Wie marode sind Afrikas Bahnstrecken?Der Afrika-Experte Helmut Asche erklärt dies damit, dass die Eisenbahnen auf dem Kontinent schon immer das Stiefkind unter den Verkehrssystemen gewesen seien. Die meisten Strecken stammen noch aus der Kolonialzeit. "Sie waren auch nicht besonders nützlich, weil sie meistens nur darauf ausgerichtet waren, Rohstoffe aus dem Landesinnern der alten Kolonien zum Hafen zu bringen", sagt Asche. Und nach der Unabhängigkeit habe man sie oft verfallen lassen. Noch mehr kritisiert er allerdings die westlichen Gebernationen, die weder in neue Eisenbahnsysteme noch in die Unterhaltung der alten investiert hätten: "Sie haben nie investieren wollen, weil sie den afrikanischen Regierungen im Grunde nicht zugetraut haben, irgendwelche öffentlichen Verkehrssysteme ordentlich zu betreiben und von der Ideologie getrieben waren: Wenn überhaupt, dann müsse das der Privatsektor können." [...] heute ist es vor allem China, das in das afrikanische Schienennetz investiert
16.09.2019 - DW World
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Birgitt




