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Teilreisewarnung Nigeria 21.09.2017

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Teilreisewarnung Nigeria 26.06.2014

Beitragvon Alexander » 26.06.2014 18:48

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Nigeria:

Stand 26.06.2014 (Unverändert gültig seit: 26.06.2014)

Letzte Änderung: Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung
Aufgrund fortgesetzter terroristischer Anschläge besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko in den nördlichen Landesteilen Nigerias. Dort kam es in den letzten Jahren zu mehreren Entführungen von Ausländern, zum Teil mit tödlichem Ausgang für die Betroffenen.

Das Risiko von Entführungen ist in ganz Nigeria gegeben.
Gewarnt wird vor Reisen in die nördlichen Bundesstaaten Borno, Yobe, Adamawa, Bauchi, in den nördlichen Teil von Plateau State (Jos und Umgebung) sowie nach Kano, Kaduna, Katsina, Gombe, Jigawa, Zamfara, Kebbi und Sokoto
angesichts von regelmäßigen Angriffen und Sprengstoffanschlägen militanter Gruppen etwa auf Sicherheitskräfte, Märkte, Schulen, Kirchen und Moscheen. Auch vor Reisen in den Bundesstaat Kogi wird gewarnt.
Die nigerianische Regierung hat am 14.05.2013 für die Bundesstaaten Borno, Yobe und Adamawa den Ausnahmezustand verhängt.

Grundsätzlich wird auch von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile Nordnigerias abgeraten.
Abgeraten wird weiterhin von Reisen in die Bundesstaaten Delta, Bayelsa, Rivers, Imo, Abia und Akwa Ibom und die vorgelagerten Küstengewässer. Im Golf von Guinea besteht eine erhöhte Gefährdung durch Piraten.
Das Risiko von Entführungen ist in ganz Nigeria gegeben. Neben allen Bundesstaaten im Norden sind besonders die Bundesstaaten Abia, Imo (insb. Hauptstadt Owerri), Akwa Ibom, Anambra, Ebonyi, Edo, Enugu, Delta Rivers und Bayelsa betroffen. Zu Entführungsfällen kam es in der Vergangenheit auch in Ogun State (im Norden des Bundesstaats Lagos) in der Umgebung der Express Ways A1 und A121 im Bereich Shagamu, sowie im Bundesstaat Lagos.


Ein Aufenthalt in der Region sollte aus diesem Grund weiterhin nur dann erwogen werden, wenn umfassende und professionelle Sicherheitseinrichtungen einer Organisation (z. B. Unternehmen) in Anspruch genommen werden können (gesicherte Transporte, gesicherte Unterkünfte). Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der Situation in Mali, aber auch im Hinblick auf rein kriminelle Entführungen mit dem Ziel der Lösegelderpressung.

In der Hauptstadt Abuja und in ihren Vororten kam es immer wieder zu Bombenanschlägen. Am 14.04. und am 02.05.2014 auf einen Busbahnhof am Stadtrand, am 25.06.2014 auf eine belebte Geschäftsstraße im Stadtzentrum. Reisenden nach Abuja wird zur besonderen Vorsicht und Zurückhaltung beim Besuch öffentlicher bzw. öffentlich zugänglicher Einrichtungen und Plätze geraten. Darüber hinaus finden hier wie im ganzen Land immer wieder Kontrollen und einschränkende Maßnahmen der Sicherheitskräfte statt.

Vorsicht ist grundsätzlich beim Besuch größerer Städte empfohlen. Insbesondere größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden, eine Anschlagsgefahr besteht auch in anderen Metropolen. Anschlagsziele waren mehrfach öffentliche Übertragungen von Spielen der laufenden Fußballweltmeisterschaft. In den Bundesstaaten Adamawa und Plateau sind solche Veranstaltungen inzwischen verboten.

Darüber hinaus können in Nigeria, meist kaum vorhersehbar, in allen Regionen lokale Konflikte aufbrechen. Ursachen und Anlässe der Konflikte sind meist politischer, wirtschaftlicher, religiöser oder ethnischer Art. Meist sind diese Auseinandersetzungen von kurzer Dauer (wenige Tage) und örtlich begrenzt (meist nur einzelne Orte, in größeren Städten nur einzelne Stadtteile).

Autofahrten, insbesondere über Land, sollten nur mit ortskundigen und zuverlässigen, möglichst persönlich bekannten und einheimischen Personen durchgeführt werden, vorzugsweise im Konvoi. Fahrten bei Dunkelheit sollten in jedem Fall wegen erhöhter Überfallgefahr sowie der teils katastrophalen Straßenzustände vermieden werden. In weiten Regionen muss auch bei Tag mit Überfällen gerechnet werden. Im gesamten Land kommt es immer wieder zu Engpässen in der Versorgung mit Benzin und Diesel.

Mit zeitweiliger, auch längerfristiger Sperrung der Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger durch die Sicherheitskräfte sowie mit kurzfristigen örtlichen Ausgangssperren muss gerechnet werden. Die Kommunikation mit Mobiltelefonen kann infolge von Anschlägen, bei denen oftmals auch Mobilfunkeinrichtungen betroffen sind, eingeschränkt sein.

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Teilreisewarnung Nigeria 30.07.2014

Beitragvon Birgitt » 30.07.2014 17:26

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 30.07.2014
(Unverändert gültig seit: 30.07.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Ende Juli wurde in Lagos ein aus Liberia importierter Fall von Ebola registriert. Eine Weiterverbreitung ist bisher nicht bekannt geworden. Ein relevantes Infektionsrisiko ist damit für Reisende nach Nigeria nicht gegeben.
Die WHO hat am 05.05.2014 Nigeria aufgefordert, alle Reisenden die das Land verlassen zu ermutigen, sich gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vor Ausreise zu impfen und dies in einem Impfausweis dokumentieren zu lassen. Dies betrifft nur Reisende, die sich länger als 4 Wochen im Land aufgehalten haben. Die Impfung sollte gemäß WHO nicht älter als 1 Jahr sein und sollte spätestens 4 Wochen vor Ausreise erfolgt sein. Bei kurzfristiger Ausreise reicht auch der Nachweis einer aktuell durchgeführten Impfung. Diese kann mit dem Injektionsimpfstoff (IPV) oder mit einem oralen Impfstoff (OPV) erfolgen. Letzterer ist in Deutschland nicht mehr verfügbar.
Für alle anderen Reisenden ist ein Impfschutz dringend empfohlen, dieser ist regulär 10 Jahre wirksam.


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Teilreisewarnung Nigeria 07.08.2014

Beitragvon Birgitt » 07.08.2014 16:36

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 07.08.2014
(Unverändert gültig seit: 07.08.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
In Lagos sind ausgehend von einem importieren Ebolafall aus Liberia seit Ende Juli 2014 mehrere bestätigte Ebolainfektionen aufgetreten. Bislang sind nur Krankenhausmitarbeiter und Familienangehörige betroffen. Es ist davon auszugehen, daß sich die Zahl der Infizierten weiter erhöht.
An den Flughäfen werden Einreisende auf Ebolasymptome untersucht. Es kann zu Einschränkungen im Flugverkehr kommen.
Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale Reisebeschränkungen.
Die WHO hat am 05.05.2014 Nigeria aufgefordert, alle Reisenden die das Land verlassen zu ermutigen, sich gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vor Ausreise zu impfen und dies in einem Impfausweis dokumentieren zu lassen. Dies betrifft nur Reisende, die sich länger als 4 Wochen im Land aufgehalten haben. Die Impfung sollte gemäß WHO nicht älter als 1 Jahr sein und sollte spätestens 4 Wochen vor Ausreise erfolgt sein. Bei kurzfristiger Ausreise reicht auch der Nachweis einer aktuell durchgeführten Impfung. Diese kann mit dem Injektionsimpfstoff (IPV) oder mit einem oralen Impfstoff (OPV) erfolgen. Letzterer ist in Deutschland nicht mehr verfügbar.
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Teilreisewarnung Nigeria 27.08.2014

Beitragvon Birgitt » 27.08.2014 19:36

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 27.08.2014
(Unverändert gültig seit: 27.08.2014)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise / Teilreisewarnung


Aktuelle Hinweise
In Lagos sind ausgehend von einem importieren Ebolafall aus Liberia seit Ende Juli 2014 mehrere bestätigte Ebolainfektionen aufgetreten. Es ist davon auszugehen, dass sich die Zahl der Infizierten weiter erhöht.
An den Flughäfen werden Einreisende auf Ebolasymptome untersucht. Einreisende mit Fiebersymptomen können, auch wenn sie nicht aus einem Land mit Ebolafällen kommen, von den nigerianischen Behörden unter Beobachtung gestellt werden.
Es kann zu Einschränkungen im Flugverkehr kommen. Die Grenze zu Kamerun und Tschad ist geschlossen.
Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale Reisebeschränkungen.
Die WHO hat am 05.05.2014 Nigeria aufgefordert, alle Reisenden, die das Land verlassen zu ermutigen, sich gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vor Ausreise zu impfen und dies in einem Impfausweis dokumentieren zu lassen. Dies betrifft nur Reisende, die sich länger als 4 Wochen im Land aufgehalten haben. Die Impfung sollte gemäß WHO nicht älter als 1 Jahr sein und sollte spätestens 4 Wochen vor Ausreise erfolgt sein. Bei kurzfristiger Ausreise reicht auch der Nachweis einer aktuell durchgeführten Impfung. Diese kann mit dem Injektionsimpfstoff (IPV) oder mit einem oralen Impfstoff (OPV) erfolgen. Letzterer ist in Deutschland nicht mehr verfügbar.
Für alle anderen Reisenden ist ein Impfschutz dringend empfohlen, dieser ist regulär 10 Jahre wirksam.

Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung
Aufgrund fortgesetzter terroristischer Anschläge besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko in den nördlichen Landesteilen Nigerias. Dort kam es in den letzten Jahren zu mehreren Entführungen von Ausländern, zum Teil mit tödlichem Ausgang für die Betroffenen.
Das Risiko von Entführungen ist in ganz Nigeria gegeben.
Gewarnt wird vor Reisen in die nördlichen Bundesstaaten Borno, Yobe, Adamawa, Bauchi, in den nördlichen Teil von Plateau State (Jos und Umgebung) sowie nach Kano, Kaduna, Katsina, Gombe, Jigawa, Zamfara, Kebbi und Sokoto
angesichts von regelmäßigen Angriffen und Sprengstoffanschlägen militanter Gruppen etwa auf Sicherheitskräfte, Märkte, Schulen, Kirchen und Moscheen. Auch vor Reisen in den Bundesstaat Kogi wird gewarnt.
Die nigerianische Regierung hat am 14.05.2013 für die Bundesstaaten Borno, Yobe und Adamawa den Ausnahmezustand verhängt. Da Teile dieser Bundesstaaten nicht mehr unter der effektiven Kontrolle der Regierung stehen, besteht bei einem Aufenthalt dort ein massives Sicherheitsrisiko.
Grundsätzlich wird auch von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile Nordnigerias abgeraten.
Abgeraten wird weiterhin von Reisen in die Bundesstaaten Delta, Bayelsa, Rivers, Imo, Abia und Akwa Ibom und die vorgelagerten Küstengewässer. Im Golf von Guinea besteht eine erhöhte Gefährdung durch Piraten.
Das Risiko von Entführungen ist in ganz Nigeria gegeben. Neben allen Bundesstaaten im Norden sind besonders die Bundesstaaten Abia, Imo (insb. Hauptstadt Owerri), Akwa Ibom, Anambra, Ebonyi, Edo, Enugu, Delta Rivers und Bayelsa betroffen. Zu Entführungsfällen kam es in der Vergangenheit auch in Ogun State (im Norden des Bundesstaats Lagos) in der Umgebung der Express Ways A1 und A121 im Bereich Shagamu, sowie im Bundesstaat Lagos.

Ein Aufenthalt in der Region sollte aus diesem Grund weiterhin nur dann erwogen werden, wenn umfassende und professionelle Sicherheitseinrichtungen einer Organisation (z. B. Unternehmen) in Anspruch genommen werden können (gesicherte Transporte, gesicherte Unterkünfte). Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der vielerorts angespannten Situation, aber auch im Hinblick auf rein kriminelle Entführungen mit dem Ziel der Lösegelderpressung.
In der Hauptstadt Abuja und in ihren Vororten kam es immer wieder zu Bombenanschlägen. Am 14.04. und am 02.05.2014 auf einen Busbahnhof am Stadtrand, am 25.06.2014 auf eine belebte Geschäftsstraße im Stadtzentrum. Reisenden nach Abuja wird zur besonderen Vorsicht und Zurückhaltung beim Besuch öffentlicher bzw. öffentlich zugänglicher Einrichtungen und Plätze geraten. Darüber hinaus finden hier wie im ganzen Land immer wieder Kontrollen und einschränkende Maßnahmen der Sicherheitskräfte statt.
Vorsicht ist grundsätzlich beim Besuch größerer Städte empfohlen. Insbesondere größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden, eine Anschlagsgefahr besteht auch in anderen Metropolen.
Darüber hinaus können in Nigeria, meist kaum vorhersehbar, in allen Regionen lokale Konflikte aufbrechen. Ursachen und Anlässe der Konflikte sind meist politischer, wirtschaftlicher, religiöser oder ethnischer Art. Meist sind diese Auseinandersetzungen von kurzer Dauer (wenige Tage) und örtlich begrenzt (meist nur einzelne Orte, in größeren Städten nur einzelne Stadtteile).
Autofahrten, insbesondere über Land, sollten nur mit ortskundigen und zuverlässigen, möglichst persönlich bekannten und einheimischen Personen durchgeführt werden, vorzugsweise im Konvoi. Fahrten bei Dunkelheit sollten in jedem Fall wegen erhöhter Überfallgefahr sowie der teils katastrophalen Straßenzustände vermieden werden. In weiten Regionen muss auch bei Tag mit Überfällen gerechnet werden. Im gesamten Land kommt es immer wieder zu Engpässen in der Versorgung mit Benzin und Diesel.
Mit zeitweiliger, auch längerfristiger Sperrung der Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger durch die Sicherheitskräfte sowie mit kurzfristigen örtlichen Ausgangssperren muss gerechnet werden. Die Kommunikation mit Mobiltelefonen kann infolge von Anschlägen, bei denen oftmals auch Mobilfunkeinrichtungen betroffen sind, eingeschränkt sein.
Von Busreisen im Land wird abgeraten.
Reisende sollten sich vor Reisen in Nigeria stets in nigerianischen und internationalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage informieren.

Kriminalität
Die Kriminalitätsrate in Nigeria ist hoch. Insbesondere in der Wirtschaftsmetropole Lagos kommt es immer wieder zu Serien bewaffneter Überfälle, auch in den von Ausländern bevorzugten Stadtgebieten Victoria Island, Ikoyi, Lekki und Ikeja.
Zum Schutz vor Diebstahl und Raub wird empfohlen, Barmittel, Fotoausrüstung und andere Wertgegenstände vor Blicken Dritter zu schützen, auf das Tragen von Schmuck vor allem auf öffentlichen Plätzen/Märkten zu verzichten und keine Kreditkarten einzusetzen. Für den Fall eines bewaffneten Raubüberfalls wird dringend geraten, keinen Widerstand zu leisten und Wertgegenstände herauszugeben.
Von Reisen nach Nigeria aufgrund von betrügerischen Geschäfts- und sonstigen Kontakten, insbesondere Internetbekanntschaften, wird dringend abgeraten. Beachten Sie hierzu unbedingt die Hinweise der Botschaft Abuja und des Generalkonsulats Lagos zum sogenannten Vorauszahlungsbetrug auf der gemeinsamen Internetseite von Botschaft und Generalkonsulat im Kapitel „Informationen der Rechts- und Konsularabteilung“ unter http://www.nigeria.diplo.de/.


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Teilreisewarnung Nigeria 02.09.2014

Beitragvon Birgitt » 02.09.2014 18:06

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 02.09.2014
(Unverändert gültig seit: 02.09.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
In Lagos und im Nigerdelta sind ausgehend von einem importieren Ebolafall aus Liberia seit Ende Juli 2014 mehrere bestätigte Ebolainfektionen aufgetreten. Es ist davon auszugehen, dass sich die Zahl der Infizierten weiter erhöht.
An den Flughäfen werden Einreisende auf Ebolasymptome untersucht. Einreisende mit Fiebersymptomen können, auch wenn sie nicht aus einem Land mit Ebolafällen kommen, von den nigerianischen Behörden unter Beobachtung gestellt werden.
Es kann zu Einschränkungen im Flugverkehr kommen. Die Grenze zu Kamerun und Tschad ist geschlossen.
Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale Reisebeschränkungen.
Die WHO hat am 05.05.2014 Nigeria aufgefordert, alle Reisenden, die das Land verlassen zu ermutigen, sich gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vor Ausreise zu impfen und dies in einem Impfausweis dokumentieren zu lassen. Dies betrifft nur Reisende, die sich länger als 4 Wochen im Land aufgehalten haben. Die Impfung sollte gemäß WHO nicht älter als 1 Jahr sein und sollte spätestens 4 Wochen vor Ausreise erfolgt sein. Bei kurzfristiger Ausreise reicht auch der Nachweis einer aktuell durchgeführten Impfung. Diese kann mit dem Injektionsimpfstoff (IPV) oder mit einem oralen Impfstoff (OPV) erfolgen. Letzterer ist in Deutschland nicht mehr verfügbar.
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Teilreisewarnung Nigeria 20.10.2014

Beitragvon Alexander » 20.10.2014 18:04

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Nigeria:

Stand 20.10.2014 (Unverändert gültig seit: 20.10.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise

Dringende Sicherheitshinweise - Gefahr von Anschlägen

In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht neben der erhöhten Gefahr terroristischer Gewaltakte, auch weiter das Risiko gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. In Algerien, Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene oder nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab.
In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind auch Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.

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Teilreisewarnung Nigeria 21.10.2014

Beitragvon Alexander » 21.10.2014 14:47

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Nigeria:

Stand 21.10.2014 (Unverändert gültig seit: 21.10.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise

Die WHO hat Nigeria am 20.10.2014 für Ebola-frei erklärt.

Seit Juli 2014 wurden in Lagos und im Nigerdelta ausgehend von einem importieren Ebolafall aus Liberia mehrere Ebolainfektionen in Lagos und Port Harcourt bestätigt. Seit mehreren Wochen sind keine Neuerkrankungen mehr beobachtet worden. Der aktuelle Ausbruch ist in Nigeria daher momentan unter Kontrolle. Ein relevantes Infektionsrisiko hinsichtlich Ebola besteht nicht mehr.

An den Flughäfen werden Einreisende aber weiterhin auf Ebolasymptome untersucht. Einreisende mit Fiebersymptomen können, auch wenn sie nicht aus einem Land mit Ebolafällen kommen, von den nigerianischen Behörden unter Beobachtung gestellt werden.

Es kann zu Einschränkungen im Flugverkehr kommen. Die Grenze zu Kamerun und Tschad ist geschlossen.

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Teilreisewarnung Nigeria 14.01.2015

Beitragvon Birgitt » 14.01.2015 23:46

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 14.01.2015
(Unverändert gültig seit: 14.01.2015)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung
- Allgemeine Reiseinformationen


Aktuelle Hinweise
Vor und nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 14. Februar 2015 sowie den Gouverneurswahlen am 28. Februar 2015 sind gewaltsame Ausschreitungen nicht auszuschließen. Von nicht zwingend erforderlichen Reisen nach Nigeria in dieser Zeit wird abgeraten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise/Teilreisewarnung
Das Risiko von Entführungen ist in ganz Nigeria gegeben.

In den nördlichen Landesteilen Nigerias besteht ein erhöhtes Risiko gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe - auch für deutsche Staatsangehörige. Darüber hinaus erfolgen in den o.a. Landesteilen fortgesetzt terroristische Gewaltakte wie z.B. Angriffe und Sprengstoffanschläge militanter Gruppen auf Sicherheitskräfte, Märkte, Schulen, Kirchen und Moscheen.
Gewarnt wird daher vor Reisen in die nördlichen Bundesstaaten Borno, Yobe, Adamawa, Bauchi, in den nördlichen Teil von Plateau State (Jos und Umgebung) sowie nach Kano, Kaduna, Katsina, Gombe, Jigawa, Zamfara, Kebbi und Sokoto. Auch vor Reisen in den Bundesstaat Kogi wird gewarnt. Die nigerianische Regierung hat am 14.05.2013 für die Bundesstaaten Borno, Yobe und Adamawa den Ausnahmezustand verhängt. Da Teile dieser Bundesstaaten nicht mehr unter der effektiven Kontrolle der Regierung stehen, besteht bei einem Aufenthalt dort ein massives Sicherheitsrisiko.
Grundsätzlich wird auch von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile Nordnigerias abgeraten.
Abgeraten wird weiterhin von Reisen in die Bundesstaaten Delta, Bayelsa, Rivers, Imo, Abia und Akwa Ibom und die vorgelagerten Küstengewässer. Im Golf von Guinea besteht zudem eine erhöhte Gefährdung durch Piraten.
Neben allen Bundesstaaten im Norden sind besonders die Bundesstaaten Abia, Imo, (insbesondere die Hauptstadt Owerri), Akwa Ibom, Anambra, Ebonyi, Edo, Enugu, Delta Rivers und Bayelsa von Entführungen betroffen. Zu Entführungsfällen kam es in der Vergangenheit auch in Ogun State (im Norden des Bundesstaats Lagos) in der Umgebung der Express Ways A1 und A121 im Bereich Shagamu, sowie im Bundesstaat Lagos.

Ein Aufenthalt in der Region sollte aus diesem Grund weiterhin nur dann erwogen werden, wenn umfassende und professionelle Sicherheitseinrichtungen einer Organisation (z.B. Unternehmen) in Anspruch genommen werden können (gesicherte Transporte, gesicherte Unterkünfte). Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der vielerorts angespannten politischen Situation, aber auch im Hinblick auf rein kriminelle Entführungen mit dem Ziel der Lösegelderpressung.
In der Hauptstadt Abuja und in ihren Vororten kam es wiederholt zu Bombenanschlägen (u.a. im April und Mai2014 auf einen Busbahnhof am Stadtrand und im Juni 2014 auf einer belebten Geschäftsstraße im Stadtzentrum). Reisenden nach Abuja wird zur besonderen Vorsicht und Zurückhaltung beim Besuch öffentlicher bzw. öffentlich zugänglicher Einrichtungen und Plätze geraten. Darüber hinaus finden hier wie im ganzen Land immer wieder Kontrollen und einschränkende Maßnahmen der Sicherheitskräfte statt.
Vorsicht ist grundsätzlich beim Besuch größerer Städte empfohlen. Insbesondere größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Eine Anschlagsgefahr besteht auch in anderen Metropolen.
Darüber hinaus können in Nigeria, meist kaum vorhersehbar, in allen Regionen lokale Konflikte aufbrechen. Ursachen und Anlässe der Konflikte sind meist politischer, wirtschaftlicher, religiöser oder ethnischer Art. Meist sind diese Auseinandersetzungen von kurzer Dauer (wenige Tage) und örtlich begrenzt (meist nur einzelne Orte, in größeren Städten nur einzelne Stadtteile).
Autofahrten, insbesondere über Land, sollten nur mit ortskundigen und zuverlässigen, möglichst persönlich bekannten und einheimischen Personen durchgeführt werden, vorzugsweise im Konvoi. Fahrten bei Dunkelheit sollten in jedem Fall wegen erhöhter Überfallgefahr sowie der teils katastrophalen Straßenzustände vermieden werden. In weiten Regionen muss auch bei Tag mit Überfällen gerechnet werden. Im gesamten Land kommt es immer wieder zu Engpässen in der Versorgung mit Benzin und Diesel.
Mit zeitweiliger, auch längerfristiger Sperrung der Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger durch die Sicherheitskräfte sowie mit kurzfristigen örtlichen Ausgangssperren muss gerechnet werden. Die Kommunikation mit Mobiltelefonen kann infolge von Anschlägen, bei denen oftmals auch Mobilfunkeinrichtungen betroffen sind, eingeschränkt sein.
Von Busreisen im Land wird abgeraten.
Reisende sollten sich vor Reisen in Nigeria stets in nigerianischen und internationalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage informieren.

Kriminalität
Die Kriminalitätsrate in Nigeria ist hoch. Insbesondere in der Wirtschaftsmetropole Lagos kommt es immer wieder zu Serien bewaffneter Überfälle, auch in den von Ausländern bevorzugten Stadtgebieten Victoria Island, Ikoyi, Lekki und Ikeja.
Zum Schutz vor Diebstahl und Raub wird empfohlen, Barmittel, Fotoausrüstung und andere Wertgegenstände vor Blicken Dritter zu schützen, auf das Tragen von Schmuck vor allem auf öffentlichen Plätzen/Märkten zu verzichten und keine Kreditkarten einzusetzen. Für den Fall eines bewaffneten Raubüberfalls wird dringend geraten, keinen Widerstand zu leisten und Wertgegenstände herauszugeben.
Von Reisen nach Nigeria aufgrund von betrügerischen Geschäfts- und sonstigen Kontakten, insbesondere Internetbekanntschaften, wird dringend abgeraten. Beachten Sie hierzu unbedingt die Hinweise der Botschaft Abuja und des Generalkonsulats Lagos zum sogenannten Vorauszahlungsbetrug auf der gemeinsamen Internetseite von Botschaft und Generalkonsulat im Kapitel „Informationen der Rechts- und Konsularabteilung“ unter www.nigeria.diplo.de/.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:www.auswaertiges-amt.de

Allgemeine Reiseinformationen
Aufgrund mangelhafter Infrastruktur und hoher Kriminalitätsrate ist Nigeria kein Reiseland.
Die WHO hat Nigeria am 20.10.2014 für Ebola-frei erklärt.
Der Ausbruch von Ebolainfektionen ist in Nigeria unter Kontrolle. Ein relevantes Infektionsrisiko hinsichtlich Ebola besteht nicht mehr.
An den Flughäfen werden Einreisende aber weiterhin auf Ebolasymptome untersucht. Einreisende mit Fiebersymptomen können, auch wenn sie nicht aus einem Land mit Ebolafällen kommen, von den nigerianischen Behörden unter Beobachtung gestellt werden. Es kann zu Einschränkungen im Flugverkehr kommen. Die Grenze zu Kamerun und Tschad ist geschlossen.
Infrastruktur
Die Versorgungslage - insbesondere Benzin, Strom- und Wasser - ist häufig unzureichend. Die Kommunikationsmöglichkeiten (Telefon, Fax, E-Mail) sind häufig gestört. Das Mobiltelefonnetz (GSM-Standard) deckt nicht das ganze Land ab, Roaming-Vereinbarungen mit ausländischen (deutschen) Netzbetreibern sind noch unvollständig.


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Teilreisewarnung Nigeria 26.01.2015

Beitragvon Birgitt » 26.01.2015 22:52

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 26.01.2015
(Unverändert gültig seit: 26.01.2015)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Vor und nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 14. Februar 2015 sowie den Gouverneurswahlen am 28. Februar 2015 sind gewaltsame Ausschreitungen nicht auszuschließen. Von nicht zwingend erforderlichen Reisen nach Nigeria in dieser Zeit wird abgeraten.

Medizinischer Hinweis
Das Agrarministerium Nigerias hat einen Ausbruch der hochpathogenen Vogelgrippe H5(N1?) bestätigt. Mehr als 140.000 Vögel gelten als infiziert, von denen mehr als 22.500 verendet sind. Betroffen sind kommerzielle Geflügelfarmen, Vogelmärkte und private Zoos in 7 Staaten (Kano, Lagos, Ogun, Delta, Rivers, Edo und Plateau States). Allein in Kano im Norden des Landes wurden mehr als 103.000 Fälle registriert. Auch die Großstädte Lagos und Port Harcourt sind betroffen.
Eine Übertragung der Vogelgrippe auf den Menschen ist extrem selten und betrifft in der Regel Menschen, die sehr engen Umgang mit betroffenen Vögeln haben. Empfohlen wird, Vogelmärkte und Geflügelfarmen zu meiden, Vögel (auch Federn) nicht zu berühren, Geflügelfleisch und Eier gut durchzugaren und sich nach dem Berühren von Geflügelprodukten sorgfältig die Hände zu waschen.


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Teilreisewarnung Nigeria 04.02.2015

Beitragvon Birgitt » 04.02.2015 16:58

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 04.02.2015
(Unverändert gültig seit: 04.02.2015)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Vor und nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 14. Februar 2015 sowie den Gouverneurswahlen am 28. Februar 2015 sind gewaltsame Ausschreitungen nicht auszuschließen. Von nicht zwingend erforderlichen Reisen nach Nigeria in dieser Zeit wird abgeraten. An den Wahltagen besteht von 07.00 bis 17.00 Uhr ein Fahrverbot für private Kraftfahrzeuge. Da dies auch für Flughafentransfers gilt, sollte in dieser Zeit eine An- und Abreise nach bzw. von Nigeria vermieden werden.

Medizinischer Hinweis
Das Agrarministerium Nigerias hat einen Ausbruch der hochpathogenen Vogelgrippe H5(N1?) bestätigt. Mehr als 140.000 Vögel gelten als infiziert, von denen mehr als 22.500 verendet sind. Betroffen sind kommerzielle Geflügelfarmen, Vogelmärkte und private Zoos in 7 Staaten (Kano, Lagos, Ogun, Delta, Rivers, Edo und Plateau States). Allein in Kano im Norden des Landes wurden mehr als 103.000 Fälle registriert. Auch die Großstädte Lagos und Port Harcourt sind betroffen.
Eine Übertragung der Vogelgrippe auf den Menschen ist extrem selten und betrifft in der Regel Menschen, die sehr engen Umgang mit betroffenen Vögeln haben. Empfohlen wird, Vogelmärkte und Geflügelfarmen zu meiden, Vögel (auch Federn) nicht zu berühren, Geflügelfleisch und Eier gut durchzugaren und sich nach dem Berühren von Geflügelprodukten sorgfältig die Hände zu waschen.


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Teilreisewarnung Nigeria 09.02.2015

Beitragvon Birgitt » 10.02.2015 18:44

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Nigeria:
Stand 09.02.2015
(Unverändert gültig seit: 09.02.2015)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Vor und nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 28. März 2015 sowie den Gouverneurswahlen am 11. April 2015 sind gewaltsame Ausschreitungen nicht auszuschließen. Von nicht zwingend erforderlichen Reisen nach Nigeria in dieser Zeit wird abgeraten. An den Wahltagen besteht üblicherweise von 07.00 bis 17.00 Uhr ein Fahrverbot für private Kraftfahrzeuge. Da dies auch für Flughafentransfers gilt, sollte in dieser Zeit eine An- und Abreise nach bzw. von Nigeria vermieden werden.

Medizinischer Hinweis
Das Agrarministerium Nigerias hat einen Ausbruch der hochpathogenen Vogelgrippe H5(N1?) bestätigt. Mehr als 140.000 Vögel gelten als infiziert, von denen mehr als 22.500 verendet sind. Betroffen sind kommerzielle Geflügelfarmen, Vogelmärkte und private Zoos in 7 Staaten (Kano, Lagos, Ogun, Delta, Rivers, Edo und Plateau States). Allein in Kano im Norden des Landes wurden mehr als 103.000 Fälle registriert. Auch die Großstädte Lagos und Port Harcourt sind betroffen.
Eine Übertragung der Vogelgrippe auf den Menschen ist extrem selten und betrifft in der Regel Menschen, die sehr engen Umgang mit betroffenen Vögeln haben. Empfohlen wird, Vogelmärkte und Geflügelfarmen zu meiden, Vögel (auch Federn) nicht zu berühren, Geflügelfleisch und Eier gut durchzugaren und sich nach dem Berühren von Geflügelprodukten sorgfältig die Hände zu waschen.


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Teilreisewarnung Nigeria 25.03.2015

Beitragvon Alexander » 25.03.2015 20:25

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Nigeria:

Stand 25.03.2015 (Unverändert gültig seit: 09.02.2015)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Vor und nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 28. März 2015 sowie den Gouverneurswahlen am 11. April 2015 sind gewaltsame Ausschreitungen nicht auszuschließen. Von nicht zwingend erforderlichen Reisen nach Nigeria in dieser Zeit wird abgeraten. An den Wahltagen besteht von 08.00 bis 17.00 Uhr ein Fahrverbot für private Kraftfahrzeuge. Da dies auch für Flughafentransfers gilt, sollte in dieser Zeit eine An- und Abreise nach bzw. von Nigeria vermieden werden.


Medizinischer Hinweis
Das Agrarministerium Nigerias hat einen Ausbruch der hochpathogenen Vogelgrippe H5(N1?) bestätigt. Mehr als 140.000 Vögel gelten als infiziert, von denen mehr als 22.500 verendet sind. Betroffen sind kommerzielle Geflügelfarmen, Vogelmärkte und private Zoos in 7 Staaten (Kano, Lagos, Ogun, Delta, Rivers, Edo und Plateau States). Allein in Kano im Norden des Landes wurden mehr als 103.000 Fälle registriert. Auch die Großstädte Lagos und Port Harcourt sind betroffen.
Eine Übertragung der Vogelgrippe auf den Menschen ist extrem selten und betrifft in der Regel Menschen, die sehr engen Umgang mit betroffenen Vögeln haben. Empfohlen wird, Vogelmärkte und Geflügelfarmen zu meiden, Vögel (auch Federn) nicht zu berühren, Geflügelfleisch und Eier gut durchzugaren und sich nach dem Berühren von Geflügelprodukten sorgfältig die Hände zu waschen.

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Teilreisewarnung Nigeria 17.04.2015

Beitragvon Alexander » 18.04.2015 07:59

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Nigeria:

Stand 17.04.2015 (Unverändert gültig seit: 17.04.2015)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Aktuelle Hinweise


Medizinischer Hinweis
Das Agrarministerium Nigerias hat einen Ausbruch der hochpathogenen Vogelgrippe H5(N1?) bestätigt. Mehr als 140.000 Vögel gelten als infiziert, von denen mehr als 22.500 verendet sind. Betroffen sind kommerzielle Geflügelfarmen, Vogelmärkte und private Zoos in 7 Staaten (Kano, Lagos, Ogun, Delta, Rivers, Edo und Plateau States). Allein in Kano im Norden des Landes wurden mehr als 103.000 Fälle registriert. Auch die Großstädte Lagos und Port Harcourt sind betroffen.
Eine Übertragung der Vogelgrippe auf den Menschen ist extrem selten und betrifft in der Regel Menschen, die sehr engen Umgang mit betroffenen Vögeln haben. Empfohlen wird, Vogelmärkte und Geflügelfarmen zu meiden, Vögel (auch Federn) nicht zu berühren, Geflügelfleisch und Eier gut durchzugaren und sich nach dem Berühren von Geflügelprodukten sorgfältig die Hände zu waschen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung
Das Risiko von Entführungen ist in ganz Nigeria gegeben.
In den nördlichen Landesteilen Nigerias besteht ein erhöhtes Risiko gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe - auch für deutsche Staatsangehörige. Darüber hinaus erfolgten bis in jüngster Zeit in den o.a. Landesteilen fortgesetzt terroristische Gewaltakte wie z.B. Angriffe und Sprengstoffanschläge militanter Gruppen auf Sicherheitskräfte, Märkte, Schulen, Kirchen und Moscheen.

Gewarnt wird daher vor Reisen in die nördlichen Bundesstaaten Borno, Yobe, Adamawa, Bauchi, in den nördlichen Teil von Plateau State (Jos und Umgebung) sowie nach Kano, Kaduna, Katsina, Gombe, Jigawa, Zamfara, Kebbi und Sokoto. Auch vor Reisen in den Bundesstaat Kogi wird gewarnt.

Die nigerianische Regierung hat am 14.05.2013 für die Bundesstaaten Borno, Yobe und Adamawa den Ausnahmezustand verhängt. Obwohl es den nigerianischen Sicherheitskräften in den letzten Wochen gelungen ist, die meisten von Boko Haram besetzten Orte wieder zurückzugewinnen, stehen Teile dieser Bundesstaaten nicht unter der effektiven Kontrolle der Regierung. Deshalb besteht bei einem Aufenthalt dort ein massives Sicherheitsrisiko.
Grundsätzlich wird auch von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile Nordnigerias abgeraten.
Abgeraten wird weiterhin von Reisen in die Bundesstaaten Delta, Bayelsa, Rivers, Imo, Abia und Akwa Ibom und die vorgelagerten Küstengewässer. Im Golf von Guinea besteht zudem eine erhöhte Gefährdung durch Piraten.
Neben allen Bundesstaaten im Norden sind besonders die Bundesstaaten Abia, Imo, (insbesondere die Hauptstadt Owerri), Akwa Ibom, Anambra, Ebonyi, Edo, Enugu, Delta Rivers und Bayelsa von Entführungen betroffen. Zu Entführungsfällen kam es in der Vergangenheit auch in Ogun State (im Norden des Bundesstaats Lagos) in der Umgebung der Express Ways A1 und A121 im Bereich Shagamu, sowie im Bundesstaat Lagos.


Ein Aufenthalt in der Region sollte aus diesem Grund weiterhin nur dann erwogen werden, wenn umfassende und professionelle Sicherheitseinrichtungen einer Organisation (z.B. Unternehmen) in Anspruch genommen werden können (gesicherte Transporte, gesicherte Unterkünfte). Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der vielerorts angespannten politischen Situation, aber auch im Hinblick auf rein kriminelle Entführungen mit dem Ziel der Lösegelderpressung.
In der Hauptstadt Abuja und in ihren Vororten kam es wiederholt zu Bombenanschlägen (u.a. im April und Mai2014 auf einen Busbahnhof am Stadtrand und im Juni 2014 auf einer belebten Geschäftsstraße im Stadtzentrum). Reisenden nach Abuja wird zur besonderen Vorsicht und Zurückhaltung beim Besuch öffentlicher bzw. öffentlich zugänglicher Einrichtungen und Plätze geraten. Darüber hinaus finden hier wie im ganzen Land immer wieder Kontrollen und einschränkende Maßnahmen der Sicherheitskräfte statt.

Vorsicht ist grundsätzlich beim Besuch größerer Städte empfohlen. Insbesondere größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Eine Anschlagsgefahr besteht auch in anderen Metropolen.
Darüber hinaus können in Nigeria, meist kaum vorhersehbar, in allen Regionen lokale Konflikte aufbrechen. Ursachen und Anlässe der Konflikte sind meist politischer, wirtschaftlicher, religiöser oder ethnischer Art. Meist sind diese Auseinandersetzungen von kurzer Dauer (wenige Tage) und örtlich begrenzt (meist nur einzelne Orte, in größeren Städten nur einzelne Stadtteile).

Autofahrten, insbesondere über Land, sollten nur mit ortskundigen und zuverlässigen, möglichst persönlich bekannten und einheimischen Personen durchgeführt werden, vorzugsweise im Konvoi. Fahrten bei Dunkelheit sollten in jedem Fall wegen erhöhter Überfallgefahr sowie der teils katastrophalen Straßenzustände vermieden werden. In weiten Regionen muss auch bei Tag mit Überfällen gerechnet werden. Im gesamten Land kommt es immer wieder zu Engpässen in der Versorgung mit Benzin und Diesel.

Mit zeitweiliger, auch längerfristiger Sperrung der Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger durch die Sicherheitskräfte sowie mit kurzfristigen örtlichen Ausgangssperren muss gerechnet werden. Die Kommunikation mit Mobiltelefonen kann infolge von Anschlägen, bei denen oftmals auch Mobilfunkeinrichtungen betroffen sind, eingeschränkt sein.

Von Busreisen im Land wird abgeraten.
Reisende sollten sich vor Reisen in Nigeria stets in nigerianischen und internationalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage informieren.


Kriminalität
Die Kriminalitätsrate in Nigeria ist hoch. Insbesondere in der Wirtschaftsmetropole Lagos kommt es immer wieder zu Serien bewaffneter Überfälle, auch in den von Ausländern bevorzugten Stadtgebieten Victoria Island, Ikoyi, Lekki und Ikeja.
Zum Schutz vor Diebstahl und Raub wird empfohlen, Barmittel, Fotoausrüstung und andere Wertgegenstände vor Blicken Dritter zu schützen, auf das Tragen von Schmuck vor allem auf öffentlichen Plätzen/Märkten zu verzichten und keine Kreditkarten einzusetzen. Für den Fall eines bewaffneten Raubüberfalls wird dringend geraten, keinen Widerstand zu leisten und Wertgegenstände herauszugeben.

Von Reisen nach Nigeria aufgrund von betrügerischen Geschäfts- und sonstigen Kontakten, insbesondere Internetbekanntschaften, wird dringend abgeraten. Beachten Sie hierzu unbedingt die Hinweise der Botschaft Abuja und des Generalkonsulats Lagos zum sogenannten Vorauszahlungsbetrug auf der gemeinsamen Internetseite von Botschaft und Generalkonsulat im Kapitel „Informationen der Rechts- und Konsularabteilung“ unter http://www.nigeria.diplo.de/.

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Teilreisewarnung Nigeria 29.05.2015

Beitragvon Alexander » 30.05.2015 15:25

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Niger:

Stand 29.05.2015 (Unverändert gültig seit: 29.05.2015)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Seit Anfang Februar 2015 greift die islamistische Terrororganisation Boko Haram auch Ziele im Südosten Nigers (Region Diffa) an. Es ist zudem nicht auszuschließen, dass die Gruppe auch in anderen Städten des Landes terroristische Attentate plant. Es wird daher auch in Niamey zu besonderer Vorsicht aufgerufen.

Mitte Januar 2015 fanden in Zinder und Niamey Demonstrationen gegen die Charlie-Hebdo-Karikaturen statt, in deren Folge es zu Brandanschlägen auf christliche Kirchen, ein Kulturzentrum und diverse Bars und Restaurants kam. Durch Brände und im Zuge der Auseinandersetzungen mit der Polizei gab es insgesamt zehn Tote. Nach wie vor ist mit Demonstrationen der Zivilgesellschaft und anderer Gruppen zu rechnen. Auch wenn diese meist friedlich verlaufen, sind sie in ihrer Dynamik – wie zuletzt im Januar 2015 geschehen – schwer einzuschätzen. Daher wird dringend geraten, sich von größeren Menschenansammlungen fernzuhalten, bei Fahrten in der Stadt Umsicht walten zu lassen und auch die Berichterstattung der lokalen Medien zu verfolgen.

Am 01. April 2015 hat das Gesundheitsministerium Nigers Ausbrüche von bakterieller Meninigitis und Masern gemeldet. Der Meningitisausbruch (überwiegend Meningokokken der Serogruppen W 135 und C) hat mit mehr als 900 registrierten Fällen seit Beginn des Jahres 2015 alle Regionen bis auf Diffa erfaßt. Betroffen sind vor allem Dosso (südöstlich von Niamey) und die Hauptstadt Niamey, wo bislang mehr als 400 Menschen erkrankt und mehr als 70 gestorben sind. Die Übertragung der Meningokokken erfolgt in Form einer Tröpfcheninfektion über die Luft. Eine Meningokokkeninfektion ist ein medizinischer Notfall und muss umgehend antibiotisch behandelt werden. Die Einnahme bestimmter Antibiotika nach direktem Kontakt mit einem Meningokokkenerkrankten kann die Ansteckung verhindern. Die wichtigste vorbeugende Maßnahme ist die Impfung mit einem Impfstoff gegen die Serogruppen A, C, W135, Y, zu der vor Einreise nach Niger geraten wird.
Darüber hinaus sind seit Anfang 2015 im Niger mehr als 3000 Fälle von Masern aufgetreten (davon mehr als 2000 in Zinder). Die Erkrankung kann durch Impfung verhindert werden.

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Teilreisewarnung Nigeria 03.07.2015

Beitragvon Alexander » 03.07.2015 19:12

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Nigeria:

Stand 03.07.2015 (Unverändert gültig seit: 03.07.2015)

Letzte Änderung:

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Allgemeine Reiseinformationen

Landesspezifische Sicherheitshinweise - Teilreisewarnung
Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in die nördlichen Bundesstaaten Borno, Yobe, Adamawa, Bauchi, in den nördlichen Teil von Plateau State (Jos und Umgebung) sowie nach Kano, Kaduna, Katsina, Gombe, Jigawa, Zamfara, Kebbi, Sokoto sowie vor Reisen in den Bundesstaat Kogi.

Das Auswärtige Amt rät darüber hinaus auch von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile Nordnigerias ab.
Abgeraten wird weiterhin von Reisen in die Bundesstaaten Delta, Bayelsa, Rivers, Imo, Abia und Akwa Ibom und die vorgelagerten Küstengewässer. Im Golf von Guinea besteht zudem eine erhöhte Gefährdung durch Piraten.

Darüber hinaus kommt es in den nördlichen Landesteilen fortgesetzt zu terroristischen Gewaltakten, wie z.B. zu Angriffen und Sprengstoffanschlägen militanter Gruppen auf Sicherheitskräfte, Märkte, Schulen, Kirchen und Moscheen.
Seit Mai 2013 besteht in den Bundesstaaten Borno, Yobe und Adamawa der Ausnahmezustand. Obwohl es den nigerianischen Sicherheitskräften in den letzten Wochen gelungen ist, die meisten von Boko Haram besetzten Orte wieder zurückzugewinnen, stehen Teile dieser Bundesstaaten nicht unter der effektiven Kontrolle der Regierung. Deshalb besteht bei einem Aufenthalt dort ein massives Sicherheitsrisiko.

Das Risiko von Entführungen ist in ganz Nigeria gegeben.

In den nördlichen Landesteilen Nigerias besteht ein erhöhtes Risiko gezielter Entführungen und krimineller Übergriffe. In jüngster Zeit hat das Entführungsrisiko innerhalb der Bundesstaaten des Middlebelt Niger, Kwara, Nasarawa, Benue und insbesondere Kogi zugenommen.

Neben allen Bundesstaaten im Norden sind besonders die Bundesstaaten Abia, Imo, (insbesondere die Hauptstadt Owerri), Akwa Ibom, Anambra, Ebonyi, Edo, Enugu, Delta Rivers und Bayelsa von Entführungen betroffen.
Zu Entführungsfällen kam es in der Vergangenheit auch in Ogun State (im Norden des Bundesstaats Lagos) in der Umgebung der Express Ways A1 und A121 im Bereich Shagamu, sowie im Bundesstaat Lagos.
Aufgrund der vielerorts angespannten politischen Situation, aber auch im Hinblick auf rein kriminelle Entführungen mit dem Ziel der Lösegelderpressung, sollte ein Aufenthalt in den genannten Regionen nur dann erwogen werden, wenn umfassende und professionelle Sicherheitseinrichtungen einer Organisation (z.B. Unternehmen) in Anspruch genommen werden können (gesicherte Transporte, gesicherte Unterkünfte).
In der Hauptstadt Abuja und in ihren Vororten kam es wiederholt zu Bombenanschlägen. Reisenden nach Abuja wird zur besonderen Vorsicht und Zurückhaltung beim Besuch öffentlicher bzw. öffentlich zugänglicher Einrichtungen und Plätze geraten. Darüber hinaus finden hier wie im ganzen Land immer wieder Kontrollen und einschränkende Maßnahmen der Sicherheitskräfte statt.
Beim Besuch größerer Städte wird zu Vorsicht geraten. Insbesondere größere Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Eine Anschlagsgefahr besteht auch in anderen Metropolen.
Darüber hinaus können in Nigeria, meist kaum vorhersehbar, in allen Regionen lokale Konflikte aufbrechen. Ursachen und Anlässe der Konflikte sind meist politischer, wirtschaftlicher, religiöser oder ethnischer Art. Meist sind diese Auseinandersetzungen von kurzer Dauer (wenige Tage) und örtlich begrenzt (meist nur einzelne Orte, in größeren Städten nur einzelne Stadtteile).

Reisen innerhalb Nigerias
Von Busreisen im Land wird abgeraten.
Autofahrten, insbesondere über Land, sollten nur mit ortskundigen und zuverlässigen, möglichst persönlich bekannten und einheimischen Personen durchgeführt werden, vorzugsweise im Konvoi. Fahrten bei Dunkelheit sollten in jedem Fall wegen erhöhter Überfallgefahr sowie der teils katastrophalen Straßenzustände vermieden werden. In weiten Regionen muss auch bei Tag mit Überfällen gerechnet werden. Im gesamten Land kommt es immer wieder zu Engpässen in der Versorgung mit Benzin und Diesel.

Mit kurzfristiger Sperrung der Grenzübergänge in die Nachbarstaaten Kamerun, Tschad und Niger durch die Sicherheitskräfte muss gerechnet werden. Diese können zum Teil auch länger andauern. Auch örtliche Ausgangssperren sind kurzfristig möglich.
Die Kommunikation mit Mobiltelefonen kann infolge von Anschlägen, bei denen oftmals auch Mobilfunkeinrichtungen betroffen sind, eingeschränkt sein.
Reisende sollten sich vor Reisen in Nigeria stets in nigerianischen und internationalen Medien über die aktuelle Sicherheitslage informieren.

Kriminalität
Das Auswärtige Amt rät dringend davon ab, Reisen nach Nigeria aufgrund von betrügerischen Geschäfts- und sonstigen Kontakten, insbesondere Internetbekanntschaften,durchzuführen.
Beachten Sie hierzu unbedingt die Hinweise der Botschaft Abuja und des Generalkonsulats Lagos zum sogenannten Vorauszahlungsbetrug auf der gemeinsamen Internetseite von Botschaft und Generalkonsulat im Kapitel Informationen der Rechts- und Konsularabteilung unter http://www.nigeria.diplo.de/.
Die Kriminalitätsrate in Nigeria ist hoch. Insbesondere in der Wirtschaftsmetropole Lagos kommt es immer wieder zu Serien bewaffneter Überfälle, auch in den von Ausländern bevorzugten Stadtgebieten Victoria Island, Ikoyi, Lekki und Ikeja. Zum Schutz vor Diebstahl und Raub wird empfohlen, Barmittel, Fotoausrüstung und andere Wertgegenstände vor Blicken Dritter zu schützen, auf das Tragen von Schmuck vor allem auf öffentlichen Plätzen/Märkten zu verzichten und keine Kreditkarten einzusetzen. Für den Fall eines bewaffneten Raubüberfalls wird dringend geraten, keinen Widerstand zu leisten und Wertgegenstände herauszugeben.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:www.auswaertiges-amt.de

Allgemeine Reiseinformationen
Aufgrund mangelhafter Infrastruktur und hoher Kriminalitätsrate ist Nigeria kein Reiseland.
Die WHO hat Nigeria am 20.10.2014 für Ebola-frei erklärt. Der Ausbruch von Ebolainfektionen ist in Nigeria unter Kontrolle. Ein relevantes Infektionsrisiko hinsichtlich Ebola besteht nicht mehr.
An den Flughäfen werden Einreisende aber weiterhin auf Ebolasymptome untersucht. Einreisende mit Fiebersymptomen können, auch wenn sie nicht aus einem Land mit Ebolafällen kommen, von den nigerianischen Behörden unter Beobachtung gestellt werden. Es kann zu Einschränkungen im Flugverkehr kommen.
Infrastruktur
Die Versorgungslage - insbesondere Benzin, Strom- und Wasser - ist häufig unzureichend. Die Kommunikationsmöglichkeiten (Telefon, Fax, E-Mail) sind häufig gestört. Das Mobiltelefonnetz (GSM-Standard) deckt nicht das ganze Land ab, Roaming-Vereinbarungen mit ausländischen (deutschen) Netzbetreibern sind noch unvollständig.

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