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Pegida: der neue Antiislamismus?

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Pegida: der neue Antiislamismus?

Beitragvon Alexander » 27.12.2014 16:06

Seit einiger Zeit macht Pegida, die "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" von sich reden. In den Letzten Tagen gabe es große Demonstrationen mit bis zu 17.500 Teilnehmer und massivem Polizeiaufgebot. Und die Anzahl der Teilnehmer an diesen Demos steigt.

"Das Abendland und unser Leben haben keine Zukunft" ist der Tenor und demonstriert wird gegen Flüchtlinge und Asylbewerber, besonders aus dem muslimischen Raum.

Deutsche IS Terroristen "freuen" sich über diese Entwicklungen. Sie hoffen auf gewalttätige Reaktionen von radikalen Islamisten.


Anti-Islam-Demo: Wie Pegida den "alliierten Mediendschihad" attackiert
Pegida-Gegner starten Online-Petition
"Pegida-Organisatoren sind geistige Brandstifter"

Grüsse
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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?

Beitragvon marylin » 27.12.2014 16:26

Es wird Zeit, eine Bildungsoffensive zu starten damit auch die neuen Deutschen den Anschluß an die Realität einer (Rest?) demokratie finden. Über 30 Millionen Bürger eines Staates, der insgesamt ja "witschaftsgeflüchtet" ist in den goldenen Westen , schluckt auch eine gute Demokratie nicht so ohne weiteres weg. Pegida ist der Ausbruch einer Krankheit, die fast 25 Jahre lang als brodelnde Suppe zur Aufbesserung der Wahlergebnisse unter dem Deckel gehalten wurde.
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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?

Beitragvon Alexander » 27.12.2014 17:18

marylin hat geschrieben:Es wird Zeit, eine Bildungsoffensive zu starten damit auch die neuen Deutschen den Anschluß an die Realität einer (Rest?) demokratie finden. Über 30 Millionen Bürger eines Staates, der insgesamt ja "witschaftsgeflüchtet" ist in den goldenen Westen , schluckt auch eine gute Demokratie nicht so ohne weiteres weg. Pegida ist der Ausbruch einer Krankheit, die fast 25 Jahre lang als brodelnde Suppe zur Aufbesserung der Wahlergebnisse unter dem Deckel gehalten wurde.


Ich würde es begrüßen, wenn der eine oder andere Konvertierte, einschließlich du selbst an einer Bildungsoffensive teilnehmen würde. Wenn auch ich diese Aktionen nicht als solche bezeichnen würde. Dann würdest auch du verstehen, dass du mit dem Begriff "wirtschaftsflüchtet" diesen Teil des Volkes beleidigst, das sein Schicksal nicht selbst bestimmen konnten und das ein Teil des ganzen Volkes ist.

Menschen wie du tragen einen Teil der Verantwortung dafür, dass es Bewegungen wie Pegida gibt.

Gruss
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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?

Beitragvon Wolfgang K » 27.12.2014 17:24

Menschen wie du tragen einen Teil der Verantwortung dafür, dass es Bewegungen wie Pegida gibt.


Danke.

Es fällt mir schwer Geduld mit solchen Versagern wir Fritzekatze zu haben, wenn sie sich ausgerechnet noch über die Leute lustig machen, welche sie mit ihren Steuern alimentieren.
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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?

Beitragvon seppr » 27.12.2014 23:43

Trotz aller Polemik muss man doch zur Kenntnis nehmen, dass fast aus dem Stand 15 Tausend Menschen mit marschieren und da sag mir keiner, das seien nur Rechtsradikale. Die Rechten haben die Ängste einer großen Bevölkerungsgruppe vor zukünftigen Entwicklungen nur funktionalisiert und damit eine nie da gewesene Bühne erhalten.

Aber die Ängste Vieler vor der derzeit sich abzeichnenden zukünftigen Völkerwanderung sind doch verständlich und, glaube ich sogar berechtigt. Mich wundert es vielmehr, dass die offizielle Politik das scheinbar nicht wahrnimmt. Ganz aktuell irritiert mich die laut verkündete Stellungnahme des deutschen Bundespräsidenten Gauck zur Flüchtlingsfrage allgemein. Polemisch etwas überspitzt sagt er, Deutschland sei ein Einwanderungsland ohne Wenn und Aber und ohne Begrenzung in der Zahl. Das kann doch nicht sein Ernst sein.
Dass diese unbegrenzte Zahl der zukünftigen Zuwanderer vorwiegend aus islamischen Ländern kommt liegt an der Geographie und ist halt so. Und so bekommt Pegida seinen Namen aber dieses Programm muss man nicht rein anti-islamisch sehen. Die Titulierung Fremdenfeindlichkeit ist auch falsch, sie trifft vielleicht für die echten Rechtsradikalen zu, die allerdings bei Pegida derzeit das große Wort führen.

Ich persönlich sehe die ungebremste Bevölkerungsexplosion als die Ursache vieler heutiger Probleme und wundere mich oft, dass dies in der Öffentlichkeit kaum benannt wird sondern immer nur von den Teilaspekten wie Umweltproblemen, Klimaerwärmung, Hungersnöten und Kriegen die Rede ist. Da kommen dann so hirnrissige Ideen raus, wie in der Innenstadt von München eine Umweltzone einzurichten und bestimmte Fahrzeuge z.B. Motorräder älter als 30 Jahre zu verbannen. Nur weil man gegen die massiv zunehmende Motorisierung von Asien und Afrika nicht viel unternehmen kann.
Ein Rezept gegen die Probleme der Überbevölkerung haben wir alle nicht aber die Aufnahme all jener, die einen Schlepper nach Europa bezahlen können ist doch auch nicht die Lösung. Ich erwarte von der Gesellschaft und Politik, dass sie Regeln für eine tragbare Zuwanderung erarbeitet und Verstöße dagegen konsequent verhindert. Die linken Schichten sind dazu offenbar nicht fähig weil sie ihren moralischen Ansprüchen unterworfen sind und alle Notleidenden aufnehmen müssen. Deshalb liebäugeln die Rechten (nicht Rechtsradikalen) mit Pegida.

Sepp
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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?

Beitragvon markus-1969 » 28.12.2014 00:53

Ist es nicht so, daß wir hier alle beobachten, daß es von Jahr zu Jahr gefährlicher wird in manche Teile der Welt zu reisen ? Wenn die Welt im Terror unsicherer wird - wieso soll es dann hier sicherer werden ? Es kommt zu uns.

Heuer hatte ich Zwischenaufenthalt am Flughafen Istanbul - da ich nichts zu tun hatte, saß ich rum als eine gut bepackte Familie unterwegs war - so packte ich an und half ihnen mit ihrem Gepäck. Die Mutter reiste mit zwei Töchtern und dem Sohn; er war so ich sag mal um die 40. Auf dem Weg zum Check in der Iraqui Air nach Baghdad plauderten wir. Er meinte, er habe zwei Brüder gehabt im Irak. Sie wurden von Terroristen gefragt, ob denn die Brüder mitmachen wollten. Beide verneinten. Dafür würden sie sogleich erschossen.

Was ist mit Somalia ? Nigeria ? Oder auch in Pakistan brodelt es nun richtig. Und auch Kenia wird immer unsicherer.

Unsere Religion übt keine Gewalt aus - aber der Islam ? Man kämpft schon untereinander genug, mit Israel und den USA - und natürlich ist unsere Regierung nicht neutral ....

Daß 0815 Normalbürger vor einer Islamisierung der Gesellschaft Angst haben kann ist vertretbar. Hat jemand Angst vor anderen Religionen ? Hinduismus ? Buddhismus ? Nein. Mit uns und mit unserer Gesellschaft und Politik kann man in Frieden leben.

Wer in den Iran fährt, wird erleben, daß die Regierung dort als - angebliche (?) Vertreterin des islamischen Volkes die Regeln bestimmt. Wenn ich hinfahre, habe ich mich an diese Regeln zu halten. Aber es ist auch so, daß wir die Regeln bestimmen - es ist unser Land, und wer in unser Land kommt, kann sich an die Regeln halten - oder er geht. Und damit meine ich vor allem: Frieden auch religiös. Sicher ist die Masse der Muslime friedlich, doch schaffen sie es nicht wirklich, den Terror auszutrocknen, werder untereinander noch mit dem Westen - und wenn man Pakistanis von den Terroristen an der afhanischen Grenze hört klingt ein "Oh sie mißverstehen den Islam" fast schon wie ausgewendig gelernt bzw. so gesagt wen es um das Geld der Touristen geht aber ob man es so meint bleibt offen - wo wir schon wieder beim Thema sind: Ist unsere Regierung wirklich neutral im Umgang mit den Muslimen oder folgt sie einer generellen Linie der westlichen welt die vielen in der islamischen Welt nicht paßt ?

Nur wenn unsere Regierung dem Schutz mancher Länder (auch wegen Stimmen bei der nächsten Wahl) den Vorzug gibt - dann zieht sie die Probleme mit der Islamisierung an sich. Behandelt unsere Politik wirklich die islamische Welt auf Augenhöhe ? Daß das ganz wichtig ist, habe ich auf meinen Reisen erlebt, aber ich glaube es nicht wirklich daß unsere Politik das tut. Manche Dinge sagt man nicht, manche Dinge kritisiert man nicht ...

Und genau das führt zum Brodeln in der islamischen Welt. Die Politik wird hier an einem wunden Punkt erwischt - und schuld ist immer der Bote und nicht man selbst. Die Politik will ihre Linie nicht ändern, klar ist, daß sich die Islamisierung mehr und mehr ausbreitet - und berechtigt Angst hat das Volk. Das Volk soll nun Opfer einer Bildungsoffensive werden, statt daß man die wahren Ursachen des Problems durch die Politik angeht.
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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?

Beitragvon schnorr » 28.12.2014 11:21

markus-1969 hat geschrieben:Unsere Religion übt keine Gewalt aus.....

das sehe ich aber ganz anders! es gibt genügend radikale christen, nicht nur in südostasien, südafrika, usa, südamerika, sondern auch bei uns, die auch gewaltbereit sind (gerade die, die mehr alttestamentlich unterwegs sind)

markus-1969 hat geschrieben:Und genau das führt zum Brodeln in der islamischen Welt. Die Politik wird hier an einem wunden Punkt erwischt - und schuld ist immer der Bote und nicht man selbst. Die Politik will ihre Linie nicht ändern, klar ist, daß sich die Islamisierung mehr und mehr ausbreitet - und berechtigt Angst hat das Volk. Das Volk soll nun Opfer einer Bildungsoffensive werden, statt daß man die wahren Ursachen des Problems durch die Politik angeht.


und ich bin mir sicher, dass das wahre problem die wirtschaftliche, und damit die weltliche macht ist.
wir leben nunmal auf kosten anderer, und damit die "wirtschaftlich schwächeren" auch einen teil vom kuchen abbekommen, gehen sie dorthin, wo der kuchen gebacken wird - zu uns.
oder sie klauben die krümel der anderen zusammen, um auch ein größeres stück zu bekommen - siehe is, taliban, boko haram und andere.
wenn es allen erdenbürgern gleich gut ginge, würde es keine wirtschaftsflüchtlinge geben, würde es auch keine politisch verfogten geben, denn diese sägen ja lediglich an der macht der regierenden.
es gäbe wahrscheinlich einige politische oder religiöse fanatiker, diese würden aber wenig zulauf bekommen und würden (wie damals die raf) im land selber bekämpft werden, ohne dass es weltpolitisch interessant wäre.

solange es um macht geht, und diese auf kosten anderer ausgelebt wird, wird sich nichts ändern!

solange der streit ums öl im mittleren osten geht, um zugang zu schiffartswegen (afghanistan), um wichtige rohstoffe wie coltane, um abkommen wie ttip und andere, die dazu dienen, konzernen die macht über "normalos" zu bekommen, solange wird sich nichts ändern.
und viele menschen sehen keine andere möglichkeit, sich zu wehren, als radikal zu werden, siehe den zulauf der is oder den zulauf von pegida, pro nrw, asd und anderen"alternativen".
Viele Grüße
Jörg

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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?

Beitragvon markus-1969 » 28.12.2014 12:34

schnorr hat geschrieben:
markus-1969 hat geschrieben:Unsere Religion übt keine Gewalt aus.....

das sehe ich aber ganz anders! es gibt genügend radikale christen, nicht nur in südostasien, südafrika, usa, südamerika, sondern auch bei uns, die auch gewaltbereit sind (gerade die, die mehr alttestamentlich unterwegs sind)


ich hab noch keine gewaltbereiten christen erlebt.

schnorr hat geschrieben:
markus-1969 hat geschrieben:Und genau das führt zum Brodeln in der islamischen Welt. Die Politik wird hier an einem wunden Punkt erwischt - und schuld ist immer der Bote und nicht man selbst. Die Politik will ihre Linie nicht ändern, klar ist, daß sich die Islamisierung mehr und mehr ausbreitet - und berechtigt Angst hat das Volk. Das Volk soll nun Opfer einer Bildungsoffensive werden, statt daß man die wahren Ursachen des Problems durch die Politik angeht.


und ich bin mir sicher, dass das wahre problem die wirtschaftliche, und damit die weltliche macht ist.
wir leben nunmal auf kosten anderer, und damit die "wirtschaftlich schwächeren" auch einen teil vom kuchen abbekommen, gehen sie dorthin, wo der kuchen gebacken wird - zu uns.
oder sie klauben die krümel der anderen zusammen, um auch ein größeres stück zu bekommen - siehe is, taliban, boko haram und andere.


1) du hast schon recht: auch die wirtschaftliche Lage ist ein Problem. Aber der wirtschaftlich Schwächere holt nicht auf, wenn er seine Kräfte verschwendet und sich mit andern wirtschaftlich Schwachen gegenseitig die Köpfe einschlägt. China machts doch vor: Man arbeitet hart und man kommt voran. Nur setzt das eine Bündelung der Kräfte aller voraus - und das will keiner in der muslemischen Welt. Solange sich da irgendwie die verschiedenen Tendenzen und Strömungen gegenseitig die Köpfe einschlagen - und jede Partei wird drauf achten daß sie am Ende stark genug bleibt - und so lange man das gemeinsame Ziel Wohlstand nicht definiert - selbst wenn man wollte, könnte man nicht helfen. Wieviel Geld floß zur Hilfe nach Afghanistan ? Wenn man jedem Bürger 500 US - $ pro Jahr gegeben hätte, wärs billiger gewesen - und effektiver.

2) taliban boko haram al jabab etc pp ... es ist aber leicht, mit billigem Geschwätz zu rekrutieren. Hier in Deutschland ist das Geschrei "Holt es bei den Besserverdienenden" auch ganz populär und etwas umformuliert ist es sicher auch im einen oder andern Terrorkamp sicher nicht ganz ungebräuchlich. Es ist eben schwer, aus seinem eigenen Leben was zu machen und die oberen wollen sich in der muslemischen Welt auch zu oft nur pügeln und ihre eigenen Pfründe bewahren statt ein gemeinsames Ziel zu defnieren (siehe Punkt 1). Also geht für Otto - Normalo - Neumitglied in einem Terrorcamp gerade die Option "ich mache was aus meinem Leben" nicht so ohne weiteres mangels Alternative.

Daß man im Ergebnis in Deutschland sieht daß die Lage in der Welt immer präkerer wird (NB: Wo konnte man vor 10 Jahren noch ungeniert hinfahren und wo geht es nun nicht mehr ?) und daß man davor Angst hat, ist verständlich.
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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?

Beitragvon Turi » 28.12.2014 12:48

Hallo Jörg

wenn es allen erdenbürgern gleich gut ginge, würde es keine wirtschaftsflüchtlinge geben, würde es auch keine politisch verfogten geben, denn diese sägen ja lediglich an der macht der regierenden.


Dass dies nicht möglich ist, das weisst Du auch :wink:
Wir sind nun seit 22 Monaten in Afrika unterwegs.
Viele Länder bzw. die Regierungen mit deren Vertretern saugen die Länder aus.
Wieso haben die weniger?
Überwiegend, nicht weil die westliche Welt sie ausbeutet, sondern die eigenen Leute.
Gehen die sogenannten Kolonialisten aus dem Land, geht es unter, zu mindest für die einfache Bevölkerung.
Jetzt sind die neuen Kolonialisten in den Ländern, die Regierungen kassieren noch mehr ab und die Bevölkerung hat, ausser neuen Strassen, die im übrigen für den besseren Abtransport der Resourcen gebraucht werden, nichts.
Wir sind im Moment in Tansania, hier kann man sagen, ein Land wo Milch und Honig fliesst, die haben alle Voraussetzungen um ihren Lebensstandard dem Unseren anzupassen, was machen sie daraus.... nichts.
Bzw. die die was machen, oder machen wollen, werden durch die Korruption daran gehindert oder zum aufgeben ihres Geschäfts genötigt.
Ein Vorschlag von mir; Wir tauschen die Kontinente, wir leben in Afrika und die Afrikaner gehen alle nach Europa.
Ist ungefähr gleich utopoisch wie das mit den "Erdenbürgern".
Was würde geschehen, spätestens nach 2 Jahren wollten alle wieder zurück.
Ich denke man kann nicht alles auf die materielle Ungleichheit schieben, die ist zum grössten Teil selbst verschuldet.
Pauschaliere mal; lass mal einen von den vielen Muslimen und nicht nur die, so lange und so hart arbeiten, wie das der überwiegende Teil in Europa tut, ohne 3 Std. Tee zu trinken während der Arbeitszeit. oder ohne mehrere Stunden am Handy verbringen, was wir hier täglich sehen.
Es ginge den Meisten besser.
Ein grosser Teil, der nach Europa kommt, will sich einfach auf Kosten anderer bereichern, oder wie Du sagst,
auch was vom Kuchen abhaben.
Der kleinere Teil der" echten" Flüchtlinge leidet darunter.

Der Antiislamismus wird und wurde von unseren Regierungen erzeugt, einfach aus dem Grund, weil nicht mit gleichen Masstäben gemessen wird, in den einzelnen Ländern.

Das hat nichts mit freier Religionsausübung zu tun, das ist ein Politikum, da in der islamischen Welt die Politik gleich Religion ist und das sollte bei uns einfach nicht geduldet und mit allen Mittleln bekämpft werden.

Schaffen die Regierungen da keine "Ordnung" so wird sich das irgendwann unweigerlich in Ausschreitungen entladen.
Man sieht es kommen, reagiert wird erst, wenn es knallt.

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?

Beitragvon Hazi » 28.12.2014 16:33

ZITAT Turi:
Ein Vorschlag von mir; Wir tauschen die Kontinente, wir leben in Afrika und die Afrikaner gehen alle nach Europa.
Ist ungefähr gleich utopoisch wie das mit den "Erdenbürgern".
Was würde geschehen, spätestens nach 2 Jahren wollten alle wieder zurück.


So habe ich es schon Leuten in etwas anderer Version gesagt.
Es kommen soviele Menschen nach Deutschland, die vom Wohlstand ihren Teil haben möchten, ohne etwas dafür getan zu haben oder tun zu wollen, weil die Vorstellung herrscht, hier fliegen die gebratenen Tauben in den Mund.
50 Jahre weiter wandert der größte Teil der Deutschen nach Afrika aus, macht was aus dem Land und die Wanderung erfolgt Jahre später in umgekehrter Richtung, weil dann Afrika das Land der gebratenen Tauben ist.
Es ist die Mentalität des Volkes etwas zu schaffen oder nicht.

Turi, ich verfolge deine Beiträge über eure Tour mit Interesse u. lese auch, wie du die Menschen beschreibst. Ein kleiner Teil hat Gärten vor den Häusern u. baut selbst an, während der andere Teil zu den Verteilungszentren läuft.
Einige bessern die Straße aus um Geld zu erhalten, die nächsten tun nichts, halten nur die Hand auf.
Die Arbeitsmoral der Europäer ist eine andere u. zahlt sich aus.

Ich kann die Menschen, die Pegida folgen, verstehen. Ist es nicht auch die Mentalität unseres Volkes -begründet auf dem 2. Weltkrieg- das Wort "schuldig" auf die Stirn tätowiert zu haben u. den Mund zu halten?
Minister, die es wagten zu sagen, dass mit den Schuldgefühlen langsam mal Schluss sein sollte, waren nicht mehr lange im Amt. Die Menschen, die Pegida folgen, wurden sicher auch erst nach dem Krieg geboren u. haben keinem was getan, dessen sie sich schuldig fühlen müssten, was man den Deutschen ja fast schon mit der Muttermilch mit ins Leben gibt.
Helfen ja, Selbstaufgabe nein. Und diese Richtung nimmt es langsam.
Was hätten Deutsche mit all der Entwicklungshilfe, die bereits seit Jahrzehnten in Länder der Dritten Welt fließt, aufgebaut?
Pegida hat sicher nicht nur mit Antiislamismus zu tun, sondern auch mit der Angst, soviel Fremde in die Wohnung aufnehmen zu müssen, bis man selbst keinen Platz mehr darin hat u. vor der Tür schlafen muss.
Dann wäre der Zeitpunkt gekommen nach Afrika auszuwandern, bis sich das Ganze wiederholt, nur anders herum.
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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?

Beitragvon schnorr » 28.12.2014 18:09

markus-1969 hat geschrieben:ich hab noch keine gewaltbereiten christen erlebt.


http://www.katholisches.info/2010/07/12 ... drei-tote/
jetzt könnte man natürlich sagen, die wehren sich nur.....

http://www.spiegel.de/politik/ausland/g ... 02355.html
die haben sich auch nur gewehrt?

"Wohl bekanntestes Symbol des Ku Klux Klan ist das brennende Kreuz. Es soll das Licht Jesu Christi symbolisieren, da sich der Klan als radikale protestantische Organisation sieht."
quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ku-Klux-Klan

auch die apartheid in sa wurde mit der bibel begründet. ein sehr netter artikel aus dem jahre 1969
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45741436.html

ein sehr guter vortrag
http://www.vinnai.de/gewalt.html

leider gibt es genügend beispiele für gewalttätige christen, nicht nur in der vergangenheit.

Turi hat geschrieben:Das hat nichts mit freier Religionsausübung zu tun, das ist ein Politikum, da in der islamischen Welt die Politik gleich Religion ist und das sollte bei uns einfach nicht geduldet und mit allen Mittleln bekämpft werden.
[/quote][/quote]
hallo turi, in vielem stimme ich dir zu. mit allen mitteln denke ich, werden viele menschen probleme haben, denn alle mittel heisst für mich auch teilen, teilen, teilen. und da wirds schwierig, wer verzichtet gerne auf seinen lebensstandart :twisted:
Viele Grüße
Jörg

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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?

Beitragvon schnorr » 28.12.2014 18:31

Hazi hat geschrieben:50 Jahre weiter wandert der größte Teil der Deutschen nach Afrika aus, macht was aus dem Land......


wer bestimmt denn, was sinnvoll aus dem land gemacht wird? ein zweites deutschland? oder eine zweite usa?

in afrika habe ich trotz "armut" mehr glückliche menschen gesehen wie bei uns zu hause! und das nehemn wir denen unter umständen.

was ist also besser: dvd und riesen-fernsehen alleine gucken, zwei autos zu haben und sich bis zum schlaganfall satt zu fressen oder sich mit allergien die haut aufkratzen oder "primitiv" in einer dorfgemeinschaft leben?
warum ist schaffe, schaffe besser als stundenlang ins handy quasseln?

wenn das unser massstab ist, ist turi und stina ein faules paar wie alle afrikaner, das auf unsere kosten sich in afrika verlustiert. und ihre rente nach nur 40/45 arbeitsjahren ist auch zu früh. wer durch afrika reist, könnte hier auch noch auf dem bau arbeiten und besitztum ranschaffen.

ich habe das gefühl, dass hier gwaltig etwas schief läuft, und wir sind mitten drin.

übrigens http://slaveryfootprint.org/ will nicht anprangern, sondern nachdenklich machen.

in afrika ist bei weitem nicht alles rosig und vieles könnte und sollte besser laufen. für vieles sind wir europäer mit unserer kolonialpolitik mit verantwortlich, vieles sabotieren sich die afrikaner selber. und die köppe eingeschlagen haben die sich in der vergangenheit auch schon selber ohne unser dazutun.
aber ist das alles besser, was wir denen bringen?
Viele Grüße
Jörg

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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?

Beitragvon landcruiser. » 28.12.2014 19:05

schnorr hat geschrieben:http://www.katholisches.info/2010/07/12 ... drei-tote/
jetzt könnte man natürlich sagen, die wehren sich nur.....

http://www.spiegel.de/politik/ausland/g ... 02355.html
die haben sich auch nur gewehrt?

"Wohl bekanntestes Symbol des Ku Klux Klan ist das brennende Kreuz. Es soll das Licht Jesu Christi symbolisieren, da sich der Klan als radikale protestantische Organisation sieht."
quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Ku-Klux-Klan

auch die apartheid in sa wurde mit der bibel begründet. ein sehr netter artikel aus dem jahre 1969
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45741436.html

ein sehr guter vortrag
http://www.vinnai.de/gewalt.html

leider gibt es genügend beispiele für gewalttätige christen, nicht nur in der vergangenheit.


Wenn ich es recht verstanden habe geht es um die Demos in D.

Und da erinnere ich mich in den letzten Jahren nicht an Gewalt "unter dem christlichen Kreuz".

Ich kann die Leute verstehen, die da auf die Straße gehen. Ich denke die meisten haben mit "rechts" nichts zu tun, die wollen nur ihren "Bürgerunwillen" kund tun.

Ob der "Unwille" nun in Gegenden mit einem Ausländeranteil < 4% begründet ist, wäre eine andere Frage.

Vermutlich beschäftigen die meisten sich auch gar nicht damit wer diese "Aufmärsche" veranstaltet und übersieht dabei, dass man diese Frage nicht ausblenden kann.

Das rechte Spektrum sucht sich nach den diversen Fehlschlägen der letzten Jahre neue Betätigungsfelder und scheint dazu eine "neue" Strategie entwickelt zu haben; einerseits die Fußball-Hooligans andererseits sich den noch unkanalisierten "Bürgerunwillen" zu Nutze zu machen. Bei genauer Betrachtung sind das eigentlich die immer gleichen Methoden seit 80 Jahren ...

Abgesehen sehe ich auch bei den Islamisten die Religion nur als Vehikel für die üblichen Machtinteressen.

Ist halt der einfachste Weg bildungsferne Schichten für die eigenen Zwecke zu mißbrauchen.
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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?

Beitragvon Hazi » 28.12.2014 22:18

schnorr hat geschrieben:
Hazi hat geschrieben:50 Jahre weiter wandert der größte Teil der Deutschen nach Afrika aus, macht was aus dem Land......


wer bestimmt denn, was sinnvoll aus dem land gemacht wird? ein zweites deutschland? oder eine zweite usa?
Die Menschen, die darin leben. Und damit meine ich LEBEN können. Egal ob weiß, rot oder schwarz.

in afrika habe ich trotz "armut" mehr glückliche menschen gesehen wie bei uns zu hause! und das nehemn wir denen unter umständen.
Dann ist aber die Frage: Wenn sie dort glücklicher sind als wir, warum flüchten dann so viele ?

wenn das unser massstab ist, ist turi und stina ein faules paar wie alle afrikaner, das auf unsere kosten sich in afrika verlustiert. und ihre rente nach nur 40/45 arbeitsjahren ist auch zu früh. wer durch afrika reist, könnte hier auch noch auf dem bau arbeiten und besitztum ranschaffen.
Wenn ihre Rente dafür reicht, ist es doch schön für sie, wenn sie es sich leisten können. Dafür haben sie auch sicher gearbeitet.

ich habe das gefühl, dass hier gwaltig etwas schief läuft, und wir sind mitten drin.
Sicher läuft einiges gewaltig schief. Nicht jeder kann sich Reisen leisten, weil die Rente so niedrig ist, dass gerade mal das überleben gesichert ist. Im Fernsehen sah ich eine alte Frau, die sich weinend wünschte, wieder einmal eine Rindsroulade essen zu können. Mit 800,- Euro Rente ist das nicht drin. Ergänzende Sozialhilfe gibt es da auch nicht. Wenn die Menschen selbst genug haben, ist Teilen u. andere versorgen kein Problem. Aber das ist nicht die Norm. Trotzdem geht es uns mit dem Sozialsystem besser. Aber auch dafür musste etwas getan werden. Das wird nur von den Flüchtlingen übersehen. Und ich glaube nicht, dass alle, die hierher flüchten, um ihr Leben fürchten mussten.
Denke an das Kreuzfahrtschiff, das nicht in Italien anlegte, sondern in Zypern u. sich die Flüchtlinge weigerten auszusteigen, weil sie für Italien bezahlt hatten. Wenn ich um mein Leben fürchte, dann ist es mir egal wo ich lande, Hauptsache sicher.
Das trägt nicht gerade dazu bei Verständnis zu haben.


in afrika ist bei weitem nicht alles rosig und vieles könnte und sollte besser laufen. für vieles sind wir europäer mit unserer kolonialpolitik mit verantwortlich, ..
Die Zeit ist schon lange rum u. unterstützt wurden sie auch danach u. irgendwie scheint das mit der Eigenverantwortung dann nicht so geklappt zu haben.
aber ist das alles besser, was wir denen bringen?
Was bringen wir Ihnen? Eher wäre die Frage: Was zeigen wir Ihnen? Wir haben mehr u. ein besseres Leben, aber das kommt ja nicht von alleine.


Dazu kommt, dass in so manchen Städten das Deutschtum aufgegeben wird. Kreuze von der Wand in Schulen, Weihnachten wurde in der Öffentlichkeit abgeschafft, um die Muslime nicht zu verärgern. Fordert mal in der Türkei Weihnachtsbeleuchtung, weil Christen dort leben oder der Muezzin soll bitte etwas leiser rufen.
Da ist es eigentlich verständlich, dass die Bürger in Form der Pegida dagegen aufbegehren. . Die jetzigen Flüchtlinge selbst waren da nur noch der Punkt auf dem "i" oder der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte und nicht die Ursache. Die liegt Jahre zurück.
Denken wir mal an die alten Leute, die aus dem Ostblock nach Deutschland kamen, nie in die Rentenkasse einzahlten, aber ihre Arbeitszeiten im Ostblock anerkannt bekamen u. Rente erhielten aus der Rentenkasse, die deutsche Arbeiter aufgebaut hatten für ihr Alter.
Die können sich Fleisch leisten, nicht wie die o.g. Rentnerin aus Deutschland. Damals wurde schon gemurrt. Heute sind die Renten nicht mehr sicher.
Dazu kommt ja auch noch, dass Länder in die EU aufgenommen wurden, die unser Sozialsystem ausnutzen. Leben wie sie zuhause gelebt haben. Diebstähle, Einbrüche nehmen zu. Ich lebe in einem kleinen Dorf. Vor drei Jahren wurde nebenan beim Nachbarn im Winter am Spätnachmittag eingebrochen. Er war nur einkaufen.
Am 05.12. wurde bei einer Bekannten von mir in der Kreistadt eingebrochen. Auch sie war nur einkaufen. Sie traut sich bei Dunkelheit nicht mehr aus dem Haus, damit sie es schützt. Auch ich habe mir angewöhnt, dass ich Lichter einschalte, auch wenn es noch hell ist, weil ich weiß, ich komme erst wieder, wenn es dunkel ist.
Das war vor ein paar Jahren noch nicht nötig.
Die Basis für Pegida baute sich über Jahre auf und ist nicht nur auf den Islam oder die Flüchtlinge zurückzuführen.
Die Deutschen haben die Nase voll und einige zeigen es jetzt.
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Re: Pegida: der neue Antiislamismus?

Beitragvon Turi » 29.12.2014 09:49

Hallo Schnorr
Du bist ein sympatischer Zeitgenosse, schaust aber viele Dinge sehr einseitig an.

wer bestimmt denn, was sinnvoll aus dem land gemacht wird? ein zweites deutschland? oder eine zweite usa?


genau das ist das Problem, die Afrikaner bestimmen das, in dem sie den "Luxus" der Europäer wollen, den Aufwand dafür wollen sie aber nicht.
Hier im südlichen Afrika entsteht immer mehr ein neues Sklaventum und damit meine ich nicht die Chinesen.
Die eigenen Leute versklaven ihre Mitbürger in dem sie sie für zB. hier in Tanania für 160 000 Schilling umgerechnet etwa 100 SFr. pro Monat arbeiten lassen, eine Wohnung in Dar kostet so um die 3-4000 US Dollar im Monat :bang:
Die haben die Relation zum Geld verloren.
Hier können 4 Politiker 250 Mio US Dollar verschwinden lassen und das ohne Ärger zu bekommen.
Das was "sinnvoll" aus den Ländern gemacht wurde stammt eben überwiegend aus einer anderen Äera, die nun zusehens verfällt.
ZB. Sisal gäbe es keinen hier, der einen nicht erheblichen Beitrag zum Steuereinkommen beiträgt, hätte nicht ein Euroäer resp. Deutscher die Pflanze hier hergebracht und was ist mit Tee usw.
Mal angenommen es wäre möglich gewesen, Afrika abgeschottet von der Welt leben zu lassen, sie wären sicher glücklicher, aber auch noch im Neandertalerzeitalter, mit noch viel grösserer Sklaverei.
Nur leider läuft die Evolution und hat auch auch bei den Afrikanern keinen Halt gemacht.







in afrika habe ich trotz "armut" mehr glückliche menschen gesehen wie bei uns zu hause! und das nehemn wir denen unter umständen.



Die sehe ich täglich, die sind glücklich mit ihren 160 000 Schilling und dem Handy am Ohr... und brauchen einen der sie anhält um die Schillinge zu verdienen, dreht er sich für einen Moment um hängen die Meisten in irgend einer Ecke entweder am Handy oder sie schlafen, den Nachtwächter könnte ich problemlos wegtragen in der Nacht :wink: .
Nehmen tun wir denen nur die Freiheit um zu arbeiten um ihr Handy zu finanzieren.
Die die keine Arbeit haben, viele in den Städten und grösseren Dörfern, fragen doch allen ernstes, mit dem Iphon am Ohr, ob sie etwas zu essen bekommen :shake:
Ich habe auch kein Problem mit dem "glücklich sein" der Leute hier, aber bitte lass sie hier glücklich sein, in Europa funktioniert das für die Meisten nicht.



wenn das unser massstab ist, ist turi und stina ein faules paar wie alle afrikaner, das auf unsere kosten sich in afrika verlustiert. und ihre rente nach nur 40/45 arbeitsjahren ist auch zu früh. wer durch afrika reist, könnte hier auch noch auf dem bau arbeiten und besitztum ranschaffen.


unser Massstab sieht so aus, wir haben die letzen ca 40 Jahre gespart und müssen bis zu unserer Rente in 6 Jahren :shock: von unserem Ersparten erleben, wir bekommen weder vom Staat noch von irgend einer Hilfsorganisation auch nur einen Franken.
Was glaubst Du wo die Kohle herkommt, meine Mitarbeiter wurden immer gut bezahlt, anders als die Arbeiter hier unten, allerdings musste, oder durfte ich auch hart mitarbeiten um dies zu erreichen.

Nicht alle Afrikaner sind faul, da muss ich Einspruch einlegen, wir sehen täglich, wie Unmengen von Waren mit dem Fahrrad über gewaltige Distanzen transportiert wird.
Wir sehen wie die Bevölkerung auf ihren Feldern arbeitet und 2 :!: mal im Jahr ernten kann.
Wir sehen aber auch, dass die Regierung, auf Kosten ihrer eigenen Bevölkerung, sich überdurchschnittlich bereichert.
Nicht nur das, sie scheffeln die Kohle, da ist kein Geld für Schulen und Lehrer da, dafür treffen wir hier täglich
Lehrer aus England, Deutschland, Italien usw. wo die Organisationen der Regierung noch Geld dafür zahlen muss, um hier arbeiten zu dürfen. :bang:
Bei uns zahlt man die Lehrer für ihren wertvollen Job :!: hier streicht die Regierung einen grossen Teil des Geldes ein.
Setzt sich fort mit den vielen tausend Volontären, die hier teilweise bezahlen um helfen zu dürfen, ich finde das absolut krank.







teilen, teilen. und da wirds schwierig, wer verzichtet gerne auf seinen lebensstandart :twisted:



Was ich oben geschrieben habe, das geht in die Kategorie teilen und das nicht in Millionenbeträgen, das sind Milliarden.

Der der in Europa einen entsprechenden Standard will, muss in der Regel dafür arbeiten und das nicht zu kurz, ist er nicht Sohn oder Tochter von Beruf.
Muss ich meine hart verdiente Kohle mit Faulenzern teilen :?: :?:
Wer in den meisten Ländern Afrikas, nach unseren Masstäben, "vernüftig" arbeitet, der hat keinen Hunger und muss auch nicht nach Europa, einen Mercedes braucht er eh nicht, da viele Strassen noch nicht gebaut sind.

Bei uns gibt es auch jede Menge "Sozialschmarotzer", die jedoch verträgt das System, da wird vom System her geteilt, in Afrika funktioniert dieses System nicht, da sich andere, ohne Grenzen, bereichern.
Je reicher ein afrikanisches Land ist, desto ärmer die Bevölkerung, schuld daran sind sicher nicht die Europäer.
Den meisten Afrikanern ist es in der Kolonialzeit besser gegangen als heute, da hatten sie Arbeit und Brot.
Die Resourcen sind hier unerschöpflich in fast allen Bereichen nur wird da mit der grossen Kelle abgeschöpft, und das ebe nicht von der restlichen Welt, sondern von den eigenen Regierungen.

Teilen sieht in Afrika so aus; Einer in der Familie hat ein Einkommen, vielleicht sogar ein gutes, da tut der Rest der Familie nichts mehr, nicht nur Sohn und Bruder, nein, der Onkel die Tante usw. stehen da und wollen "teilen.

Ich empfehle Dir mal das Buch in Deutsch von Keith B. Richburg , Jenseits von Amerika.


Also nochmal, lass die Afrikaner, vor allen Dingen die Schwarzafrikaner alleine werkeln, so sind die Länder und Recourcen in noch kürzerer Zeit erschöpft und die "Einen" um viele Milliarden reicher.

Das alles hat nicht viel mit Antiislamismus zu tun, aber mit der Migration und damit auch mit dem Islam, die durch solche Umstände entsteht und unkontolliert wuchert so lange bis es knallt.

Guss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Turi
 
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