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Route 62 - Südafrika

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Re: Route 62 - Südafrika

Beitragvon Turi » 11.10.2017 19:27

hallo Landcruiser
Das mit dem "ihr Land" stimmt eben nicht.
Dreht man die Geschichte mal zurück, wer waren die Ureinwohner der südlichen Länder Afrikas?
Die waren braun und nicht schwarz, die Schwarzen sind zugewandert, wie die Weissen, nur etwas früher.
Wie weit will man zurückgehen, und wer hat diese Länder erst, im heutigen Sinne, urbar gemacht?
Den San/Khoisan und den Nama wird ihr Land von den zugewanderten (schwarzen) streitig gemacht, bzw. werden sie zwangsumgesiedelt und ihnen die Jagd verboten.
Die Länder entwickeln sich unter den schwarzen Regierungen eher rückwärts.
Und betreffend Korruption, wenn in der UEFA Korruption läuft,so trifft es nicht die Ärmsten in den Ländern, wenn aber ein Machthaber etwa im Kongo Milliaren scheffelt währendem die Bevölkerung Hunger leidet, so kann man das nicht vergleichen.
Das ist nur einer von vielen.
Betreffend abschlachten, da sind die Schwarzafrikaner Meister, jemand im Krieg töten ist eine Sache, bei lebendigem Leib zerlegen, eine andere(Hutu, Tutsi), obwohl da eigentlich die Belgier die Schuld tragen, nur ein schlachten des Nachbarn kann man damit auch nicht entschuldigen.
Wie ich schon geschrieben habe, sind die eigenen Genossen die grössten Sklaventreiber.
Um was geht es mir?
Schau, wenn ein funktionierendes Staatssystem wissentlich und willentlich zugunsten ein paar weniger zerstört wird, wie in Zimbabwe geschehen, Namibia und Südafrika auf dem besten Weg dorthin sind, so frage ich mich, haben die, die das aufgebaut haben, nicht auch das Recht es zu erhalten und verteidigen? Demokratie hin oder her, da sie in Afrika in keine, Land funktioniert.
Immer mit der Tatsache im Hinterkopf, dass die, die die Länder beanspruchen auch nur Einwanderer sind.
Dazu kommt, dass wir durch deren Tun in einiger Zeit die nächste Truppe Flüchtlinge bekommen werden.

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Re: Route 62 - Südafrika

Beitragvon lehencountry » 12.10.2017 07:18

Ich habe momentan leider keine Zeit, habe Handwerker im Haus und danach muss ich noch schnell die Welt retten bevor Trump sie ganz durcheinander bringt. :wink:
Aber ich meld mich wieder.
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Re: Route 62 - Südafrika

Beitragvon Turi » 12.10.2017 09:23

Man sieht die Misswirtschaft in vielen dieser Länder. Was die Weißen mal mühsam aufgebaut haben ruinieren die Leute in kürzester Zeit. Sie arbeiten manchmal nur so lange bis es fürs Essen die nächsten Tage reicht und sitzen lieber unter einem Baum und klönen. Sie halten keine Verabredungen ein und kommen wann sie wollen.

Ja, so sind sie manchmal. Aber sie dürfen das, es ist ihr Leben und ihr Land.


Das ist gut gesagt und was bedeutet das im umgekehrten Sinn, auf Europa bezogen, mit genau denen die zu Hunderttausenden hier her geholt werden und worden sind?
Ihre Mentalität und ihre Arbeitsweise zum Grossteil nicht ablegen können und wenn dann in 100 Jahren in der 5. Generation, vielleicht!
Wem gehört denn Europa?

Macht euch mal Gedanken was sein wird in einigen Jahren.

Gruss Turi
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Re: Route 62 - Südafrika

Beitragvon landcruiser. » 12.10.2017 12:57

Niemand holt zu hunderttausenden Schwarze aus diesen Ecken nach Europa.

Das ist ganz einfach dummes Zeug oder auch dümmliche Propaganda. Die Flüchtlingszahlen und die Herkunft der Flüchtlinge kennst du selbst.

Und selbst wenn hundertausende nach Europa kämen wären das im Vergleich zu 750 Mio. Europäern peanuts, die es mit ihrem Lebensstil nicht schaffen würden unser Wirtschaftssystem ins Wanken zu bringen.

Lass doch mal diese Märchen.

Und doch, das ist deren Land. Die waren da als die Europäer kamen und es ihnen weg nahmen. So einfach ist das.

Kannst du auch nicht wegdiskutieren.

Und die Menschen dort sollen eine Entwicklung für die wir 500 Jahre gebraucht haben in 20 - 50 Jahren durchmachen?

Funktioniert nicht.

Noch einmal

Die Menschen dort müssen auch nicht die Entwicklung durchmachen, die wir hinter uns haben.

Sie müssen nicht so werden wie wir Europäer.

Das ist ihre Entwicklung und ihre Entscheidung in ihrem Land.

( Schau dir mal das Theater um Katar an.

Das versucht man sich hier mit unseren Maßstäben zu erklären.

Nur kann man die Handlungen von Leuten, die vor 60 Jahren (oder noch viel kürzer her?) noch die Blutrache und andere schicke Dinge gelebt haben, auch derzeit noch die Menschenrechte mit Füßen treten, und die heute aufgrund von Öl in Autos für 500.000 Euro durch die Gegend fahren und in Palästen aus Stein leben nicht mit unseren Maßstäben erklären.

Die Leute sind trotz smartphone und Rolex vom Kopf her teils noch dort wo wir vor dem Mittelalter waren.
)

Aber wir müssen sie auch nicht alimentieren und sie müssen auch nicht alle ins gelobte Europa kommen.

Und keiner hat das Recht in deren Land zu leben oder dort Urlaub zu machen, wenn die das nicht wollen.

Und wenn einem das alles nicht passt dann geht man woanders hin und versucht nicht denen seine Idee und seinen Willen aufzudrücken.

Man muss mal akzeptieren, dass es nicht überall so läuft wie sich das ein Europäer so vorstellt.

Was bei diesen Einmischungen in deren Angelegenheiten herauskommt haben wir in den letzten hundert Jahren oft genug erlebt.

Wir mal Zeit daraus Lehren zu ziehen.
landcruiser.
 
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Re: Route 62 - Südafrika

Beitragvon Lothar » 12.10.2017 14:52

#landcruiser

... wenn einem die Argumente in einem Kontext fehlen, dann erfindet man eben einen eigenen, neuen Kontext für seine Argumente - oder wie soll man deinen Beitrag interpretieren ?

landcruiser hat geschrieben:Niemand holt zu hunderttausenden Schwarze aus diesen Ecken nach Europa.


Es geht in dem Kontext nicht um „die Ecken“, aus denen hunderttausende Schwarze geholt werden, sondern um das Prinzip/Problematik der Migration aus wirtschaftlichen Gründen, im Speziellen darum, ob man die Zuwanderung von Millionen Wirtschaftsflüchtlingen nach Europa mit der Einwanderung Weisser nach Afrika vergleichen kann


landcruiser hat geschrieben:Und selbst wenn hundertausende nach Europa kämen wären das im Vergleich zu 750 Mio. Europäern peanuts, die es mit ihrem Lebensstil nicht schaffen würden unser Wirtschaftssystem ins Wanken zu bringen.

Die Hunderttausenden verteilen sich nur statistisch auf Europa. Wenn du schon Russland mit einschliesst, warum dann nicht auch gleich Asien, dann kämst Du auf 5.1 Milliarden zu „hunderttausend“, das wäre noch überzeugend dümmlicher in der Argumentation.

Fakt ist, dass sich die „Hunderttausende“ auf Deutschland konzentrieren und im Hinblick auf die demographische Entwicklung ein relevanter Wirtschaftsfaktor sind/werden.

Angesicht deiner aufgezeigten gedanklichen Fehlleistungen klingt deine Äusserung

landcruiser hat geschrieben:Das ist ganz einfach dummes Zeug oder auch dümmliche Propaganda.

eher wie dein erster Schritt zur Selbsterkenntnis, mal ganz davon abgesehen, dass solche Äusserungen eine Frechheit und Respektlosigkeit darstellen.

Mit freundlichem Gruss

Lothar
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Re: Route 62 - Südafrika

Beitragvon landcruiser. » 12.10.2017 15:28

Lothar hat geschrieben:
Es geht in dem Kontext nicht um „die Ecken“, aus denen hunderttausende Schwarze geholt werden, sondern um das Prinzip/Problematik der Migration aus wirtschaftlichen Gründen, im Speziellen darum, ob man die Zuwanderung von Millionen Wirtschaftsflüchtlingen nach Europa mit der Einwanderung Weisser nach Afrika vergleichen kann



Du hast bemerkt, dass du hier im Thread "Route 62 . Südafrika" geschrieben hast und das es hier um einen anderen Kontext geht?

Ansonsten find ich deinen üblichen Parolen einfach so entlarvend und langweilig, dass ich dich auf ignore setze und mir deine Texte ab jetzt entgehen werden. Es ist nicht schade drum, weil du es nicht begriffen hast und du wirst es auch nicht mehr begreifen, weil du es nicht kannst. Machs gut.
landcruiser.
 
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Re: Route 62 - Südafrika

Beitragvon Lothar » 12.10.2017 16:30

landcruiser. hat geschrieben:dass ich dich auf ignore setze


... damit kann ich gut leben.
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Re: Route 62 - Südafrika

Beitragvon lehencountry » 15.10.2017 18:51

Also wenn die Weißen mit nachweislich 365 Jahren Existenz in Südafrika kein Bleiberecht haben, dann müssen wir die Weltgeschichte aber gewaltig reformieren.
Deutsche, Franzosen, Italiener, Spanier, Holländer....alle Europäer, raus aus Kanada, USA, Südamerika, Australien usw.
Wenn wir Landcruiser richtig verstehen, hat nur die ethnische Gruppe das Recht in einem bestimmten Land zu leben, die dort
seit ...hm, ja seit wann denn ??. Das würde auch bedeuten, dass in D, CH und Austria geborene Türken und Araber genausowenig Bleiberecht haben wie eben die Weißen in Südafrika. Und das, so wie wir dich kennen, willst du keinesfalls.
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Re: Route 62 - Südafrika

Beitragvon Turi » 15.10.2017 19:25

hallo Lehencountry
Vergiss es, es gibt Ignoranten die wollen einfach nicht verstehen, die lernen es scheinbar nur mit Gewalt.
Die Wahlen in Österreich sprechen wieder Bände und zeigen auf was die Bevölkerung will.
Schlussendlich das Gleiche wie wir, weiterhin in Sicherheit und Ruhe leben und das ist mit einigen Exemlaren in den Regierungen scheinbar nicht möglich, da diese alle Zeichen der negativen Veränderungen in unseren Ländern ignorieren.
Die werden jetzt Stück für Stück ausgewechselt, ganz demokratisch.
Was soll's morgen geht's ins südliche Afrika :wink: .
Gruss Turi
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Re: Route 62 - Südafrika

Beitragvon lehencountry » 15.10.2017 19:41

Guten Flug und schöne Erlebnisse Turi.
Und lass uns teilhaben an einem der schönsten Länder.
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Re: Route 62 - Südafrika

Beitragvon Turi » 15.10.2017 20:27

Danke, werden wir haben.
Uwe und Geli sind schon sehr fleissig daran und haben dazu noch super Fotos eingestellt.
Gruss Turi
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Re: Route 62 - Südafrika

Beitragvon landcruiser. » 18.10.2017 19:33

lehencountry hat geschrieben:Also wenn die Weißen mit nachweislich 365 Jahren Existenz in Südafrika kein Bleiberecht haben, dann müssen wir die Weltgeschichte aber gewaltig reformieren.


Ja ne is klar ...

... und ihr Bleiberecht haben sie sich in den 365 Jahren durch Unterdrückung, Folterung und Ermordung der anderen dort lebenden erworben?

Apartheid dauerte bis Anfang der 90iger des letzten Jahrhunderts und wurde nur durch internationalen Druck über Jahre aufgegeben.

Alles schon vergessen?

Eure Geschichtsklitterung ist doch etwas zu einfach und durchschaubar.

Erzählt eure Märchen mal schön weiter; mag vielleicht was für bildungsferne Schichten sein.

Mir werden die kruden Theorien ab jetzt jedenfalls entgehen.
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Südafrika will Farmer ohne Entschädigung enteignen

Beitragvon Alexander » 28.02.2018 16:19

Das Thema Landenteignung in Südafrika geht in eine neue Runde:

Das südafrikanische Parlament hat für die Enteignung von Landbesitzerinnen und Landbesitzern gestimmt. Die Eigentümerinnen und Eigentümer bekämen keine Entschädigung. Nach Ansicht der Abgeordneten ist diese radikale Reform notwendig, um die soziale Ungerechtigkeit, verursacht durch Kolonialismus und Apartheid, auszugleichen.


Zeit Online: Südafrika will Farmer ohne Entschädigung enteignen

Grüsse
Alexander
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Re: Route 62 - Südafrika

Beitragvon lehencountry » 28.02.2018 18:57

nein, das kann doch nicht sein. Will Ramaposa ähnlich berühmt werden wie Mugabe?
Ich hatte durchaus Hoffnung mit dem neuen Präsidenten.
Warum macht er das?
Stimmenfang für den ANC, 2019 ist Wahljahr und Ramaposa möchte Präsident von SA bleiben.
Wenn er sich mit dem linksradikalen Julius Malema anlegt, verliert er vermutlich die Stimmen der Radikalen.
Dieser Malema ist ein Ketzer, der nicht zurückscheut und auch offen ausspricht: die Weißen soll man umbringen.

Es gab ja bisher schon Enteignungen, bzw. Zwangsverkäufe. Der Großteil dieser neuen schwarzen Farmer waren nicht erfolgreich. Die Schwarzen brauchen die Weißen, umgekehrt aber auch. Wenn es wirklich zu größeren Enteignungen kommen sollte, werden sich ausländische Investoren entfernen, der Rand wird das gleiche Schicksal erleiden wie der Zimbabwe Dollar. Arbeitslosigkeit, Armut, Kriminalität, die Spirale wird sich drehen.
Warum wollen die nicht aus der Geschichte Zimbabwe´s lernen ? Deren neuer Präsident will wieder weiße Farmer zurückholen.
Furchtbar, so ein Sch...., ich brauch jetzt eine Flasche Wein. grrrr

"Die Zeit für Versöhnung ist vorbei. Jetzt ist die Zeit für Gerechtigkeit gekommen", sagte Julius Malema, Anführer der der linksradikalen Partei Kämpfer für wirtschaftliche Freiheit (Economic Freedom Fighters, EFF).
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Re: Route 62 - Südafrika

Beitragvon Maputo » 01.03.2018 07:09

Das sehe ich jetzt nicht so dramatisch.

Klar, Julius Malema ist ein Hitzkopf, aber ohne jeglichen Rückhalt ausserhalb seiner extremen Partei. In der breiten (schwarzen) Bevölkerung wird er eher belächelt.


Ramaposa ist ein gewiefter Taktiker und Pragmatiker. Er steht vor einer Herkulesaufgabe, muss die Korruption, die sich unter Zuma wie eine Krake in Verwaltungen und staatlichen Firmen ausgebreitet hat bekämpfen. Er muss wieder für Wachstum der Wirtschaft sorgen. Dazu braucht es Investoren und die wollen Sicherheit . Der völlig inkompetente Finanzminister, eine Zuma Marionette, wurde ja schon einmal ausgetauscht.

Er braucht aber auch Stimmen für den ANC. Die Partei hat praktisch alle grossen Städte verloren, nur die ländliche Bevölkerung steht noch hinter dem ANC. Diese Plakative "Enteignug" ist gut für den Wählerfang.

Die Initiative ist geschickt formuliert. Eine Farm kann nur enteignet werden, wenn dadurch die Produktivität gesteigert werden kann. Zudem muss die Ernährungssicherheit der Bevölkerung gewährleistet bleiben.

Kann sein, dass die eine oder andere brachliegende Farm irgendwann enteignet wird, alles andere würde mich aber wundern.
Maputo
 
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