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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 28.11.2017

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 28.11.2017

Beitragvon Alexander » 27.09.2011 09:53

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Tadschikistan:
Stand 27.09.2011 (Unverändert gültig seit: 27.09.2011)

Letzte Änderung:
Länderspezifische Sicherheitshinweise und allgemeine Reiseinformationen


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Von September bis März ist in den höheren Lagen zunächst mit heftigen Schneefällen zu rechnen, welche zu Straßensperrungen und unpassierbaren Pässen führen können. Davon sind regelmäßig auch die Hauptverkehrswege betroffen. Bei einsetzendem Tauwetter im Frühjahr besteht eine erhöhte Gefahr von Schnee- und Schlammlawinen, wodurch Überlandfahrten zu einem großem Risiko werden können.
Terrorismus
Die Sicherheitslage war seit August 2010 angespannt. Nach dem Ausbruch von 25 Häftlingen mit islamistischem Hintergrund aus einem Gefängnis in der Hauptstadt Duschanbe wurden bei einem Selbstmordattentat auf eine Polizeistation im Norden des Landes mehrere Menschen getötet oder verletzt. Auch an der Grenze zu Afghanistan kam es seitdem zu Gefechten mit Schusswechseln zwischen tadschikischen Grenztruppen und islamistischen Splittergruppen, jedoch auch zu Übergriffen auf zivile Fahrzeuge. Am 19.September 2010 wurden mehr als 40 tadschikische Soldaten von bisher unbekannten Angreifern unter Einsatz auch schwerer Waffen im Rasht-Tal getötet. Die tadschikischen Sicherheitsbehörden und das Verteidigungsministerium führen aktuell umfangreiche Maßnahmen im Bereich des Rasht-Tales und in nahe gelegenen Gebieten durch. Bereits im Jahr 2009 gab es in Duschanbe auch in unmittelbarer Nähe zu Regierungs- und offiziellen Gebäuden drei Bombenanschläge, bei d enen vorwiegend Sachschaden entstand. Die Gesamtlage hat sich entspannt, jedoch kann es punktuell immer wieder zu Vorfällen kommen
Das Risiko terroristischer Anschläge auch auf westliche Einrichtungen erscheint derzeit weiterhin gering, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher weiterhin zur Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen.
In den östlichen Teilen des Landes kommt es bisweilen zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Regierungsgegnern.Fahrten nahe der Grenze zu Afghanistan sollten nur nach vorheriger Information über die aktuelle Sicherheitslage und unter größtmöglicher Umsicht durchgeführt werden.
In den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan gibt es islamische Gruppierungen mit potenziell terroristischer Ausrichtung.
Reisen über Land
Bei Reisen muss in jedem Fall beachtet werden, dass es an der Hauptverbindungsstrecke von Duschanbe nach Khorog zwischen Kalaikum und Khorog beiderseits der Straße Minenfelder gibt, die nicht immer gut markiert sind. Auch in den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan und in der Grenzregion zu Afghanistan befinden sich Minenfelder. Auch gab es vereinzelt Berichte über Raub-Übergriffe auf unter anderem zivile Fahrzeuge, die Strecken nahe der afghanischen Grenze befahren haben. Derartige Fahrten sollten, wenn überhaupt, nur mit größtmöglicher Vor- und Umsicht durchgeführt werden. Auf den im nachstehenden Abschnitt befindlichen Hinweis betreffend die Vermeidung von Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird hingewiesen.
Bei Wintereinbruch sind viele Pässe nicht mehr befahrbar und daher gesperrt. Reisende über Land sind angehalten, sich tagesaktuell über die jeweilige Verkehrssituation auf vorgesehenen Strecken zu informieren.
Allgemeine Reiseinformationen
Von Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse abgeraten. Bei Überlandfahrten sollte grundsätzlich davon abgesehen werden, die üblichen öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, da diese in sehr schlechtem technischen Zustand sind.
Angesichts unzureichender bzw. fehlender ärztlicher Versorgung sollten sich Reisende über ein generell erhöhtes Reiserisiko im Falle einer Notlage bewusst sein. Auch einfache Unfallhilfe ist oft nicht gewährleistet. Besonders bei Notfällen im Zusammenhang mit Bergwanderungen ist eine schnelle Hilfe oft nicht möglich, da ein erheblicher Teil der zahlreichen bei Bergsteigern und Wanderern beliebten Strecken auch nicht per Hubschrauber erreichbar ist und die Kommunikationsmöglichkeiten wegen des nur zum Teil funktionierenden Mobiltelefonempfangs sehr eingeschränkt sind.
Tadschikistan ist Erdbebengebiet. Im Falle entsprechender Erdbeben kann nicht mit angemessenem Katastrophenschutz gerechnet werden.
Aufgrund der vorstehend geschilderten Ereignisse der letzten Monate ist jeder Reisende gehalten, sich tagesaktuell über die Sicherheitslage an seinem jeweiligen Zielort und entlang der Reiseroute zu informieren.
Einreisebestimmungen
Visum
Das für die Einreise nach Tadschikistan erforderliche Visum kann unter Vorlage eines Reisepasses oder Kinderausweises bei der tadschikischen Botschaft in Berlin beantragt werden.
Die bisherige Option, ein Visum bei der Einreise am Flughafen Duschanbe zu erhalten, besteht nicht mehr, sofern die Anreise aus einem Land erfolgt, in dem es eine tadschikische Botschaft gibt (u.a. Deutschland, Belgien, USA). Für deutsche Staatsangehörige, die aus einem Land anreisen, in dem es keine tadschikische Botschaft gibt, besteht weiterhin die Möglichkeit, das Visum direkt bei der Einreise am Flughafen Duschanbe zu beantragen. Hierfür sind zwei ausgefüllte Visaanträge (mit jeweils einem Passfoto versehen) in der Konsularabteilung am Flughafen einzureichen.
Weitere Informationen sowie Antragsformulare sind auf der Homepage der tadschikischen Botschaft in Berlin zu finden: http://www.botschaft-tadschikistan.de
Ausländer sind grundsätzlich verpflichtet, sich binnen drei Tagen nach Einreise bei den tadschikischen Innenbehörden zu registrieren. Diese Registrierungspflicht entsteht bei Inhabern touristischer Visa („Touristitscheskaya“) erst nach 30 Aufenthaltstagen in Tadschikistan. Die zuständige Registrierungsstelle heißt OVIR (Abt. für Visa und Registrierung) und ist in der Regel bei der jeweiligen Stadtverwaltung ("Chukumat") angesiedelt. Ohne Registrierung drohen Ausreiseverzögerungen und Strafgelder. Dies gilt auch bei Überziehung der Aufenthaltsdauer ohne rechtzeitige Verlängerung des Visums.
Nach Erhalt eines tadschikischen Visums ist unbedingt zu prüfen, welche Visumkategorie erteilt wurde. Sollte trotz Beantragung kein Touristenvisum erteilt worden sein, ist der Visuminhaber verpflichtet, sich innerhalb von 72 Stunden nach Einreise nach Tadschikistan wie oben beschrieben zu registrieren. Sollte dies unterbleiben, drohen empfindliche Geldstrafen bei einer nachträglichen Registrierung, beziehungsweise bei der Ausreise.
Für Reisen in das Hochgebirge im Osten des Landes (Gorno-Badachschan bzw. Pamir) ist eine Sondergenehmigung erforderlich, die gleichzeitig mit dem Visum in Deutschland beantragt werden kann. Bei Beantragung in Tadschikistan muss mit einer Bearbeitungsdauer von bis zu drei Wochen gerechnet werden.
Weiterreise nach Kirgisistan und Usbekistan
An den Grenzübergängen zu den Nachbarländern Kirgisistan und Usbekistan kann es zeitweise zu unangekündigten Schließungen kommen. Reisenden wird dringend angeraten, sich tagesaktuell über die jeweilige Situation an den Grenzübergängen bei den zuständigen Grenzbehörden zu erkundigen.
Reisedokumente

Reisedokumente
Erwachsene
Einreise möglich / Bedingungen
Reisepass Ja, Visumspflicht beachten
Vorläufiger Reisepass Ja, Visumspflicht beachten
Personalausweis Nein
Vorläufiger Personalausweis Nein
Weitere Anmerkungen Nein
Reisedokumente
Kinder/Jugendliche

Kinderreisepass Ja, Visumspflicht beachten
Reisepass Ja, Visumspflicht beachten
Personalausweis Nein
Vorläufiger Personalausweis Nein
Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich) Ja, nur mit Lichtbild, Visumspflicht beachten
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) Ja, muss unabhängig vom Alter des Kindes mit Lichtbild versehen sein , Visumspflicht beachten
Weitere Anmerkungen Sämtliche Reisedokumente sollten noch mindestens sechs Monate nach der geplanten Einreise gültig sein
Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.
Besondere Zollvorschriften
Bei der Einreise mit dem Pkw ist zu beachten, dass es vorher bei den tadschikischen Behörden registriert wird. Dann kann ein Transitkennzeichen erteilt werden, welches die Ausreise erleichtert. Dies kann bereits in Deutschland betrieben werden.
Sollten Sie weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren benötigen, so müssten Sie diese bitte direkt bei der Botschaft Ihres Ziellandes erfragen. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Website des deutschen Zolls http://www.zoll.de einsehen oder telefonisch erfragen.
Besondere strafrechtliche Vorschriften
Das tadschikische Strafrecht sieht erhebliche Freiheitsstrafen für Rauschgiftdelikte vor. Das Strafmaß kann im Falle einer Verurteilung bis zu 20 Jahre betragen.
In Tadschikistan gilt ein generelles Missionierungsverbot. Es dürfen keine Veranstaltungen für bestimmte Glaubensgemeinschaften vorgenommen werden, die einen missionarischen Charakter haben, da dies ein Verstoß gegen o.g. Verbot darstellt.
Medizinische Hinweise
Häufig auftretende Krankheit, insbesondere nach heftigen Regenfällen, ist Typhus. Wichtigste Vorbeugemaßnahme gegen diese hoch fieberhafte Salmonellenerkrankung ist sorgfältige Hygiene (z.B. häufiges Händewaschen). Auch bei Essen und Trinken muss auf Hygiene geachtet werden (nur abgekochtes Wasser oder heiße Getränke; nur frisch zubereitete Gerichte; kein Verzehr von rohem Gemüse und Obst, das nicht geschält werden kann). Eine Impfung gegen Typhus ist zu empfehlen, auch wenn der Impfschutz nur etwa 70 % beträgt.
Die ärztliche Versorgung in ganz Tadschikistan ist schlecht und entspricht in keiner Weise westlichem Standard. Selbst in der Hauptstadt Duschanbe gibt es keine Notärzte, sowie kaum Möglichkeiten, bei einem Notfall schnelle und angemessene medizinische Behandlung zu organisieren. Hinsichtlich der Vermittlung von deutsch- oder englischsprachigen Vertrauensärzten im Einzelfall, wird Kontaktaufnahme mit der deutschen Botschaft in Duschanbe anheim gestellt. Es wird empfohlen, in jedem Fall eine Reisekrankenversicherung mit Rückholversicherung abzuschließen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, vor Reiseantritt zusammen mit einem Arzt den Impfschutz zu überprüfen. Hierbei ist insbesondere auf einen ausreichenden Impfschutz gegen Diphtherie, Tetanus, Polio, Hepatitis A (Auffrischungsimpfungen alle 10 Jahre) und Typhus zu achten. Bei besonderer Exposition empfehlen sich folgende weitere Impfungen: Hepatitis B (z.B. Langzeitaufenthalte), Tollwut (z.B. Langzeitaufenthalt, Tierkontakte).
Aufgrund der schlechten hygienischen Zustände besteht außerdem ein hohes Infektionsrisiko bei ärztlicher bzw. zahnärztlicher Behandlung (insbes. Hepatitis C, TBC).
Im Grenzgebiet zu Afghanistan gibt es ein potentielles Malariarisiko. Sollte diese Region besucht werden, ist ein Schutz gegen Stechmücken zu empfehlen (z.B. langärmelige Kleidung, Anti-Mücken-Mittel – z.B. Autan). Eine medikamentöse Malariaprophylaxe empfiehlt sich nur, wenn es zu einem langfristigen Aufenthalt in diesen Regionen kommt. Eine Beratung durch einen Tropenarzt ist in diesem Fall ratsam.
Es kommen auch Milzbranderkrankungen vor.
Bei Reisen in die Pamirregion sollten die Auswirkungen der extremen Höhenlage nicht unterschätzt werden. Beim Auftreten der Höhenkrankheit kann nicht mit schneller ärztlicher Versorgung gerechnet werden.

Auswärtige Amt
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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 29.06.2012

Beitragvon Alexander » 29.06.2012 15:41

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Tadschikistan:
Stand 29.06.2012 (Unverändert gültig seit: 29.06.2012)
Letzte Änderung: Kapitel:Länderspezifische Sicherheitshinweise
Von September bis März ist in den höheren Lagen zunächst mit heftigen Schneefällen zu rechnen, welche zu Straßensperrungen und unpassierbaren Pässen führen können. Davon sind regelmäßig auch die Hauptverkehrswege betroffen. Bei einsetzendem Tauwetter im Frühjahr besteht eine erhöhte Gefahr von Schnee- und Schlammlawinen, wodurch Überlandfahrten zu einem großen Risiko werden können.
Terrorismus
Nach einer angespannten Sicherheitslage in den Jahren Sommer 2010/ Anfang 2011, die regional auf das Rasht-Tal begrenzt war und hauptsächlich durch Auseinandersetzungen mit ehemaligen Gegnern der jetzigen Regierung aus dem Bürgerkrieg (1992 - 1997) herrührten, hat die Gesamtlage im Land sich weitgehend entspannt. An der Grenze zu Afghanistan kommt es vereinzelt zu Schusswechseln zwischen afghanischen Drogenschmugglern und tadschikischen Vertretern der Grenztruppen und der Drogenkontrollbehörde. Ausländer sind von solchen Aktionen normalerweise nicht betroffen.
Fahrten nahe der Grenze zu Afghanistan sollten jedoch nur nach vorheriger Information über die aktuelle Sicherheitslage und unter größtmöglicher Umsicht durchgeführt werden.
Das Risiko terroristischer Anschläge auch auf westliche Einrichtungen erscheint derzeit weiterhin gering, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher weiterhin zur Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen.
In den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan gibt es islamische Gruppierungen mit potenziell terroristischer Ausrichtung.
Reisen über Land
Bei Reisen muss in jedem Fall beachtet werden, dass es an der Hauptverbindungsstrecke von Duschanbe nach Khorog zwischen Kalaikum und Khorog beiderseits der Straße Minenfelder gibt, die nicht immer gut markiert sind. Auch in den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan und in der Grenzregion zu Afghanistan befinden sich Minenfelder. Auch gab es vereinzelt Berichte über Raub-Übergriffe auf unter anderem zivile Fahrzeuge, die Strecken nahe der afghanischen Grenze befahren haben. Derartige Fahrten sollten, wenn überhaupt, nur mit größtmöglicher Vor- und Umsicht durchgeführt werden. Auf den im nachstehenden Abschnitt befindlichen Hinweis betreffend die Vermeidung von Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird hingewiesen.
Bei Wintereinbruch sind viele Pässe nicht mehr befahrbar und daher gesperrt. Reisende über Land sind angehalten, sich tagesaktuell über die jeweilige Verkehrssituation auf vorgesehenen Strecken zu informieren.

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Re: Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 29.06.2012

Beitragvon marcush » 30.06.2012 13:21

Interessant, im neuesten Hinweis werden die Minenfelder nicht mehr erwähnt. Gibt's die jetzt nicht mehr?

Marcus
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Re: Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 29.06.2012

Beitragvon Alexander » 30.06.2012 13:25

Hallo Marcus,

die Minenfelder gibt es immer noch. In den AA Meldungen, die hier gepostet werden, sind nur die letzten Änderungen des AA aufgeführt.

Grüsse
Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 24.07.2012

Beitragvon Birgitt » 24.07.2012 16:19

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Tadschikistan:
Stand 24.07.2012
(Unverändert gültig seit: 24.07.2012)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Sicherheitslage im Pamirgebiet, Hauptstadt Chorog und Umgebung
Seit dem frühen Morgen des 24.07.2012 finden in der autonomen Region GBAO unangekündigte Operationen durch Militärs und Sicherheitskräfte in Chorog und Umgebung statt. Diese dienen der zügigen Verfolgung einer Gruppe von Tätern, die einen hochrangigen Regierungsangehörigen in Chorog umgebracht haben. Dabei kommt es an mehreren Stellen der Stadt zu fortgesetztem Schusswaffengebrauch mit einer Reihe von Toten und Verletzten. Die Zufahrtsstraßen in das Pamirgebiet sind gegenwärtig gesperrt.
Aufgrund dieser Lage wird bis auf Weiteres dringend von Reisen in das Pamirgebiet abgeraten. Dies gilt unbeschadet dessen, dass die erwähnten Operationen keinen gegen Ausländer oder ihre tadschikischen Mitarbeiter gerichteten Charakter haben.


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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 27.07.2012

Beitragvon Alexander » 27.07.2012 17:03

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Tadschikistan:
Stand 27.07.2012 (Unverändert gültig seit: 27.07.2012)

Letzte Änderung: Kapitel:Aktuelle Hinweise
Sicherheitslage im Pamirgebiet, Hauptstadt Chorog und Umgebung
Nach den am 24. und 25.07.2012 von Militär und Sicherheitskräften in der Stadt Chorog und Umgebung durchgeführten Operationen mit Schusswaffengebrauch und einer Reihe von Toten und Verletzten bleibt die Lage trotz zwischenzeitlicher Waffenruhen angespannt.
Aufgrund dessen wird bis auf weiteres dringend von Reisen in die Stadt Chorog und in das Pamirgebiet abgeraten. Dies gilt unbeschadet dessen, dass die erwähnten Operationen keinen gegen Ausländer oder ihre tadschikischen Mitarbeiter gerichteten Charakter haben.

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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 02.08.2012

Beitragvon Alexander » 02.08.2012 19:43

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Tadschikistan
Stand 02.08.2012 (Unverändert gültig seit: 02.08.2012)
Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung
Sicherheitslage im Pamirgebiet, Hauptstadt Chorog und Umgebung
Nach den am 24. und 25.07.2012 von Militär und Sicherheitskräften in der Stadt Chorog und Umgebung durchgeführten Operationen mit Schusswaffengebrauch und einer Reihe von Toten und Verletzten bleibt die Lage trotz zwischenzeitlicher Waffenruhen angespannt.
Aufgrund dessen wird bis auf weiteres dringend vor Reisen in die Stadt Chorog und einen 10km Umkreis gewarnt. Von Reisen in das übrige Pamirgebiet wird dringend abgeraten. Dies gilt unbeschadet dessen, dass die erwähnten Operationen keinen gegen Ausländer oder ihre tadschikischen Mitarbeiter gerichteten Charakter haben.

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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 18.10.2012

Beitragvon Birgitt » 18.10.2012 22:34

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Tadschikistan:
Stand 18.10.2012
(Unverändert gültig seit: 18.10.2012)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Sicherheitslage im Pamirgebiet, Hauptstadt Chorog und Umgebung
Die Regierung der Republik Tadschikistan erteilt nach Ende der Operationen von Sicherheitskräften der Regierung im Autonomen Gebiet Berg-Badachschan (GBAO) nunmehr wieder Genehmigung für Reisen in die Region. Das Auswärtige Amt rät bei Reisen in die GBAO-Region zu erhöhter Aufmerksamkeit..


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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 22.02.2013

Beitragvon Birgitt » 26.02.2013 20:20

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Tadschikistan:
Stand 22.02.2013
(Unverändert gültig seit: 22.02.2013)

Letzte Änderung:
Löschung des aktuellen Hinweises


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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 27.08.2013

Beitragvon Birgitt » 27.08.2013 18:27

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Tadschikistan:
Stand 27.08.2013
(Unverändert gültig seit: 27.08.2013)

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise


Landesspezifische Sicherheitshinweise
Temporäre Schließung der tadschikisch-afghanischen Grenzübergänge
Zur Eindämmung von Cholerafällen in Afghanistan haben die tadschikischen Behörden am 19. August 2013 Quarantäne-Maßnahmen ergriffen. Hierzu gehört auch die vorübergehende Schließung der tadschikisch-afghanischen Grenzübergänge in den Regionen Darvoz, Ishkoshim und Khorog. Ein Grenzübertritt auf dem Landweg ist bis zur Aufhebung dieser Maßnahmen nicht möglich.
Terrorismus
An der Grenze zu Afghanistan kommt es vereinzelt zu Schusswechseln zwischen afghanischen Drogenschmugglern und tadschikischen Vertretern der Grenztruppen und der Drogenkontrollbehörde. Ausländer sind von solchen Aktionen normalerweise nicht betroffen. Fahrten nahe der Grenze zu Afghanistan sollten jedoch nur nach vorheriger Information über die aktuelle Sicherheitslage und unter größtmöglicher Umsicht durchgeführt werden.
Das Risiko terroristischer Anschläge auch auf westliche Einrichtungen erscheint derzeit weiterhin gering, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher weiterhin zur Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen.
In den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan gibt es islamische Gruppierungen mit potenziell terroristischer Ausrichtung.
Reisen über Land
Bei Reisen muss beachtet werden, dass es an der Hauptverbindungsstrecke von Duschanbe nach Khorog zwischen Kalaikum und Khorog beiderseits der Straße Minenfelder gibt, die nicht immer gut markiert sind. Auch in den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan und in der Grenzregion zu Afghanistan befinden sich Minenfelder. Auch gab es vereinzelt Berichte über Raub-Übergriffe auf unter anderem zivile Fahrzeuge, die Strecken nahe der afghanischen Grenze befahren haben. Derartige Fahrten sollten, wenn überhaupt, nur mit größtmöglicher Vor- und Umsicht durchgeführt werden. Auf den im nachstehenden Abschnitt befindlichen Hinweis betreffend die Vermeidung von Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird hingewiesen.
Von September bis März ist in den höheren Lagen zunächst mit heftigen Schneefällen zu rechnen, welche zu Straßensperrungen und unpassierbaren Pässen führen können. Davon sind regelmäßig auch die Hauptverkehrswege betroffen. Bei einsetzendem Tauwetter im Frühjahr besteht eine erhöhte Gefahr von Schnee- und Schlammlawinen, wodurch Überlandfahrten zu einem großen Risiko werden können.Reisende über Land sind angehalten, sich tagesaktuell über die jeweilige Verkehrssituation auf vorgesehenen Strecken zu informieren.


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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 22.05.2014

Beitragvon Alexander » 22.05.2014 15:46

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Tadschikistan:

Stand 22.05.2014 (Unverändert gültig seit: 22.05.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - Khorog
Aufgrund der derzeitigen Unruhen in Khorog wird bis auf weiteres dringend von Reisen nach Berg-Badachschan (GBAO), insbesondere in die Region Khorog, abgeraten; es ist zudem davon auszugehen, dass Reisende an den von den Sicherheitsorganen eingerichteten Kontrollpunkten zurückgewiesen werden.
In dringenden Fällen erreichen Sie die Deutsche Botschaft Duschanbe unter der Nummer: +992907727583

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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 02.06.2014

Beitragvon Birgitt » 05.06.2014 16:57

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Tadschikistan:
Stand 02.06.2014
(Unverändert gültig seit: 02.06.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Die Lage in Tadschikistan ist nach Zusammenstößen in GBOA (Chorog und Ischkaschim) insgesamt wieder ruhig. Bei geplanten Reisen nach GBAO (Berg-Badachschan) wird empfohlen, sich regelmäßig über die aktuelle Lage zu informieren.


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Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 19.06.2014

Beitragvon Birgitt » 19.06.2014 15:51

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Tadschikistan:
Stand 19.06.2014
(Unverändert gültig seit: 19.06.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Nach den Ereignissen in Khorog, Autonomer Oblast Gorno Badakhshan (GBAO) im Mai 2014, hat sich die Lage dort wieder normalisiert. Gleichwohl wird von Reisen dorthin abgeraten, da gegenwärtig in GBAO kein konsularischer Schutz gewährt werden kann. Die tadschikischen Sicherheitsbehörden gestatten zur Zeit ausländischen Diplomaten die Einreise in dieses Gebiet nicht.


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Re: Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 22.07.2014

Beitragvon Alexander » 22.07.2014 18:31

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Tadschikistan:

Stand 22.07.2014 (Unverändert gültig seit: 22.07.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Nach den Ereignissen in Khorog, Autonomer Oblast Gorno Badakhshan (GBAO) im Mai 2014 hat sich die Lage dort wieder normalisiert. Reisen dorthin sollten dennoch wohl überlegt werden, da gegenwärtig nicht sicher ist, ob in GBAO konsularische Hilfe durch Botschaftsmitarbeiter gewährt werden kann. Die tadschikischen Sicherheitsbehörden verhalten sich derzeit sehr restriktiv bei Reisevorhaben ausländischer Diplomaten in dieses Gebiet.

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Re: Reise-/Sicherheitshinweis Tadschikistan 28.08.2014

Beitragvon Alexander » 29.08.2014 16:25

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Tadschikistan:

Stand 28.08.2014 (Unverändert gültig seit: 28.08.2014)

Letzte Änderung:

Aktuelle Hinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Aktuelle Hinweise

Nach den Ereignissen in Chorog, Autonomer Oblast Gorno Badakhshan (GBAO) im Mai 2014 hat sich die Lage dort wieder normalisiert. Reisen dorthin sollten dennoch wohl überlegt werden, da gegenwärtig nicht sicher ist, ob in GBAO konsularische Hilfe durch Botschaftsmitarbeiter gewährt werden kann. Die tadschikischen Sicherheitsbehörden verhalten sich derzeit sehr restriktiv bei Reisevorhaben ausländischer Diplomaten in dieses Gebiet. Auch kann es vorkommen, dass Reisende mit gültigem GBAO-Permit am Kontrollposten zurückgewiesen werden.
Landesspezifische Sicherheitshinweise

Terrorismus
An der Grenze zu Afghanistan kommt es vereinzelt zu Schusswechseln zwischen afghanischen Drogenschmugglern und tadschikischen Vertretern der Grenztruppen und der Drogenkontrollbehörde. Ausländer sind von solchen Aktionen normalerweise nicht betroffen. Fahrten nahe der Grenze zu Afghanistan sollten jedoch nur nach vorheriger Information über die aktuelle Sicherheitslage und unter größtmöglicher Umsicht durchgeführt werden.
Das Risiko terroristischer Anschläge auch auf westliche Einrichtungen erscheint derzeit weiterhin gering, kann aber nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher weiterhin zur Vorsicht und Wachsamkeit aufgerufen.
In den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan gibt es islamische Gruppierungen mit potenziell terroristischer Ausrichtung.

Darüber hinaus ist es seit Anfang 2014 im Grenzgebiet zwischen Tadschikistan und Kirgisistan wiederholt zu bewaffneten Auseinandersetzungen teilweise mit Todesopfern gekommen. Ausländische Reisende waren zwar nicht betroffen, dennoch sind auch hier Vorsicht und Wachsamkeit geboten.

Reisen über Land
Bei Reisen muss beachtet werden, dass es an der Hauptverbindungsstrecke von Duschanbe nach Chorog zwischen Kalaikum und Khorog beiderseits der Straße Minenfelder gibt, die nicht immer gut markiert sind. Auch in den Grenzgebieten zu Usbekistan und Kirgisistan und in der Grenzregion zu Afghanistan befinden sich Minenfelder. Auch gab es vereinzelt Berichte über Raub-Übergriffe auf unter anderem zivile Fahrzeuge, die Strecken nahe der afghanischen Grenze befahren haben. Derartige Fahrten sollten, wenn überhaupt, nur mit größtmöglicher Vor- und Umsicht durchgeführt werden. Auf den im nachstehenden Abschnitt befindlichen Hinweis betreffend die Vermeidung von Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit wird hingewiesen.

Von September bis März ist in den höheren Lagen zunächst mit heftigen Schneefällen zu rechnen, welche zu Straßensperrungen und unpassierbaren Pässen führen können. Davon sind regelmäßig auch die Hauptverkehrswege betroffen. Bei einsetzendem Tauwetter im Frühjahr besteht eine erhöhte Gefahr von Schnee- und Schlammlawinen, wodurch Überlandfahrten zu einem großen Risiko werden können.Reisende über Land sind angehalten, sich tagesaktuell über die jeweilige Verkehrssituation auf vorgesehenen Strecken zu informieren.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise für deutsche Staatsangehörige ist mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) : Ja, muss unabhängig vom Alter des Kindes mit Lichtbild versehen sein
Anmerkungen: Sämtliche Reisedokumente sollten noch mindestens sechs Monate nach der geplanten Einreise gültig sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Deutsche Staatsangehörige unterliegen der Visumspflicht.
Das für die Einreise nach Tadschikistan erforderliche Visum kann unter Vorlage eines Reisepasses oder Kinderausweises bei der tadschikischen Botschaft in Berlin beantragt werden.
Die bisherige Option, ein Visum bei der Einreise am Flughafen Duschanbe zu erhalten, besteht nicht mehr, sofern die Anreise aus einem Land erfolgt, in dem es eine tadschikische Botschaft gibt (u.a. Deutschland, Belgien, USA). Darüber hinaus wurde die Visavergabe am Flughafen Dushanbe im Zusammenhang mit dem SCO-Gipfel bis etwa 15.09.2014 ganz ausgesetzt.
Weitere Informationen sowie Antragsformulare sind auf der Homepage der tadschikischen Botschaft in Berlin zu finden: http://www.botschaft-tadschikistan.de
Ausländer sind grundsätzlich verpflichtet, sich binnen drei Tagen nach Einreise bei den tadschikischen Innenbehörden zu registrieren. Diese Registrierungspflicht entsteht bei Inhabern touristischer Visa („Touristitscheskaya“, Kürzel auf dem Visumetikett „T“) erst nach 30 Aufenthaltstagen in Tadschikistan. Die zuständige Registrierungsstelle heißt OVIR (Abt. für Visa und Registrierung) und ist in der Regel bei der jeweiligen Stadtverwaltung ("Chukumat") angesiedelt. Ohne Registrierung drohen Ausreiseverzögerungen und Strafgelder. Dies gilt auch bei Überziehung der Aufenthaltsdauer ohne rechtzeitige Verlängerung des Visums.
Nach Erhalt eines tadschikischen Visums ist unbedingt zu prüfen, welche Visumkategorie erteilt wurde. Sollte trotz Beantragung kein Touristenvisum erteilt worden sein, ist der Visuminhaber verpflichtet, sich innerhalb von 72 Stunden nach Einreise nach Tadschikistan wie oben beschrieben zu registrieren. Sollte dies unterbleiben, drohen empfindliche Geldstrafen bei einer nachträglichen Registrierung, beziehungsweise bei der Ausreise.
Für Reisen in das Hochgebirge im Osten des Landes (Gorno-Badachschan bzw. Pamir) ist eine Sondergenehmigung erforderlich, die gleichzeitig mit dem Visum in Deutschland beantragt werden kann. Bei Beantragung in Tadschikistan muss mit einer Bearbeitungsdauer von bis zu drei Wochen gerechnet werden.
Weiterreise nach Kirgisistan und Usbekistan
An den Grenzübergängen zu den Nachbarländern Kirgisistan und Usbekistan kann es zeitweise zu unangekündigten Schließungen kommen. Reisenden wird dringend angeraten, sich tagesaktuell über die jeweilige Situation an den Grenzübergängen bei den zuständigen Grenzbehörden zu erkundigen.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Auswärtige Amt
Alexander
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