das erste Visum wurde ihnen schon mal verweigert, im Senegal, deswegen sind sie in Ghana gestartet.
Ich bin gespannt auf den Grenzübertritt bei Djanet / Ghat
hallo ursula,
die wollen doch per flieger von djanet via algier nach tripolis und weiter nach sebha, dann per 4x4 wieder runter nach ghat...
und weiterhetzen.
grüsse
uwe
hallo Uwe
also doch eine Änderung im Routen-Plan
ich schaffte das Programm nur bis Tamanrasset letzte Nacht, dann war ich hundemüde, in zwei Tagen durch den Niger? Völkerverständigung stand auch irgendwo als Reisezweck...
Töne aus China
"... could just live their comfortable city lives. However, they do not want to live just like that. Instead, they again and again went into those life-forbidden zones, on the one hand, for data collection and field investigation for environmental protection, on the other hand, to show their courage and spirit of explorers. Their spirit of never giving up and persistent struggling in the limits conditions is to encourage every single Chinese who hears about them, the heroes of Yunnan!..." http://www.jinfeibao8844.com/Sahara_Pre ... erence.htm
also nach der Landkarte zu schließen, soll der Weg sehr traditionell mit Dromedar an Land und Booten (evtl. Pirogen) auf dem Niger durchgeführt werden.
Alles in allem sehr ökologisch verträglich meint der Günther
"May 28th, Djanet
Libya, You Really Hurt Our Feeling
When we finally reached Djanet after so much hardship and difficulty, on our way to the hotel, we received bad news from our UK tour operator Robyn of Fulani Travels, that our Libyan visa applications were refused. It was not the first time our Libyan visa applications were refused, three months ago when we tried to apply for Libyan visas in Beijing, their answer was that we should try to apply for an on-arrival visas when we reach Libyan border. So we had been rest assured and thought Libyan visas would not be a problem. Now their answer from the Libyan immigration authority was that we should have applied for it in their Embassy in Beijing!! I know what they really wanted to say was that no Chinese can get Libyan visas! And there was no reason, it was not because we were not qualified enough, just because we were Chinese!"
Ich muss jetzt unsere Freunde von der Libychen Behoerde nicht in Schutz nehmen aber ich glaube, der Chinesische Kollege ist nicht ganz auf dem Laufenden:
A) Chinesen bekommen visa. Es gibt mittlerweile sogar 3 China-Restaurants in Tripoli (Lustigerweise alle in derselben Ecke). Da arbeiten ECHTE Chinesen. Und ich gehe doch schwer davon aus, dass dies keine illegalen Einwanderer sind.
B) Eine Chinesische Firma ist in den Oelfeldern sehr aktiv. Die haben richtig tolle gruene UNIMOG (oder eventuell sind es Chinesische Kopien des UNIMOG...)
C) Wenn der bei der Botschaft ihm gesagt hat, dass das Visum an der Grenze zu bekommen sei, dann hat das wohl damals seine Richtigkeit gehabt. Nicht klar ist, ob das genannte Reiseunternehmen auch die Einlkadungsschreiben arrangiert hat... Und wenn jetzt die Regeln anders sind, dann st das halt so.
D) Bei einer geplanten Einreise ueber Ghat haetten die Chinakollegen ja aber auch eine leichte Ahnung haben muessen, dass da nicht alles ganz einfach laufen wird (nehme doch schwer an, dass die Jungs hier im Wuestenschiff mitlesen und sich auf dem letzten Stand halten )
Der zweite Teil vom Text des Chinesen ist ja auch noch interessant:
We have never, never felt ashamed of being a Chinese, and it is the opposite, we are so proud of being a Chinese!
And these people, or this country, have absolutely hurt our feelings! In the past, when the old Qing Dynasty refused to open his gate to the western countries, there were wars, and so many people died just because of a wrong policy of a government. And when finally it was forced to open its gate, it was not under the fair conditions. And during the modern time, just after Liberation, when China still refused to open its gate, there was no war, but we kept ourselves away not only from the recognition of other countries, but the new technologies and sciences developed so rapidly among the countries all over the world.
It is not hard to understand, really, nor does it require much intelligence!
The policy of a government or an authority, can definitely decide the fate of a people! And I hope those silly African governments can someday be aware of this fact. It has been proved by so many, so many countries that the more open you are, the more developed you will be!
And I know there was also the interference of the same silly European government, I just don't have the strength to comment on that any more!
Well, you don't welcome us, and as proud people, we will not go to your country! though just currently! I know it was only because of the silliness of the government or some blunt authority! The wise Libyan people would never refuse guests like us from so far away bringing only good wishes![/b]
Wohl ein wenig emotional aufgeladen der Junge. Aber ich wuerde mal zu sagen wagen, dass da eine leichte 'imperiale Einstellung' doch irgendwie durczuschimmern vermag...
Scheint fast so, als haetten sich die Freuhlingsrollen nicht so ganz so viel Glueck mit Visumsanglegenheiten. In Algerien ging's dmait gleich weiter - nur da hat er dann viel freundlicher geschrieben...
Kuno hat geschrieben:
Wohl ein wenig emotional aufgeladen der Junge. Aber ich wuerde mal zu sagen wagen, dass da eine leichte 'imperiale Einstellung' doch irgendwie durczuschimmern vermag...
Schoener Text!
Aber ich kann Dir versichern, dass hier keine individuelle Einstellung gepostet wurde, sondern ein viel und gern geuebtes Muster zur Anwendung kommt! Ich hatte z.B. auf dem Hoehepunkt der Tibet-Krise (O-Spiele) ausfuehrlich Gelegenheit zu "Diskussionen" mit Chinesen, die sich immer als einfache, aufrechte Buerger ausgaben, dies jedoch nie waren. Hier wird nur wieder mal eine Linie gefahren, die ewig gleiche Verhaltensmuster abrollen laesst. Es wird so ausfuehrlich ueber "Unrecht" und "Kraenkung" geweint, dass dem bemuehten Gegenueber irgendwann nicht nur die Taschentuecher, sondern auch die Argumente ausgehen! Unverstaendnis und damit Schuld, liegen so immer auf der anderen Seite.
Dass sich ausgerechnet ein Chinesischer Patriot über restriktive Einreisebestimmungen beschwert und anderen Ländern deren mangelnde Offenheit vorwirft, kann man nur als harten Aufschlag auf dem Boden der Realität bezeichnen. Zumal einem dort auch ein linientreuer, weltanschaulich durchgeformter Apparatschik auf den Lokus folgt. Der Lerneffekt wird aber wohl eher gering ausfallen.
Da ich aller Häme abgeschworen habe verkneife ich mir ein Lachen.
Naja, „den Chinesen“ geht mir ein wenig weit, da ich ja nicht alle kenne, aber unserem wackeren Protagonisten und seinen Brüdern im Geiste würde ich nun nicht gerade meine Seele verschreiben.
Kuno hat geschrieben:...irgendwie symphatisiert ihr beide nicht mit den Chinesen. Duenkt's mich auf jeden Fall
Was mich betrifft, Kuno, so ziehst Du die falschen Schluesse! Eines Tages wird man vielleicht erkennen, dass es "Den" nicht gibt, nicht als Chinesen und auch als keinen anderen, wohl aber viele - sehr viele - Opfer omnipotenter Systeme.
Und ich verabscheue ganz einfach Systeme, die nur dadurch ueberleben, dass sie unerbittlich Menschen ideologisch lenken wollen und ihnen so den Weg zur Selbstbestimmung versperren! Gewalt hat viele Gesichter und diese Praxis ist nicht an Geographie oder Nationen gebunden.