich ist, machen es aber trotzdem.
Viele Grüße
Jörg

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Re: Alexa kriegt sie alle

Beitrag von Alexander »

schnorr hat geschrieben:die frage nach dem, wie blöde die menschen eigentlich sind, erübrigt sich wahrscheinlich.
Noch haben wir die Möglichkeit zu entscheiden, ob Alexa oder nicht. Aber wie sieht es in ein paar Jahren aus, wenn es nur noch Alexa-Kühlschränke gibt? Auf mein Zitronensorbet möchte ich nicht verzichten. Brauche also einen Kühlschrank.

Grüsse
Alexander
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Ralf Kiefer
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Re: Alexa kriegt sie alle

Beitrag von Ralf Kiefer »

Alexander hat geschrieben:
schnorr hat geschrieben:die frage nach dem, wie blöde die menschen eigentlich sind, erübrigt sich wahrscheinlich.
Noch haben wir die Möglichkeit zu entscheiden, ob Alexa oder nicht. Aber wie sieht es in ein paar Jahren aus, wenn es nur noch Alexa-Kühlschränke gibt?
Bei Etablierung der Schlaufone vor ein paar Jahren dachte ich zunächst auch, daß die Menschheit doch gar nicht so blöd sein kann ... Sie ist es :-( Aber es gibt sie trotzdem noch, die alternativen Ortungswanzen, die nur Telefon und SMS können.

BTW falls so ein tolles Gerät mit Lauschfunktion unvermeidbar ist (und es WLAN nutzt), kann man dem ggf. noch den Zugang ins Netz über den eigenen Router verwehren. Offene Router wären dabei kontraproduktiv, aber viele private Router von der Telekom oder Kabel Deutschland bieten ein öffentliches WLAN an. Schon verloren, wer das bei seinem Internet-Anschluß zugelassen hat, oder in der Nachbarschaft von solch einem Router wohnen muß.

Schlecht sind Geräte, die ohne Internet-Zugang gar nicht funktionieren wie z.B. Web-Radios. BTW in Norwegen werden noch dieses Jahr die UKW-Sender für den Rundfunk abgeschaltet.

BTW bereits Snowden klebte z.B. die Kamera von seinem Laptop ab und lagerte die Mobiltelefone während Besprechungen im Kühlschrank.

Gruß, Ralf
Ralf Kiefer
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Re: Wenn das Programm ausfällt: Virus befällt Smart TVs

Beitrag von Ralf Kiefer »

Ransomware? Nicht nötig. Nicht, wenn man Echo von Amazon zuhause hat:
Amazon Echo: Nachrichtensprecher löst Massenbestellung aus
Mehr bei Heise.

Das System verselbständigt sich, Besitzer sind nur noch dazu da, um ihr Konto aufzufüllen, das ihnen Amazon leerräumt. Wer allerdings bei Amazon arbeiten muß, schafft letzteres nicht. Henry Ford hatte seinerzeit noch eine andere Einstellung zum Thema.

Gruß, Ralf
Ralf Kiefer
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Re: Wenn das Programm ausfällt: Virus befällt Smart TVs

Beitrag von Ralf Kiefer »

Ransomware? Nicht nötig. Nicht, wenn man einen Herzschrittmacher von St. Jude Medical implantiert hat.
Sicherheitsloch im Herzschrittmacher
Ein Firmware-Update soll Patienten mit Herzschrittmachern oder implantierten Defibrillatoren davor schützen, dass Hacker die Kontrolle über die Geräte übernehmen. Es gibt jedoch Zweifel daran, dass die Geräte nach dem Update sicher sind.
Mehr bei Heise.

Gruß, Ralf
Ralf Kiefer
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Re: Wenn das Programm ausfällt: Virus befällt Smart TVs

Beitrag von Ralf Kiefer »

Sollten israelische Soldaten ihre Ortungswanze, von manchen Smartphone genannt, dabei haben, hat die Hamas offensichtlich gerade einen echten Erfolg zu verbuchen. Die haben denen Schad-Software untergeschoben. Was man damit machen kann ist klar: visuell darstellen, wo sich der Feind gerade befindet.

Hier eine Variante der AFP-Meldung bei SpOn.

Es lebe die moderne Technik :-)

Gruß, Ralf
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Amazons "Echo" bereitet Sicherheitsexperten Sorge

Beitrag von Alexander »

Wer lauscht im Wohnzimmer mit? Die Verbraucherzentrale ist besorgt über Amazons Sprachassistent.
Computer-Spezialisten bemängeln die fehlende Transparenz seitens Amazon. „Amazon müsste klar formulieren, welche Daten gespeichert und wie lange sie aufbewahrt werden.“

Die Verbraucherzentrale warnt zudem vor der Möglichkeit, dass die Geräte durch unbefugten Zugriff missbraucht werden können. Ein Hacker könnte Echo anzapfen und den Nutzer mit den sieben Hochleistungsmikrofonen belauschen.
Augsburger Allgemeine: Amazons "Echo" bereitet Sicherheitsexperten Sorge

Grüsse
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