Wüstenschiff • Thema anzeigen - Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 03.04.2018

Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 03.04.2018

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 24.07.2015

Beitragvon Birgitt » 25.07.2015 09:11

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Tadschikistan:
Stand 24.07.2015
(Unverändert gültig seit: 24.07.2015)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Wegen starker Schneeschmelze, heftiger Regenfälle und den damit verbundenen Überflutungen und Erdrutschen ist der Zugang in einige bergige Regionen Tadschikistans derzeit schwierig. Von Reisen in die betroffenen Regionen, insbesondere in den Autonomen Oblast Ghorno Badachshan (GBAO) und in das Rascht-Tal, sollte daher abgesehen werden.
Die zwischenzeitlich auf der Strecke zwischen Duschanbe und Chorog im Bereich der Vanj Mündung unterbrochene Straße M41 (Pamir Highway) wurde wieder geöffnet. Die Situation in der Region ist jedoch weiterhin unberechenbar und Verbindungsstraßen können jederzeit erneut unpassierbar werden. Nach derzeitigen Informationen ist die Straße von Chorog über Ischkaschim und Murghab nach Kirgisistan geöffnet.
Reisen nach Gorno Badachshan
In Chorog, Autonomer Oblast Gorno Badachshan (GBAO) kam es im Mai 2014 zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Seit Sommer 2014 hat sich die Lage dort wieder normalisiert. Reisen dorthin sollten dennoch wohl überlegt werden, da nach wie vor nicht sicher ist, ob in GBAO konsularische Hilfe durch Botschaftsmitarbeiter gewährt werden kann. Die tadschikischen Sicherheitsbehörden verhalten sich derzeit sehr restriktiv bei Reisevorhaben ausländischer Diplomaten in dieses Gebiet. Auch kann es vorkommen, dass Reisende mit gültigem GBAO-Permit am Kontrollposten zurückgewiesen werden.


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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 21.08.2015

Beitragvon Alexander » 23.08.2015 10:32

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Tadschikistan:

Stand 21.08.2015 (Unverändert gültig seit: 21.08.2015)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise

Der Pamir Highway (M41) ist auf der Strecke Murghab – Chorog wegen einer großen Schlammlawine voraussichtlich noch bis Ende Oktober 2015 unterbrochen. Umfahrungen sind nach aktuellem Kenntnisstand entweder durch den Wakhan Korridor entlang der afghanischen Grenze über Langar und Ischkaschim oder durch das ebenfalls südlich der M41 liegende Schokdara Tal über Roschtkala möglich. Die Situation in der Region hat sich im Hinblick auf Erdrutsche und Überflutungen entspannt. Verbindungsstraßen können jedoch erneut unpassierbar werden. Nach derzeitigen Informationen ist die Straße von Chorog über Ischkaschim und Murghab nach Kirgisistan geöffnet.

Reisen nach Gorno Badachshan
In Chorog, Autonomer Oblast Gorno Badachshan (GBAO) kam es im Mai 2014 zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Seit Sommer 2014 hat sich die Lage dort wieder normalisiert. Reisen dorthin sollten dennoch wohl überlegt werden, da nach wie vor nicht sicher ist, ob in GBAO konsularische Hilfe durch Botschaftsmitarbeiter gewährt werden kann. Die tadschikischen Sicherheitsbehörden verhalten sich derzeit sehr restriktiv bei Reisevorhaben ausländischer Diplomaten in dieses Gebiet. Auch kann es vorkommen, dass Reisende mit gültigem GBAO-Permit am Kontrollposten zurückgewiesen werden.

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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 05.09.2015

Beitragvon Alexander » 05.09.2015 19:28

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Tadschikistan:

Stand 05.09.2015 (Unverändert gültig seit: 05.09.2015)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Am 4. September frühmorgens kam es in Duschanbe sowie im 20 km entfernten Vahdat zu bewaffneten Auseinandersetzungen, bei denen mindestens 8 Angehörige der Sicherheitskräfte getötet wurden. Die Angreifer zogen sich ins 45 km nordöstlich von Duschanbe gelegene Romit-Tal zurück. Die Sicherheitslage in diesem Gebiet ist unklar. Aus diesem Grund wird dringend von einem Besuch des Romit-Naturschutzgebietes sowie des gesamten Romit-Tals abgeraten. Bis zur endgültigen Beruhigung der Lage sollte die Hauptstadt nach Möglichkeit nicht verlassen werden.

Die Situation am Pamir Highway (M41 hat sich im Hinblick auf Erdrutsche und Überflutungen entspannt. Grundsätzlich können Verbindungsstraßen aufgrund der problematisschen Topographie jedoch erneut unpassierbar werden.
Nach derzeitigen Informationen ist die Straße von Chorog über Ischkaschim und Murghab nach Kirgisistan geöffnet.
Reisen nach Gorno Badachshan
In Chorog, Autonomer Oblast Gorno Badachshan (GBAO) kam es im Mai 2014 zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Seit Sommer 2014 hat sich die Lage dort wieder normalisiert. Reisen dorthin sollten dennoch wohl überlegt werden, da nach wie vor nicht sicher ist, ob in GBAO konsularische Hilfe durch Botschaftsmitarbeiter gewährt werden kann. Die tadschikischen Sicherheitsbehörden verhalten sich derzeit sehr restriktiv bei Reisevorhaben ausländischer Diplomaten in dieses Gebiet. Auch kann es vorkommen, dass Reisende mit gültigem GBAO-Permit am Kontrollposten zurückgewiesen werden.

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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 17.09.2015

Beitragvon Birgitt » 18.09.2015 11:11

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Tadschikistan:
Stand 17.09.2015
(Unverändert gültig seit: 17.09.2015)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise

Am 4. September frühmorgens kam es in Duschanbe sowie im 20 km entfernten Vahdat zu bewaffneten Auseinandersetzungen, bei denen mindestens acht Angehörige der Sicherheitskräfte getötet wurden. Die Angreifer zogen sich ins 45 km nordöstlich von Duschanbe gelegene Romit-Tal zurück; mehrere von ihnen wurden inzwischen getötet oder gefangen genommen. Es wird weiterhin dringend von einem Besuch des Romit-Naturschutzgebietes sowie des gesamten Romit-Tals abgeraten und empfohlen, vorerst auf nicht unbedingt erforderliche Reisen außerhalb der Hauptstadt zu verzichten.

Die Situation am Pamir Highway (M41) hat sich im Hinblick auf Erdrutsche und Überflutungen entspannt. Grundsätzlich können Verbindungsstraßen aufgrund der problematisschen Topographie jedoch erneut unpassierbar werden. Nach derzeitigen Informationen ist die Straße von Chorog über Ischkaschim und Murghab nach Kirgisistan geöffnet.

Reisen nach Gorno Badachshan
In Chorog, Autonomer Oblast Gorno Badachshan (GBAO) kam es im Mai 2014 zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Seit Sommer 2014 hat sich die Lage dort wieder normalisiert. Reisen dorthin sollten dennoch wohl überlegt werden, da nach wie vor nicht sicher ist, ob in GBAO konsularische Hilfe durch Botschaftsmitarbeiter gewährt werden kann. Die tadschikischen Sicherheitsbehörden verhalten sich derzeit sehr restriktiv bei Reisevorhaben ausländischer Diplomaten in dieses Gebiet. Auch kann es vorkommen, dass Reisende mit gültigem GBAO-Permit am Kontrollposten zurückgewiesen werden.


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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 18.09.2015

Beitragvon Birgitt » 18.09.2015 19:24

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Tadschikistan:
Stand 18.09.2015
(Unverändert gültig seit: 18.09.2015)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Am 4. September frühmorgens kam es in Duschanbe sowie im 20 km entfernten Vahdat zu bewaffneten Auseinandersetzungen, bei denen mindestens acht Angehörige der Sicherheitskräfte getötet wurden. Die Angreifer zogen sich ins 45 km nordöstlich von Duschanbe gelegene Romit-Tal zurück; mehrere von ihnen wurden inzwischen getötet oder gefangen genommen. Es wird weiterhin dringend von einem Besuch des Romit-Naturschutzgebietes sowie des gesamten Romit-Tals abgeraten.
Die Situation am Pamir Highway (M41) hat sich im Hinblick auf Erdrutsche und Überflutungen entspannt. Grundsätzlich können Verbindungsstraßen aufgrund der problematisschen Topographie jedoch erneut unpassierbar werden. Nach derzeitigen Informationen ist die Straße von Chorog über Ischkaschim und Murghab nach Kirgisistan geöffnet.
Reisen nach Gorno Badachshan
In Chorog, Autonomer Oblast Gorno Badachshan (GBAO) kam es im Mai 2014 zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Seit Sommer 2014 hat sich die Lage dort wieder normalisiert. Reisen dorthin sollten dennoch wohl überlegt werden, da nach wie vor nicht sicher ist, ob in GBAO konsularische Hilfe durch Botschaftsmitarbeiter gewährt werden kann. Die tadschikischen Sicherheitsbehörden verhalten sich derzeit sehr restriktiv bei Reisevorhaben ausländischer Diplomaten in dieses Gebiet. Auch kann es vorkommen, dass Reisende mit gültigem GBAO-Permit am Kontrollposten zurückgewiesen werden.


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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 05.10.2015

Beitragvon Birgitt » 07.10.2015 21:31

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Tadschikistan:
Stand 05.10.2015
(Unverändert gültig seit: 05.10.2015)

Letzte Änderung:
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Ja, muss unabhängig vom Alter des Kindes mit Lichtbild versehen sein
Anmerkungen: Sämtliche Reisedokumente sollten noch mindestens sechs Monate nach der geplanten Einreise gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Visum
Deutsche Staatsangehörige unterliegen der Visumspflicht.
Das für die Einreise nach Tadschikistan erforderliche Visum kann unter Vorlage eines Reisepasses oder Kinderausweises bei der tadschikischen Botschaft in Berlin beantragt werden.
Die bisherige Option, ein Visum bei der Einreise am Flughafen Duschanbe zu erhalten, besteht nicht mehr, sofern die Anreise aus einem Land erfolgt, in dem es eine tadschikische Botschaft gibt (u.a. Deutschland, Belgien, USA). Weitere Informationen sowie Antragsformulare sind auf der Homepage der tadschikischen Botschaft in Berlin zu finden: www.botschaft-tadschikistan.de
Ausländer sind grundsätzlich verpflichtet, sich binnen drei Tagen nach Einreise bei den tadschikischen Innenbehörden zu registrieren. Diese Registrierungspflicht entsteht bei Inhabern touristischer Visa („Touristitscheskaya“, Kürzel auf dem Visumetikett „T“) erst nach 30 Aufenthaltstagen in Tadschikistan. Die zuständige Registrierungsstelle heißt OVIR (Abt. für Visa und Registrierung) und ist in der Regel bei der jeweiligen Stadtverwaltung ("Chukumat") angesiedelt. Ohne Registrierung drohen Ausreiseverzögerungen und Strafgelder. Dies gilt auch bei Überziehung der Aufenthaltsdauer ohne rechtzeitige Verlängerung des Visums.
Nach Erhalt eines tadschikischen Visums ist unbedingt zu prüfen, welche Visumkategorie erteilt wurde. Sollte trotz Beantragung kein Touristenvisum erteilt worden sein, ist der Visuminhaber verpflichtet, sich innerhalb von 72 Stunden nach Einreise nach Tadschikistan wie oben beschrieben zu registrieren. Sollte dies unterbleiben, drohen empfindliche Geldstrafen bei einer nachträglichen Registrierung, beziehungsweise bei der Ausreise.
Für Reisen in das Hochgebirge im Osten des Landes (Gorno-Badachschan bzw. Pamir) ist eine Sondergenehmigung erforderlich, die gleichzeitig mit dem Visum in Deutschland beantragt werden kann. Bei Beantragung in Tadschikistan muss mit einer Bearbeitungsdauer von bis zu drei Wochen gerechnet werden.
Weiterreise nach Kirgisistan und Usbekistan
An den Grenzübergängen zu den Nachbarländern Kirgisistan und Usbekistan kann es zeitweise zu unangekündigten Schließungen kommen. Reisenden wird dringend angeraten, sich tagesaktuell über die jeweilige Situation an den Grenzübergängen bei den zuständigen Grenzbehörden zu erkundigen.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.


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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 01.12.2015

Beitragvon Birgitt » 01.12.2015 20:07

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Tadschikistan:
Stand 01.12.2015
(Unverändert gültig seit: 01.12.2015)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Die Pamir Highway (M41) ist nach Kenntnis der Botschaft offen, jedoch können Verbindungsstraßen, aufgrund der problematischen Topographie und der Jahreszeit, jederzeit unpassierbar werden. Nach derzeitigen Informationen ist die Straße von Chorog über Ischkaschim und Murghab nach Kirgisistan geöffnet.
Reisen nach Gorno Badachshan
In Chorog, Autonomer Oblast Gorno Badachshan (GBAO) kam es im Mai 2014 zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten. Seit Sommer 2014 hat sich die Lage dort wieder normalisiert. Reisen dorthin sollten dennoch wohl überlegt werden, da nach wie vor nicht sicher ist, ob in GBAO konsularische Hilfe durch Botschaftsmitarbeiter gewährt werden kann. Die tadschikischen Sicherheitsbehörden verhalten sich derzeit sehr restriktiv bei Reisevorhaben ausländischer Diplomaten in dieses Gebiet. Auch kann es vorkommen, dass Reisende mit gültigem GBAO-Permit am Kontrollposten zurückgewiesen werden.


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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 17.03.2016

Beitragvon Alexander » 17.03.2016 18:15

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Tadschikistan:

Stand 17.03.2016 (Unverändert gültig seit: 17.03.2016)

Letzte Änderungen:
Aktuelle Hinweise (gelöscht)
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Landesspezifische Sicherheitshinweise


Terrorismus
An der Grenze zu Afghanistan kommt es vereinzelt zu Schusswechseln zwischen afghanischen Drogenschmugglern und tadschikischen Vertretern der Grenztruppen und der Drogenkontrollbehörde. Angehörige der tadschikischen Grenztruppen wurden Ende 2014 nach Afghanistan verschleppt und sechs Monate festgehalten. Ausländer sind von solchen Aktionen normalerweise nicht betroffen. Fahrten nahe der Grenze zu Afghanistan sollten jedoch nur nach vorheriger Information über die aktuelle Sicherheitslage und unter größtmöglicher Umsicht durchgeführt werden

Das Risiko terroristischer Anschläge auch auf westliche Einrichtungen erscheint derzeit weiterhin gering, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher weiterhin zur Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen.
In den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan gibt es islamische Gruppierungen mit potenziell terroristischer
Ausrichtung.

Darüber hinaus ist es seit Anfang 2014 im Grenzgebiet zwischen Tadschikistan und Kirgisistan wiederholt zu bewaffneten Auseinandersetzungen teilweise mit Todesopfern gekommen. Ausländische Reisende waren zwar nicht betroffen, dennoch sind auch hier Vorsicht und Wachsamkeit geboten.

Reisen über Land
Bei Reisen muss beachtet werden, dass es an der Hauptverbindungsstrecke von Duschanbe nach Chorog zwischen Kalaikum und Khorog beiderseits der Straße Minenfelder gibt, die nicht immer gut markiert sind. Auch in den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan und in der Grenzregion zu Afghanistan befinden sich Minenfelder. Auch gab es vereinzelt Berichte über Raub-Übergriffe auf unter anderem zivile Fahrzeuge, die Strecken nahe der afghanischen Grenze befahren haben. Derartige Fahrten sollten, wenn überhaupt, nur mit größtmöglicher Vor- und Umsicht durchgeführt werden. Auf den im nachstehenden Abschnitt befindlichen Hinweis betreffend die Vermeidung von Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird hingewiesen.

Von September bis März ist in den höheren Lagen mit heftigen Schneefällen zu rechnen, welche zu Straßensperrungen und nicht befahrbaren Pässen führen können. Davon sind regelmäßig auch die Hauptverkehrswege betroffen. Bei einsetzendem Tauwetter im Frühjahr besteht eine erhöhte Gefahr von Schnee- und Schlammlawinen, wodurch Überlandfahrten zu einem großen Risiko werden können. Im Sommer 2015 kam es infolge anhaltend hoher Temperaturen im Pamir zu Überschwemmungen und Schlammlawinen mit großen Schäden an der Infrastruktur.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
www.auswaertiges-amt.de

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: Sämtliche Reisedokumente sollten noch mindestens sechs Monate nach der geplanten Einreise gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Deutsche Staatsangehörige unterliegen der Visumspflicht.
Das für die Einreise nach Tadschikistan erforderliche Visum kann unter Vorlage eines Reisepasses oder Kinderpasses bei der tadschikischen Botschaft in Berlin beantragt werden.

Die bisherige Option, ein Visum bei der Einreise am Flughafen Duschanbe zu erhalten, , sofern die Anreise aus einem Land erfolgt, in dem es eine tadschikische Botschaft gibt (u.a. Deutschland, Belgien, USA), wurde offiziell abgeschafft. In der Praxis sind Visa jedoch nach wie vor am Flughafen erhältlich; ein Rechtsanspruch besteht jedoch nicht.

Weitere Informationen sowie Antragsformulare sind auf der Homepage der tadschikischen Botschaft in Berlin zu finden: www.botschaft-tadschikistan.de

Ausländer sind grundsätzlich verpflichtet, sich binnen drei Tagen nach Einreise bei den tadschikischen Innenbehörden zu registrieren. Diese Registrierungspflicht entsteht bei Inhabern touristischer Visa („Touristitscheskaya“, Kürzel auf dem Visumetikett „T“) erst nach 30 Aufenthaltstagen in Tadschikistan. Die zuständige Registrierungsstelle heißt OVIR (Abt. für Visa und Registrierung) und ist in der Regel bei der jeweiligen Stadtverwaltung ("Chukumat") angesiedelt. Ohne Registrierung drohen Ausreiseverzögerungen und Strafgelder. Dies gilt auch bei Überziehung der Aufenthaltsdauer ohne rechtzeitige Verlängerung des Visums.

Nach Erhalt eines tadschikischen Visums ist unbedingt zu prüfen, welche Visumkategorie erteilt wurde. Sollte trotz Beantragung kein Touristenvisum erteilt worden sein, ist der Visuminhaber verpflichtet, sich innerhalb von 72 Stunden nach Einreise nach Tadschikistan wie oben beschrieben zu registrieren. Sollte dies unterbleiben, drohen empfindliche Geldstrafen bei einer nachträglichen Registrierung, beziehungsweise bei der Ausreise.

Für Reisen in das Hochgebirge im Osten des Landes (Gorno-Badachschan bzw. Pamir) ist eine Sondergenehmigung erforderlich, die gleichzeitig mit dem Visum in Deutschland beantragt werden kann. Bei Beantragung in Tadschikistan muss mit einer Bearbeitungsdauer von bis zu drei Wochen gerechnet werden.

Weiterreise nach Kirgisistan und Usbekistan
An den Grenzübergängen zu den Nachbarländern Kirgisistan und Usbekistan kann es zeitweise zu unangekündigten Schließungen kommen. Reisenden wird dringend geraten, sich tagesaktuell über die jeweilige Situation an den Grenzübergängen bei den zuständigen Grenzbehörden zu erkundigen. Nicht alle Grenzübergänge sind für internationale Reisende geöffnet, so z.B. der Grenzübergang nach Kirgisistan im Rasht-Tal (offen nur für Tadschiken und Kirgisen).
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 10.06.2016

Beitragvon Alexander » 10.06.2016 18:03

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Tadschikistan:

Stand 10.06.2016 (Unverändert gültig seit: 10.06.2016)

Letzte Änderungen:
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige


Reisedokumente
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: Sämtliche Reisedokumente sollten noch mindestens sechs Monate nach der geplanten Einreise gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Deutsche Staatsangehörige unterliegen der Visumspflicht.
Seit dem 01.06.2016 besteht die Möglichkeit der Ausstellung eines elektronischen Visums unter http://www.evisa.tj für Touristen und Geschäftsreisende. Die persönliche Vorsprache bei den tadschikischen Auslandsvertretungen entfällt. Das Visum wird in Form einer E-Mail ausgestellt, welche bei Einreise mitgeführt werden muss.

Alle anderen Visatypen (z.B. für Familien-/Besuchsreisen, Journalisten, Langfristaufenthalte) sollten weiterhin unter Vorlage eines Reisepasses oder Kinderpasses bei der tadschikischen Botschaft in Berlin beantragt werden.

Nur im Ausnahmefall und bei Voranmeldung durch eine in Tadschikistan ansässige Stelle besteht die Möglichkeit, ein Visum bei der Einreise am Flughafen Duschanbe zu erhalten. Ein Rechtsanspruch besteht jedoch nicht.

Weitere Informationen sowie Antragsformulare sind auf der Homepage der tadschikischen Botschaft in Berlin zu finden: http://www.botschaft-tadschikistan.de .

Es ist weiterhin nicht möglich, Visa bei der Einreise über Land an den Grenzübergängen (z.B. zu Usbekistan bzw. Kirgisistan) zu erhalten. Reisende sollten keine Gefälligkeitszahlungen an die dortigen Grenzbeamten leisten, da trotz anderweitiger mündlicher Zusagen der Grenzbeamten nach illegalem Grenzübertritt die Möglichkeit der Festnahme besteht.

Ausländer sind grundsätzlich verpflichtet, sich binnen drei Tagen nach Einreise bei den tadschikischen Innenbehörden zu registrieren. Diese Registrierungspflicht entsteht bei Inhabern touristischer Visa („Touristitscheskaya“, Kürzel auf dem Visumetikett „T“) erst nach 30 Aufenthaltstagen in Tadschikistan. Die zuständige Registrierungsstelle heißt OVIR (Abt. für Visa und Registrierung) und ist in der Regel bei der jeweiligen Stadtverwaltung ("Chukumat") angesiedelt. Ohne Registrierung drohen Ausreiseverzögerungen und Strafgelder. Dies gilt auch bei Überziehung der Aufenthaltsdauer ohne rechtzeitige Verlängerung des Visums.

Nach Erhalt eines tadschikischen Visums ist unbedingt zu prüfen, welche Visumkategorie erteilt wurde. Sollte trotz Beantragung kein Touristenvisum erteilt worden sein, ist der Visuminhaber verpflichtet, sich innerhalb von 72 Stunden nach Einreise nach Tadschikistan wie oben beschrieben zu registrieren. Sollte dies unterbleiben, drohen empfindliche Geldstrafen bei einer nachträglichen Registrierung, beziehungsweise bei der Ausreise.

Für Reisen in das Hochgebirge im Osten des Landes (Gorno-Badachschan bzw. Pamir) ist eine Sondergenehmigung erforderlich, die gleichzeitig mit dem Visum in Deutschland beantragt werden kann. Bei Beantragung in Tadschikistan muss mit einer Bearbeitungsdauer von bis zu drei Wochen gerechnet werden.

Weiterreise nach Kirgisistan und Usbekistan
An den Grenzübergängen zu den Nachbarländern Kirgisistan und Usbekistan kann es zeitweise zu unangekündigten Schließungen kommen. Reisenden wird dringend geraten, sich tagesaktuell über die jeweilige Situation an den Grenzübergängen bei den zuständigen Grenzbehörden zu erkundigen. Nicht alle Grenzübergänge sind für internationale Reisende geöffnet, so z.B. der Grenzübergang nach Kirgisistan im Rasht-Tal (offen nur für Tadschiken und Kirgisen).
Der in der Nähe von Duschanbe gelegene tadschikisch-usbekische Grenzübergang Uzun/Turzunzoda wird nur selten von Touristen genutzt. Diese werden daher auf beiden Seiten der Grenze genauestens überprüft und mitunter nicht angemessen behandelt. Touristen wird empfohlen, den im nördlichen Tadschikistan in der Nähe von Chudschand gelegenen tadschikisch-usbekischen Grenzübergang Chanak zu nutzen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 15.11.2016

Beitragvon Birgitt » 15.11.2016 23:03

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Tadschikistan:
Stand 15.11.2016
(Unverändert gültig seit: 15.11.2016)

Letzte Änderungen:
Allgemeine Reiseinformationen


Allgemeine Reiseinformationen
Straßenverkehr/ Unfall- und Katastrophenschutz
Von Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse abgeraten. Bei Überlandfahrten sollte grundsätzlich davon abgesehen werden, die üblichen öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, da diese in sehr schlechtem technischen Zustand sind.
Angesichts unzureichender bzw. fehlender ärztlicher Versorgung sollten sich Reisende über ein generell erhöhtes Reiserisiko im Falle einer Notlage bewusst sein. Auch einfache Unfallhilfe ist oft nicht gewährleistet. Besonders bei Notfällen im Zusammenhang mit Bergwanderungen ist eine schnelle Hilfe oft nicht möglich, da ein erheblicher Teil der zahlreichen bei Bergsteigern und Wanderern beliebten Strecken auch nicht per Hubschrauber erreichbar ist und die Kommunikationsmöglichkeiten wegen des nur zum Teil funktionierenden Mobiltelefonempfangs sehr eingeschränkt sind.
Tadschikistan ist Erdbebengebiet. Im Falle entsprechender Erdbeben kann nicht mit angemessenem Katastrophenschutz gerechnet werden.
Grundsätzlich ist jeder Reisende gehalten, sich tagesaktuell über die Sicherheitslage an seinem jeweiligen Zielort und entlang der Reiseroute zu informieren.
Verhalten bei Polizeikontrollen
Verhalten Sie sich bei Personenkontrollen kooperativ. Die tadschikischen Sicherheitskräfte haben das Recht, Ihre Ausweisdokumente und Ihr Visum zu überprüfen. Reisende ohne gültige Dokumente können festgehalten werden. Daher sollten Sie jederzeit alle entsprechenden Dokumente mit sich führen. Leider kam es bereits vor, dass Touristen und ihr Gepäck unverhältnismäßigen Kontrollen unterzogen, mit der Forderung von „Gebühren“ konfrontiert oder unter Druck gesetzt wurden. In der jüngeren Vergangenheit lagen entsprechende Berichte über Kontrollpunkte im Pamir, v.a. Chargusch /Kargoosh, vor. Wir empfehlen, entlegene Gebiete nach Möglichkeit nicht alleine zu bereisen und ggf. Zweckgemeinschaften mit anderen Touristen zu bilden. Treten Sie generell gegenüber Staatsvertretern höflich, aber selbstbewusst auf und weisen Sie auf Ihre Rechte hin. Lassen Sie die Situation nicht eskalieren. Kontaktieren Sie im Notfall die Deutsche Botschaft. Sollten Sie zu Geldzahlun gen genötigt worden sein oder sonstiges Fehlverhalten der Sicherheitskräfte festgestellt haben, nimmt die Deutsche Botschaft gern Ihre Beschwerde auf und meldet den Fall an die tadschikischen Behörden.


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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 23.02.2017

Beitragvon Alexander » 23.02.2017 19:27

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Tadschikistan:

Stand 23.02.2017 (Unverändert gültig seit: 23.02.2017)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Besondere Zollvorschriften

Landesspezifische Sicherheitshinweise

An der Grenze zu Afghanistan kommt es vereinzelt zu Schusswechseln zwischen afghanischen Drogenschmugglern und tadschikischen Vertretern der Grenztruppen und der Drogenkontrollbehörde.

Fahrten nahe der Grenze zu Afghanistan sollten nur nach vorheriger Information über die aktuelle Sicherheitslage und unter größtmöglicher Umsicht durchgeführt werden.

Darüber hinaus ist es seit Anfang 2014 im Grenzgebiet zwischen Tadschikistan und Kirgisistan wiederholt zu bewaffneten Auseinandersetzungen teilweise mit Todesopfern gekommen. Ausländische Reisende waren zwar nicht betroffen, dennoch sind auch hier Vorsicht und Wachsamkeit geboten.

Terrorismus
Das Risiko terroristischer Anschläge auch auf westliche Einrichtungen erscheint derzeit weiterhin gering, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher weiterhin zur Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen.

Reisen über Land

Bei Reisen muss beachtet werden, dass es an der Hauptverbindungsstrecke von Duschanbe nach Chorog zwischen Kalaikum und Khorog beiderseits der Straße Minenfelder gibt, die nicht immer gut markiert sind. Auch in den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan und in der Grenzregion zu Afghanistan befinden sich Minenfelder. Auch gab es vereinzelt Berichte über Raub-Übergriffe auf unter anderem zivile Fahrzeuge, die Strecken nahe der afghanischen Grenze befahren haben. Derartige Fahrten sollten, wenn überhaupt, nur mit größtmöglicher Vor- und Umsicht durchgeführt werden. Auf den im nachstehenden Abschnitt befindlichen Hinweis betreffend die Vermeidung von Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird hingewiesen.

Von September bis März ist in den höheren Lagen mit heftigen Schneefällen zu rechnen, welche zu Straßensperrungen und nicht befahrbaren Pässen führen können. Davon sind regelmäßig auch die Hauptverkehrswege betroffen. Bei einsetzendem Tauwetter im Frühjahr besteht eine erhöhte Gefahr von Schnee- und Schlammlawinen, wodurch Überlandfahrten zu einem großen Risiko werden können. Im Sommer 2015 kam es infolge anhaltend hoher Temperaturen im Pamir zu Überschwemmungen und Schlammlawinen mit großen Schäden an der Infrastruktur, Anfang 2017 auf den Hauptverkehrsachsen im Bergland zu Schneelawinen mit mehreren Todesopfern.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: Sämtliche Reisedokumente sollten noch mindestens sechs Monate nach der geplanten Einreise gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Deutsche Staatsangehörige unterliegen der Visumspflicht.
Für Aufenthalte bis zu 45 Tagen (mit einmaliger Ein- und Ausreise) ist ein Visum über die Internetseite www.evisa.tj zu beantragen. Es handelt sich dabei um ein kostenpflichtiges Online-Verfahren. Es wird sog. E-Visum als E-Mail ausgestellt, die auszudrucken und während der Reise mitzuführen ist. Inhaber eines E-Visums dürfen sich ohne Meldeformalitäten in Tadschikistan aufhalten. Ein E-Visum kann während des Aufenthalts in Tadschikistan nicht verlängert werden.

Für längere Aufenthalte oder Aufenthalte, die mehrmalige Ein- und Ausreisen erfordern, ist ein Visum über die Internetseite www.visa.gov.tj zu beantragen. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein kostenpflichtiges Online-Verfahren. Der Antrag wird zunächst vorgeprüft; danach muss der Antragsteller persönlich bei der Tadschikischen Botschaft in Berlin vorsprechen, um Fingerabdrücke abzugeben und ein biometrisches Foto fertigen zu lassen.

Es ist möglich, ein über www.visa.gov.tj beantragtes Visum – vorbehaltlich der positiv abgeschlossenen Vorprüfung – bei Ankunft an einem Internationalen Flughafen in Tadschikistan ausstellen zu lassen. Die entsprechende ausstellende Behörde muss im Online-Antrag ausgewählt werden.

Ausführliche Informationen zum Visumverfahren sind auf der Webseite der tadschikischen Botschaft in Berlin zu finden.
Es ist weiterhin nicht möglich, Visa bei der Einreise über Land an den Grenzübergängen (z.B. zu Usbekistan bzw. Kirgisistan) zu erhalten. Reisende sollten keine Gefälligkeitszahlungen an die dortigen Grenzbeamten leisten, da trotz anderweitiger mündlicher Zusagen der Grenzbeamten nach illegalem Grenzübertritt die Möglichkeit der Festnahme besteht.

Ausländer sind grundsätzlich verpflichtet, sich binnen drei Tagen nach Einreise bei den tadschikischen Innenbehörden zu registrieren. Die zuständige Registrierungsstelle heißt OVIR (Abt. für Visa und Registrierung) und ist in der Regel bei der jeweiligen Stadtverwaltung ("Chukumat") angesiedelt. Ohne Registrierung drohen Ausreiseverzögerungen und Strafgelder. Dies gilt auch bei Überziehung der Aufenthaltsdauer ohne rechtzeitige Verlängerung des Visums. Ein E-Visum kann nicht verlängert werden.

Für Inhaber von E-Visa besteht keine Registrierungspflicht innerhalb der maximalen 45-tägigen Aufenthaltsdauer.

Für Reisen in das Hochgebirge im Osten des Landes (Pamir-Gebirge, offiziell: Autonome Provinz Berg-Badachschan-GBAO) ist eine Sondergenehmigung erforderlich, die gleichzeitig mit dem Visum in Deutschland beantragt werden kann. Bei Beantragung in Tadschikistan muss mit einer Bearbeitungsdauer von bis zu drei Wochen gerechnet werden.

Weiterreise nach Kirgisistan und Usbekistan
An den Grenzübergängen zu den Nachbarländern Kirgisistan und Usbekistan kann es zeitweise zu unangekündigten Schließungen kommen. Reisenden wird dringend geraten, sich tagesaktuell über die jeweilige Situation an den Grenzübergängen bei den zuständigen Grenzbehörden zu erkundigen. Nicht alle Grenzübergänge sind für internationale Reisende geöffnet, so z.B. der Grenzübergang nach Kirgisistan im Rasht-Tal (offen nur für Tadschiken und Kirgisen).
Der in der Nähe von Duschanbe gelegene tadschikisch-usbekische Grenzübergang Denau-Turzunzoda wird nur selten von Touristen genutzt. Diese werden daher auf beiden Seiten der Grenze genauestens überprüft und mitunter nicht angemessen behandelt. Touristen wird empfohlen, den im nördlichen Tadschikistan in der Nähe von Chudschand gelegenen tadschikisch-usbekischen Grenzübergang Oybek-Buston zu nutzen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Besondere Zollvorschriften
Schmuck, der einen Wert von 1.000 USD übersteigt, wird mit einem Einfuhrzoll (18,00 TJS je Gramm Gold, 4,60 TJS je Gramm Silber) belegt, auch wenn es sich um persönlichen Schmuck („für den eigenen Bedarf“) handelt. Der Zollbeamte ist berechtigt, den Wert zu schätzen.

Bei der Einreise mit dem Pkw ist zu beachten, dass es vorher bei den tadschikischen Behörden registriert wird. Dann kann ein Transitkennzeichen erteilt werden, welches die Ausreise erleichtert. Dies kann bereits in Deutschland betrieben werden.
Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden. Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.

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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 02.05.2017

Beitragvon Alexander » 02.05.2017 19:25

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Tadschikistan:

Stand 02.05.2017 (Unverändert gültig seit: 02.05.2017)

Letzte Änderungen:
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Landesspezifische Sicherheitshinweise

An der Grenze zu Afghanistan kommt es vereinzelt zu Schusswechseln zwischen afghanischen Drogenschmugglern und tadschikischen Vertretern der Grenztruppen und der Drogenkontrollbehörde.

Fahrten nahe der Grenze zu Afghanistan sollten nur nach vorheriger Information über die aktuelle Sicherheitslage und unter größtmöglicher Umsicht durchgeführt werden.

Darüber hinaus ist es seit Anfang 2014 im Grenzgebiet zwischen Tadschikistan und Kirgisistan wiederholt zu bewaffneten Auseinandersetzungen teilweise mit Todesopfern gekommen. Ausländische Reisende waren zwar nicht betroffen, dennoch sind auch hier Vorsicht und Wachsamkeit geboten.

Terrorismus
Das Risiko terroristischer Anschläge auch auf westliche Einrichtungen erscheint derzeit weiterhin gering, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher weiterhin zur Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen.

Reisen über Land
Bei Reisen muss beachtet werden, dass es an der Hauptverbindungsstrecke von Duschanbe nach Chorog zwischen Kalaikum und Khorog beiderseits der Straße Minenfelder gibt, die nicht immer gut markiert sind. Auch in den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan und in der Grenzregion zu Afghanistan befinden sich Minenfelder. Auch gab es vereinzelt Berichte über Raub-Übergriffe auf unter anderem zivile Fahrzeuge, die Strecken nahe der afghanischen Grenze befahren haben. Derartige Fahrten sollten, wenn überhaupt, nur mit größtmöglicher Vor- und Umsicht durchgeführt werden. Auf den im nachstehenden Abschnitt befindlichen Hinweis betreffend die Vermeidung von Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird hingewiesen.

Von September bis März ist in den höheren Lagen mit heftigen Schneefällen zu rechnen, welche zu Straßensperrungen und nicht befahrbaren Pässen führen können. Davon sind regelmäßig auch die Hauptverkehrswege betroffen. Bei einsetzendem Tauwetter im Frühjahr besteht eine erhöhte Gefahr von Schnee- und Schlammlawinen, wodurch Überlandfahrten zu einem großen Risiko werden können. Im Sommer 2015 kam es infolge anhaltend hoher Temperaturen im Pamir zu Überschwemmungen und Schlammlawinen mit großen Schäden an der Infrastruktur, Anfang 2017 auf den Hauptverkehrsachsen im Bergland zu Schneelawinen mit mehreren Todesopfern.

Reisen in den Autonomen Oblast Gorno Badachshan (GBAO):
Die Notwendigkeit von Reisen in den Autonomen Oblast Gorno Badachshan (GBAO) ist gut zu überlegen; Reisen sind gut zu planen. Im Falle eines Unfalls oder einer sonstigen Notsituation kann aufgrund der schlechten Infrastruktur und der nicht flächendeckend gesicherten medizinischen Versorgung Hilfe häufig nicht zeitnah oder nicht internationalen Standards entsprechend erfolgen. Sollte eine medizinische Evakuierung notwendig werden, ist zusätzlich zu berücksichtigen, dass die Flugplätze in Khorog und Murghab von Rettungsflugzeugen aus Deutschland/Europa nicht angeflogen werden können, so dass eventuell ein inländischer Flug (üblicherweise mit nicht medizinisch ausgestattetem Fluggerät) aus GBAO in die Hauptstadt Duschanbe erforderlich werden kann. Solche Flüge sind i.d.R. nicht durch Reisekrankenversicherungen abgedeckt, so dass hier mit erheblichen Zusatzkosten zu rechnen wäre, die von den Patienten zu tragen sind. Wir empfehlen, diese Frage v or Reiseantritt mit dem Versicherer zu klären.

Bei Reisen nach GBAO ist außerdem zu beachten, dass konsularische Hilfe durch die zuständige deutsche Botschaft Duschanbe in diesem Gebiet nur sehr eingeschränkt möglich ist, da der Zugang für ausländische Diplomaten i.d.R. nur auf schriftlichen Antrag bei der tadschikischen Regierung und nur mit mehrtägiger Vorlaufzeit möglich ist.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: Sämtliche Reisedokumente sollten noch mindestens sechs Monate nach der geplanten Einreise gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Deutsche Staatsangehörige unterliegen der Visumspflicht.

Für Aufenthalte bis zu 45 Tagen (mit einmaliger Ein- und Ausreise) ist ein Visum über die Internetseite www.evisa.tj zu beantragen. Es handelt sich dabei um ein kostenpflichtiges Online-Verfahren. Es wird sog. E-Visum als E-Mail ausgestellt, die auszudrucken und während der Reise mitzuführen ist. Inhaber eines E-Visums dürfen sich ohne Meldeformalitäten in Tadschikistan aufhalten. Ein E-Visum kann während des Aufenthalts in Tadschikistan nicht verlängert werden.

Für längere Aufenthalte oder Aufenthalte, die mehrmalige Ein- und Ausreisen erfordern, ist ein Visum über die Internetseite www.visa.gov.tj zu beantragen. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein kostenpflichtiges Online-Verfahren. Der Antrag wird zunächst vorgeprüft; danach muss der Antragsteller persönlich bei der Tadschikischen Botschaft in Berlin vorsprechen, um Fingerabdrücke abzugeben und ein biometrisches Foto fertigen zu lassen.

Es ist möglich, ein über www.visa.gov.tj beantragtes Visum – vorbehaltlich der positiv abgeschlossenen Vorprüfung – bei Ankunft an einem Internationalen Flughafen in Tadschikistan ausstellen zu lassen. Die entsprechende ausstellende Behörde muss im Online-Antrag ausgewählt werden.

Ausführliche Informationen zum Visumverfahren sind auf der Webseite der tadschikischen Botschaft in Berlin zu finden.
Es ist weiterhin nicht möglich, Visa bei der Einreise über Land an den Grenzübergängen (z.B. zu Usbekistan bzw. Kirgisistan) zu erhalten. Eventuelle Angebote von Gefälligkeitszahlungen an Grenzbeamte sollten,Reisende ablehnen, da in einem solchen Fall trotz anderweitiger mündlicher Zusagen die Möglichkeit der Festnahme nach illegalem Grenzübertritt besteht.
Ausländer sind grundsätzlich verpflichtet, sich binnen drei Tagen nach Einreise bei den tadschikischen Innenbehörden zu registrieren. Die zuständige Registrierungsstelle heißt OVIR (Abt. für Visa und Registrierung) und ist in der Regel bei der jeweiligen Stadtverwaltung ("Chukumat") angesiedelt. Ohne Registrierung drohen Ausreiseverzögerungen und Strafgelder. Dies gilt auch bei Überziehung der Aufenthaltsdauer ohne rechtzeitige Verlängerung des Visums. Ein E-Visum kann nicht verlängert werden.

Für Inhaber von E-Visa besteht keine Registrierungspflicht innerhalb der maximalen 45-tägigen Aufenthaltsdauer.
Für Reisen in das Hochgebirge im Osten des Landes (Pamir-Gebirge, offiziell: Autonome Provinz Berg-Badachschan-GBAO) ist eine Sondergenehmigung erforderlich, die gleichzeitig mit dem Visum in Deutschland beantragt werden kann. Bei Beantragung in Tadschikistan muss mit einer Bearbeitungsdauer von bis zu drei Wochen gerechnet werden.
Weiterreise nach Kirgisistan und Usbekistan

An den Grenzübergängen zu den Nachbarländern Kirgisistan und Usbekistan kann es zeitweise zu unangekündigten Schließungen kommen. Reisenden wird dringend geraten, sich tagesaktuell über die jeweilige Situation an den Grenzübergängen bei den zuständigen Grenzbehörden zu erkundigen. Nicht alle Grenzübergänge sind für internationale Reisende geöffnet, so z.B. der Grenzübergang nach Kirgisistan im Rasht-Tal (offen nur für Tadschiken und Kirgisen).
Der in der Nähe von Duschanbe gelegene tadschikisch-usbekische Grenzübergang Denau-Turzunzoda wird nur selten von Touristen genutzt. Diese werden daher auf beiden Seiten der Grenze genauestens überprüft und es besteht die Möglichkeit einer nicht angemessenen Behandlung. Touristen wird empfohlen, den im nördlichen Tadschikistan in der Nähe von Chudschand gelegenen tadschikisch-usbekischen Grenzübergang Oybek-Buston zu nutzen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes

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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 28.11.2017

Beitragvon Birgitt » 28.11.2017 19:37

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Tadschikistan:
Stand 28.11.2017
(Unverändert gültig seit: 28.11.2017)

Letzte Änderungen:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Aufgrund von verstärkten und voraussichtlich andauernden Kampfhandlungen im Großraum Faizabad (Afghanische Provinz Badachschan) wird bis auf Weiteres von Reisen in den tadschikischen Grenzbezirk Ischkaschim (Autonomer Oblast Gorno Badachshan) abgeraten.
Zudem kann es an der Grenze zu Afghanistan vereinzelt zu Schusswechseln zwischen afghanischen Drogenschmugglern und tadschikischen Vertretern der Grenztruppen und der Drogenkontrollbehörde kommen.
Fahrten nahe der Grenze zu Afghanistan sollten nur nach vorheriger Information über die aktuelle Sicherheitslage und unter größtmöglicher Umsicht durchgeführt werden.
Darüber hinaus ist es seit Anfang 2014 im Grenzgebiet zwischen Tadschikistan und Kirgisistan wiederholt zu bewaffneten Auseinandersetzungen teilweise mit Todesopfern gekommen. Ausländische Reisende waren zwar nicht betroffen, dennoch sind auch hier Vorsicht und Wachsamkeit geboten.

Reisen in den Autonomen Oblast Gorno Badachshan (GBAO)/Bergtourismus im Pamir-Gebirge:
Die Notwendigkeit von Reisen in den Autonomen Oblast Gorno Badachshan (GBAO) ist gut zu überlegen; Reisen sind gut zu planen. Im Falle eines Unfalls oder einer sonstigen Notsituation kann aufgrund der schlechten Infrastruktur und der nicht flächendeckend gesicherten medizinischen Versorgung Hilfe häufig nicht zeitnah oder nicht internationalen Standards entsprechend erfolgen. Die Infrastruktur in der Region ist schlecht, viele Bergrouten sind nicht oder nur langsam per Kfz passierbar und medizinische Versorgung kann nicht flächendeckend gewährleistet werden.
Im Pamir-Gebirge können zahlreiche Herausforderungen auftreten. Mit Naturkatastrophen, Erdbeben, plötzlichen Wetterumschwüngen, Erdrutschen und Minustemperaturen auch im Sommer ist zu rechnen. Mobile Geräte empfangen zum Teil nur sehr eingeschränkt ein Signal, daher ist die Verwendung von Satellitentelefonen zu empfehlen. Reisen sollten nur mit lokalen, ortskundigen Guides erfolgen.
Im Falle einer Evakuierung oder sogar Luftrettung können Rettungsflugzeuge aus Deutschland/Europa die Flugplätze in Khorog und Murghab nicht anfliegen, so dass ein inländischer Flug (üblicherweise mit nicht medizinisch ausgestattetem Fluggerät) aus GBAO in die Hauptstadt Duschanbe erforderlich werden kann. Die Kosten für solche Flüge können 20.000 Euro übersteigen und sind nicht immer durch Reisekrankenversicherungen abgedeckt. Reisenden wird dringend empfohlen, die Frage zur Deckung und Modalitäten für eine solche inländische Luftrettung vor Reiseantritt mit der Versicherung zu klären.
Bei Reisen nach GBAO ist außerdem zu beachten, dass konsularische Hilfe durch die zuständige deutsche Botschaft Duschanbe in diesem Gebiet nur sehr eingeschränkt möglich ist, da der Zugang für ausländische Diplomaten in der Regel nur mit mehrtägiger Vorlaufzeit möglich ist. Die deutsche Botschaft kann daher im Notfall vor Ort nicht helfen.

Terrorismus
Das Risiko terroristischer Anschläge auch auf westliche Einrichtungen erscheint derzeit weiterhin gering, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher weiterhin zur Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen.

Reisen über Land
An der Hauptverbindungsstrecke von Duschanbe nach Khorog zwischen Kalaikum und Khorog gibt es beiderseits der Straße Minenfelder, die oft schlecht markiert sind. Auch in den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan und in der Grenzregion zu Afghanistan befinden sich Minenfelder. Auch gab es vereinzelt Berichte über Raub-Übergriffe, unter anderem auf zivile Fahrzeuge, die Strecken nahe der afghanischen Grenze befahren haben. Derartige Fahrten sollten, wenn überhaupt, nur mit größtmöglicher Vor- und Umsicht durchgeführt werden. Auf den im nachstehenden Abschnitt befindlichen Hinweis betreffend die Vermeidung von Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit (s.u.) wird hingewiesen.
Von September bis März ist in den höheren Lagen mit heftigen Schneefällen zu rechnen, welche zu Straßensperrungen und nicht befahrbaren Pässen führen können. Davon sind regelmäßig auch die Hauptverkehrswege betroffen. Bei einsetzendem Tauwetter im Frühjahr besteht eine erhöhte Gefahr von Schnee- und Schlammlawinen, wodurch Überlandfahrten zu einem großen Risiko werden können. Im Sommer 2015 kam es infolge anhaltend hoher Temperaturen im Pamir zu Überschwemmungen und Schlammlawinen mit großen Schäden an der Infrastruktur, Anfang 2017 auf den Hauptverkehrsachsen im Bergland zu Schneelawinen mit mehreren Todesopfern.

Naturkatastrophen
Tadschikistan liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um in einem Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen: Sämtliche Reisedokumente sollten noch mindestens sechs Monate nach der geplanten Einreise gültig sein.

Visum
Deutsche Staatsangehörige unterliegen der Visumspflicht.
Für Aufenthalte bis zu 45 Tagen (mit einmaliger Ein- und Ausreise) ist ein Visum über die Internetseite http://www.evisa.tj zu beantragen. Es handelt sich dabei um ein kostenpflichtiges Online-Verfahren. Es wird ein sog. E-Visum ausgestellt und als E-Mail versandt, das auszudrucken und während der Reise mitzuführen ist. Inhaber eines E-Visums dürfen sich ohne Der Status des Visumantrags kann auf http://www.evisa.tj unter „Manage my application“ eingesehen werden. Die Reise sollte keinesfalls angetreten werden, wenn das Visum nicht ausgestellt wurde.
Meldeformalitäten in Tadschikistan aufhalten. Ein E-Visum kann während des Aufenthalts in Tadschikistan nicht verlängert werden.
Für längere Aufenthalte oder Aufenthalte, die mehrmalige Ein- und Ausreisen erfordern, ist ein Visum über die Internetseite http://www.visa.gov.tj zu beantragen. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein kostenpflichtiges Online-Verfahren. Der Antrag wird zunächst vorgeprüft; danach muss der Antragsteller persönlich bei der Tadschikischen Botschaft in Berlin vorsprechen, um Fingerabdrücke abzugeben und ein biometrisches Foto fertigen zu lassen.
Es ist möglich, ein über http://www.visa.gov.tj beantragtes Visum – vorbehaltlich der positiv abgeschlossenen Vorprüfung – bei Ankunft an einem Internationalen Flughafen in Tadschikistan ausstellen zu lassen. Die entsprechende ausstellende Behörde muss im Online-Antrag ausgewählt werden.
Es ist auf die korrekte Angabe der Nummer des deutschen Reisepasses zu achten. Die 9-stellige Nummer besteht aus Ziffern und Buchstaben, wobei Vokale (A, E, I, O, U) nicht benutzt werden. (Bei der 10. Ziffer handelt es sich um eine Prüfziffer, die nicht Teil der Passnummer ist.) Sollte die Nummer im Visumantrag falsch angegeben sein, so kann das E-Visum im System nicht gefunden werden und es ist mit Problemen bei der Ausreise zu rechnen.
Ausführliche Informationen zum Visumverfahren sind auf der Webseite der tadschikischen Botschaft in Berlin zu finden.
Es ist weiterhin nicht möglich, Visa bei der Einreise über Land an den Grenzübergängen (z.B. zu Usbekistan bzw. Kirgisistan) zu erhalten. Eventuelle Angebote von Gefälligkeitszahlungen an Grenzbeamte sollten Reisende ablehnen, da in einem solchen Fall trotz anderweitiger mündlicher Zusagen die Möglichkeit der Festnahme nach illegalem Grenzübertritt besteht.
Ausländer sind grundsätzlich verpflichtet, sich binnen drei Tagen nach Einreise bei den tadschikischen Innenbehörden zu registrieren. Die zuständige Registrierungsstelle heißt OVIR (Abt. für Visa und Registrierung) und ist in der Regel bei der jeweiligen Stadtverwaltung ("Chukumat") angesiedelt. Ohne Registrierung drohen Ausreiseverzögerungen und Strafgelder. Dies gilt auch bei Überziehung der Aufenthaltsdauer ohne rechtzeitige Verlängerung des Visums. Ein E-Visum kann nicht verlängert werden.
Für Inhaber von E-Visa besteht keine Registrierungspflicht innerhalb der maximalen 45-tägigen Aufenthaltsdauer.

Für Reisen in das Hochgebirge im Osten des Landes (Pamir-Gebirge, offiziell: Autonome Provinz Berg-Badachschan-GBAO) ist eine Sondergenehmigung erforderlich, die gleichzeitig mit dem Visum in Deutschland beantragt werden kann. Bei Beantragung in Tadschikistan muss mit einer Bearbeitungsdauer von bis zu drei Wochen gerechnet werden.

Weiterreise nach Kirgisistan und Usbekistan
An den Grenzübergängen zu den Nachbarländern Kirgisistan und Usbekistan kann es zeitweise zu unangekündigten Schließungen kommen. Reisenden wird dringend geraten, sich tagesaktuell über die jeweilige Situation an den Grenzübergängen bei den zuständigen Grenzbehörden zu erkundigen. Nicht alle Grenzübergänge sind für internationale Reisende geöffnet, so z.B. der Grenzübergang nach Kirgisistan im Rasht-Tal (offen nur für Tadschiken und Kirgisen).
Der in der Nähe von Duschanbe gelegene tadschikisch-usbekische Grenzübergang Denau-Turzunzoda wird nur selten von Touristen genutzt. Diese werden daher auf beiden Seiten der Grenze genauestens überprüft und es besteht die Möglichkeit einer nicht angemessenen Behandlung. Touristen wird empfohlen, den im nördlichen Tadschikistan in der Nähe von Chudschand gelegenen tadschikisch-usbekischen Grenzübergang Oybek-Buston zu nutzen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.


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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 14.03.2018

Beitragvon Birgitt » 14.03.2018 18:31

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Tadschikistan:
Stand 14.03.2018
(Unverändert gültig seit: 14.03.2018)

Letzte Änderungen:
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
- Allgemeine Reiseinformationen
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Aufgrund von verstärkten und voraussichtlich andauernden Kampfhandlungen im Großraum Faizabad (Afghanische Provinz Badachschan) wird bis auf weiteres von Reisen in den tadschikischen Grenzbezirk Ischkaschim (Autonomer Oblast Gorno Badachshan) abgeraten.
Zudem kann es an der Grenze zu Afghanistan vereinzelt zu Schusswechseln zwischen afghanischen Drogenschmugglern und Angehörigen der tadschikischen Grenztruppen und der Drogenkontrollbehörde kommen.
Fahrten nahe der Grenze zu Afghanistan sollten nur nach vorheriger Information über die aktuelle Sicherheitslage und unter größtmöglicher Umsicht durchgeführt werden. Es wird dringend davor gewarnt, die unzureichend demarkierte und bisweilen ungesicherte afghanisch-tadschikische Grenze illegal zu überschreiten, um z.B. auf afghanischem Territorium Fotos für Soziale Netzwerke zu erstellen, siehe auch Reisewarnung Afghanistan.
Darüber hinaus ist es seit Anfang 2014 im Grenzgebiet zwischen Tadschikistan und Kirgisistan wiederholt zu bewaffneten Auseinandersetzungen teilweise mit Todesopfern gekommen. Ausländische Reisende waren zwar nicht betroffen, dennoch sind auch hier Vorsicht und Wachsamkeit geboten.

Reisen in den Autonomen Oblast Gorno Badachshan (GBAO)/Bergtourismus im Pamir-Gebirge:
Die Notwendigkeit von Reisen in den Autonomen Oblast Gorno Badachshan (GBAO) ist gut zu überlegen; Reisen sind gut zu planen. Im Falle eines Unfalls oder einer sonstigen Notsituation kann aufgrund der schlechten Infrastruktur und der nicht flächendeckend gesicherten medizinischen Versorgung Hilfe – auch konsularischer Art – häufig nicht zeitnah oder nicht internationalen Standards entsprechend erfolgen. Viele Bergrouten sind nicht oder nur langsam per Kfz passierbar, der Zugang ist auch für ausländische Diplomaten nur mit mehrtägiger Vorlaufzeit möglich.
Im Pamir-Gebirge können zahlreiche Herausforderungen auftreten. Mit plötzlichen Wetterumschwüngen, Erdbeben, Erdrutschen und Minustemperaturen auch im Sommer ist zu rechnen. Mobile Geräte haben zum Teil nur sehr eingeschränkten Empfang, daher ist die Verwendung von Satellitentelefonen zu empfehlen. Reisen sollten nur mit lokalen, ortskundigen Führern erfolgen.
Im Falle einer Evakuierung oder sogar Luftrettung können Rettungsflugzeuge aus Deutschland/Europa die Flugplätze in Khorog und Murghab nicht anfliegen, so dass ein inländischer Flug (üblicherweise mit nicht medizinisch ausgestattetem Fluggerät) aus GBAO in die Hauptstadt Duschanbe erforderlich werden kann. Die Kosten für solche Flüge können 20.000 Euro übersteigen und sind nicht immer durch Reisekrankenversicherungen abgedeckt. Reisenden wird dringend empfohlen, die Frage zur Deckung und Modalitäten für eine solche tadschikisch-inländische Luftrettung vor Reiseantritt mit der Versicherung zu klären.

Terrorismus
Das Risiko terroristischer Anschläge auch auf westliche Einrichtungen erscheint derzeit weiterhin gering, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher weiterhin zur Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen.

Naturkatastrophen
Tadschikistan liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um in einem Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen
Reisen im Land
An der Hauptverbindungsstrecke von Duschanbe nach Khorog zwischen Kalaikum und Khorog gibt es beiderseits der Straße Minenfelder, die oft schlecht markiert sind. Auch in den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan sowie in der Grenzregion zu Afghanistan befinden sich nicht gekennzeichnete Minenfelder. Auch gab es vereinzelt Berichte über Raub-Überfälle, unter anderem auf zivile Fahrzeuge, die Strecken nahe der afghanischen Grenze befahren haben. Derartige Fahrten sollten, wenn überhaupt, nur mit größtmöglicher Vor- und Umsicht und keinesfalls allein durchgeführt werden.
Von Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse abgeraten. Bei Überlandfahrten wird davon abgeraten, die üblichen öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, da diese in sehr schlechtem technischem Zustand sind.
Von September bis März ist in den höheren Lagen mit heftigen Schneefällen zu rechnen, die zu Straßensperrungen und nicht befahrbaren Pässen führen können. Davon sind regelmäßig auch die Hauptverkehrswege betroffen. Bei einsetzendem Tauwetter im Frühjahr geht von Schnee- und Schlammlawinen eine erhöhte Gefahr aus. Im Sommer kann es infolge anhaltend hoher Temperaturen im Pamir zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Schlammlawinen mit großen Schäden an der Infrastruktur kommen.

Verhalten bei Polizeikontrollen
Bei Personenkontrollen sollten sich Reisende immer kooperativ verhalten. Die tadschikischen Sicherheitskräfte haben das Recht, Ausweisdokumente und Visum zu überprüfen. Reisende ohne gültige Dokumente können festgehalten werden. Entsprechende Dokumente sollten daher mitgeführt werden. Leider kam es bereits vor, dass Touristen und ihr Gepäck unverhältnismäßigen Kontrollen unterzogen, mit der Forderung von „Gebühren“ konfrontiert oder unter Druck gesetzt wurden. In der jüngeren Vergangenheit lagen entsprechende Berichte über Kontrollpunkte im Pamir, v.a. Chargusch /Kargoosh, vor. Es wird empfohlen, entlegene Gebiete nach Möglichkeit nicht alleine zu bereisen und ggf. Zweckgemeinschaften mit anderen Touristen zu bilden. Gegenüber Staatsvertretern sollten Reisende höflich, aber selbstbewusst auftreten und notfalls auf ihre Rechte hinweisen, aber eine Eskalation vermieden werden. Die deutsche Botschaft in Duschanbe nimmt im Notfall Beschwerden auf und meldet sie an die tadschikischen Behörden.

Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.
Die ärztliche Versorgung in Tadschikistan ist mangelhaft oder gar nicht vorhanden, siehe auch Medizinische Versorgung. Reisende sollten sich des hohen Risikos im Falle einer Notlage bewusst sein. Auch einfache Unfallhilfe ist oft nicht gewährleistet. Besonders bei Notfällen im Zusammenhang mit Bergwanderungen ist eine schnelle Hilfe oft nicht möglich, da ein erheblicher Teil der zahlreichen bei Bergsteigern und Wanderern beliebten Strecken auch nicht per Hubschrauber erreichbar ist. Die Kommunikationsmöglichkeiten sind wegen des nur zum Teil funktionierenden Mobiltelefonempfangs sehr eingeschränkt.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen: Sämtliche Reisedokumente sollten noch mindestens sechs Monate nach der geplanten Einreise gültig sein.

Visum
Deutsche Staatsangehörige unterliegen der Visumspflicht.
Für Aufenthalte bis zu 45 Tagen (mit einmaliger Ein- und Ausreise) ist online ein elektronisches Visum e-Visa zu beantragen. Das kostenpflichtige E-Visum wird als E-Mail versandt, das auszudrucken und während der Reise mitzuführen ist. Die Reise sollte keinesfalls angetreten werden, wenn das Visum nicht ausgestellt wurde.
Ein E-Visum kann während des Aufenthalts in Tadschikistan nicht verlängert werden.
Für längere Aufenthalte oder Aufenthalte, die mehrmalige Ein- und Ausreisen erfordern, ist ein Visum über das Tajikistan Visa Electronic Application Center zu beantragen. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein kostenpflichtiges Online-Verfahren. Der Antrag wird zunächst vorgeprüft; danach muss der Antragsteller persönlich bei der Tadschikischen Botschaft in Berlin vorsprechen, um Fingerabdrücke abzugeben und ein biometrisches Foto fertigen zu lassen.
Es ist möglich, ein hierüber beantragtes Visum – vorbehaltlich der positiv abgeschlossenen Vorprüfung – bei Ankunft an einem Internationalen Flughafen in Tadschikistan ausstellen zu lassen. Die entsprechende ausstellende Behörde muss im Online-Antrag ausgewählt werden.
Es ist auf die korrekte Angabe der Nummer des deutschen Reisepasses zu achten. Die 9-stellige Nummer besteht aus Ziffern und Buchstaben, wobei Vokale (A, E, I, O, U) nicht benutzt werden. (Bei der 10. Ziffer handelt es sich um eine Prüfziffer, die nicht Teil der Passnummer ist.) Sollte die Nummer im Visumantrag falsch angegeben sein, so kann das E-Visum im System nicht gefunden werden und es ist mit Problemen bei der Ausreise zu rechnen.
Ausführliche Informationen zum Visumverfahren sind auf der Webseite der tadschikischen Botschaft in Berlin zu finden.
Es ist weiterhin nicht möglich, Visa bei der Einreise über Land an den Grenzübergängen (z.B. zu Usbekistan bzw. Kirgisistan) zu erhalten. Eventuelle Angebote von Gefälligkeitszahlungen an Grenzbeamte sollten Reisende ablehnen, da in einem solchen Fall trotz anderweitiger mündlicher Zusagen die Möglichkeit der Festnahme nach illegalem Grenzübertritt besteht.
Ausländer sind grundsätzlich verpflichtet, sich binnen drei Tagen nach Einreise bei den tadschikischen Innenbehörden zu registrieren. Die zuständige Registrierungsstelle heißt OVIR (Abt. für Visa und Registrierung) und ist in der Regel bei der jeweiligen Stadtverwaltung ("Chukumat") angesiedelt. Ohne Registrierung drohen Ausreiseverzögerungen und Strafgelder. Dies gilt auch bei Überziehung der Aufenthaltsdauer ohne rechtzeitige Verlängerung des Visums. Ein E-Visum kann nicht verlängert werden.
Für Inhaber von E-Visa besteht keine Registrierungspflicht innerhalb der maximalen 45-tägigen Aufenthaltsdauer.
Für Reisen in das Hochgebirge im Osten des Landes (Pamir-Gebirge, offiziell: Autonome Provinz Berg-Badachschan-GBAO) ist eine Sondergenehmigung erforderlich, die gleichzeitig mit dem Visum in Deutschland beantragt werden kann. Bei Beantragung in Tadschikistan muss mit einer Bearbeitungsdauer von bis zu drei Wochen gerechnet werden.

Weiterreise nach Kirgisistan und Usbekistan
An den Grenzübergängen zu den Nachbarländern Kirgisistan und Usbekistan kann es zeitweise zu unangekündigten Schließungen kommen. Reisenden wird dringend geraten, sich tagesaktuell über die jeweilige Situation an den Grenzübergängen bei den zuständigen Grenzbehörden zu erkundigen. Nicht alle Grenzübergänge sind für internationale Reisende geöffnet, so z.B. der Grenzübergang nach Kirgisistan im Rasht-Tal (offen nur für Tadschiken und Kirgisen).
Der in der Nähe von Duschanbe gelegene tadschikisch-usbekische Grenzübergang Denau-Turzunzoda wird nur selten von Touristen genutzt. Diese werden daher auf beiden Seiten der Grenze genauestens überprüft und es besteht die Möglichkeit einer nicht angemessenen Behandlung. Reisenden wird empfohlen, den im nördlichen Tadschikistan in der Nähe von Chudschand gelegenen tadschikisch-usbekischen Grenzübergang Oybek-Buston zu nutzen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.


Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 03.04.2018

Beitragvon Birgitt » 03.04.2018 20:03

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Tadschikistan:
Stand 03.04.2018
(Unverändert gültig seit: 03.04.2018)

Letzte Änderungen:
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen: Sämtliche Reisedokumente sollten noch mindestens sechs Monate nach der geplanten Einreise gültig sein.

Visum
Deutsche Staatsangehörige unterliegen der Visumspflicht.
Für Aufenthalte bis zu 45 Tagen, mit einmaliger Ein- und Ausreise, ist online ein elektronisches Visum e-Visa zu beantragen. Es ist auf die korrekte Angabe der Nummer des deutschen Reisepasses zu achten. Das kostenpflichtige E-Visum wird als E-Mail versandt, das auszudrucken und während der Reise mitzuführen ist. Die Reise sollte keinesfalls angetreten werden, wenn das Visum nicht ausgestellt wurde.
Ein E-Visum kann während des Aufenthalts in Tadschikistan nicht verlängert werden.
Für längere Aufenthalte oder Aufenthalte, die mehrmalige Ein- und Ausreisen erfordern, ist ein Visum über das Tajikistan Visa Electronic Application Center zu beantragen. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein kostenpflichtiges Online-Verfahren. Der Antrag wird zunächst vorgeprüft; danach muss der Antragsteller persönlich bei der Tadschikischen Botschaft in Berlin vorsprechen, um Fingerabdrücke abzugeben und ein biometrisches Foto fertigen zu lassen.
Ausführliche Informationen zum Visumverfahren sind auf der Webseite der tadschikischen Botschaft in Berlin zu finden.
Es ist weiterhin nicht möglich, Visa bei der Einreise über Land an den Grenzübergängen (z.B. zu Usbekistan bzw. Kirgisistan) zu erhalten. Eventuelle Angebote von Gefälligkeitszahlungen an Grenzbeamte sollten Reisende ablehnen, da in einem solchen Fall trotz anderweitiger mündlicher Zusagen die Möglichkeit der Festnahme nach illegalem Grenzübertritt besteht.
Ausländer sind grundsätzlich verpflichtet, sich binnen drei Tagen nach Einreise bei den tadschikischen Innenbehörden zu registrieren. Die zuständige Registrierungsstelle heißt OVIR (Abt. für Visa und Registrierung) und ist in der Regel bei der jeweiligen Stadtverwaltung ("Chukumat") angesiedelt. Ohne Registrierung drohen Ausreiseverzögerungen und Strafgelder. Dies gilt auch bei Überziehung der Aufenthaltsdauer ohne rechtzeitige Verlängerung des Visums. Ein E-Visum kann nicht verlängert werden.
Für Inhaber von E-Visa besteht keine Registrierungspflicht innerhalb der maximalen 45-tägigen Aufenthaltsdauer.
Für Reisen in das Hochgebirge im Osten des Landes (Pamir-Gebirge, offiziell: Autonome Provinz Berg-Badachschan-GBAO) ist eine Sondergenehmigung erforderlich, die gleichzeitig mit dem Visum in Deutschland beantragt werden kann. Bei Beantragung in Tadschikistan muss mit einer Bearbeitungsdauer von bis zu drei Wochen gerechnet werden.

Weiterreise nach Kirgisistan und Usbekistan
An den Grenzübergängen zu den Nachbarländern Kirgisistan und Usbekistan kann es zeitweise zu unangekündigten Schließungen kommen. Reisenden wird dringend geraten, sich tagesaktuell über die jeweilige Situation an den Grenzübergängen bei den zuständigen Grenzbehörden zu erkundigen. Nicht alle Grenzübergänge sind für internationale Reisende geöffnet, so z.B. der Grenzübergang nach Kirgisistan im Rasht-Tal (offen nur für Tadschiken und Kirgisen).
Der in der Nähe von Duschanbe gelegene tadschikisch-usbekische Grenzübergang Denau-Turzunzoda wird nur selten von Touristen genutzt. Diese werden daher auf beiden Seiten der Grenze genauestens überprüft und es besteht die Möglichkeit einer nicht angemessenen Behandlung. Reisenden wird empfohlen, den im nördlichen Tadschikistan in der Nähe von Chudschand gelegenen tadschikisch-usbekischen Grenzübergang Oybek-Buston zu nutzen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.


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