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Reise-/Sicherheitshinweis Äquatorialguinea 02.02.2018

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reise-/Sicherheitshinweis Äquatorialguinea 11.11.2017

Beitragvon Birgitt » 11.11.2017 22:19

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Äquatorialguinea:
Stand 11.11.2017
(Unverändert gültig seit: 11.11.2017)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Der Malabo International Airport ist am 12.11. im Zuge der stattfindenden Parlaments- und Kommunalwahlen geschlossen. Ebenso gilt ein Fahrverbot im gesamten Land, auch für Taxen.


Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Äquatorialguinea 02.02.2018

Beitragvon Alexander » 02.02.2018 18:07

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Äquatorialguinea:

Stand: 02.02.2018 (Unverändert gültig seit: 02.02.2018)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Allgemeine Reiseinformationen

Aktuelle Hinweise
Zum Jahreswechsel 2017/2018 wurde nach Darstellung der Regierung ein Putschversuch oder geplanter Anschlag gegen hochrangige Regierungsmitglieder verhindert. Die Sicherheitslage ist seither angespannt. Der Zugang zu Internet und sozialen Medien wurde eingeschränkt und die Grenze zu den Nachbarländern Gabun und Kamerun geschlossen. Auch im Stadtbereich von Malabo und Bata ist verstärkte Präsenz von Militär und Polizeikräften einhergehend mit strengen Personenkontrollen sichtbar.

Reisende werden gebeten, besonders vorsichtig zu sein und Menschenansammlungen zu meiden. Bei politischen Äußerungen in der Öffentlichkeit ist Zurückhaltung geboten.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist im regionalen Vergleich moderat. Dennoch ist in den Städten Malabo und Bata besondere Vorsicht geboten.

Von unbegleiteten Spaziergängen oder spontaner Benutzung von Taxis wird dringend abgeraten. Hier ist es zu Raubüberfällen gekommen. Ausländische Besucher sollten daher nur in Begleitung ortskundiger Bekannter ein Taxi benutzen und darauf bestehen, dass der Taxifahrer keine weiteren Passagiere aufnimmt.

Geschäftsleute sollten darauf drängen, dass ihre äquatorialguineischen Gesprächspartner ihnen für die Dauer ihres Aufenthaltes Wagen und Chauffeur stellen.

Auch Einbrüche in Wohnungen bzw. Häuser haben zugenommen. Da Einbrecher meist bewaffnet sind (z.B. mit Macheten), ist im Ernstfall von Gegenwehr dringend abzuraten.

Es wird dringend geraten, Kopien von Reisepass, Visum und Flugticket sicher mit sich zu führen, bzw. in Deutschland elektronisch abrufbar, vorzuhalten. Es finden permanent Personenkontrollen statt. Wer sich nicht ausweisen kann, riskiert eine Festnahme. Außerdem erleichtert und beschleunigt dies bei einem Verlust die Gewährung konsularischer Hilfe.

Reisen über Land
Schwere Verkehrsunfälle ereignen sich meist am Wochenende aufgrund alkoholisierten Fahrens und meist nicht verkehrssicherer Fahrzeuge.

Wer mit einem (gemieteten) Fahrzeug - wobei Autos erfahrungsgemäß nur mit Fahrer angemietet werden können - in einen Unfall mit schwerem Personenschaden oder Todesfolge verwickelt ist, muss mit längerer Untersuchungshaft und einem Strafprozess rechnen. In einem solchen Fall sollte unbedingt umgehend mit der deutschen Botschaft in Malabo Kontakt aufgenommen werden.

Die Behörden kontrollieren Ausländer besonders genau auf ordnungsgemäße Papiere (Visum, gültiger Pass, etc.) und gehen streng gegen tatsächliche und vermutete Unregelmäßigkeiten vor. An den häufigen Check-Points muss mit willkürlichen Kontrollen und Versuchen, Geld zu fordern, gerechnet werden.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Zuständige Auslandsvertretung
In Malabo gibt es eine deutsche Botschaft als Kleinstvertretung, die keine Rechts- und Konsularaufgaben wahrnimmt, aber Nothilfe leistet. Auf dem kontinentalen Festland ist eine unverzügliche Gewährung von Nothilfe aufgrund der Schwierigkeiten einer spontanen Anreise aus der Hauptstadt Malabo nicht gewährleistet.

Für Passangelegenheiten u. a. ist die deutsche Botschaft in Jaunde/Kamerun zuständig. Die Botschaft Spaniens in Malabo sowie das spanische Generalkonsulat in Bata erteilen Schengen-Visa für Deutschland.

Infrastruktur/Reisen im Land
Äquatorialguinea, das einzige spanischsprachige Land Afrikas, ist touristisch kaum erschlossen. Grundsätzlich kann jede Region im Land bereist werden. Bestimmte Reiseziele, beispielsweise die Nationalparks Pico Basilé und Ureka erfordern eine Sondergenehmigung, welche beim Tourismusministerium in Malabo beantragt werden muss.

Flüge der lokalen Fluggesellschaften CEIBA und CRONOS können in der Regel nicht über das Internet, sondern nur bei ausgewählten Reisebüros oder vor Ort gebucht und bar bezahlt werden. Nur für CEIBA Intercontinental ist eine Buchung auch über Internetportale zeitweise möglich.

Geld/Kreditkarten
Die Preise in Äquatorialguinea sind vergleichsweise hoch. Kreditkarten (VISA, Mastercard) werden nicht überall akzeptiert. An Geldautomaten werden manchmal nur die Karten der eigenen Institute akzeptiert. Die Authentifizierung wird durch schlechte Internetverbindung erschwert. Es wird empfohlen, ausreichend Bargeld in Euro mitzubringen, das vor Ort gewechselt werden kann.

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