Im Zusammenhang mit der Entführung eines Spaniers in der Nähe von Tamanrasset am 14. Januar 2025 (näheres hier im Wüstenschiff) wurde auf einen parallelen Fall im Niger verwiesen. Dort war am 11. Januar die bereits seit 1996 in Agadez arbeitende Österreicherin Eva Gretzmacher entführt worden. In einer Reportage hatte das österreichische Magazin "Kurier" 2018 über Eva Gretzmacher berichtet:
Sahara-Reportage: "Die Wüste hält mich gefangen"
(Kurier, 1. Januar 2018)
Viele Grüße
Achim
Niger: Österreicherin - und nun auch Schweizerin - in Agadez entführt
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Birgitt
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Niger | Schweizerin entführt - Lebenszeichen von Eva Gretzmacher
Die Entführung einer 67-jährigen Schweizerin in Agadez im Norden Nigers ist Teil eines regionalen Kontexts, der von anderen Entführungen in jüngster Zeit geprägt ist, darunter die von marokkanischen Lastwagenfahrern. Obwohl sich niemand zu der Tat bekannte, gaben Experten bewaffneten Gruppen, die mit dem Islamischen Staat (IS) oder Al-Qaida in Verbindung stehen, aufgrund ähnlicher Vorgehensweisen den Vorzug. Laut dem Experten Seidik Abba, der von der Tribune de Genève befragt wurde, ist die angewandte Methode charakteristisch: „Die Vorgehensweise ist fast die gleiche: Unbekannte tauchen auf, führen die Entführung durch, setzen die Geisel in ein Fahrzeug“ und verschwinden dann. Er erwähnt die Möglichkeit einer direkten Aktion der Gruppen oder den Einsatz von Mittelsmännern, die die Geisel weiterverkaufen. Die Entführung folgte auf die Entführung der Österreicherin Eva Gretzmacher im Januar in Agadez und die Entführung von vier marokkanischen Lastwagenfahrern, die am 18. Januar zwischen Burkina Faso und Niger abgefangen wurden. Für den Forscher Wassim Nasr sind diese Entführungen Teil eines Trends, bei dem „der Islamische Staat eine Art Ausschreibung für die Entführung von Menschen aus dem Westen auf seine Rechnung gemacht hat“ ... übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)
L’enlèvement d’une Suissesse au Niger rappelle celui des camionneurs marocains
17.04.2025 - bladi
Das nigrische Medium Aïr Info hat nach eigenen Angaben ein Lebenszeichen in Form eines Fotos von der entführten Österreicherin Eva Gretzmacher (74) erhalten. Sie sei bei guter Gesundheit und werde vom Islamischen Staat in der Sahelzone (ISGS bzw. ISSP) auf malischem Staatsgebiet festgehalten, gemeinsam mit der 67-jährigen Schweizerin Claudia A.. Beide Frauen wurden - am 11.01. bzw. am 13.04.2025 - auf gleiche Art entführt: nächtens aus ihrer Wohnung. Eva G. sei über Mittelsmänner an den ISGS gekommen. Die Gruppe soll sie zwischen Ansongo und Ménaka und dann nach Adéramboukane, einem Wüstengebiet an der Grenze zu Mali, verschoben haben. Von offizieller nigrischer Seite werde dies nicht bestätigt ...
In Niger entführt: Lebenszeichen von Österreicherin Eva G.
29.04.2025 - Kurier
Gruß
Birgitt
L’enlèvement d’une Suissesse au Niger rappelle celui des camionneurs marocains
17.04.2025 - bladi
Das nigrische Medium Aïr Info hat nach eigenen Angaben ein Lebenszeichen in Form eines Fotos von der entführten Österreicherin Eva Gretzmacher (74) erhalten. Sie sei bei guter Gesundheit und werde vom Islamischen Staat in der Sahelzone (ISGS bzw. ISSP) auf malischem Staatsgebiet festgehalten, gemeinsam mit der 67-jährigen Schweizerin Claudia A.. Beide Frauen wurden - am 11.01. bzw. am 13.04.2025 - auf gleiche Art entführt: nächtens aus ihrer Wohnung. Eva G. sei über Mittelsmänner an den ISGS gekommen. Die Gruppe soll sie zwischen Ansongo und Ménaka und dann nach Adéramboukane, einem Wüstengebiet an der Grenze zu Mali, verschoben haben. Von offizieller nigrischer Seite werde dies nicht bestätigt ...
In Niger entführt: Lebenszeichen von Österreicherin Eva G.
29.04.2025 - Kurier
Gruß
Birgitt




