Muslime in Deutschland

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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schu achbar ?

Re: Muslime in Deutschland

Beitrag von schu achbar ? »

Ich fühle mich nicht angesprochen, da ich durchaus respektiere, dass etwa ein Fünftel der Weltbevölkerung dem Islam anhängt.
Ich wünsche diesen Menschen etwas mehr gesellschaftliche Modernisierung u. Trennung v. Staat u. Religion , aber das ist ja deren Sache.
Und ausserdem ist das was wir als modern betrachten ja nicht unbedingt besser.
Ich wäre auch dagegen solche Gesellschaften mit vielen christlichen Einwanderen oder anderen Andersgläubien zu fluten, welche dann gleichberechtigt mitbestimmen dürften u. Politik machen bis sie schlussendlich die Möglichkeit hätten den ureinwohnern ihre gesellschaftlichen Vorstellungen aufzudrängen.
Ich würde diese Gesellschaften sogar in ihrer Auflehnung dagegen unterstützen.
Es gibt keinen Grund dazu so etwas verrücktes zu verlangen u. sowas würde dort auch nie passieren.
Umgekehrt wünsche ich mir das f. Europa auch nicht.
Nicht das ich Europa so unwiderstehlich toll fände, ein Leben in einem muslimischen Land als Muslim kann genauso attraktiv sein.
Und das ist es was die Welt ausmacht.
Ich nenne es sowas wie ethnopluralistische Welt.
Nur weil jetzt Globalisierung angesagt ist sollte man eine bunte Welt beibehalten.
Sie ist besser als Einheitsgrau ala Mc Donalds. Davon gibts schon genug.
Aus diesem Grund ist es ja auch falsch seine eigene Bevölkerungsmehrheit aufs Spiel zu setzen und zu hoffen die neue Mehrheit würde in 100 Jahren noch gross auf die Kultur der Eingeborenen Rücksicht nehmen.
In islamischen Ländern gäbe es das auch nie u. das kann ich auch verstehen.


Aber ich habe jemand gefunden , der den Film dringend sehen sollte.
Es gibt einen Muslim in Frankreich namens Dalil Bou Bakr.
Er ist in Agerien geboren und war Vorsitzender der Muslime in Frankreich und Leiter einer grossen franz. Moschee.
Warscheinlich ist das so ein islamophober, rassistischer Mensch, der sich die TV Sendung anschauen sollte, denn er sagt:

“Der Islam darf nicht länger bloß als Religion betrachtet werden, sondern als gewichtiger politische Faktor unserer Zeit. … Der Islam ist ein absolut sozio-politisches Phänomen.
… Der Militantismus der Basis bewegt die Bevölkerung. … Es gibt dort ein weltweites Abdriften. Es ist eine Ideologie des Kampfes, eine Ideologie der Aggression.”



Man kann nur hoffen, dass er zur Vernunft kommt, den 3 teiligen Film im TV sieht und danach seine Meinung ändert. :wink:

Schönes Wochenende, macht den PC aus, geht raus.......
Roger-Tecumseh
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Re: Muslime in Deutschland

Beitrag von Roger-Tecumseh »

schu achbar ? hat geschrieben:Aber ich habe jemand gefunden , der den Film dringend sehen sollte.
Es gibt einen Muslim in Frankreich namens Dalil Bou Bakr.
Er ist in Agerien geboren und war Vorsitzender der Muslime in Frankreich und Leiter einer grossen franz. Moschee.
Warscheinlich ist das so ein islamophober, rassistischer Mensch, der sich die TV Sendung anschauen sollte, denn er sagt:

“Der Islam darf nicht länger bloß als Religion betrachtet werden, sondern als gewichtiger politische Faktor unserer Zeit. … Der Islam ist ein absolut sozio-politisches Phänomen.
… Der Militantismus der Basis bewegt die Bevölkerung. … Es gibt dort ein weltweites Abdriften. Es ist eine Ideologie des Kampfes, eine Ideologie der Aggression.”



Man kann nur hoffen, dass er zur Vernunft kommt, den 3 teiligen Film im TV sieht und danach seine Meinung ändert. :wink:

Schönes Wochenende, macht den PC aus, geht raus.......
Manchmal weiss man nicht, ob man lachen oder weinen soll, wenn man Deine Schnellschuesse liest! :?

Natuerlich ist der Islam - wie jede Religion von Millionen Mitbuergern - ein wichtiger politischer Faktor. Was ist daran so erstaunlich? Monsieur Boubakeur (Rektor der Moschee von Paris und Fuehrungsmitglied im - von Sarko angeregten ! - Conseil français du culte musulman) sagt aber genau das Gegenteil, von dem, was Du in diesem Interview-Ausschnitt als generelle Strategie verstanden hast!!
Er wendet sich eben GEGEN die Kampf-Tendenz des radikalen (!) Islam; er macht auf dessen Gefahren aufmerksam, klagt an und engagiert sich seit Jahren fuer einen franzoesischen Islam, der sich in die Regeln der Republik einfuegt - dafuer wurde ja von der Regierung der Conseil français du culte musulman ueberhaupt gegruendet! Fuer diese Politik wird er folgerichtig nun auch von islamistischen Splittergruppen regelmaessig heftig kritisiert!

Du bist da - in Unkenntnis der Person, Frankreichs und der franzoesischen Sprache - auf Glatteis ausgerutscht! :roll:
Alexander
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Re: Muslime in Deutschland

Beitrag von Alexander »

Roger-Tecumseh hat geschrieben: Manchmal weiss man nicht, ob man lachen oder weinen soll, wenn man Deine Schnellschuesse liest! :?
Manch Mensch neigt dazu in seiner verzweifelten Suche nach vermeindlich stichhaltigen Argumenten das Wesentlich zu übersehen, wodurch er seine eigene Argumentation adabsurdum führt.

Grüsse
Alexander
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Mathilda
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Re: Muslime in Deutschland

Beitrag von Mathilda »

Was mir grundsaetzlich nicht ganz in den Kopf will ist, dass man bei Kritik schnell in islamophobe Ecken gestellt wird .
Eigentl. kann doch bei manch einer Argumentation genau der gegenteilige Fall angenommen werden , wenn man dies nur zulassen wuerde :wink: .

Ich denke, die Mehrheit will GsD oder AsD mit anderen Menschen zusammenleben (oder hat sich irgendwie damit arrangiert :cry: ).
Dennoch kann man div.Probleme im (Nicht-)Miteinander sehen und moechte eben diese vermindern.


Es gibt unzaehlige Integrationsrogramme kultureller und bildender Art . Auch von Privatleuten oder Nachbarn initiiert.
Warum nur benoetigt der "Neuankoemmling" soviel Unterstuetzung und muss so wenig Eigeninitiative aufwenden, so dass er, bei dessen Versagen, es dem Staat anlasten koennte.
In welchen Laendern gibt es denn noch soviel Integrationsangebote ?
In Arabischen mal nicht .
Es wird den Leuten immer noch mehr Eigenverantwortung abgenommen,
was sich durchaus in großen Teilen der Gesellschaft spiegelt. Finde
ich durchaus problematisch, jeder hat so seine Erklaerungen fuer sein
pers. Versagen .

Die Sarrazin`schen Gegenbuecher wie sie alle heissen (Panikmacher u.
Manifest der Vielen) werden das Problem auch nicht verbessern. Es
sollte sich nicht nur auf dieser Ebene abspielen, sondern auch in der
Realitaet, und dort auf beiden Seiten .

Gruss, M.

Achja, vllt sollte man dass dann auch in Tuerkisch machen :lol:

-> http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... -bumm.html
Kuno
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Re: Muslime in Deutschland

Beitrag von Kuno »

Ich nehme an, Mathilda, deine sehr berechtigten Fragen werden dir hier kaum beantwortet werden...

...aber ich haette noch eine an dich: Was heisst denn GsD und AsD?
Mathilda
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Re: Muslime in Deutschland

Beitrag von Mathilda »

@ Kuno,

ich danke Gott und Allah :-)
Kuno
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Re: Muslime in Deutschland

Beitrag von Kuno »

Aaaaaaachs soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo.

Im Wiki habe ich noch einige andere Erklaerungen gefunden - am naheliegendsten waere dann wohl "Galaktischer Sicherheitsdienst" gewesen.
Birgitt
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Imamausbildung in Deutschland

Beitrag von Birgitt »

Klare Einmischung in innerislamische Angelegenheiten: Seit Beginn dieses Jahres werden an deutschen Universitäten Imame ausgebildet. Doch ist das überhaupt eine staatliche Aufgabe? Die Entscheidung scheint voreilig und langfristig nicht tragfähig, meint der Islamwissenschaftler Lukas Wick ...

Der Staat und die Imame
18.04.2011 - Qantara

Gruß
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Re: Muslime in Deutschland

Beitrag von Alexander »

Der Islam – zwischen Konfrontation und Dialog

Islamwissenschaftler Marwan Abou Taam referierte vor mehr als 80 Zuhörern im Bürgersaal über Islam, Djihad und Osama bin Laden.

Eine differenzierte Sichtweise auf den Islam und den Islamismus zu entwickeln, das war das Ziel des Vortrags von Marwan Abou Taam "Zwischen Konfrontation und Dialog – Der Islam als politische Größe" mehr...

Grüsse
Alexander
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Hamburg schließt Vertrag mit Islam-Gemeinden

Beitrag von Birgitt »

Ostern oder Weihnachten sind christliche Feiertage, an denen auch muslimische Arbeitnehmer in Deutschland frei haben. Nun will Hamburg als erstes Bundesland in einem Vertrag regeln, dass Muslime auch an ihren Feiertagen nicht arbeiten müssen. Neben Rechten sieht der Vertrag auch Pflichten vor.
Für viele Muslime ein Meilenstein
14.08.2012 - tagesschau

Gruß
Birgitt
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Re: Muslime in Deutschland

Beitrag von Kuno »

So wie es in der Tagesschau dargestellt wird, heisst es, dass die Muslime ihre Feiertage arbeitsfrei bekommen und dafuer verpflichtet sind, sich ans Grundgesetz zu halten; oder nicht?
Alexander
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Re: Muslime in Deutschland

Beitrag von Alexander »

Der Beitrag lässt einiges offen. Es wäre interessant, diesen Vertrag zu studieren.

Wie wird die Gleichberechtigung der Frau kontrolliert und was geschieht im Falle von Verstößen? Ich sehe hier schon Konfliktpotential, da die Gleichberechtigung m.W. im Islam per se nicht vorgesehen ist.

Bekommen Moslems diese Tage zusätzlich zu den christlichen frei, oder müssen Moslems an christlichen Feiertagen arbeiten?
Diese Frage erübrigst sich eingentlich schon, denn ich habe häufig die Erfahrung gemacht, dass Deutsche für Moslems einspringen und Moslems im Gegenzug z.B. Weihnachten arbeiten, damit die Christen Weihnachten feiern können. Häufig wird Moslems auch ein längerer, zusammenhängender Urlaub gewährt, um die Reise in die Heimat zu ermöglichen.

Es funktioniert also auch ohne Vertrag. Warum aber vertraglich geregelt ist, dass sie sich Moslems an das Grundgesetz halten müssen? Müssen das "Nichtdeutsche" die in Deutschland leben nicht sowieso?

Grüsse
Alexander
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Re: Muslime in Deutschland

Beitrag von Kuno »

Alexander hat geschrieben:Bekommen Moslems diese Tage zusätzlich zu den christlichen frei, oder müssen Moslems an christlichen Feiertagen arbeiten?
Im SPON ist das Thema etwas besser beschrieben. Niemand bekommt zusaetzliche Freitage - aber das Recht, an diesen religioesen Feiertagen frei zu nehmen (also Ferientage).

Dieses Recht haben in Hamburg nun also de Christen (Buss- und Bettag), die juden, die Muslime und die Alaviten.
Warum nicht auch die Hindus (zum Beispiel?)

Oder warum werden diese gesetzlichen Feiertage, welche ehemals der Christenheit zur Ausuebung ihrer religioesen Pflichten dienten, nicht ganz einfach aufgehoben und als normale Ferientage "abgegeben". Ob der einzelne dann wegen seienr Religion freinehmen will oder lieber zum Baden faehrt muesste in einem Staat, der Religion und Staat eigentlich getrennt hat jedem selber ueberlassen bleiben.
Birgitt
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Re: Muslime in Deutschland

Beitrag von Birgitt »

Da fällt mir gerade ein, dass Bayern morgen einen Feiertag und somit frei hat.
Wir hier in NRW müssen arbeiten.
Glücklicherweise aber auch die Exil-Bayern, die hier als Immigranten leben.

Gruß ;-)
Birgitt
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Re: Muslime in Deutschland

Beitrag von Alexander »

Birgitt hat geschrieben:Glücklicherweise aber auch die Exil-Bayern, die hier als Immigranten leben.
Ich fühle mich jetzt als Bayer diskriminiert. Ich bin kein Immigrant in NRW, sondern Entwicklungshelfer. Und die Bayerische Verfassung ist das einzig wahre Gebetbuch :wink:

Grüsse
Alexander
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