Spanien – Marokko - Mauretanien - Senegal - Guinea-Bissau - Guinea - Mali
Afrika 2019 – die ersten Grenzen
Spanien - Marokko:
Algeciras – Tanger Med (mit Carnet ATA)
Tickets kaufen bei der Agentur Carlos Gutierrez in der Nähe des Carrefour Supermarktes in Barrios vor Algeciras, AB Abfahrt 112, ruhige Agentur, klare Auskunft, Hin – und Rückfahrt (open) für VW T3 Bus mit Hochdach und für zwei Erwachsene 180,- Euro, dabei sind alle nötigen Papiere wie marokkanische Einreise- und Ausreisezettel, Zolldokumente für Marokko, verschiedene Infozettel und eine Flasche Cidre als Geschenk. Ein Übernachtungsplatz ist auch direkt in der Nähe.
Im Hafen (Einfahrt von Süden her) wählen wir die Spur für „Tanger mit Ticket“ und fahren am Kontrollhäuschen vorbei in den Wartebereich für unsere Fährgesellschaft Transmediterranea. Das Carnet ATA (Carnet de Passages – erforderliches Zolldokument für die Einreise in den Senegal) legen wir nun im Zollkontrollhäuschen der Einreisespur zum Abstempeln der Ausreise (Salida) aus der EU vor. Es wird ohne Probleme bearbeitet.
An Bord der Fähre nach Tanger Med befindet sich ein marokkanischer Polizist, ausgerüstet mit PC und Einreisestempeln für die Pässe. Die Prozedur erfolgt während der Überfahrt. Leider verpassen wir dieses und der kontrollierende Polizist nach Verlassen der Fähre schickt uns zu Fuss wieder an Bord, um dem zuständigen Polizisten an Bord die Pässe vorzulegen. Der ist aber bereits zum Teetrinken im Hafengelände verschwunden. Also heißt es, an Bord warten bis er vor dem erneuten Ablegen der Fähre wiederkommt. Wir beobachten also das Beladen und warten bis er kommt, das Fährpersonal passt währenddessen auf uns auf und hindert uns am Verschwinden. Schließlich erscheint er, baut in Ruhe seinen PC auf und stempelt unsere Pässe.
Am Zollkontrollposten sind wir erst, als schon alle anderen Fahrzeuge abgefertigt und abgefahren sind. Man ist verwundert und lässt uns lange warten. Es ist schon dunkel als wir endlich das grüne Fahrzeugzollformular mir Durchschrift haben. Auf eine Durchsuchung wird verzichtet. Wir übernachten innerhalb des Hafens auf dem Warteplatz zwischen den Fähragenturen und den Wechselspuren. Wir haben eine grüne Versicherungskarte mit Gültigkeit für Marokko und Geld (max. 2.000 Dirham – ca. 200 Euro pro Vorgang) erhalten wir aus einem der Geldautomaten (Wafabank – geringe Gebühren). Ambulante Händler bieten hier auch Simkarten an.
Weiterfahrt aus dem Hafen heraus direkt auf die Autobahn nach Rabat/Casablanca/Safi oder über Marrakesch nach Agadir möglich.
Alternativ: Almeria – Melilla (ohne Carnet ATA Bearbeitung)
Nach der Überfahrt von Almeria (dort Ticketkauf im Hafengebäude bei der Transmediterranea VW Bus T3 Hochdach einfache Fahrt mit zwei Personen 135 Euro), Übernachtung im Hafenbereich und Überfahrt von morgens 8.00 Uhr bis mittags 13 Uhr, verbringen wir einen Tag in Melilla und übernachten auf dem Flughafenparkplatz für 7,50 Euro Parkgebühr. Einreise nach Marokko morgens nach 8.00 Uhr, keine Wartezeit, Einreisezettel ausfüllen, Pass vorzeigen, stempeln lassen, Zolldokument besorgen, oberflächliche Kontrolle, alles fertig, ca 30 Minuten. Geldautomaten: an der ersten Kreuzung links abbiegen Richtung Nador Hafen, Automaten dann auf der linken Straßenseite.
Simkarten für Handys erhält man in vielen kleinen Läden aller Ortschaften am Straßenrand, achten Sie darauf, dass die Aufladung je nach Bedarf für Telefonieren und für Internet gilt, empfohlen: System Orange 4G+, Aufladecodestreifen für 10 DH, 20 DH und 50 DH erhältlich, nehmen Sie lieber mehrere kleine Beträge, oft wird der Betrag durch Sonderangebote beim Aufladen verzehnfacht!
Marokko – Mauretanien
Marokkoseite
Ankunft an der Grenze morgens gegen 8.30 Uhr, nachts ist der Grenzübergang geschlossen. Lange LKW Schlangen blockieren bereits Kilometer vorher die rechte Fahrspur, fahren Sie daran vorsichtig vorbei, wenn möglich bis direkt vor das Tor des Grenzbereichs. Dort reihen Sie sich in die kürzeste PKW Schlange ein und rücken engmaschig vor, sonst kommt noch jemand von hinten und zwängt sich dazwischen. Im Grenzbereich angekommen, parken Sie auf Anweisung oder hinter dem Fahrzeug vor Ihnen. Passkontrolle und Ausreisestempel im Polizeihäuschen links (erkennbar an der Traube Wartender), legen Sie den Pass hinten auf die Passreihe und beobachten Sie den Verlauf, jeder Mitreisende muss hier persönlich erscheinen (Gesichtskontrolle).
Zollkontrolle mit Abgabe des grünen und weißen Fahrzeugzolldokuments im weitern Verlauf rechts, danach im hinteren Bereich rechts der Scanner (Fahrzeugröntgengerät), auch hier Fahrzeuggedränge, lassen Sie sich nicht auf Diskussionen ein oder abdrängen. Danach mit dem abgezeichneten Dokument wieder zum Zollgebäude, Fahrzeug bleibt hinter dem Scanner geparkt, dort auch ggf. erneute Fahrzeugkontrolle durch Zollmitarbeiter, abschließend mit den Pässen und Fahrzeugpapieren zum Gendarmeriebüro kurz vor dem Grenztor rechts, Eintrag aller Daten in Listen, dann zum Tor fahren, letzte Sichtkontrolle der Papiere durch Polizei, dann ab ins Niemandsland.
Grenzhelfer:
Auf der marokkanischen Seite gibt es keine Grenzhelfer, das spart Generve, macht es hier aber schwierig, denn die Abläufe ändern sich von Zeit zu Zeit, da ständig Baumaßnahmen stattfinden und neue Büros in Betrieb genommen werden. Tipp: schließen Sie sich wenn erkennbar jemandem an (z.B. einem afrikanischen Autohändler), der offensichtlich häufiger diesen Grenzübergang benutzt, und profitieren Sie von dessen Kenntnissen.
Niemandsland
Vor dem Grenztor im Niemandsland warten ebenfalls mehrspurig LKW Schlangen, zeitweise ist es schwierig überhaupt eine Spur zu finden, auf der man den Grenzbereich verlassen kann. Lassen Sie sich nicht vom Generve etwaiger Helfer nervös machen, suchen Sie sich ihren Weg, Geldwechsel, Autoversicherung, Handykarte, Führer für die Piste sind hier nicht nötig.
Etwa 4 km folgen Sie der von LKW besetzten Teerstraße, dann kurven Sie nochmal 4 km durch das felsig-sandige Gelände, links halten, folgen Sie den vielen Spuren, sehr bald taucht der mauretanische Grenzposten mit Masten, Gebäuden und Flaggen am Horizont auf.
Mauretanienseite
Nach Einlass durch das Grenztor – Einfahren nur nach Aufforderung eines Uniformierten – befindet sich links das Gendarmerie Kontrollhäuschen. Gehen Sie mit Ihren Papieren dort hinein und lassen Sie diese kontrollieren. Es folgt die Fahrzeugkontrolle (ggf. mit Besichtigung bzw. Durchsuchung) durch die Gendarmen. Sollten Sie alkoholische Getränke inclusive Bier mitführen, müssen Sie mit ausführlichen Diskussionen, Kontrollen und ggf. Abgabe der Vorräte rechnen, besonders, wenn diese entdeckt werden, obwohl Sie auf Nachfrage keine angegeben haben.
Nächste Station ist links das Gebäude mit dem Büro zur Visaausstellung. Sie werden fotografiert und die Fingerabdrücke werden eingescannt. Mauretanische Visa werden derzeit nur an den Landesgrenzen ausgestellt und zwar nur mit einer einmonatigen Aufenthaltsdauer und für eine Einreise. In der Hauptstadt kann das Visum verlängert bzw. verändert werden.
Dann folgt auf der rechten Seite das Zollgebäude. Dort wird Ihr Fahrzeug in den Pass eingetragen und die Ehrenerklärung ausgestellt und unterschrieben (10 Euro), der Zoll kann Ihnen an der Grenze bis zu 15 Tagen Aufenthalt gewähren, Verlängerung in Nouakchott möglich, Ihr Fahrzeug wird zusätzlich handschriftlich mit Stempel in Ihren Pass eingetragen.
Polizeigebäude links, Einreisestempel, Schranke auf -- fertig
Während Sie Ihre Wege machen, werden Sie begleitet von Geldwechslern, Handykartenverkäufern und Versicherungsagenten, die ständig versuchen, Ihnen ihre Angebote vorzustellen.
Bei der Durchreise Mauretanians werden Sie bei allen Kontrollen mehr oder weniger freundlich nach Datenzetteln „fiche“ gefragt, Sie sollten diese vorbereitet dabei haben – wir haben auf der jeweiligen Durchreise 2018 und 2019 je 15 Stück gebraucht.
Grenzhelfer:
( nur für Personen, die sich nicht die „Freude“ machen, als Korruptionsbekämpfer durch die Welt zu reisen, und somit bei jeder sich bietenden Gelegenheit aufwendige Diskussionen mit den Einheimischen über deren Verständnis des Geldverdienens führen – fröhliche Weiterreise! )
Tipp: (erleichtert den Grenzübertritt sehr !!)
Rufen Sie am Vortag aus Marokko meinen Freund Ahmeida ould Bezeid an. Telefonnummer: 00222 47 40 33 23, er arbeitet seit Jahren als absolut zuverlässiger Grenzhelfer und holt Sie bei Verabredung (französisch/englisch) mit Beschreibung des Fahrzeugs und Kennzeichen auch schon am marokkanischen Grenztor mit eigenem Fahrzeug (Mercedes 190) ab. Bei der mauretanischen Grenzabfertigung erledigt er alle Wege und Formalitäten bis auf die Ausstellung des Visums (1 Monat, eine Einreise, 55 Euro), für das man verständlicherweise persönlich im Büro der Grenzpolizei/Immigration erscheinen muss. (Es wird ein Foto gemacht). Die Ehrenerklärung beim Zoll, die neben der Eintragung in den Pass als Durchreiseerlaubnis für das Auto gilt, kostet 10 Euro. Er nimmt auf Wunsch ebenfalls den Geldumtausch (1 Euro - ca. 40 Neue Mauretanische Ouguiya, Tageskurs beachten (http://www.xe.com) in die Hand, stellt die Autoversicherungspolice ( 1 Monat, Fzg bis 3,5 t, - ca. 32 Euro) aus und besorgt eine mauretanischen Handy Simcard mit Guthaben (ca. 8 Euro) . Für all diese Dienstleistungen erhält er 10 bis 15 Euro und ggf. noch ein Geschenk, wenn Sie zufrieden sind und noch etwas entbehren können. Ein Gruß von mir (Hans) sollte auch noch dabei sein. Ahmeida steht natürlich auf Wunsch auch für die Begleitung bei der Rückreise bereit.
Mauretanien – Senegal
Grenzübergang Senegaldamm (Barrage) Diama
Für die Ausreise aus Mauretanien im Süden in den Senegal stehen derzeit nur zwei Grenzübergänge zur Verfügung, die Rossofähre und der Senegaldamm bei Diama. Etwaige andere Fähren über den Senegalfluss in Boghé, Kaedi, Podor und Gouraye verkehren, wenn sie vorhanden und in Betrieb sind, unregelmäßig, und sind keineswegs für alle Arten von Fahrzeugen geeignet. Sie erreichen auf der Senegalseite keine vorschriftsmäßig mit Polizei und Zoll ausgerüsteten Grenzabfertigungen, daher für die Einreise von Europäern unbedingt abzuraten.
Für die Ausreise nach Mali kann die Straßenverbindung Ayoun – Nioro oder etliche Pistenwege gewählt werden (z.B. Selibaby – Melgué – Aourou – Kayes; Kiffa – Kankossa – Aourou – Kayes; Tintane – Nioro, ) Ein Visum für Mali wird nicht an der Grenze ausgestellt, es muss vorher in Nouakchott bei der malischen Botschaft besorgt werden.
Von einer Einreise über die Rossofähre ist unbedingt abzuraten, die Belästigungen durch „Grenzhelfer“ sind schier unerträglich und deren Geldforderungen unanständig.
Bleibt also der Senegaldamm bei Diama.
Anreise von Nouakschott über die Teerstraße, die ersten 50 km sind neu, dann folgen 50 km Bruch und Baustelle, Fahrt zum Teil über harte Wellblechpiste neben der zerstörten Straße, nach Tiguent weitere 50 km auf und neben der zerstörten Straße, dann rechts abbiegen und 30 km auf neuer, aber auch bereits löchriger Straße nach Südwesten bis Keur Massène, im Ort rechts ab auf 4 km harte Piste bis zum Damm am Senegalfluss (Fluss ist nicht sichtbar), hier rechts (links geht’s nach Rosso, lassen Sie sich nicht von Einheimischen mit dem Argument, der Damm sei gesperrt, dorthin schicken!) und nun 40 km auf und neben dem Damm bis zum Grenzübergang Diama. Die Strecke wird zur Zeit ständig von schweren LKWs befahren, die Felsbrocken zur Baustelle des neuen Südhafens bei Ndiago transportieren, diese zerstören die Straße. Beim Erreichen des Senegaldamms betritt man den Nationalpark Diawling, Infotafeln beachten, dessen Durchquerung kostet pro Person 200 neue Ouguiya, diese werden gegen Quittung nach etwa 30 km Strecke bei einer Linksabbiegung mit kleiner Siedlung, Hotel und Campement kassiert.
Mauretanienseite - Kontrollpunkt Birette
Einfahrt auf dem Damm durch ein Tor, links ein Kontrollgebäude, dort wird ein letzter „Fiche“ verlangt, die Papiere kontrolliert, 1. Schranke, Zoll: links das Zollgebäude, Abgabe der Ehrenerklärung, Austragung des Fahrzeugs aus dem Pass, es werden 10 Euro verlangt, Quittung wird auf Wunsch ausgestellt, wenn Sie wollen, dann verhandeln Sie ruhig, es sind auch schon Reisende ohne Bezahlung durchgekommen. Weiterfahrt durch die 2. Schranke bis zur … Polizei: Registrierung im nächsten Gebäude links, linkes Büro, Abstempeln der Pässe im rechten Büro, auch hier werden 10 Euro verlangt, Ablehnung der Zahlung hat oft Erfolg gehabt. Weiterfahrt durch die 3. Schranke … Parkgebühr der Gemeinde: ein Parkwächter mit Quittungsblock verlangt die Zahlung von 50 UM (1,25 Euro) für das Parken auf dem Gemeindegebiet während der Abfertigung. Weiterfahrt über den Damm und die Brücke bis zur nächsten 4. Schranke --- Dammgebühr 2.000 Fcfa (3 Euro) pro Person gegen Quittung.
Grenzhelfer sind zwar da, nerven aber eher nicht, sie wandern mit bis zur Senegalseite und können dort noch aktiv werden, Sie werden dort einige Zeit verbringen.
Senegalseite – Kontrollpunkt Diama
Sie fahren nach der Dammschranke auf das Polizeigebäude (rechts) zu. Dort legen Sie den Pass und den Fahrzeugschein vor, sie werden fotografiert und die Fingerabdrücke werden eingescannt, dann gibt es den Einreisestempel in den Pass. Fahrzeug wird erneut in den Pass eingetragen. Es werden 10 Euro verlangt, man kann aber auch ohne Zahlung davonkommen.
Nun geht’s nach links zum Zollgebäude. Dort erhalten Sie je nach Baujahr Ihres Fahrzeugs eine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung für den Senegal („Passavant“ genannt). Vorher ist jedoch zu klären, wie alt ihr Auto ist und welche Papiere Sie mitführen.
Einfachstes Verfahren für alle Baujahre: Sie haben Carnet ATA oder ein Carnet de Passages en Douane des Automobilclubs dabei – Sie erhalten nun beim Zoll ein Passavant (2.500 Fcfa) für maximal 72 Stunden (drei Tage, Feiertage verlängern die Zeit), innerhalb derer Sie beim Hauptbüro des Zolls im Hafen von Dakar, Mole II vorsprechen und das Carnet dort abstempeln lassen müssen.
Haben Sie kein Carnet und ist Ihr Fahrzeug älter als 8 Jahre, dann werden ihre Autopapiere eingezogen und Sie an einen sog. Spediteur (Transitaire) verwiesen. (Dieser oder sein Helfer spricht Sie sicher schon vorher an.) Es ist entweder der junge Beybey oder der die Grenze kontrollierende Moulaye Idrissa Zargane selbst, ohne deren Dienste eine Einreise in den Senegal real nicht möglich ist. Sie haben einen Deal mit den Zollbehörden in Saint Louis: Zargane schreibt als Transitaire einen Brief an den Zoll, in dem er als Vermittler um eine ausnahmsweise Erlaubnis bittet, dem Touristen die Ein- bzw. Durchreise durch den Senegal zu erlauben. Diesen Brief reicht er selbst beim Zoll ein, er wird mit einem positiven Vermerk versehen und daraufhin stellt dann der Zoll in St. Louis ein Passavant für bis zu 14 Tagen aus, das wieder zur Grenze befördert wird. Damit darf man dann fahren, ein Besuch beim Hauptzollamt in Dakar entfällt, die Kosten bei Herrn Zargane belaufen sich auf schlappe 250,- Euro pro Fahrzeug. Die ganze Prozedur dauert natürlich, je nach Dauer der Diskussionen und der Menge der an einem Tag ankommenden Fahrzeuge, können Stunden vergehen, ehe die Vorgänge in St. Louis erledigt sind und die Papiere wieder an der Grenze ankommen, wir haben einmal von Sonnabend mittag bis Montag mittag an der Grenze gewartet.
In der Wartezeit haben Sie alle Möglichkeiten, an der Grenze Geld zu wechseln, eine Autoversicherung abzuschließen (Carte Brune für alle CEDEAO Staaten, falls Sie weitere Staaten bereisen wollen), eine Handy Simkarte für Senegal kaufen – empfohlen: System Orange – vergessen Sie nicht, sich gleich durch den Verkäufer registrieren zu lassen, Übersendung eines Fotos Ihres Passes an die Orange Zentrale. Beybey erledigt gern alles für Sie gegen eine geringe Gebühr, aber auch die nette Mme Fatou im Restaurant hinter dem Zollgebäude wechselt Geld und stellt Versicherungspolicen aus, trinken und essen Sie dort etwas, sie möchte auch leben.
Es gibt Alternativen: Man kann das Fahrzeug an der Grenze stehen lassen und mit dem Taxi nach St. Louis fahren, um dort selbst mit dem Zoll zu sprechen, es soll jemandem schon gelungen sein, auch ohne Zahlung der 250 Euro ein Passavant zu bekommen. Man kann auch z.B. eine 36-stündige Transitgenehmigung zur Durchfahrt nach Gambia bekommen, Begleitung durch eine Eskorte, einen Polizisten oder Zöllner, der im eigenen Fahrzeug mitfährt, Kosten um die 200 Euro, Abfahrt sofort, Direktfahrt auch durch die Nacht, ohne Pause.
Es ist also vor der Abreise von zu Hause zu überlegen, ob das Fahrzeug wieder zurück kommen soll und welche Kosten man aufwenden möchte. Soll das Fahrzeug in Afrika verbleiben, entfallen die Carnet Möglichkeiten, dann ist auch an die Anreise über Mali zu denken.
Kostenvergleich: Carnet ATA: 91 Euro – wurde auch in weiteren Ländern Gambia, Guinea-Bissau, Guinea akzeptiert, und gebührenfrei abgestempelt – sende gern zur Info Kopie per email Carnet de Passages – Automobilclub: 250 Euro + Mitgliedschaft + Porti + Kaution 2.500 Euro + x Zargane: 250 Euro Eskorte: 200 Euro Taxi nach St Louis, ggf. Hotel usw. : 50 bis 150 Euro ( Erfolg und Dauer unsicher)
Senegal – Gambia
Grenze unproblematisch,
Übergang Karang (N5) - Hamdallaye zur Fähre Barra – Banjul (relativ neue Fähre, VW Bus 10.000 Fcfa – ca. 15 Euro) Dauer etwa 1 Stunde, alle Abfertigungen kostenlos. Carnet ATA wird akzeptiert und abgestempelt, ohne ATA erhält man ein Papier zur vorübergehenden Einfuhr eines Fahrzeugs für 14 Tage (in Banjul kostenlos und unbürokratisch verlängerbar) Übergang Giboroh (Gambia) – Selety (Casamance) ebenso, 2018 verlangte der Senegal Zoll hier ein Carnet de Passages, und stellte zeitweise keine Passavants aus, also Carnet ATA vorteilhaft. Übergang Farafenni (Gambia) – Keur Ayib (Senegal N4) sehr schnelle Abfertigung auf beiden Seiten, Ende Januar 2019 wurde die neue Brücke über den Gambia Fluss eingeweiht und für Pkws freigegeben, schwere Fahrzeuge und Lkws dürfen sie wohl ab Juli 2019 benutzen. (https://www.bbc.com/news/world-africa-46973684)
Senegal – Guinea Bissau
Grenzübergang südlich von Ziguinchor – dort gibt es im Konsulat von RGB weiterhin kurzfristig innerhalb von 30 Minuten das Visum für 30 Tage mit zwei Einreisen für 20.000 Fcfa – ca. 30 Euro, auch an Feiertagen ist eine telefonische Verabredung mit dem Konsul möglich, Telefonnummer an der Haustür! Übergang Mpack (Casamance N4 bis) – Djegue (RGB) Abfertigung übersichtlich und kostenlos (Senegal), In Djegue fünf verschiedene Kontrollstellen, links und rechts der Straße, man wird eingewiesen, 5.000 Fcfa – 7,50 Euro Straßenbenutzungsgebühr in Guinea-Bissau. Quittung aufbewahren, dient auch als Durchfahrtsgenehmigung.
Carnet ATA wird akzeptiert und abgestempelt, wird auch bei Kontrollen im Land anerkannt. In der nächsten Stadt Sao Domingos ist an der Hauptkreuzung rechts ein weiterer Kontrollposten, dort wird das Carnet kontrolliert oder bei Bedarf ein Passavant für 14 Tage ausgestellt (verlängerbar).
Übergang zwischen Farim (RGB) und Tanaf (Casamance) – zwischen beiden Orten sehr gute, breite befestigte Piste (ca. 30 km), Achtung: in Guinea-Bissau wird der breite Rio Cacheu von Süden vor Farim nur von einer winzigen Fähre für ein Auto (VW Bus war Maximum an Breite) überquert.
Kontrolle Guinea-Bissau in Farim (man erhält bei der Polizei einen Papierschnipsel mit einem „Saida“ – Ausreise – Stempel und Datum, muss an der Grenze abgegeben werden, dort kein Stempel für den Pass vorhanden!) und in Dungal (Grenze, Polizei und Gendarmerie/Militär), im Senegal erst in Tanaf - Gendarmerie, Zoll, Polizei – im Ort suchen! Weitere Grenzübergänge auf Pisten aus Guinea-Bissau in den Senegal gibt es bei Farim Richting Kolda, bei Bafata Richtung Kolda (Cambaju – Salikénie) und bei Gabu Richtung Velingara (Pirada-Kounkané)
Guinea Bissau - Guinea
Es gibt drei Grenzübergänge von Guinea-Bissau nach Guinea, die auch für größere Fahrzeuge als Pkws (z.B. MB 407, 2018) benutzbar sind, sofern die Fähren im weiteren Verlauf in Guinea funktionieren: Im Süden: Quebo (G-B) – Boké (Guinea) Übergang: Gandembel – Kandiafara, ca 100 km Piste, davon 20 km in G-B, weitere 10 km bis zur Fähre bei Kandiafara, dann 70 km bis Boké, ab hier Teerstraße N3 nach Conakry oder Teer (10km) plus 120 km Piste nach Nordosten bis Gaoual – Sériba an der Straße N8 Koundara – Mamou. Im Osten: Pitché (G-B) – Foula-Mori (Guinea) Fähre über den Grenzfluss Rio Corubal, Piste nach Südosten/Süden über Kambala nach Koumbia an der Piste N23 Boké – Sériba (N5)
Im Osten: Buruntuma (G-B) – Kandika (Guinea) N9 an der Piste von Pitche nach Koundara (N8) Hauptübergang weil ohne Fähre und zu jeder Jahreszeit möglich.
Ein Visum für Guinea gibt es in Dakar, Bamako, Banjul (Konsulat) und Bissau, es kostet 60 Euro. Carnet ATA wird auch in Guinea akzeptiert, abgestempelt und bei Kontrollen anerkannt (Jan. 2019)
Senegal – Mali
Vom Senegal nach Mali muss der Grenzfluss Falémie überquert werden. Es gibt zwei Brücken, eine kurz vor der Mündung des Falémie in den Senegal bei Kidira Richtung Kayes (Grenzübergang Kidira – Diboli), und eine im Süden östlich von Saraya an der Teerstraße von Kédougou Richtung Kénieba und Kita (N 24), Teer bis Bamako (Grenzübergang Moussala - Mahina-Mine). Auf beiden Strecken sind erhebliche Straßenschäden entstanden, so dass mit Schlaglochstrecken und Pistenfahrten in beiden Ländern gerechnet werden muss, es sind immer wieder Reparaturarbeiten im Gange, aber wenn eine Strecke repariert ist, dann ist eine andere schon wieder kaputt.
Das Visum für Mali gibt nicht mehr an der Grenze, es muss vorher in Nouakchott, Dakar oder Conakry besorgt werden, die Preise sind unterschiedlich, zwischen 40 Euro in Nkt und 8,50 Euro in Conakry (Januar 2019), in Berlin kostet es 50 Euro! In Mali wird zur Durchfahrt vom Zoll ein Passavant ausgestellt, fahren Sie keinesfalls ohne dieses Papier von der Grenze ab. Ob das Carnet ATA in Mali akzeptiert wird, ist mir aktuell nicht bekannt.
Marokko - Mauretanien - Senegal - Guinea Grenzen und Straßen
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- Hans Peter
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Re: Marokko - Mauretanien - Senegal - Guinea Grenzen und Str
Marokko – Mauretanien – Senegal - 3.000 km
Der direkte Weg nach Süden mit Kilometerangaben und Tipps
Die Straße nach Süden – Reise durch Marokko von Nord nach Süd
Von Tanger bis Tan Tan: ca. 1.150 km
Autobahn von Tanger Med über Marrakesch bis Agadir: 830 km, Autobahngebühr (VW Bus: Kategorie 2) 458 Dirham, also etwa 45 Euro (vergl. https://www.kasteninblau.de/autobahnen-in-marokko/)
Ab Autobahnende auf die Agadir Umgehung, vierspuriger Ausbau bis Tiznit, teils mit Kreisverkehren und Ortsdurchfahrten, die Stadt Agadir wird nicht berührt. Dann gute Straße durch das Atlasgebirge bis Bouizakarne (RN 1 ), hier rechts abbiegen, weiter gut ausgebaut bis Guelmim, von dort bis Tan Tan wird gerade vierspurig ausgebaut, Teilstücke sind fertig und gut zu befahren, andere Teile sind noch alte schmale Straße mit Löchern und abgebrochenen Asphaltkanten. Fahrstrecke Agadir – Tan Tan ca. 300 km
Straßenbauprojekt des Königreichs Marokko:
Von Agadir nach Dakhla wird eine Art Autobahn gebaut, viele Teilstücke sind vierspurig angelegt, andere zweispurig in acht Meter Fahrbahnbreite plus Seitenraum. Es wird an vielen Abschnitten gleichzeitig gebaut, viele Hundert Kilometer sind bereits fertig. Infotafeln vor und nach den Bauabschnitten zeigen das Projekt.
Von Tan Tan bis zur Grenze: ca. 1.150 km
1. Von Tan Tan bis Boujdour: ca. 530 km
Tan Tan – El Ouatia: 25 km gut ausgebaute Straße mit Teerstraßen Abzweigen in Ben Khlil nach Foum Draa (Mündung des Draatals), Tan Tan Flughafen und Smara – Laayoune.
El Ouatia – Tarfaya: 236 km, vierspuriger Ausbau in Arbeit, nach 35 km Oued Chbika, Hotelprojekt im Bau, nach 62 km Oued Ma Fatma, Flamingos, nach 72 km Oued Laouar, danach Kontrollposten und ab hier günstigeres Tanken, nach 91 km das Loch, nach 92 km Ort Sidi Akhfenir, km 111 Abzweig rechts zum Lac Naila im Khneifiss Nationalpark (Lagune, Fischen, Sanddünen, Salzgewinnung)
Tarfaya – Foum el Oued / El Marsa: ca. 115 km, Küstenstraße (Corniche) schmal, teils von Sanddünen eingeengt, oft nur wenige Meter vom Meer entfernt, viel Lkw Verkehr, Asphaltkanten teils weggebrochen
El Marsa – Boujdour: ca. 160 km, Straße folgt der Küste, gut ausgebaute neue breite Straße, einige geteerte Stichstraßen zu Küstenorten
2. Boujdour bis Kreisverkehr vor Dakhla: ca. 305 km
km 0 Boujdour Ortsausgang,
km 18 rechts Fischerort Aouizioualte
Km 65 rechts Fischerdorf Aftissate,
km 70 breite neue Straße wird schmaler, aber mit Markierung und Begrenzungspfählen,
km 92 links Café,
ab km 100 Baustelle bis km 175,
km 122 Abfahrt zum Strand,
km 124 Abzweig rechts Piste nach Bir Anzarane 165 km,
km 138 Café links,
km 145 Abzweig Teerstraße nach links zur Forage Jreifa,
km 146 Ort Echtoukan, Abzweig rechts zum Strandort Nouifed
km 175 Oued Kraa (Skaymat), Kontrollstelle, Achtung regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen mit Lasergerät, Straße rechts ab zum Fischerdorf, ab km 177 Straße neu und breit ausgebaut bis Dakhla,
km 227 Dorf mit Wasserturm
km 234 Fischerort mit vielen kleinen Häusern,
km 235 Café rechts mit Tankstelle, Diesel vorhanden,
km 280 Ort Ntirift rechts,
km 303 (kilomètre Quarante) Kreisverkehr vor Dakhla, Aargoub geradeaus, 39 km, Dakhla rechts, 39 km, Bir Enzarane links 120 km, Grenzübergang Gargarat 332 km, Polizeikontrolle am Kreisverkehr, Tankstelle mit kleinem Laden rechts Richtung Dakhla.
3. Vom Kreisverkehr vor Dakhla bis zur Grenze: ca. 340 km
Km 0 Kreisverkehr
Km 12 Abzweig nach links, Ausserd 216 km, Tichla 346 km, Tafel: Centre Bir Gandouz (Hotel) 243 km, Kilometersteine: Nouadhibou 349km, Lagouira 354 km
Km 35 rechts Tankstelle,
km 39 Ort El Aargoub,
km 44 rechts Tankstelle, weitere Ortsteil von El Aargoub folgt
km 53 Abzweig Teer nach links Imlili 24 km,
km 54 Abzweig nachrechts Portorico
km 58 Tropique de Cancer = Wendekreis des Krebses, Schild
km 85 Dorf „Imlili“
km Ort Labouirda
km 88 Tankstelle und Kontrollposten
km 91 Piste nach rechts „Cintra“
km 139 Piste nach rechts Ain Berda
km 160 Café links
km 243 Centre Bir Gandouz, Tankstellen und Hotels, Kontrollposten, Abzweig rechts nach Lamhiriz, Fischerdorf am Strand, 14 km entfernt, Teerstraße mit vielen Schlaglöchern, Abzweig links nach Bir Gandouz Ort, Straße, 60 km
km 330 rechts altes Militär Fort, danach links „Poubelle“ – alter Übernachtungsplatz der Konvois
Km 332 links Fluglandebahn (Piste)
km 337 Gargarat – Grenzkontrollstelle der Marokkaner, Hotels, Läden, Tankstellen
km 340 Niemandsland
Mauretanien
Grenze bis Birette (Senegalstaudamm / Diama): ca. 700 km
km 0 Grenzkontrollposten NDB PK 55 -- Straße bis Nouakschott 420 km
km 10 Kreuzung nach Querung der Bahnschienen (Quarantesix = km Stein 46 von Nouadhibou/NDB)
km 50 Bou Lanouar, Ort, kleine Läden, Herbergen, Kontrollposten, Tankstelle
km 100 Oued Chibka, sandiges Tal mit einzelnen Bäumen zieht sich von Nordost bis zur Küste,
Dorf mit Tankstelle
km 125 Dorf
km 145 Oued Chrak, sandiges Tal mit einzelnen Bäumen zieht sich von Nordost bis zur Küste, Piste durch den PNBA nach Nordosten zur Arguin Bucht und Insel
km 150 Dorf, Kontrollposten, Stromleitung, massive Straßenschäden (schwarzer Asphalt teilweise weggeschoben, Piste, Wellblech
km 175 Chami, 5 km lange Ortschaft, Goldgräberstadt, Militär, Einkauf, Übernachtung, Versorgung möglich
km 200 „Gare du Nord“ links, Raststätte mit Laden, Café, Tankstelle, Übernachtungsmöglichkeit, ab hier gute Straße bis Nouakchott
km 202 Nationalparkeingang PNBA rechts, Infozentrum, Detailkarte vom Park erhältlich), Pisten zu den Kaps Tagarit und Tafarit (Arkeiss, 40 km), Felsformationen am Meer, Piste nach Iwik (50km) , Parkinfozentrum vor den Wattinseln
km 205 Querung der Sanddünenlandschaft Azefal auf ca. 30 km
km 250 Teerstraße nach Nouamghar, Küstenort am Kap Timiris im PNBA, rechts, 70 km, zwischen Nouamghar und Mhaijrat bei Ebbe Fahrt am Strand zwischen Sanddünen und Meer möglich
km 280 Beginn der Sanddünenlandschaft Akchar auf ca. 45 km (ziehen sich von Nordost nach Südwest bis zum Meer)
km 330 El Mhaijrat, neues Dorf an der Straße auf Höhe des Fischerdorfes am Strand, Zufahrt dorthin
km 345 Tiouilit, Straßendorf mit Zufahrt zum Fischerdorf, Straße verläuft im Flachland in Strandnähe (Strand in Sichtweite, Pisten ca. 2 km bis zum Meer, Achtung: zwischen Straße und Strand teilweise Überschwemmungsgebiet: Sebkha N‘Dramcha)
km 360 Lemcid, Straßendorf mit Zufahrt zum Fischerdorf
km 404 Brücke über die Straße und Kreisverkehr, Abfahrt zum Flughafen nach links, ab hier 4-spuriger Ausbau
km 405 Internationales Konferenzzentrum rechts,
km 414 Piste nach rechts zum Strand, größere Bauten mit Wasserturm am Strand sichtbar, Campingplatz und Restaurant „Les Sultanes“ am Strand
km 420 Kreisverkehr mit Teekanne, Tankstelle, Beginn der Stadt
Stadtumfahrung von Nouakchott (ca. 30 km):
Vom Teekannenkreisverkehr auf der Straße von der Grenze weiter geradeaus nach Süden vorbei an Auberge „Le Sahara“ links, Amerikanischer Botschaft links, bis zur Kreuzung mit großer Querstraße, Boulevard … hier rechts (Westen), bis zum Strand fahren, dann links (Süden) bis zum Hafen von Nkt, dort wieder rechts abbiegen (Osten) und beim 1. Kreisverkehr (Tankstelle) nach rechts (Süden) auf die neu geteerte N1 nach Rosso abbiegen, es folgen etliche Läden und Tankstellen auf der rechten Seite.
Nouakchott – Birette/Diama (Senegalstaudamm – Grenze: ca. 230 km)
Km 0 Kreisverkehr am südlichen Stadtausgang Richtung Rosso, Einmündung der Straße vom Hafen, neue Straße auf ca. 50 km, Bauarbeiten, Piste (Wellblech) und Neubau wechseln ab,
km 100 Tiguent, größerer Ort, Durchfahrt langsam, Straßenschäden, Sandverwehungen, Menschen, Tiere, Läden, bei Abzweigung der Teerstraße rechts halten, link geht es auf einer Stichstraße nach Mederda
km 140 Ort Lewihda, Kreuzung, Abzweig, Teerstraße nach rechts Richtung Keur Massène (32 km), Diama nehmen
km 172 Ortschaft Keur Massène, Straßenschäden, im Ort am Ende der Teerstraße nach rechts einbiegen, Piste (4 km) windet sich etwas, führt dann nach Süden auf den Senegaldamm zu
km 176 Schranke, Kontrollposten Aftate E Saheli PK 40, Senegaldamm erreicht, rechts 40 km nach Birette/Diama, links 60 km nach Rosso, Beginn des Nationalparks Diawling
km 195 Wehranlage mit Durchlass, Fischverkauf
km 196 Piste nach rechts zur Baustelle des neuen Hafens Ndiago, Schwerlast Lkws biegen hier ab
km 198 Wehranlage, Infotafeln, Fischverkauf
km 209 Dammpiste biegt nach links ab, Wald, Ort, Bezahlstelle für den Nationalpark, 200 UM (5 Euro) pro Person, Quittungen werden ausgestellt
km 221 Senegalstauwerk mit Grenzkontrollstelle Birette wird erreicht
km 222 Grenze Senegal, ab hier gute Teerstraßen, Campingplatz „Zebrabar“ in 50 km Entfernung
Unsere Reise - Tagesetappen:
1. Tag: Tanger Med (Übernachtung im Hafen) bis AB Raststätte südlich von Marrakesch – 670 km
2. Tag: AB Raststätte bis Tiznit (Übernachtung auf Parkplatz nähe Stadtmauer) – 300 km
3. Tag: Tiznit bis El Ouatia (Campingplatz) – 300 km
4. Tag: El Ouatia bis Boujdour (Campingplatz) – 470 km
5. Tag: Boujdour bis Centre Bir Gandouz (Übernachtung auf Parkplatz vor Restaurant) – 580 km
6. Tag: C. Bir Gandouz bis Nouakchott (Camping "Les Sultanes" / "Chez Nicolas" am Strand vor der Stadt) – 510 km
7. Tag: Nouakchott bis Gandiol / Saint Louis ( Camping "Zebrabar") - 310 km
Der direkte Weg nach Süden mit Kilometerangaben und Tipps
Die Straße nach Süden – Reise durch Marokko von Nord nach Süd
Von Tanger bis Tan Tan: ca. 1.150 km
Autobahn von Tanger Med über Marrakesch bis Agadir: 830 km, Autobahngebühr (VW Bus: Kategorie 2) 458 Dirham, also etwa 45 Euro (vergl. https://www.kasteninblau.de/autobahnen-in-marokko/)
Ab Autobahnende auf die Agadir Umgehung, vierspuriger Ausbau bis Tiznit, teils mit Kreisverkehren und Ortsdurchfahrten, die Stadt Agadir wird nicht berührt. Dann gute Straße durch das Atlasgebirge bis Bouizakarne (RN 1 ), hier rechts abbiegen, weiter gut ausgebaut bis Guelmim, von dort bis Tan Tan wird gerade vierspurig ausgebaut, Teilstücke sind fertig und gut zu befahren, andere Teile sind noch alte schmale Straße mit Löchern und abgebrochenen Asphaltkanten. Fahrstrecke Agadir – Tan Tan ca. 300 km
Straßenbauprojekt des Königreichs Marokko:
Von Agadir nach Dakhla wird eine Art Autobahn gebaut, viele Teilstücke sind vierspurig angelegt, andere zweispurig in acht Meter Fahrbahnbreite plus Seitenraum. Es wird an vielen Abschnitten gleichzeitig gebaut, viele Hundert Kilometer sind bereits fertig. Infotafeln vor und nach den Bauabschnitten zeigen das Projekt.
Von Tan Tan bis zur Grenze: ca. 1.150 km
1. Von Tan Tan bis Boujdour: ca. 530 km
Tan Tan – El Ouatia: 25 km gut ausgebaute Straße mit Teerstraßen Abzweigen in Ben Khlil nach Foum Draa (Mündung des Draatals), Tan Tan Flughafen und Smara – Laayoune.
El Ouatia – Tarfaya: 236 km, vierspuriger Ausbau in Arbeit, nach 35 km Oued Chbika, Hotelprojekt im Bau, nach 62 km Oued Ma Fatma, Flamingos, nach 72 km Oued Laouar, danach Kontrollposten und ab hier günstigeres Tanken, nach 91 km das Loch, nach 92 km Ort Sidi Akhfenir, km 111 Abzweig rechts zum Lac Naila im Khneifiss Nationalpark (Lagune, Fischen, Sanddünen, Salzgewinnung)
Tarfaya – Foum el Oued / El Marsa: ca. 115 km, Küstenstraße (Corniche) schmal, teils von Sanddünen eingeengt, oft nur wenige Meter vom Meer entfernt, viel Lkw Verkehr, Asphaltkanten teils weggebrochen
El Marsa – Boujdour: ca. 160 km, Straße folgt der Küste, gut ausgebaute neue breite Straße, einige geteerte Stichstraßen zu Küstenorten
2. Boujdour bis Kreisverkehr vor Dakhla: ca. 305 km
km 0 Boujdour Ortsausgang,
km 18 rechts Fischerort Aouizioualte
Km 65 rechts Fischerdorf Aftissate,
km 70 breite neue Straße wird schmaler, aber mit Markierung und Begrenzungspfählen,
km 92 links Café,
ab km 100 Baustelle bis km 175,
km 122 Abfahrt zum Strand,
km 124 Abzweig rechts Piste nach Bir Anzarane 165 km,
km 138 Café links,
km 145 Abzweig Teerstraße nach links zur Forage Jreifa,
km 146 Ort Echtoukan, Abzweig rechts zum Strandort Nouifed
km 175 Oued Kraa (Skaymat), Kontrollstelle, Achtung regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen mit Lasergerät, Straße rechts ab zum Fischerdorf, ab km 177 Straße neu und breit ausgebaut bis Dakhla,
km 227 Dorf mit Wasserturm
km 234 Fischerort mit vielen kleinen Häusern,
km 235 Café rechts mit Tankstelle, Diesel vorhanden,
km 280 Ort Ntirift rechts,
km 303 (kilomètre Quarante) Kreisverkehr vor Dakhla, Aargoub geradeaus, 39 km, Dakhla rechts, 39 km, Bir Enzarane links 120 km, Grenzübergang Gargarat 332 km, Polizeikontrolle am Kreisverkehr, Tankstelle mit kleinem Laden rechts Richtung Dakhla.
3. Vom Kreisverkehr vor Dakhla bis zur Grenze: ca. 340 km
Km 0 Kreisverkehr
Km 12 Abzweig nach links, Ausserd 216 km, Tichla 346 km, Tafel: Centre Bir Gandouz (Hotel) 243 km, Kilometersteine: Nouadhibou 349km, Lagouira 354 km
Km 35 rechts Tankstelle,
km 39 Ort El Aargoub,
km 44 rechts Tankstelle, weitere Ortsteil von El Aargoub folgt
km 53 Abzweig Teer nach links Imlili 24 km,
km 54 Abzweig nachrechts Portorico
km 58 Tropique de Cancer = Wendekreis des Krebses, Schild
km 85 Dorf „Imlili“
km Ort Labouirda
km 88 Tankstelle und Kontrollposten
km 91 Piste nach rechts „Cintra“
km 139 Piste nach rechts Ain Berda
km 160 Café links
km 243 Centre Bir Gandouz, Tankstellen und Hotels, Kontrollposten, Abzweig rechts nach Lamhiriz, Fischerdorf am Strand, 14 km entfernt, Teerstraße mit vielen Schlaglöchern, Abzweig links nach Bir Gandouz Ort, Straße, 60 km
km 330 rechts altes Militär Fort, danach links „Poubelle“ – alter Übernachtungsplatz der Konvois
Km 332 links Fluglandebahn (Piste)
km 337 Gargarat – Grenzkontrollstelle der Marokkaner, Hotels, Läden, Tankstellen
km 340 Niemandsland
Mauretanien
Grenze bis Birette (Senegalstaudamm / Diama): ca. 700 km
km 0 Grenzkontrollposten NDB PK 55 -- Straße bis Nouakschott 420 km
km 10 Kreuzung nach Querung der Bahnschienen (Quarantesix = km Stein 46 von Nouadhibou/NDB)
km 50 Bou Lanouar, Ort, kleine Läden, Herbergen, Kontrollposten, Tankstelle
km 100 Oued Chibka, sandiges Tal mit einzelnen Bäumen zieht sich von Nordost bis zur Küste,
Dorf mit Tankstelle
km 125 Dorf
km 145 Oued Chrak, sandiges Tal mit einzelnen Bäumen zieht sich von Nordost bis zur Küste, Piste durch den PNBA nach Nordosten zur Arguin Bucht und Insel
km 150 Dorf, Kontrollposten, Stromleitung, massive Straßenschäden (schwarzer Asphalt teilweise weggeschoben, Piste, Wellblech
km 175 Chami, 5 km lange Ortschaft, Goldgräberstadt, Militär, Einkauf, Übernachtung, Versorgung möglich
km 200 „Gare du Nord“ links, Raststätte mit Laden, Café, Tankstelle, Übernachtungsmöglichkeit, ab hier gute Straße bis Nouakchott
km 202 Nationalparkeingang PNBA rechts, Infozentrum, Detailkarte vom Park erhältlich), Pisten zu den Kaps Tagarit und Tafarit (Arkeiss, 40 km), Felsformationen am Meer, Piste nach Iwik (50km) , Parkinfozentrum vor den Wattinseln
km 205 Querung der Sanddünenlandschaft Azefal auf ca. 30 km
km 250 Teerstraße nach Nouamghar, Küstenort am Kap Timiris im PNBA, rechts, 70 km, zwischen Nouamghar und Mhaijrat bei Ebbe Fahrt am Strand zwischen Sanddünen und Meer möglich
km 280 Beginn der Sanddünenlandschaft Akchar auf ca. 45 km (ziehen sich von Nordost nach Südwest bis zum Meer)
km 330 El Mhaijrat, neues Dorf an der Straße auf Höhe des Fischerdorfes am Strand, Zufahrt dorthin
km 345 Tiouilit, Straßendorf mit Zufahrt zum Fischerdorf, Straße verläuft im Flachland in Strandnähe (Strand in Sichtweite, Pisten ca. 2 km bis zum Meer, Achtung: zwischen Straße und Strand teilweise Überschwemmungsgebiet: Sebkha N‘Dramcha)
km 360 Lemcid, Straßendorf mit Zufahrt zum Fischerdorf
km 404 Brücke über die Straße und Kreisverkehr, Abfahrt zum Flughafen nach links, ab hier 4-spuriger Ausbau
km 405 Internationales Konferenzzentrum rechts,
km 414 Piste nach rechts zum Strand, größere Bauten mit Wasserturm am Strand sichtbar, Campingplatz und Restaurant „Les Sultanes“ am Strand
km 420 Kreisverkehr mit Teekanne, Tankstelle, Beginn der Stadt
Stadtumfahrung von Nouakchott (ca. 30 km):
Vom Teekannenkreisverkehr auf der Straße von der Grenze weiter geradeaus nach Süden vorbei an Auberge „Le Sahara“ links, Amerikanischer Botschaft links, bis zur Kreuzung mit großer Querstraße, Boulevard … hier rechts (Westen), bis zum Strand fahren, dann links (Süden) bis zum Hafen von Nkt, dort wieder rechts abbiegen (Osten) und beim 1. Kreisverkehr (Tankstelle) nach rechts (Süden) auf die neu geteerte N1 nach Rosso abbiegen, es folgen etliche Läden und Tankstellen auf der rechten Seite.
Nouakchott – Birette/Diama (Senegalstaudamm – Grenze: ca. 230 km)
Km 0 Kreisverkehr am südlichen Stadtausgang Richtung Rosso, Einmündung der Straße vom Hafen, neue Straße auf ca. 50 km, Bauarbeiten, Piste (Wellblech) und Neubau wechseln ab,
km 100 Tiguent, größerer Ort, Durchfahrt langsam, Straßenschäden, Sandverwehungen, Menschen, Tiere, Läden, bei Abzweigung der Teerstraße rechts halten, link geht es auf einer Stichstraße nach Mederda
km 140 Ort Lewihda, Kreuzung, Abzweig, Teerstraße nach rechts Richtung Keur Massène (32 km), Diama nehmen
km 172 Ortschaft Keur Massène, Straßenschäden, im Ort am Ende der Teerstraße nach rechts einbiegen, Piste (4 km) windet sich etwas, führt dann nach Süden auf den Senegaldamm zu
km 176 Schranke, Kontrollposten Aftate E Saheli PK 40, Senegaldamm erreicht, rechts 40 km nach Birette/Diama, links 60 km nach Rosso, Beginn des Nationalparks Diawling
km 195 Wehranlage mit Durchlass, Fischverkauf
km 196 Piste nach rechts zur Baustelle des neuen Hafens Ndiago, Schwerlast Lkws biegen hier ab
km 198 Wehranlage, Infotafeln, Fischverkauf
km 209 Dammpiste biegt nach links ab, Wald, Ort, Bezahlstelle für den Nationalpark, 200 UM (5 Euro) pro Person, Quittungen werden ausgestellt
km 221 Senegalstauwerk mit Grenzkontrollstelle Birette wird erreicht
km 222 Grenze Senegal, ab hier gute Teerstraßen, Campingplatz „Zebrabar“ in 50 km Entfernung
Unsere Reise - Tagesetappen:
1. Tag: Tanger Med (Übernachtung im Hafen) bis AB Raststätte südlich von Marrakesch – 670 km
2. Tag: AB Raststätte bis Tiznit (Übernachtung auf Parkplatz nähe Stadtmauer) – 300 km
3. Tag: Tiznit bis El Ouatia (Campingplatz) – 300 km
4. Tag: El Ouatia bis Boujdour (Campingplatz) – 470 km
5. Tag: Boujdour bis Centre Bir Gandouz (Übernachtung auf Parkplatz vor Restaurant) – 580 km
6. Tag: C. Bir Gandouz bis Nouakchott (Camping "Les Sultanes" / "Chez Nicolas" am Strand vor der Stadt) – 510 km
7. Tag: Nouakchott bis Gandiol / Saint Louis ( Camping "Zebrabar") - 310 km
allzeit Gute Fahrt
wünscht euch HPH
wünscht euch HPH




