Die Kaffeefahrt oder ein tunesisches Reisemärchen
Moderator: Moderatoren
Re: Die Kaffeefahrt oder ein tunesisches Reisemärchen
Fortsetzung
Scrapy verausgabte sich bis zum Rande der Erschöpfung, ehe er davon abließ, seine, für die Wüste etwas ungeeignete Ausrüstung, zu zerstören. Jede Testphase wurde übrigens akribisch notiert.
Fast hätten er und die Gefährten bei dieser Kurzweil das Ziel vergessen. Das Ziel, es konnte jetzt genannt werden, war der verlorene See. Angespornt durch die bedrohliche Nähe des Sees gab Scrapy alles, denn der Ort war in verhängnisvoll trübes Licht getaucht. Auf den ersten Blick erkannte man die mustergültigen Bedingungen, die typisch für Aufenthaltsorte von Detern sind. Aufmerksam wurden alle Spuren untersucht, doch nur die zahlreichen Fahrspuren der Expeditionen, die das Lager am See schon längst verlassen hatten, waren zu sehen. Es gab auch keinen Kaffee. Keinen Kouskous, nur Dosencola. Starker sandiger Wind kam auf und die Kameraden verließen pfeilgeschwind, diese von Expeditionen hochgeschätzte Basis. Jetzt hatten sie endlich einen ernsthaften Plan. Die Kaffeereise sollte mit einer steinharten Expedition beendet werden. Sie wollten sich auf die Spurensuche nach Römerruinen begeben und mussten an die, zu Anfang der Reise gesichteten sehr mysteriösen Gebäudereste zurückkehren. Fortsetzung folgt
Fast hätten er und die Gefährten bei dieser Kurzweil das Ziel vergessen. Das Ziel, es konnte jetzt genannt werden, war der verlorene See. Angespornt durch die bedrohliche Nähe des Sees gab Scrapy alles, denn der Ort war in verhängnisvoll trübes Licht getaucht. Auf den ersten Blick erkannte man die mustergültigen Bedingungen, die typisch für Aufenthaltsorte von Detern sind. Aufmerksam wurden alle Spuren untersucht, doch nur die zahlreichen Fahrspuren der Expeditionen, die das Lager am See schon längst verlassen hatten, waren zu sehen. Es gab auch keinen Kaffee. Keinen Kouskous, nur Dosencola. Starker sandiger Wind kam auf und die Kameraden verließen pfeilgeschwind, diese von Expeditionen hochgeschätzte Basis. Jetzt hatten sie endlich einen ernsthaften Plan. Die Kaffeereise sollte mit einer steinharten Expedition beendet werden. Sie wollten sich auf die Spurensuche nach Römerruinen begeben und mussten an die, zu Anfang der Reise gesichteten sehr mysteriösen Gebäudereste zurückkehren. Fortsetzung folgt
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
Re: Die Kaffeefahrt oder ein tunesisches Reisemärchen
Fortstzung
Der etwas gruselige Ort hinterließ natürlich böse Ahnungen an Mensch und Gefährt. Winston, normalerweise ein etwas behäbiges schnurrendes Stahlross, meldete sich auch bald mit unpässlichen klappernden Geräuschen aus dem Motorraum. Der Ersatzkompressor hatte sich gelöst und war im Auf und Ab der Fahrt unheilvoll hin und her gekugelt. Er wurde von dem lästigen Anhängsel befreit.
Fortsetzung folgt
Der etwas gruselige Ort hinterließ natürlich böse Ahnungen an Mensch und Gefährt. Winston, normalerweise ein etwas behäbiges schnurrendes Stahlross, meldete sich auch bald mit unpässlichen klappernden Geräuschen aus dem Motorraum. Der Ersatzkompressor hatte sich gelöst und war im Auf und Ab der Fahrt unheilvoll hin und her gekugelt. Er wurde von dem lästigen Anhängsel befreit.
Fortsetzung folgt
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Regula St.
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Re: Die Kaffeefahrt oder ein tunesisches Reisemärchen
Mia, ich bin der festen Überzeugung, dass sich da "irgendwas" am Kompressor zu schaffen gemacht hat
War der Kuhfuss während des Aufenthalts am verlorenen See griffbereit?
LG Regula
LG Regula
Re: Die Kaffeefahrt oder ein tunesisches Reisemärchen
Hallo Regula,
Sicherlich, aber Scrapy war sehr erschöpft und dann kam es wie kommen muß.
Murphys Gesetz!!!!!
Danke an alle für die schönen Komplimente.
und speziell für Alexander, sei froh, daß es noch keine Duftbilder gibt. Die Languste zerging auf der Zunge
Gruß Mia
Sicherlich, aber Scrapy war sehr erschöpft und dann kam es wie kommen muß.
Murphys Gesetz!!!!!
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und speziell für Alexander, sei froh, daß es noch keine Duftbilder gibt. Die Languste zerging auf der Zunge
Gruß Mia
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Alexander
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Re: Die Kaffeefahrt oder ein tunesisches Reisemärchen
Danke Mia. Genau das wollte ich hörenMia hat geschrieben:Die Languste zerging auf der Zunge![]()
Wo war das Restaurant? Wie finde ich es? Sollte es mich dorthin verschlagen, möchte ich die Gelegenheit nutzen, mir diesen Traum zu gönnen
Da bekommt man unweigerlich Hunger
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Regula St.
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Re: Die Kaffeefahrt oder ein tunesisches Reisemärchen
Mia hat geschrieben: Sicherlich, aber Scrapy war sehr erschöpft und dann kam es wie kommen muß.
Und da Scrapy ja der einzige war, der wusste, wie man mit dem Ding umgeht... Latürnich!Mia hat geschrieben:Scrapy verausgabte sich bis zum Rande der Erschöpfung, ehe er davon abließ, seine, für die Wüste etwas ungeeignete Ausrüstung, zu zerstören.
Danke für die bisherige Erzählung und die schönen Bilder
LG Regula
Re: Die Kaffeefahrt oder ein tunesisches Reisemärchen
Hallo Alexander,
ja es ist sehr leicht zu finden.
Die Ortschaft El Haouaria am äußersten Zipfel von Cap Bon direkt am Parkplatz von den punisch/römischen Steinbrüchen.
Die Steinbrüche sind leider zur Zeit wegen Einsturzgefahr gesperrt.
Das Restaurant daneben ist bei den Tunesiern als Sonntagsausflug sehr beliebt und man hat eine tolle Aussicht über das Meer. Außerdem haben sie auch eine Lizenz für Wein und Bier. Gruß Mia
ja es ist sehr leicht zu finden.
Die Ortschaft El Haouaria am äußersten Zipfel von Cap Bon direkt am Parkplatz von den punisch/römischen Steinbrüchen.
Die Steinbrüche sind leider zur Zeit wegen Einsturzgefahr gesperrt.
Das Restaurant daneben ist bei den Tunesiern als Sonntagsausflug sehr beliebt und man hat eine tolle Aussicht über das Meer. Außerdem haben sie auch eine Lizenz für Wein und Bier. Gruß Mia
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Re: Die Kaffeefahrt oder ein tunesisches Reisemärchen
Fortsetzung
Jetzt gab es kein halten mehr für Winston, er tanzte über jede Düne, dass die Federn nur so krachten und bis ein Reifen aus einem Loch pfiff. Es wurde gestopft. Hier illustriert nachdem es das zweitemal pfiff und kurz bevor der große Regen kam, aber immer der Reihe nach.
Fortsetzung folgt
Jetzt gab es kein halten mehr für Winston, er tanzte über jede Düne, dass die Federn nur so krachten und bis ein Reifen aus einem Loch pfiff. Es wurde gestopft. Hier illustriert nachdem es das zweitemal pfiff und kurz bevor der große Regen kam, aber immer der Reihe nach.
Fortsetzung folgt
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Re: Die Kaffeefahrt oder ein tunesisches Reisemärchen
Fortsetzung
Meisterhaft navigierte Sir den kleinen Trupp, nun unter Vermeidung aller, vielleicht von Detern gelegten Spuren, durch das ewige Sandmeer, unterstützt von Scrapy, dessen größte Sorge gefährliche Treibsandfelder waren. Treu ergeben, stürzten sich Lukas und Gustav, hinter ihrem Kumpel Winston über die Dünenkanten in ungeheuerlich steile Sandflanken. Fortsetzung folgt
Meisterhaft navigierte Sir den kleinen Trupp, nun unter Vermeidung aller, vielleicht von Detern gelegten Spuren, durch das ewige Sandmeer, unterstützt von Scrapy, dessen größte Sorge gefährliche Treibsandfelder waren. Treu ergeben, stürzten sich Lukas und Gustav, hinter ihrem Kumpel Winston über die Dünenkanten in ungeheuerlich steile Sandflanken. Fortsetzung folgt
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Alexander
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Re: Die Kaffeefahrt oder ein tunesisches Reisemärchen
Da hat jemand seinen Toyo ganz schön über die Dünen gejagt
Hinterräder in der Luft

Grüsse
Alexander
Hinterräder in der Luft
Grüsse
Alexander
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Kuno
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Re: Die Kaffeefahrt oder ein tunesisches Reisemärchen
Der BJ war zuwenig geladen und dank dem grossen Hohlraum bekam der Fahrer die Hinterraeder oft kaum an den Boden!
Re: Die Kaffeefahrt oder ein tunesisches Reisemärchen
Fortsetzung
Dann blieb Winston wie gebannt stehen, ein Wüstenwaran hatte ihn angegreiffen wollen. Als der aber das gefährliche Eisen in der Hand von Scrapy sah und der im ersten Moment selbstverständlich an Deter dachte, flüchtete sich der Waran in seine Erdhöhle. (Bildmaterial von Sir) Fortsetzung folgt
Dann blieb Winston wie gebannt stehen, ein Wüstenwaran hatte ihn angegreiffen wollen. Als der aber das gefährliche Eisen in der Hand von Scrapy sah und der im ersten Moment selbstverständlich an Deter dachte, flüchtete sich der Waran in seine Erdhöhle. (Bildmaterial von Sir) Fortsetzung folgt
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Re: Die Kaffeefahrt oder ein tunesisches Reisemärchen
Fortsetzung
Die Fahrzeugkameraden waren an diesem Abend ganz schön fertig und hatten sich für die Nachtruhe eng aneinander gekuschelt. Am nächsten Morgen schlürften alle ihren Kaffee viel andächtiger und schüttelten die Kälte, die mit dem Wind kam aus ihren Knochen, ab jetzt wurde es bittere Expedition. Philip Tojour stand auf dem Programm und man bereitete sich gewissenhaft darauf vor. Fortsetzung folgt
Die Fahrzeugkameraden waren an diesem Abend ganz schön fertig und hatten sich für die Nachtruhe eng aneinander gekuschelt. Am nächsten Morgen schlürften alle ihren Kaffee viel andächtiger und schüttelten die Kälte, die mit dem Wind kam aus ihren Knochen, ab jetzt wurde es bittere Expedition. Philip Tojour stand auf dem Programm und man bereitete sich gewissenhaft darauf vor. Fortsetzung folgt
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
Re: Die Kaffeefahrt oder ein tunesisches Reisemärchen
Fortsetzung
Die meiste Zeit des Tages schlief Scrapy nachdem er die kalten Nächte unter einer Art Tarndeckel verborgen auf Deter lauerte. Nur selten wurde seine Ruhe während der Fahrt durch Bergemanöver gestört bei denen seine Tatkraft gefordert wurde.
Um ihr Gefährt bei Laune zu halten und um sie vor hinterlistigen Angriffen zu schützen waren Wild- und Sandrose dazu übergegangen ein Huldigungslied auf Landys zu singen, zu deren ethnischen Fahrzeuggruppe Lukas gehörte. Das war auch bei Gustav dringend notwendig und so war Balmy dazu übergegangen Gustav mit Musik zu verwöhnen.
Jeder Hügel wurde ab jetzt erkundet. Fortsetzung folgt
Die meiste Zeit des Tages schlief Scrapy nachdem er die kalten Nächte unter einer Art Tarndeckel verborgen auf Deter lauerte. Nur selten wurde seine Ruhe während der Fahrt durch Bergemanöver gestört bei denen seine Tatkraft gefordert wurde.
Um ihr Gefährt bei Laune zu halten und um sie vor hinterlistigen Angriffen zu schützen waren Wild- und Sandrose dazu übergegangen ein Huldigungslied auf Landys zu singen, zu deren ethnischen Fahrzeuggruppe Lukas gehörte. Das war auch bei Gustav dringend notwendig und so war Balmy dazu übergegangen Gustav mit Musik zu verwöhnen.
Jeder Hügel wurde ab jetzt erkundet. Fortsetzung folgt
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
Re: Die Kaffeefahrt oder ein tunesisches Reisemärchen
Wunderschöne Bilder Mia!!
Sieht so aus als wäre die Kaffeefahrt gelungen
LG
Die Toni
Sieht so aus als wäre die Kaffeefahrt gelungen
LG
Die Toni




