Türkisch für AfrikaEs ist eine immense Delegation, die Präsident Erdogan im Schlepptau hat. Hunderte Wirtschaftsvertreter seien mit ihm auf der Reise, um alle Möglichkeiten auszuloten, wie man die Geschäftsbeziehungen von Uganda und Kenia mit der Türkei weiter ausbauen könnte. Das Treffen Erdogans mit seinem ugandischen Amtskollegen Yoweri Museveni sei sogar von "historischer" Bedeutung: Es sei der erste offizielle Besuch eines türkischen Präsidenten in Uganda. Insgesamt gibt man sich von türkischer Seite selbstbewusst: "Die politischen Arbeitsbesuche des Präsidenten in Afrika nehmen Fahrt auf" heißt es auf der Interneteite der Pressestelle des türkischen Präsidenten. Das türkische Engagement in Afrika sei nicht neu, betont Christian Johannes Henrich, Leiter des Siegener Forschungszentrums Südosteuropa und Kaukasus, im Gespräch mit der DW. Bereits 1998 - also noch vier Jahre vor dem Aufstieg Erdogans und seiner Partei AKP - habe die Annäherung unter Ministerpräsidenten Mesut Yilmaz begonnen.
01.06.2016 - DW World
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Birgitt


