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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 18.01.2018

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 06.05.2014

Beitragvon Birgitt » 06.05.2014 16:41

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 06.05.2014
(Unverändert gültig seit: 06.05.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise – EN1/Gorongosa-Nationalpark


Aktuelle Hinweise
Von Reisen zwischen dem Rio Save und Caia auf der EN1 sowie in und um den Gorongosa-Nationalpark wird abgeraten.
In diesen Gegenden der Provinz Sofala kommt es immer wieder zu bewaffneten Zwischenfällen. Auf der EN1 zwischen dem Fluss Save und Muxunguè ist der Verkehr weiterhin nur in Begleitung von Sicherheitskräften möglich. Am Wochenende vom 03./04. Mai ist es wieder zu mindestens einem Überfall auf den Konvoi gekommen. Auf Fahrten in anderen Gebieten Sofalas wird zu erhöhter Vorsicht geraten.


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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 16.05.2014

Beitragvon Alexander » 17.05.2014 08:17

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mosambik:

Stand 16.05.2014 (Unverändert gültig seit: 16.05.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Bei Reisen zwischen dem Rio Save und Caia auf der EN1 sowie in und um den Gorongosa-Nationalpark wird zur erhöhter Vorsicht geraten. In diesen Gegenden der Provinz Sofala ist es in den letzten Wochen und Monaten immer wieder zu bewaffneten Zwischenfällen gekommen. Auf der EN1 zwischen dem Fluss Save und Muxunguè ist der Verkehr weiterhin nur in Begleitung von Sicherheitskräften möglich.

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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 04.06.2014

Beitragvon Birgitt » 05.06.2014 17:19

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 04.06.2014
(Unverändert gültig seit: 04.06.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise - Gorongosa-Park


Aktuelle Hinweise
Von Reisen zwischen dem Rio Save und Caia auf der EN1 sowie in und um den Gorongosa-Nationalpark wird abgeraten. In diesen Gegenden der Provinz Sofala ist es in den letzten Wochen und Monaten immer wieder zu bewaffneten Zwischenfällen gekommen. Auf der EN1 zwischen dem Fluss Save und Muxunguè ist der Verkehr weiterhin nur in Begleitung von Sicherheitskräften möglich.


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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 03.09.2014

Beitragvon Alexander » 03.09.2014 18:30

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mosambik:

Stand 03.09.2014 (Unverändert gültig seit: 03.09.2014)

Letzte Änderung:

Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige


Aktuelle Hinweise
Die Regierung von Mosambik und die Renamo haben einen Waffenstillstand unterzeichnet, der bereits in Kraft getreten ist. Auf der EN1 zwischen dem Fluss Save und Muxunguè ist der Verkehr mittlerweile wieder ohne Begleitung von Sicherheitskräften möglich. In und um den Gorongosa-Nationalpark ist aber nach wie vor Militär stationiert. Zudem hält sich die Renamo-Führung weiterhin dort versteckt. Es wird empfohlen, von Reisen in dieses Gebiet abzusehen.

Am 15. Oktober 2014 finden Präsidentschafts-, Parlaments- und Regionalparlamentswahlen statt. Ob die Wahlen Auswirkungen auf die allgemeine Sicherheitslage haben werden, ist derzeit noch nicht absehbar. Das Auswärtige Amt rät, Wahlveranstaltungen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden. Die Berichterstattung in den Medien sollte aufmerksam verfolgt werden.


Landesspezifische Sicherheitshinweise

Piraterie auf hoher See
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Wenn sich auch vor den Küsten Mosambiks längere Zeit keine erfolgreichen Kaperungen mehr ereignet haben, bleibt die Gefahr latent vorhanden.Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter http://www.mschoa.org dringend empfohlen.

Reisen über Land / Straßenverkehr
Fahrten über Land bergen aufgrund des z. T. extrem schlechten Straßenzustands und des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer ein hohes Unfallrisiko und erfordern daher ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit. Überlandfahrten bei Dunkelheit sind besonders gefährlich und sollten vermieden werden.

Mosambik wird während der Regenzeit (insbesondere, aber nicht ausschließlich in den Monaten Januar bis März) immer wieder von tropischen Stürmen bis hin zur Zyklonstärke heimgesucht. Starke Regenfälle in den Nachbarländern verursachen hohe Flusspegelstände und u. U. Überschwemmungen. Hierdurch können Personen- und Sachschäden entstehen sowie Verkehrsverbindungen unterbrochen werden. Die Botschaft empfiehlt daher, sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage zu unterrichten, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen.

Auf einigen wenigen Nebenstrecken, vor allem bei Brücken und Bahnübergängen, besteht noch ein Minenrisiko. In abgelegenen Gegenden gibt es noch einige markierte und unmarkierte Minenfelder.

Flugreisen
Die europäische Kommission hat mit Wirkung vom 21. April 2011 eine Betriebsuntersagung gegen alle in Mosambik registrierten Fluglinien verkündet, siehe http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm . Davon betroffen ist auch die staatliche Luftfahrtgesellschaft Linhas Aéreas de Moçambique LAM.

Kriminalität
Mosambik verzeichnet ein erhöhtes Niveau an Gewaltkriminalität, vor allem innerhalb der Städte. Ausländer zählen häufig zu den Opfern von Raubdelikten. Mit wirksamem Polizeischutz kann nicht gerechnet werden. Es wird dringend empfohlen, bei einem eventuellen Überfall Wertgegenstände ohne Gegenwehr herauszugeben.
In einigen Bezirken von Maputo ist es in den letzten Wochen vermehrt zu bewaffneten Raubüberfällen, auch auf Fahrzeuge, gekommen. Die Außenbezirke (einschließlich Matola) sollten nachts gemieden werden.
Im Auto sollten die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Mobiltelefone, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.

Insbesondere in Maputo ist es auch zu einer erhöhten Zahl an Entführungen gekommen, die auch Ausländer betrafen. Fast immer handelte es sich um Unternehmer. Es wird zu erhöhter Wachsamkeit sowie umsichtigem Verhalten geraten.
Es sind einige Fälle bekannt geworden, in denen mosambikanische Polizisten Touristen wegen angeblicher Verkehrsdelikte festgehalten und zur Zahlung von „Bußgeldern“ zu bewegen versucht haben. Grundsätzlich ist nur die Verkehrspolizei (dunkelblaue Hose, weißes Hemd, blaue oder weiße Kappe) zur Verhängung von Bußgeldern wegen Verkehrsdelikten berechtigt, die Schutzpolizei (graue Uniformen) darf Verkehrsteilnehmer für allgemeine Identitätskontrollen anhalten. Es wird empfohlen, in solchen Fällen stets die Ruhe zu bewahren und auf Aufnahme eines ordentlichen Protokolls zu bestehen. Bußgelder sollten in jedem Falle nur im Polizeirevier gegen offizielle Quittung gezahlt werden. Es wird empfohlen, sich vorab mit den mosambikanischen Verkehrsvorschriften vertraut zu machen. Hinweise hierzu geben u.a. Mietwagenfirmen.
Es sind auch Einzelfälle bekannt, in denen deutsche Staatsangehörige bei Identitätskontrollen von der Schutzpolizei bedroht und zur Zahlung von Bestechungsgeldern gedrängt wurden. Es wird auch hier empfohlen, die Ruhe zu bewahren und die Ausweispapiere ohne Diskussion zur Kontrolle vorzuweisen. Grundsätzlich sollten keine Zahlungen an die Polizisten getätigt werden, ohne dass hierfür eine offizielle Quittung („recibo“) ausgestellt wird. Wenn möglich, sollte der Name des Polizisten notiert und der Vorfall im Anschluss direkt bei der nächstgelegenen Polizeistation und der Deutschen Botschaft gemeldet werden.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja (mit Foto) für Kinder unter 12 Jahre
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Ja (mit Foto) für Kinder unter 12 Jahre

Anmerkungen:

Reisedokumente müssen bei Einreise noch sechs Monate gültig sein.
Es wird empfohlen, Kindern ab 6 Jahren einen Reisepass ausstellen zu lassen, da es in Einzelfällen zu Schwierigkeiten mit den Einwanderungsbehörden gekommen ist.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Für die Einreise nach Mosambik ist ein Visum erforderlich. Dieses muss grundsätzlich vor der Einreise bei einer der mosambikanischen Auslandsvertretungen eingeholt werden.
Nur in Ausnahmefällen, falls es im Wohnsitzland des Antragstellers keine mosambikanische Auslandsvertretung gibt, kann ein Visum für touristische Zwecke und nur zur einmaligen Einreise an einigen der größeren Grenzübergänge zu Mosambik und dem Flughafen Maputo beantragt werden. Genauere Auskünfte hierzu erteilen die mosambikanischen Auslandsvertretungen. Es liegen Berichte von EU-Staatsangehörigen vor, dass die mosambikanischen Grenzbehörden diese Regelung neuerdings strikt durchsetzen und Reisenden im Zweifel die Einreise verweigern. Auch Fluglinien können nach IATA-Richtlinien beim Check-in die Vorlage eines gültigen Visums verlangen und ggf. die Beförderung ablehnen.
Reisende, die einen anderen als touristischen Aufenthalt planen, (insbesondere Arbeitsaufnahme, hierunter fallen nach mosambikanischen Recht grundsätzlich auch Freiwilligeneinsätze) müssen zuvor über die zuständige mosambikanische Auslandsvertretung ein Visum einholen. Für einen Daueraufenthalt wird empfohlen, bereits bei Einreise ein deutsches
Führungszeugnis mitzubringen.

Bei Überschreitung der im Visum gestatteten Aufenthaltsdauer drohen hohe Geld-, z. T. sogar Haftstrafen. Ein Visum ohne Berechtigung zur Wohnsitznahme („Sem residência“) kann nur nach Ausreise bei einer mosambikanischen Auslandsvertretung verlängert bzw. neu beantragt werden.

Falls Ausflüge in den angrenzenden südafrikanischen Krüger-Park beabsichtigt sind, muss man vor der ersten Abreise nach Mosambik ein Visum zur mehrfachen Einreise (visto múltiplo) beantragen. An Grenzübergängen und in Mosambik ist ein Wiedereinreisevisum nicht erhältlich.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Deutsche Staatsangehörige, die sich längere Zeit in Mosambik aufhalten, sollten sich über die Website der Botschaft auf der Krisenvorsorgeliste registrieren:
http://service.diplo.de/registrierungav/

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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 09.09.2014

Beitragvon Alexander » 09.09.2014 16:40

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mosambik:

Stand 09.09.2014 (Unverändert gültig seit: 09.09.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Am 15. Oktober 2014 finden Präsidentschafts-, Parlaments- und Regionalparlamentswahlen statt. Ob die Wahlen Auswirkungen auf die allgemeine Sicherheitslage haben werden, ist derzeit noch nicht absehbar. Das Auswärtige Amt rät, Wahlveranstaltungen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden. Die Berichterstattung in den Medien sollte aufmerksam verfolgt werden.

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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 07.10.2014

Beitragvon Alexander » 07.10.2014 18:52

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mosambik:

Stand 07.10.2014 (Unverändert gültig seit: 07.10.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Am 15. Oktober 2014 finden Präsidentschafts-, Parlaments- und Regionalparlamentswahlen statt. In einigen Provinzen ist es im laufenden Wahlkampf bereits zu gewaltsamen Zwischenfällen gekommen. Weitere lokal begrenzte Zwischenfälle sind nicht auszuschließen.

Ob die Wahlen länger andauernde Auswirkungen auf die allgemeine Sicherheitslage haben werden, ist derzeit noch nicht absehbar. Es wird geraten, Wahlveranstaltungen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden. Die Berichterstattung in den Medien sollte aufmerksam verfolgt werden.

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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 05.11.2014

Beitragvon Birgitt » 07.11.2014 18:34

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 05.11.2014
(Unverändert gültig seit: 05.11.2014)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise (gelöscht)
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Allgemeine Lage
Von Mitte 2013 bis Mitte 2014 kam es auf der EN1 zwischen dem Rio Save und Caia sowie in und um den Gorongosa-Nationalpark immer wieder zu bewaffneten Zwischenfällen. In diesem Zeitraum war der Verkehr auf der EN1 zwischen dem Rio Save und Muxunguè nur in Begleitung von Sicherheitskräften möglich. Nachdem die Regierung von Mosambik und die Renamo einen Waffenstillstand unterzeichnet haben, hat sich die Sicherheitslage wieder entspannt.
Im Zusammenhang mit den allgemeinen Wahlen vom 15. Oktober 2014 ist es am Rande von Wahlkampfveranstaltungen und Kundgebungen vereinzelt zu gewaltsamen Zwischenfällen gekommen.
Reisenden wird daher grundsätzlich empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden. Die Berichterstattung in den lokalen Medien sollte aufmerksam verfolgt werden.
Kriminalität
Mosambik verzeichnet ein erhöhtes Niveau an Gewaltkriminalität, vor allem innerhalb der Städte. Ausländer zählen häufig zu den Opfern von Raubdelikten. Mit wirksamem Polizeischutz kann nicht gerechnet werden. Es wird dringend empfohlen, bei einem eventuellen Überfall Wertgegenstände ohne Gegenwehr herauszugeben.
In einigen Bezirken von Maputo gab es in den letzten Wochen vermehrt bewaffnete Raubüberfälle, auch auf Fahrzeuge. Die Außenbezirke (einschließlich Matola) sollten nachts gemieden werden.
Im Auto sollten die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Mobiltelefone, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.
Insbesondere in Maputo kam es auch zu einer erhöhten Zahl an Entführungen, die auch Ausländer betrafen. Fast immer handelte es sich um Unternehmer. Es wird zu erhöhter Wachsamkeit sowie umsichtigem Verhalten geraten.
Es sind einige Fälle bekannt, in denen mosambikanische Polizisten Touristen wegen angeblicher Verkehrsdelikte festgehalten und zur Zahlung von „Bußgeldern“ aufgefordert haben. Grundsätzlich ist nur die Verkehrspolizei (dunkelblaue Hose, weißes Hemd, blaue oder weiße Kappe) zur Verhängung von Bußgeldern wegen Verkehrsdelikten berechtigt, die Schutzpolizei (graue Uniformen) darf Verkehrsteilnehmer für allgemeine Identitätskontrollen anhalten. Es wird empfohlen, in solchen Fällen stets Ruhe zu bewahren und auf Aufnahme eines ordentlichen Protokolls zu bestehen. Bußgelder sollten in jedem Fall nur im Polizeirevier gegen offizielle Quittung gezahlt werden. Es wird empfohlen, sich vorab mit den mosambikanischen Verkehrsvorschriften vertraut zu machen. Hinweise hierzu geben u.a. Mietwagenfirmen.
Es sind auch Einzelfälle bekannt, in denen deutsche Staatsangehörige bei Identitätskontrollen von der Schutzpolizei bedroht und zur Zahlung von Bestechungsgeldern gedrängt wurden. Auch hier wird empfohlen, Ruhe zu bewahren und die Ausweispapiere ohne Diskussion zur Kontrolle vorzuweisen. Grundsätzlich sollten keine Zahlungen an die Polizisten getätigt werden, ohne dass hierfür eine offizielle Quittung („recibo“) ausgestellt wird. Wenn möglich, sollte der Name des Polizisten notiert und der Vorfall im Anschluss direkt bei der nächstgelegenen Polizeistation und der Deutschen Botschaft gemeldet werden.
Reisen über Land / Straßenverkehr
Fahrten über Land bergen aufgrund des z. T. extrem schlechten Straßenzustands und des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer ein hohes Unfallrisiko und erfordern daher ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit. Überlandfahrten bei Dunkelheit sind besonders gefährlich und sollten vermieden werden.
Mosambik wird während der Regenzeit (insbesondere, aber nicht ausschließlich in den Monaten Januar bis März) immer wieder von tropischen Stürmen bis hin zur Zyklonstärke heimgesucht. Starke Regenfälle in den Nachbarländern verursachen hohe Flusspegelstände und u. U. Überschwemmungen. Hierdurch können Personen- und Sachschäden entstehen sowie Verkehrsverbindungen unterbrochen werden. Die Botschaft empfiehlt daher, sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage zu unterrichten, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen.
Auf einigen wenigen Nebenstrecken, vor allem bei Brücken und Bahnübergängen, besteht noch ein Minenrisiko. In abgelegenen Gegenden gibt es noch einige markierte und unmarkierte Minenfelder.
Flugreisen
Die europäische Kommission hat mit Wirkung vom 21. April 2011 eine Betriebsuntersagung gegen alle in Mosambik registrierten Fluglinien verkündet, siehe http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm. Davon betroffen ist auch die staatliche Luftfahrtgesellschaft Linhas Aéreas de Moçambique LAM
Piraterie auf hoher See
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Wenn sich auch vor den Küsten Mosambiks längere Zeit keine erfolgreichen Kaperungen mehr ereignet haben, bleibt die Gefahr latent vorhanden.Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter www.mschoa.org dringend empfohlen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laend ... _node.html

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja (mit Foto) für Kinder unter 12 Jahre
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Ja (mit Foto) für Kinder unter 12 Jahre
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen bei Einreise noch sechs Monate gültig sein.
Es wird empfohlen, Kindern ab 6 Jahren einen Reisepass ausstellen zu lassen, da es in Einzelfällen zu Schwierigkeiten mit den Einwanderungsbehörden gekommen ist.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Visum
Für die Einreise nach Mosambik ist ein Visum erforderlich. Dieses muss grundsätzlich vor der Einreise bei einer der mosambikanischen Auslandsvertretungen eingeholt werden.
Nur in Ausnahmefällen, falls es im Wohnsitzland des Antragstellers keine mosambikanische Auslandsvertretung gibt, kann ein Visum für touristische Zwecke und nur zur einmaligen Einreise an einigen der größeren Grenzübergänge zu Mosambik und dem Flughafen Maputo beantragt werden. Genauere Auskünfte hierzu erteilen die mosambikanischen Auslandsvertretungen. Es liegen Berichte von EU-Staatsangehörigen vor, dass die mosambikanischen Grenzbehörden diese Regelung neuerdings strikt durchsetzen und Reisenden im Zweifel die Einreise verweigern. Auch Fluglinien können nach IATA-Richtlinien beim Check-in die Vorlage eines gültigen Visums verlangen und ggf. die Beförderung ablehnen.
Reisende, die einen anderen als touristischen Aufenthalt planen, (insbesondere Arbeitsaufnahme, hierunter fallen nach mosambikanischen Recht grundsätzlich auch Freiwilligeneinsätze) müssen zuvor über die zuständige mosambikanische Auslandsvertretung ein Visum einholen. Für einen Daueraufenthalt wird empfohlen, bereits bei Einreise ein deutsches Führungszeugnis mitzubringen.
Bei Überschreitung der im Visum gestatteten Aufenthaltsdauer drohen hohe Geld-, z. T. sogar Haftstrafen. Ein Visum ohne Berechtigung zur Wohnsitznahme („Sem residência“) kann nur nach Ausreise bei einer mosambikanischen Auslandsvertretung verlängert bzw. neu beantragt werden.
Falls Ausflüge in den angrenzenden südafrikanischen Krüger-Park beabsichtigt sind, muss man vor der ersten Abreise nach Mosambik ein Visum zur mehrfachen Einreise (visto múltiplo) beantragen. An Grenzübergängen und in Mosambik ist ein Wiedereinreisevisum nicht erhältlich.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
Deutsche Staatsangehörige, die sich längere Zeit in Mosambik aufhalten, sollten sich über die Website der Botschaft auf der Krisenvorsorgeliste registrieren:
http://service.diplo.de/registrierungav/
Hierüber werden im Bedarfsfall Sicherheitshinweise versandt.


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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 23.01.2015

Beitragvon Alexander » 23.01.2015 18:30

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mosambik:

Stand 23.01.2015 (Unverändert gültig seit: 23.01.2015)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige(redaktionell)

Aktuelle Hinweise


Die Provinzen im Zentrum und Norden Mosambiks, insbesondere die Provinz Zambézia, sind von starken Regenfällen und Überschwemmungen betroffen. Die Nationalstraße EN 1 ist in der Provinz Zambézia unterbrochen. Andernorts sind Brücken zerstört, Stromleitungen gekappt und Straßen überflutet. Überlandreisen in die Provinzen Zambézia, Niassa, Nampula und Cabo Delgado sollten daher nur wenn unbedingt notwendig unternommen werden. Bei Reisen in die Region wird angeraten, sich vorab über die aktuelle Lage, insbesondere auch über die Stromversorgung zu informieren. Das nationale Katastrophenvorsorgeinstitut INGC hat für Teile der Region die Alarmstufe Rot ausgerufen und informiert, dass für die nächsten drei Wochen mit weiteren schweren Regenfällen zu rechnen ist.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität
Mosambik verzeichnet ein erhöhtes Niveau an Gewaltkriminalität, vor allem innerhalb der Städte. Ausländer zählen häufig zu den Opfern von Raubdelikten. Mit wirksamem Polizeischutz kann nicht gerechnet werden. Es wird dringend empfohlen, bei einem eventuellen Überfall Wertgegenstände ohne Gegenwehr herauszugeben.
In einigen Bezirken Maputos kommt es immer wieder zu Raubüberfällen, auch auf Fahrzeuge.
Im Auto sollten die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Mobiltelefone und andere Wertsachen sollten nicht sichtbar im Auto liegen.
Im Auto sollten die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Mobiltelefone, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen.
Insbesondere in Maputo kam es auch zu einer erhöhten Zahl an Entführungen, die auch Ausländer betrafen. Fast immer handelte es sich um Unternehmer. Es wird zu erhöhter Wachsamkeit sowie umsichtigem Verhalten geraten.
Es sind einige Fälle bekannt, in denen mosambikanische Polizisten Touristen wegen angeblicher Verkehrsdelikte festgehalten und zur Zahlung von „Bußgeldern“ aufgefordert haben. Grundsätzlich ist nur die Verkehrspolizei (dunkelblaue Hose, weißes Hemd, blaue oder weiße Kappe) zur Verhängung von Bußgeldern wegen Verkehrsdelikten berechtigt, die Schutzpolizei (graue Uniformen) darf Verkehrsteilnehmer für allgemeine Identitätskontrollen anhalten. Es wird empfohlen, in solchen Fällen stets Ruhe zu bewahren und auf Aufnahme eines ordentlichen Protokolls zu bestehen. Bußgelder sollten in jedem Fall nur im Polizeirevier gegen offizielle Quittung gezahlt werden. Es wird empfohlen, sich vorab mit den mosambikanischen Verkehrsvorschriften vertraut zu machen. Hinweise hierzu geben u.a. Mietwagenfirmen.
Es sind auch Fälle bekannt, in denen ausländische Staatsangehörige bei Identitätskontrollen von der Schutzpolizei bedroht und zur Zahlung von Bestechungsgeldern gedrängt wurden. Auch hier wird empfohlen, Ruhe zu bewahren und die Ausweispapiere ohne Diskussion zur Kontrolle vorzuweisen. Grundsätzlich sollten keine Zahlungen an die Polizisten getätigt werden, ohne dass hierfür eine offizielle Quittung („recibo“) ausgestellt wird. Wenn möglich, sollte der Name des Polizisten notiert und der Vorfall im Anschluss direkt bei der nächstgelegenen Polizeistation und der Deutschen Botschaft gemeldet werden.

Reisen über Land / Straßenverkehr
Fahrten über Land bergen aufgrund des z. T. extrem schlechten Straßenzustands und des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer ein hohes Unfallrisiko und erfordern daher ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit. Überlandfahrten bei Dunkelheit sind besonders gefährlich und sollten vermieden werden.

Mosambik wird während der Regenzeit (insbesondere, aber nicht ausschließlich in den Monaten Januar bis März) immer wieder von tropischen Stürmen bis hin zur Zyklonstärke heimgesucht. Starke Regenfälle in den Nachbarländern verursachen hohe Flusspegelstände und u. U. Überschwemmungen. Hierdurch können Personen- und Sachschäden entstehen sowie Verkehrsverbindungen unterbrochen werden. Die Botschaft empfiehlt daher, sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage zu unterrichten, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen.
Auf einigen wenigen Nebenstrecken, vor allem bei Brücken und Bahnübergängen, besteht noch ein Minenrisiko. In abgelegenen Gegenden gibt es noch einige markierte und unmarkierte Minenfelder.

Flugreisen
Die europäische Kommission hat mit Wirkung vom 21. April 2011 eine Betriebsuntersagung gegen alle in Mosambik registrierten Fluglinien verkündet, siehe http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm. Davon betroffen ist auch die staatliche Luftfahrtgesellschaft Linhas Aéreas de Moçambique LAM

Piraterie auf hoher See
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet, angegriffen und gekapert zu werden. Wenn sich auch vor den Küsten Mosambiks längere Zeit keine erfolgreichen Kaperungen mehr ereignet haben, bleibt die Gefahr latent vorhanden.Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird dringend empfohlen, höchste Vorsicht walten zu lassen.
Trotz der internationalen Bemühungen zur Eindämmung der Piraterie bleibt die Zahl der Piratenangriffe hoch; ein wirksamer Schutz kann nicht garantiert werden. Schiffsführern in den gefährdeten Gewässern wird eine Registrierung beim Maritime Security Centre unter http://www.mschoa.org dringend empfohlen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laend ... _node.html

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja (mit Foto) für Kinder unter 12 Jahre
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Ja (mit Foto) für Kinder unter 12 Jahre

Anmerkungen:
Reisedokumente müssen bei Einreise noch sechs Monate gültig sein.
Es wird empfohlen, Kindern ab 6 Jahren einen Reisepass ausstellen zu lassen, da es in Einzelfällen zu Schwierigkeiten mit den Einwanderungsbehörden gekommen ist.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Für die Einreise nach Mosambik ist ein Visum erforderlich. Dieses muss grundsätzlich vor der Einreise bei einer der mosambikanischen Auslandsvertretungen eingeholt werden.
Nur in Ausnahmefällen, falls es im Wohnsitzland des Antragstellers keine mosambikanische Auslandsvertretung gibt, kann ein Visum für touristische Zwecke und nur zur einmaligen Einreise an einigen der größeren Grenzübergänge zu Mosambik und dem Flughafen Maputo beantragt werden. Genauere Auskünfte hierzu erteilen die mosambikanischen Auslandsvertretungen. Es liegen Berichte von EU-Staatsangehörigen vor, dass die mosambikanischen Grenzbehörden diese Regelung neuerdings strikt durchsetzen und Reisenden im Zweifel die Einreise verweigern. Auch Fluglinien können nach IATA-Richtlinien beim Check-in die Vorlage eines gültigen Visums verlangen und ggf. die Beförderung ablehnen.
Reisende, die einen anderen als touristischen Aufenthalt planen, (insbesondere Arbeitsaufnahme, hierunter fallen nach mosambikanischen Recht grundsätzlich auch Freiwilligeneinsätze) müssen zuvor über die zuständige mosambikanische Auslandsvertretung ein Visum einholen. Für einen Daueraufenthalt wird empfohlen, bereits bei Einreise ein deutsches Führungszeugnis mitzubringen.
Bei Überschreitung der im Visum gestatteten Aufenthaltsdauer drohen hohe Geld-, z. T. sogar Haftstrafen. Ein Visum ohne Berechtigung zur Wohnsitznahme („Sem residência“) kann nur nach Ausreise bei einer mosambikanischen Auslandsvertretung verlängert bzw. neu beantragt werden.
Falls Ausflüge z.B. in den angrenzenden südafrikanischen Krüger-Park beabsichtigt sind, muss man vor der ersten Abreise nach Mosambik ein Visum zur mehrfachen Einreise (visto múltiplo) beantragen. An Grenzübergängen und in Mosambik ist ein Wiedereinreisevisum nicht erhältlich.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
Deutsche Staatsangehörige, die sich längere Zeit in Mosambik aufhalten, sollten sich über die Website der Botschaft auf der Krisenvorsorgeliste registrieren:
http://service.diplo.de/registrierungav/
Hierüber werden im Bedarfsfall Sicherheitshinweise versandt.

Auswärtige Amt
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Registriert: 30.07.2005 18:12

Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 08.04.2015

Beitragvon Alexander » 12.04.2015 06:59

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mosambik:

Stand 08.04.2015 (Unverändert gültig seit: 08.04.2015)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Die Provinzen im Zentrum und Norden Mosambiks sind von starken Regenfällen und Überschwemmungen betroffen.Straßen und weitere Infrastruktur wurden zerstört und konnten bisher nur in Teilen wieder aufgebaut werden. Es ist daher mit Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs zu rechnen. Bei Überlandreisen in die Provinzen Zambézia, Niassa, Nampula und Cabo Delgadowird geraten, sich vorab über die aktuelle Lage zu informieren.

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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 17.04.2015

Beitragvon Alexander » 18.04.2015 07:57

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mosambik:

Stand 17.04.2015 (Unverändert gültig seit: 17.04.2015)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
In Zusammenhang mit fremdenfeindlichen Übergriffen auf Mosambikaner in Südafrika ist es am heutigen 17.04.2015 zu Ausschreitungen auf beiden Seiten der Landgrenze „Ressano Garcia“ (Straße Maputo-Johannesburg) gekommen. Die Grenzposten auf beiden Seiten sind aber geöffnet. Reisenden, die diese Landgrenze zwischen Mosambik und Südafrika passieren möchten, wird empfohlen, sich vorher genau über die aktuelle Lage zu informieren.

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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 13.08.2015

Beitragvon Alexander » 15.08.2015 12:47

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mosambik:

Stand 13.08.2015 (Unverändert gültig seit: 13.08.2015)

Letzte Änderung: Medizinische Hinweise

Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird für alle Reisenden älter als 1 Jahr bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert. Dies gilt auch dann, wenn ein Gelbfieberinfektionsgebiet nur im Transit bereist wurde (bspw. über Flughafen Addis Abeba oder andere Luftverkehrdrehkreuze der Region).
Bei einer direkten Einreise aus Deutschland bzw. anderen nicht-endemischen Ländern ist die Impfung entsprechend den Bestimmungen des mosambikanischen Gesundheitsministeriums nicht erforderlich.
Auch bei der Einreise aus gelbfieberfreien Ländern kann es in Einzelfällen vorkommen, dass entgegen der landeseigenen Bestimmungen ein Gelbfieberimpfnachweis verlangt wird. Alternativ wird eine kostenpflichtige (50 USD) Zwangsimpfung vor Ort durchgeführt.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe http://www.rki.de
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis) und ggf. auch Polio, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY-Konjugatimpfstoff) empfohlen.

Malaria
Größte Gefährdung für Bevölkerung und Besucher stellt die landesweit und ganzjährig verbreitete Malaria dar (mehr als 85% Malaria tropica). Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Bei Aufenthalt in Mosambik wird eine Malariaprophylaxe empfohlen.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

• ganztägig (Dengue, s.u.) und nachts körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• ganztägig und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen

HIV/AIDS
ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes, lebensgefährliches Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Zur Regenzeit kommt es immer wieder zu vermehrten Cholerafällen. Diese schwere Darminfektion betrifft überwiegend ärmere Bevölkerungsanteile mit niedrigen Hygienestandards bei der Wasserversorgung.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion - wo angebracht - durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber und Chikungunya-Fieber
Beide fieberhafte Infektionen treten hauptsächlich im Küstenbereich von Mosambik auf und werden durch tagaktive Mücken übertragen. In der Regel stehen Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen im Vordergrund. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/ Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend durchgängig geschützt werden.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de
Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen

Hinweis:
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Für
Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:
• zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
• auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
• immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
• trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 20.10.2015

Beitragvon Birgitt » 20.10.2015 21:41

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mosambik:
Stand 20.10.2015
(Unverändert gültig seit: 20.10.2015)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
- Medizinische Hinweise (Impfschutz)


Aktuelle Hinweise
Bei mehreren bewaffneten Auseinandersetzungen auf der EN6 in der Nähe von Chimoio, Provinz Manica, in Beira sowie in Morrumbala, Provinz Zambesia, hat es in den vergangenen Wochen Todesopfer und Verletzte gegeben. Reisenden in den Provinzen Manica, Sofala, Zambesia und Tete wird empfohlen, die Nachrichten, insbesondere der lokalen Medien und die Lage vor Ort, aufmerksam zu verfolgen. Überlandfahrten sollten mit erhöhter Vorsicht durchgeführt werden.

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Mosambik verzeichnet ein erhöhtes Niveau an Gewaltkriminalität, vor allem innerhalb der Städte. Es wird empfohlen, bei einem eventuellen Überfall Wertgegenstände ohne Gegenwehr herauszugeben. Im Auto sollten die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Mobiltelefoneund andere Wertsachen sollten nicht sichtbar im Auto liegen.
Insbesondere in Maputo kommt es auch zu Entführungen, die auch Ausländer betreffen. Fast immer handelt es sich aber um Unternehmer, die vor Ort tätig sind. Es wird zu Wachsamkeit und umsichtigem Verhalten geraten.
Es kommt immer wieder vor, dass mosambikanische Polizisten Touristen wegen angeblicher Verkehrsdelikte festhalten und zur Zahlung von „Bußgeldern“ auffordern. Grundsätzlich ist nur die Verkehrspolizei (dunkelblaue Hose, weißes Hemd, blaue oder weiße Kappe) zur Verhängung von Bußgeldern wegen Verkehrsdelikten berechtigt, die Schutzpolizei (graue Uniformen) darf Verkehrsteilnehmer für allgemeine Identitätskontrollen anhalten. Es wird empfohlen, in solchen Fällen stets Ruhe zu bewahren und auf Aufnahme eines ordentlichen Protokolls zu bestehen. Bußgelder sollten nur im Polizeirevier gegen offizielle Quittung gezahlt werden. Es wird empfohlen, sich vorab mit den mosambikanischen Verkehrsvorschriften vertraut zu machen. Hinweise hierzu geben u.a. Mietwagenfirmen.
Es sind auch Fälle bekannt, in denen ausländische Staatsangehörige bei Identitätskontrollen von der Schutzpolizei bedroht und zur Zahlung von Bestechungsgeldern gedrängt wurden. Auch hier wird empfohlen, Ruhe zu bewahren und die Ausweispapiere ohne Diskussion zur Kontrolle vorzuweisen. Grundsätzlich sollten keine Zahlungen an die Polizisten getätigt werden, ohne dass hierfür eine offizielle Quittung („recibo“) ausgestellt wird. Wenn möglich, sollte der Name des Polizisten notiert und der Vorfall im Anschluss direkt bei der nächstgelegenen Polizeistation und der Deutschen Botschaft gemeldet werden.
Reisen über Land / Straßenverkehr
Fahrten über Land bergen aufgrund des z. T. extrem schlechten Straßenzustands und des Verhaltens anderer Verkehrsteilnehmer ein hohes Unfallrisiko und erfordern daher ein sehr hohes Maß an Aufmerksamkeit. Überlandfahrten bei Dunkelheit sind besonders gefährlich und sollten vermieden werden.
Mosambik wird während der Regenzeit (insbesondere, aber nicht ausschließlich in den Monaten Januar bis März) immer wieder von tropischen Stürmen bis hin zur Zyklonstärke heimgesucht. Starke Regenfälle in den Nachbarländern verursachen hohe Flusspegelstände und u. U. Überschwemmungen. Hierdurch können Personen- und Sachschäden entstehen sowie Verkehrsverbindungen unterbrochen werden. Die Botschaft empfiehlt daher, sich regelmäßig über die Wetter- und Straßenlage zu unterrichten, insbesondere, wenn Reisen über Land anstehen.
Flugreisen
Die europäische Kommission hat mit Wirkung vom 21. April 2011 eine Betriebsuntersagung gegen alle in Mosambik registrierten Fluglinien verkündet, siehe http://ec.europa.eu/transport/air-ban/list_de.htm. Davon betroffen ist auch die staatliche Luftfahrtgesellschaft Linhas Aéreas de Moçambique LAM
Piraterie auf hoher See
Vor den Küsten Somalias und seiner Nachbarstaaten sowie in den angrenzenden Gewässern besteht weiterhin ein sehr großes Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen. Nach wie vor sind auch Schiffe tief im Indischen Ozean (um die Seychellen und Madagaskar) sowie vor Kenia, Tansania, Mosambik, Jemen und Oman gefährdet. Wenn sich auch vor den Küsten Mosambiks längere Zeit keine erfolgreichen Kaperungen mehr ereignet haben, bleibt die Gefahr latent vorhanden. Schiffsführern in den vorgenannten Gebieten wird empfohlen, Vorsicht walten zu lassen und sich beim Maritime Security Centre unter www.mschoa.org zu registrieren.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laend ... _node.html

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber (nicht älter als 10 Jahre) wird für alle Reisenden, älter als 1 Jahr, bei Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet gefordert. Dies gilt auch dann, wenn ein Gelbfieberinfektionsgebiet nur im Transit bereist wurde,bspw. über Flughafen Addis Abeba oder andere Luftverkehrsdrehkreuze der Region.Bei einer direkten Einreise aus Deutschland bzw. anderen nicht-endemischen Ländern, ist die Impfung, entsprechend den Bestimmungen des mosambikanischen Gesundheitsministeriums, nicht erforderlich.
Auch bei der Einreise aus gelbfieberfreien Ländern kann es in Einzelfällen vorkommen, dass, entgegen der landeseigenen Bestimmungen, ein Gelbfieberimpfnachweis verlangt wird. Alternativ wird eine kostenpflichtige (50 USD) Zwangsimpfung vor Ort durchgeführt.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe http://www.rki.de
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis) und ggf. auch Polio, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY-Konjugatimpfstoff) empfohlen.
Malaria
Größte Gefährdung für Bevölkerung und Besucher stellt die landesweit und ganzjährig verbreitete Malaria dar (mehr als 85% Malaria tropica). Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Bei Aufenthalt in Mosambik wird eine Malariaprophylaxe empfohlen.
Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • ganztägig (Dengue, s.u.) und nachts körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
  • ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV/AIDS
ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes, lebensgefährliches Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Zur Regenzeit kommt es immer wieder zu vermehrten Cholerafällen. Diese schwere Darminfektion betrifft überwiegend ärmere Bevölkerungsanteile mit niedrigen Hygienestandards bei der Wasserversorgung.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion - wo angebracht - durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber und Chikungunya-Fieber
Beide fieberhafte Infektionen treten hauptsächlich im Küstenbereich von Mosambik auf und werden durch tagaktive Mücken übertragen. In der Regel stehen Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen im Vordergrund. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Häufig fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch/ Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend durchgängig geschützt werden.
Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise www.dtg.org/ oder www.frm-web.de


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Reise-/Sicherheitshinweis Mosambik 08.02.2016

Beitragvon Alexander » 09.02.2016 19:28

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mosambik:

Stand 09.02.2016 (Unverändert gültig seit: 08.02.2016)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Medizinische Hinweise

Aktuelle Hinweise

In den Provinzen Manica, Sofala, Tete und Zambesia kommt es vereinzelt weiterhin zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem bewaffneten Arm der Oppositionspartei RENAMO und Sicherheitskräften des Landes. Reisenden in diesen Provinzen wird empfohlen, die Nachrichten, insbesondere der lokalen Medien, und die Lage vor Ort aufmerksam zu verfolgen. Überlandfahrten sollten mit erhöhter Vorsicht durchgeführt werden

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja (mit Foto) für Kinder unter 12 Jahre

Anmerkungen:
Reisedokumente müssen bei Einreise noch sechs Monate gültig sein.
Es wird empfohlen, Kindern ab sechs Jahren einen Reisepass ausstellen zu lassen, da es in Einzelfällen zu Schwierigkeiten mit den Einwanderungsbehörden gekommen ist.

Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Für die Einreise nach Mosambik ist ein Visum erforderlich. Dieses muss grundsätzlich vor der Einreise bei einer der mosambikanischen Auslandsvertretungen eingeholt werden.

Nur in Ausnahmefällen, falls es im Wohnsitzland des Antragstellers keine mosambikanische Auslandsvertretung gibt, kann ein Visum für touristische Zwecke und nur zur einmaligen Einreise an einigen der größeren Grenzübergänge zu Mosambik und dem Flughafen Maputo beantragt werden. Genauere Auskünfte hierzu erteilen die mosambikanischen Auslandsvertretungen. Es liegen Berichte von EU-Staatsangehörigen vor, dass die mosambikanischen Grenzbehörden diese Regelung neuerdings strikt durchsetzen und Reisenden im Zweifel die Einreise verweigern. Auch Fluglinien können nach IATA-Richtlinien beim Check-in die Vorlage eines gültigen Visums verlangen und ggf. die Beförderung ablehnen.
Reisende, die einen anderen als touristischen Aufenthalt planen, (insbesondere Arbeitsaufnahme, hierunter fallen nach mosambikanischen Recht grundsätzlich auch Freiwilligeneinsätze) müssen zuvor über die zuständige mosambikanische Auslandsvertretung ein Visum einholen. Für einen Daueraufenthalt wird empfohlen, bereits bei Einreise ein deutsches Führungszeugnis mitzubringen.

Bei Überschreitung der im Visum gestatteten Aufenthaltsdauer drohen hohe Geld-, z. T. sogar Haftstrafen. Ein Visum ohne Berechtigung zur Wohnsitznahme („Sem residência“) kann nur nach Ausreise bei einer mosambikanischen Auslandsvertretung verlängert bzw. neu beantragt werden.

Falls Ausflüge z.B. in den angrenzenden südafrikanischen Krüger-Park beabsichtigt sind, muss man vor der ersten Abreise nach Mosambik ein Visum zur mehrfachen Einreise (visto múltiplo) beantragen. An Grenzübergängen und in Mosambik ist ein Wiedereinreisevisum nicht erhältlich.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Deutsche Staatsangehörige, die sich längere Zeit in Mosambik aufhalten, sollten sich über die Website der Botschaft auf der Krisenvorsorgeliste registrieren:
http://service.diplo.de/registrierungav/

Hierüber werden im Bedarfsfall Sicherheitshinweise versandt.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Für die Einreise nach Mosambik aus einem Gelbfieberendemiegebiet (http://www.who.int ) ist für alle Reisenden älter als ein Jahr der Nachweis eines Gelbfieberimpfschutzes (Internationales Impfzertifikat, Auffrischung des Impfschutzes alle zehn Jahre) notwendig. Bei der direkten Einreise aus gelbfieberfreien Regionen ist eine Impfung grundsätzlich nicht erforderlich.
In Einzelfällen kann es auch bei der Einreise aus nachweislich gelbfieberfreien Ländern (z.B. Südafrika) vorkommen, dass ein Gelbfieberimpfnachweis verlangt wird. Ähnliches gilt auch für eine Anreise im Transit über Addis Abeba oder Nairobi unabhängig von der Dauer des dortigen Aufenthalts. Reisende sollten in diesen Fällen daher ihr Impfzertifikat mitführen oder auf die bestehenden WHO-Empfehlungen für den internationalen Resieverkehr hinweisen. Alternativ wird eine kostenpflichtige (50,- US-$) Zwangsimpfung vor Ort bei der Einreise durchgeführt.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe http://www.rki.de

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis) und ggf. auch Polio, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis Aund Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut sowie Meningokokken-Krankheit (ACWY-Konjugatimpfstoff) empfohlen.

Malaria
Größte Gefährdung für Bevölkerung und Besucher stellt die landesweit und ganzjährig verbreitete Malaria dar (mehr als 85% Malaria tropica). Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig. Bei einem Aufenthalt in Mosambik wird eine medikamentöse Malariaprophylaxe empfohlen.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem deutschen Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:

• ganztägig und nachts körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• ganztägig und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen

HIV/AIDS
Etwa 10% der Bevölkerung zwischen 15 bis 49 Jahre ist HIV positiv. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.

Durchfallerkrankungen und Cholera
Zur Regenzeit kommt es immer wieder zu vermehrten Cholerafällen. Diese schwere Darminfektion betrifft überwiegend ärmere Bevölkerungsanteile mit niedrigen Hygienestandards bei der Wasserversorgung. Touristen und andere Reisende sind davon wenig betroffen.

Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, selbst Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion - wo angebracht - durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Weitere Infektionskrankheiten

Dengue-Fieber und Chikungunya-Fieber
Beide fieberhafte Infektionen treten hauptsächlich im Küstenbereich von Mosambik auf und werden durch tagaktive Mücken übertragen. In der Regel stehen Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen im Vordergrund. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzige Vorsorgemaßnahme.

Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden in Süßwassergewässern sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Häufig fehlt auch ausgebildetes Englisch/ Französisch sprechendes medizinisches Personal. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend durchgängig geschützt werden.

Lassen Sie sich vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, beispielsweise http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de

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Beitragvon Alexander » 15.02.2016 18:51

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mosambik:

Stand 15.02.2016(Unverändert gültig seit: 15.02.2016)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Nach Überfällen auch auf zivile Fahrzeuge auf der EN1 bei Muxungue wird von Reisen auf dem Streckenabschnitt der EN1 zwischen Save und Caia (Provinz Sofala) abgeraten.

In den Provinzen Manica, Sofala, Tete und Zambesia kommt es vereinzelt zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem bewaffneten Arm der Oppositionspartei RENAMO und Sicherheitskräften des Landes. Reisenden in diesen Provinzen wird empfohlen, die Nachrichten, insbesondere der lokalen Medien, und die Lage vor Ort aufmerksam zu verfolgen. Überlandfahrten sollten mit erhöhter Vorsicht durchgeführt werden.

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Beitragvon Alexander » 08.03.2016 18:33

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Mosambik:

Stand 08.03.2016 (Unverändert gültig seit: 08.03.2016)

Letzte Änderung:

Aktuelle Hinweise

Nach Überfällen auch auf zivile Fahrzeuge wird von Reisen auf der EN7 zwischen Chimoio und Tete (Provinzen Manica und Tete) und auf der EN1 zwischen Save und Caia (Provinz Sofala) abgeraten.
In den Provinzen Manica, Sofala, Tete und Zambesia kommt es vereinzelt zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem bewaffneten Arm der Oppositionspartei RENAMO und Sicherheitskräften des Landes. Reisenden in diesen Provinzen wird empfohlen, die Nachrichten, insbesondere der lokalen Medien, und die Lage vor Ort aufmerksam zu verfolgen. Überlandfahrten sollten mit erhöhter Vorsicht durchgeführt werden.

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