"Dead Aid": Keine Almosen für Afrika!

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Alexander
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"Dead Aid": Keine Almosen für Afrika!

Beitrag von Alexander »

"Dead Aid": Keine Almosen für Afrika!
von Dambisa Moyo

deadend.jpg

Warum Entwicklungshilfe nicht funktioniert

Afrika ist ein Kontinent voller Hunger und Elend, voller Korruption, blutiger Bürgerkriege, Diktaturen und gescheiterter Staaten. Afrika ist ein armer Kontinent - trotz mehr als 2 Billionen Dollar Entwicklungshilfe in den vergangenen 50 Jahren. "Schluss damit!", fordert eine afrikanische Ökonomin, "Entwicklungshilfe ist nicht die Lösung, sie ist das Problem." mehr...



Grüsse
Alexander
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buecherjo
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Re: "Dead Aid": Keine Almosen für Afrika!

Beitrag von buecherjo »

Oder afrikane einfach als gelichberechtigeten Prtner sehen...Nicht immer als "Du musst noch lernen, Du musst noch dies, Wenn Du brav bist gibts DAS hier".
UND- ganz wichtig.....KEINE warlords mehr mit Waffen unterstützen, nur weil man billige Diamanten und billiges Gold braucht.
Siehe zb. Äqu. Guinea--der Typ wird gefüttert, seine Bürger leben in absoluter Armut- nur weil vor der küste offshore Öl gefördert wird.
Oder Mauretanien- Da werden Militärs bestochen, damit die EU- Fangarmada ungestört fischen kann.
"WIR haben bezahlt...WIR können nix dafür dass eure Leute bestechlich sind..etc. pp.
SEHR schätze ich diesbezüglich die präsidentin von ierra Leone, und die Verwandte von Obama..Wie heisst die nochmal??

Letztlich ist das auch der Grund für den "Erfolg" der Chinesen..SIE MACHEN WAS, Sie lassen da unten PRODUZIEREN und geben den Menschen Selbstvertrauen..Weil sie was LEISTEN fürs Geld....Leider halt mit allen NEBENWIRKUNGEN--aber DAS könnten die Europäischen Menschenrechtsfetischisten doch sicher besser....
Kuno
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Re: "Dead Aid": Keine Almosen für Afrika!

Beitrag von Kuno »

buecherjo hat geschrieben:Letztlich ist das auch der Grund für den "Erfolg" der Chinesen..SIE MACHEN WAS, Sie lassen da unten PRODUZIEREN und geben den Menschen Selbstvertrauen..Weil sie was LEISTEN fürs Geld....Leider halt mit allen NEBENWIRKUNGEN--aber DAS könnten die Europäischen Menschenrechtsfetischisten doch sicher besser....
Da kann ich dir jetytz nicht ganz folgen. Was meinst du lassen die Chinesen in Afrika produzieren?
buecherjo
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Re: "Dead Aid": Keine Almosen für Afrika!

Beitrag von buecherjo »

Kuno hat geschrieben:
buecherjo hat geschrieben:Letztlich ist das auch der Grund für den "Erfolg" der Chinesen..SIE MACHEN WAS, Sie lassen da unten PRODUZIEREN und geben den Menschen Selbstvertrauen..Weil sie was LEISTEN fürs Geld....Leider halt mit allen NEBENWIRKUNGEN--aber DAS könnten die Europäischen Menschenrechtsfetischisten doch sicher besser....
Da kann ich dir jetytz nicht ganz folgen. Was meinst du lassen die Chinesen in Afrika produzieren?
Sorry...
JA das tun sie- die haben z.b. die alte Textilfabrik in Segou (ggü. der Bogolan Universität)wiedereröffnet, etc. pp.
Auch in anderen Ländern hört man DIESBEZÜGLICH nur gutes.
Viele "Afrikaner" sind stolz, wieder zu den Produzenten zu gehören.
Die negativen Auswirkungen derchinesischen Freundschaft kennen wir--aber nichts tun, bringt auch nix.
Und...Die Freundschaft mit Amerikaneren bringt ja auch nix tolles.
Kuno
Beiträge: 9586
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Re: "Dead Aid": Keine Almosen für Afrika!

Beitrag von Kuno »

buecherjo hat geschrieben:Und...Die Freundschaft mit Amerikaneren bringt ja auch nix tolles.
Naja. DE zum Beispiel ist mit der Aufbauhilfe aus den USA damals nicht allzu schlecht weggekommen :wink: Und es waere wohl auch etwas allzu einfach, wenn man sich darauf reduzieren wuerde, in den USA nur immer den "Grossen Satan" zu sehen. Oder nicht?
marcush
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Re: "Dead Aid": Keine Almosen für Afrika!

Beitrag von marcush »

buecherjo hat geschrieben: JA das tun sie- die haben z.b. die alte Textilfabrik in Segou (ggü. der Bogolan Universität)wiedereröffnet, etc. pp.
Auch in anderen Ländern hört man DIESBEZÜGLICH nur gutes.
Viele "Afrikaner" sind stolz, wieder zu den Produzenten zu gehören.
Interessant. Vor allem über das "etc.pp." würde ich gerne mehr hören. Bislang ist es nach den aktuellen Daten so, dass der Marktanteil afrikanischer Produkte in Afrika durch die billigeren chinesischen Importe sogar noch weiter reduziert worden ist, während die Importe von afrikanischen Fertigprodukten nach China nach wie vor praktisch nicht existent sind. Vorerst habe ich noch nichts davon gehört, dass chinesische Konzerne Spielwaren oder sonst etwas in Afrika produzieren lassen. Es macht m.E. schon einen Unterschied, eine alte Textilfabrik wieder zu eröffnen oder eine komplett neue Fabrik zu errichten und betreiben.

Marcus

EDIT: Fehler korrigiert
Zuletzt geändert von marcush am Mi 28. Mär 2012, 11:33, insgesamt 1-mal geändert.
buecherjo
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Registriert: So 11. Mär 2012, 16:40

Re: "Dead Aid": Keine Almosen für Afrika!

Beitrag von buecherjo »

Kuno hat geschrieben:
buecherjo hat geschrieben:Und...Die Freundschaft mit Amerikaneren bringt ja auch nix tolles.
Naja. DE zum Beispiel ist mit der Aufbauhilfe aus den USA damals nicht allzu schlecht weggekommen :wink: Und es waere wohl auch etwas allzu einfach, wenn man sich darauf reduzieren wuerde, in den USA nur immer den "Grossen Satan" zu sehen. Oder nicht?
Genauso einfach allerdings ist es, Afrika jeglichen Produzentenstatus vorzuenthalten.
Esist doch seit hundert Jahren so, dass nahezu jeder ÜBER, jedoch niemand MIT Afrika etwas entwickelt-
Und- Dein Vergleich mit der Aufbauhilfe Deutschlands durch die USA hinkt mit Verlaub.
Immerhin WAR ja Deutschland schon ein gelichberechtigter Staat unter Staaten.
Und in Afrika müsste Hilfe geleistet werden, die letztendlich Afrika zum direkten Konkurrenten machen könnte.
Aber egal- meine predigten an alle Afrikaner, die ich getroffen habe, zur LAndwirtschaft überzugehen (sofern es die Eigentumsverhältnisse überhaupt erlauben, bzw. sofewrn das Eigentum überhaupt geklärt ist)
scheinen doch zu fruchten.
Auch ein SZ- bericht ist aufschlussreich:
http://www.hs-bremen.de/internet/hsb/st ... -20-11.pdf
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