Beschneidungsritual | Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
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Alexander
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Beschneidungsritual | Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
Für das Volk der Sabiny in Uganda gilt ein Mann nur als Mann, wenn er beschnitten ist. Vor den Augen des Dorfes stellen sich die Jugendlichen dem Ritual.
Er habe Angst gehabt, sagt er einen Tag später, als alles vorbei ist, er habe sich gefürchtet wie noch nie. Er habe geglaubt, dass er dies alles nicht ertragen könne, und damit gerechnet, dass er mit dem Leben nicht davonkommen werde. Dann aber habe er die Rufe seiner Eltern und Freunde gehört, die gekommen waren, um zu sehen, wie er zum Mann wird, und so habe er die Qual erduldet ...
FAZ: Uganda: Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
Ein interessanter Artikel über das Beschneidungsritual in Uganda
Grüsse
Alexander
Er habe Angst gehabt, sagt er einen Tag später, als alles vorbei ist, er habe sich gefürchtet wie noch nie. Er habe geglaubt, dass er dies alles nicht ertragen könne, und damit gerechnet, dass er mit dem Leben nicht davonkommen werde. Dann aber habe er die Rufe seiner Eltern und Freunde gehört, die gekommen waren, um zu sehen, wie er zum Mann wird, und so habe er die Qual erduldet ...
FAZ: Uganda: Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
Ein interessanter Artikel über das Beschneidungsritual in Uganda
Grüsse
Alexander
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Ralf Kiefer
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Re: Uganda: Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
Es sagt noch mehr aus über die FAZ. Erstens ein Artikel im Bild-Stil, nur viel länger, zweitens keinerlei kritisches Hinterfragen der Verstümmelung von Menschen. Würde solch ein heroischer Artikel über die Genitalverstümmelung von Frauen erscheinen, wäre der Aufschrei groß.
Zuguterletzt wird unter dem Artikel angeprießen: "Anreise: Ethiopian Airlines (http://...) fliegt von Frankfurt aus über Addis Abeba nach Entebbe [...]". Dieser Hinweis ist wirklich alternativlos. Vermutlich steht bei denen unter einem Artikel zur Vollstreckung der Todesstrafe beispielsweise in den USA auch gleich der Hinweis, wie man hinkommt und eine Zuschauerkarte erhält.
Gruß, Ralf
Re: Uganda: Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
@Ralf: Ziemlich einfältig, deine Sichtweise bzgl. Beschneidung der Männer, ziemlich dämlich deine Bemerkung zur Todesstrafe!
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Alexander
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Re: Uganda: Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
Hallo Ralf,
Was die beiden Rituale gemeinsam haben ist der Schmerz bei der Prozedur – der bei der Frau erheblich größer ist – und die Infektionsgefahr. Aber das war es dann m.E. schon.
Beim Mann ist die Beschneidungsprozedur relativ schnell abgeschlossen. Zudem gibt es auch Vorteile dafür, die in dem FAZ Artikel Erwähnung finden z.B. Hygiene, die verminderte HIV Ansteckung und, aber das müssen die Frauen bestätigen, die Vorteile beim Liebesakt.
Damit ist die Prozedur beim Mann abgeschlossen.
Bei der Frau sieht es ganz anders aus.
Der Frau wird bei der Beschneidung die Klitoris weg geschnitten bzw. weggeschabt, was ungleich schmerzvoller und gefährlicher ist.
Zudem wird nach der Beschneidung der Unterleib der Frau zugenäht und oftmals so weit, dass sie mit Mühe und Not urinieren kann. Die verbleibende Öffnung ist häufig so klein, dass der Urin nicht einmal richtig abfließen kann und es dadurch zu Infektionen kommen kann und das ein Leben lang.
Sollte die Frau ihren ehelichen Pflichten nachkommen müssen, wird der vernähte Unterleib unter Schmerzen mit einem Messer wieder geöffnet, sodass der Geschlechtsakt vorgenommen werden kann. Danach wird die Frau wieder zugenäht – wieder unter Schmerzen. Die Frau hat allerdings vom Geschlechtsakt nicht viel, da ihr, wie oben schon erwähnt, die Klitoris entfernt wurde. Der beschnitte Mann hat dieses Problem nicht.
Wenn du dich etwas besser mit den beiden Ritualen beschäftigst, wirst du feststellen, dass dein Vergleich sehr hinkt.
Dass es auch bei der männlichen Beschneidung zu Todesfällen kommt, ist nicht abzustreiten. Dies liegt aber nicht an der Prozedur selbst, sondern daran, wie sie ausgeführt wird.
Hier ein Link zum Thema:
Das Verbrechen - Weibliche Genitalverstümmelung
Grüsse
Alexander
bezüglich deines Vergleichs der männlichen und weiblichen Genitalverstümmelung, sofern man beim Mann überhaupt von Verstümmelung sprechen kann, stimme ich mit dir nur teilweise überein.Ralf Kiefer hat geschrieben: ↑Sa 18. Feb 2012, 22:09Würde solch ein heroischer Artikel über die Genitalverstümmelung von Frauen erscheinen, wäre der Aufschrei groß.
Was die beiden Rituale gemeinsam haben ist der Schmerz bei der Prozedur – der bei der Frau erheblich größer ist – und die Infektionsgefahr. Aber das war es dann m.E. schon.
Beim Mann ist die Beschneidungsprozedur relativ schnell abgeschlossen. Zudem gibt es auch Vorteile dafür, die in dem FAZ Artikel Erwähnung finden z.B. Hygiene, die verminderte HIV Ansteckung und, aber das müssen die Frauen bestätigen, die Vorteile beim Liebesakt.
Damit ist die Prozedur beim Mann abgeschlossen.
Bei der Frau sieht es ganz anders aus.
Der Frau wird bei der Beschneidung die Klitoris weg geschnitten bzw. weggeschabt, was ungleich schmerzvoller und gefährlicher ist.
Zudem wird nach der Beschneidung der Unterleib der Frau zugenäht und oftmals so weit, dass sie mit Mühe und Not urinieren kann. Die verbleibende Öffnung ist häufig so klein, dass der Urin nicht einmal richtig abfließen kann und es dadurch zu Infektionen kommen kann und das ein Leben lang.
Sollte die Frau ihren ehelichen Pflichten nachkommen müssen, wird der vernähte Unterleib unter Schmerzen mit einem Messer wieder geöffnet, sodass der Geschlechtsakt vorgenommen werden kann. Danach wird die Frau wieder zugenäht – wieder unter Schmerzen. Die Frau hat allerdings vom Geschlechtsakt nicht viel, da ihr, wie oben schon erwähnt, die Klitoris entfernt wurde. Der beschnitte Mann hat dieses Problem nicht.
Wenn du dich etwas besser mit den beiden Ritualen beschäftigst, wirst du feststellen, dass dein Vergleich sehr hinkt.
Dass es auch bei der männlichen Beschneidung zu Todesfällen kommt, ist nicht abzustreiten. Dies liegt aber nicht an der Prozedur selbst, sondern daran, wie sie ausgeführt wird.
Hier ein Link zum Thema:
Grüsse
Alexander
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Ralf Kiefer
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Re: Uganda: Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
Es klang selbst im FAZ-Bericht nicht danach, wie wenn die Betroffenen dies aus eigenem Antrieb machen lassen würden. Also ist es mit mitteleuropäischen Rechtsmaßstäben betrachtet Körperverletzung.
Danke für die Erklärung, aber die war für mich sicher nicht notwendig.
Macht das einen Unterschied?
Für mich steht im Vordergrund, ob so ein Eingriff aus freiem Willen des Betroffenen erfolgt. Von einer medizinischen Notwendigkeit war nirgends die Rede. Dies ist weder bei der männlichen wie der weiblichen Genitalverstümmelung der Fall. Über die Details und die Auswirkungen brauchen wir erst gar nicht weiter zu diskutieren. Fakt ist außerdem, daß nicht alle Betroffenen diesen Eingriff überleben. Mir reichen diese Gründe, um das zu veruteilen, auch wenn die Menschen in Afrika dies weder wahrnehmen noch deswegen ändern werden. Aber ich verurteile die reißerische Darstellung in der FAZ garniert mit Reisetips dorthin.
Gruß, Ralf
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Ralf Kiefer
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Re: Uganda: Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
Hallo!
Um diese ältere Diskussion anläßlich aktueller Rechtsprechung in .de hervorzuholen, sei auf einen Artikel in der SZ hingewiesen:
"Entscheidend ist nicht das Recht der Eltern auf Religions- und Erziehungsfreiheit, auch nicht das angenommene Wohl des Kindes, das nun im Schoße einer Religionsgemeinschaft aufwachsen kann. Entscheidend ist das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit. Der beschneidende Arzt wird nur deshalb nicht bestraft, weil er im "Verbotsirrtum" handelte, also nicht wissen konnte, dass er Strafbares tat."
Gruß, Ralf
Um diese ältere Diskussion anläßlich aktueller Rechtsprechung in .de hervorzuholen, sei auf einen Artikel in der SZ hingewiesen:
"Entscheidend ist nicht das Recht der Eltern auf Religions- und Erziehungsfreiheit, auch nicht das angenommene Wohl des Kindes, das nun im Schoße einer Religionsgemeinschaft aufwachsen kann. Entscheidend ist das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit. Der beschneidende Arzt wird nur deshalb nicht bestraft, weil er im "Verbotsirrtum" handelte, also nicht wissen konnte, dass er Strafbares tat."
Gruß, Ralf
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Birgitt
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Empörung über Verbot religiöser Beschneidungen
"Das Urteil macht jüdisches Leben unmöglich"Das Urteil des Kölner Landgerichts, dass religiöse Beschneidungen strafbar sind, hat konfessionsübergreifend für Empörung gesorgt. Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, nannte die Entscheidung der Richter "besorgniserregend und bestürzend": "Das Urteil zu Ende gedacht würde bedeuten, dass jüdisches Leben in Deutschland faktisch unmöglich gemacht wird", sagte er in den ARD-Tagesthemen. Die Beschneidung von Jungen sei ein fundamentaler Bestandteil der jüdischen Religion, der in allen anderen Ländern der Welt respektiert würde. Graumann sagte weiter, das Urteil sei "fachjuristisch" und "ohne Gefühl für Religion". Er wünsche sich, dass der Bundestag nun möglichst schnell Rechtssicherheit schaffe.
27.06.2012 - tagesschau
Gruß
Birgitt
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Götz Krieger
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Re: Uganda: Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
Die Debatte, ob Beschneidungen Körperverletzung sind, ist in vollem Gange, da wird mehr über den auslösenden Fall bekannt. Laut einem Medienbericht muss der vierjährige Junge zehn Tage in einer Klinik behandelt werden, mehrmals ist er in Narkose. Derweil formieren sich weiter Gegner und Befürworter des Kölner Urteils.
Der Fall des beschnittenen vierjährigen Jungen, der die breite Debatte über die Rechtslage für religiös begründete Beschneidungen ausgelöst hat, war medizinisch offenbar brisanter als bisher bekannt. Der Junge sei zwei Tage nach seiner Beschneidung mit Nachblutungen in eine Kindernotaufnahme eingeliefert worden, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS), die sich auf einen Arztbrief über die dann erfolgte Behandlung beruft. Daraus gehe hervor, dass eine "urologisch-chirurgische Revision" der Beschneidung "in Vollnarkose" erfolgte..."
n-tv: Komplikationen brisanter als bekannt: Beschnittener war in Narkose
Gruß
Götz
Der Fall des beschnittenen vierjährigen Jungen, der die breite Debatte über die Rechtslage für religiös begründete Beschneidungen ausgelöst hat, war medizinisch offenbar brisanter als bisher bekannt. Der Junge sei zwei Tage nach seiner Beschneidung mit Nachblutungen in eine Kindernotaufnahme eingeliefert worden, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS), die sich auf einen Arztbrief über die dann erfolgte Behandlung beruft. Daraus gehe hervor, dass eine "urologisch-chirurgische Revision" der Beschneidung "in Vollnarkose" erfolgte..."
n-tv: Komplikationen brisanter als bekannt: Beschnittener war in Narkose
Gruß
Götz
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Kuno
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Re: Uganda: Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
Aus obigem Artikel:
"In der Linkspartei stößt das Kölner Urteil auf Zustimmung. Der religionspolitische Sprecher Raju Sharma sagte der FAS, eine Beschneidung sei ein "schwerer Eingriff" in die körperliche Unversehrtheit eines Kindes. Diese habe der Staat zu schützen. Dagegen müssten die auf religiösen Traditionen begründeten Wünsche der Eltern zurückstehen. Insofern sei das Kölner Urteil "im Kern eine zutreffende Güterabwägung"."
Wie sieht es diesbezueglich eigentlich mit Narben aus, die man als Jugendlicher ins Gesicht geeschnitten bekommt, damit man die Stammesangehoerigket auch nach Aussen zum Ausdruck bringt?
Waere es erlaubt, dass man in DE so etwas macht - mit der Zustimmung der Eltern natuerlich?
"In der Linkspartei stößt das Kölner Urteil auf Zustimmung. Der religionspolitische Sprecher Raju Sharma sagte der FAS, eine Beschneidung sei ein "schwerer Eingriff" in die körperliche Unversehrtheit eines Kindes. Diese habe der Staat zu schützen. Dagegen müssten die auf religiösen Traditionen begründeten Wünsche der Eltern zurückstehen. Insofern sei das Kölner Urteil "im Kern eine zutreffende Güterabwägung"."
Wie sieht es diesbezueglich eigentlich mit Narben aus, die man als Jugendlicher ins Gesicht geeschnitten bekommt, damit man die Stammesangehoerigket auch nach Aussen zum Ausdruck bringt?
Waere es erlaubt, dass man in DE so etwas macht - mit der Zustimmung der Eltern natuerlich?
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Ralf Kiefer
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Re: Uganda: Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
Es ist dasselbe: Körperverletzung.
Ein guter (IMHO) Beitrag zum Thema hier im Tagesspiegel.
Gruß, Ralf
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Kuno
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Re: Uganda: Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
Danke fuer den Artikel, Ralf.
Ich denke, dass es nur die Frage einer ganz kurzen Zeit ist, bis dass das Koelner Urteil aufgehoben werden wird.
Einerseits mit dem Argument, dass man vermeiden will, dass dese Schnipseleien in "dunklen Hinterzimmern von Scharlatanen" vorgeommen werden und andererseits mit dem Argument der freien Religionsausuebung.
Es macht ja auch wrklich keinen Sinn, wenn man Urteile erlaesst, an die sich keiner haelt
Spannend waere der Kompromiss, wenn man die Beschneidung ins 18. Lebensjahr des begeisterten Kandidaten verlegen wuerde
Ich denke, dass es nur die Frage einer ganz kurzen Zeit ist, bis dass das Koelner Urteil aufgehoben werden wird.
Einerseits mit dem Argument, dass man vermeiden will, dass dese Schnipseleien in "dunklen Hinterzimmern von Scharlatanen" vorgeommen werden und andererseits mit dem Argument der freien Religionsausuebung.
Es macht ja auch wrklich keinen Sinn, wenn man Urteile erlaesst, an die sich keiner haelt
Spannend waere der Kompromiss, wenn man die Beschneidung ins 18. Lebensjahr des begeisterten Kandidaten verlegen wuerde
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Ralf Kiefer
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Re: Uganda: Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
Gibt's keine Bestrebungen mit dieser Angelegenheit zum Bundesverfassungsgericht zu gehen?
Das ist so ziemlich das dämlichste Argument, IMHO. Dann könnte man auch Banküberfalle "legalisieren", weil man sie sowieso nicht 100%ig verhindern kann. Oder Steuerhinterziehung inkl. CD-Brennen
Genau das ist auch mein Vorschlag. Und zwar wirklich 18, und keinesfalls das Alter, das insbesondere von Katholiken als "religionsmündig" betrachtet wird, wo man die Kinder zur Erstkommunion vorführen läßt.
Gruß, Ralf
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Kuno
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Re: Uganda: Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
Wie es nicht anders zu erwarten war - Deutschland knickt gleich ein (das macht sonst nur die Schweiz
):
"Regierungssprecher Steffen Seibert sagte in Berlin, dass die Bundesregierung "intensiv auf eine zügige Lösung" hinarbeite. Die Beschneidung aus religiösen Gründen, wie sie etwa im Judentum praktiziert wird, müsse straffrei bleiben. "Wir sind sehr froh, dass jüdisches Leben in Deutschland wieder eine Heimat gefunden hat."
Heisst das jetzt, dass ich mich als Christ der Koerperverletzung strafbar mache, wenn ich -wenn ich Deutscher ware- meinem Sohn den Zipfel stutzen wuerde? Wenn ich hingegen einer anderen Religionsgemeinschaft angehoere, dann wuerde mir nichts passieren?
"Regierungssprecher Steffen Seibert sagte in Berlin, dass die Bundesregierung "intensiv auf eine zügige Lösung" hinarbeite. Die Beschneidung aus religiösen Gründen, wie sie etwa im Judentum praktiziert wird, müsse straffrei bleiben. "Wir sind sehr froh, dass jüdisches Leben in Deutschland wieder eine Heimat gefunden hat."
Heisst das jetzt, dass ich mich als Christ der Koerperverletzung strafbar mache, wenn ich -wenn ich Deutscher ware- meinem Sohn den Zipfel stutzen wuerde? Wenn ich hingegen einer anderen Religionsgemeinschaft angehoere, dann wuerde mir nichts passieren?
Re: Uganda: Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
Hoi Kuno
Das ist doch nichts neues, wenn zwei das Gleiche tun ist es noch lange nicht das Selbe
Die Kopftücher müssen weg, die Zöpfe jedoch können bleiben.
Ich frage mich nur manchmal wer die grössten Rassisten sind.
Sind doch genau diejenigen, die dies von allen Anderen behaupten.
Gruss Turi
Das ist doch nichts neues, wenn zwei das Gleiche tun ist es noch lange nicht das Selbe
Die Kopftücher müssen weg, die Zöpfe jedoch können bleiben.
Ich frage mich nur manchmal wer die grössten Rassisten sind.
Sind doch genau diejenigen, die dies von allen Anderen behaupten.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Kuno
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Re: Uganda: Kein Zucken, kein Blinzeln, kein Ton
Die Zoepfe muesste man vielleicht eher mit den Baerten vergleichen - und die koennen ja nach wie vor dranbleiben.
Zum Vergleich mit den Kopftuechern koennten vielleicht die Peruecken herangezogen werden, die die Orthodoxen Juedinnen oft tragen. Die fallen natuerlich in der Oeffentlichkeit nicht so auf wie die Kopflappen.
Aber in Bezug auf das Zipfelschnipseln glaube ich, dass da die ausnahme bei den Zopf- und bei den Barttraegern gemacht wird. Man will ja keinen Aerger anziehen.
Schnips und weg


