Verschiffen nach Dschibuti/Djibouti

Schiffs- und Fährverbindungen mit Fahrzeugbeförderung zu den jeweiligen Regionen.

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albrecht willems
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Re: Verschiffen nach Dschibuti/Djibouti

Beitrag von albrecht willems »

Hi Fordfahrer,
Vonwegen wart ihr schon mal in Afrika...
Bin mal angefangen mit Marokko in '68 und '69 mit Kaefer('56er) fur 2x 4 wochen(prehistory zeiten), naher muss :wink: ich unbedingd :!: immer weiter dort quer durch :wink: ab denn immer mit die Bulli's :!: Letztes mahl in 2003-2005 sudliches afrika, total 22 laendern dort und um die 135000km. Naher mal dass nordliches-amerika und sudliches-amerika. In die '80 jahre mal durch Nacher-Osten(3x). 2015 Island. Dazu mal Australien(3 monath und 2 monath)...mit rent-camper(KEA)...Ist ein "Traum- Welt-Teil" :wink: Verschiffung war/ist zu komplisiert(horror!) deswegen. Afrika quer durch muss man doch schon mal gemacht haben denke ich :wink:
gruss
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WolfgangT2b
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Re: Verschiffen nach Dschibuti/Djibouti

Beitrag von WolfgangT2b »

fordfahrer hat geschrieben:Du kannst in Afrika nicht alles planen.
... seh' ich genauso. Plant nur eine gaaaanz grobe Route, beschränkt Euch eher auf die wenigen Punkte, die Ihr auf jeden Fall besuchen wollt und seid sicher, dass Euch unterwegs massenhaft Chancen zu Abstechern und Umwegen begegnen werden. Mehr als Euch lieb sind. Improvisation ist eine urafrikanische Tugend und sollte es auch für Bleichgesichter, die dort unterwegs sind, sein.

Nicht ganz teile ich Christians Einschätzung
fordfahrer hat geschrieben:... Es hält jeder die Hand auf. Alles, was mit Tieren zu tun hat, kostet viel Geld. ... Wenn Ihr mit Euerm Fahrzeug in die Nationalparks wollt, kostet das teilweise für ausländische Fzg exorbitant viel Geld (zB Tanzania oder Uganda). ... Man wird versuchen, Euch mit afrikanischer Bürokratie zu bekämpfen ;-)
Klar, Afrika ist kein Billigkontinent. Warum sollte er es sein? Einerseits klagen wir darüber, dass die Länder bei der Entwicklungshilfe die Hand aufhalten, doch wenn sie wirklich mal ein rares Gut haben und dafür die Preise hoch ansetzen, ist es uns auch nicht recht. Ich will hier jetzt keine Diskussion über Marktgesetze, good governance und Ahnliches anzetteln, auch wenn man an dem Thema nicht so ganz vorbei kommt.

Heute klagen wir über Kenia, weil dort pro Tag in den A-Nationalparks 100 $ fällig sind, über Uganda, die 500-1000 $ für einen Gorillabesuch kassieren, über Tansania, wo eine Kili-Besteigung inzwischen vermutlich über 2000 $ kostet. Doch auch Länder wie Botswana haben sich in den 90er Jahren dafür entschieden, nur noch "teuren" Tourismus haben zu wollen und die Preise vervielfacht. Auch Namibia hat in den letzten Jahren mehrfach die Preise für die Nationalparks verdoppelt, sehr zum Ärger der lokalen Bevölkerung. Doch warum sollten die Afrikaner den Reisenden, die viel Geld für Flüge und eigene Autos ausgeben können, Ihre Schätze zum Spottpreis anbieten?

Afrika hat halt gelernt, wie der Markt funktioniert. Wenn ich nur an die Kosten eines Folge-Carnets vom ADAC denke (200 € für ein paar Minuten Arbeit, um ein neues Dokument mit den Daten des vorhergehenden auszudrucken), dann weiß ich auch, von wem sie das gelernt haben. Von uns. Oder regt sich jemand über die Verdreifachung von Flugpreisen in der Hauptsaison auf? Markt ist halt nicht nur, wenn die Preise runter gehen, sondern auch in der anderen Richtung.

Für die "Verlängerung" meines Carmets in Namibia haben ich übrigens keinen Cent bezahlt.

Klar gibt es in Afrika Bürokratie. Viel Bürokratie! Und die ist dort genauso sinnvoll und sinnlos, freundlich und arrogant zugleich wie bei uns. Nicht besser oder schlechter. Meistens aber flexibler, auch ohne die ansonsten allgegenwärtige Korruption. Wir haben nie Schmiergeld bezahlt, aber manchmal muss man Zeit, Gelassenheit und Geduld mitbringen. Afrika hat Zeit im Überfluss, was uns Europäern manchmal ein wenig schwer fällt. Womit sich der Kreis zu Eurer Planung schließt. Nehmt Euch nicht zu viel vor, damit Ihr Zeit für Gelassenheit, Improvisation und Unbekanntes habt.

Zur Beschränkung der Reise auf den südlichen Teil des Kontinents: wenn ich ein halbes Jahr Zeit hätte, würde ich auch nach Ostafrika hochfahren. Nicht bis Äthiopien, aber nach Kenia und Tansania. Dort ist Afrika einfach anders als im Süden. Afrikanischer!

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine kluge Reiseplanung.

Schöne Grüße

Wolfgang
fordfahrer
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Re: Verschiffen nach Dschibuti/Djibouti

Beitrag von fordfahrer »

Hi,
@Albrecht - ich meinte den TO.

Wolfgang, was ich damit sagen wollte - Reisen in Afrika kostet im Vergleich relativ viel Geld.
Die Preise für die Nationalparks in RSA, NAM und BW sind beträchtlich niedriger als in Ostafrika, Zambia, Zimbabwe etc.

Wenn ich in den Chobe will, zahle ich BWP 120 pP/Tag, das sind nach aktueller Lesung knapp EUR 10.
Die Übernachtungen im Park sind teuer, aber das ist eine andere Frage - ich hab grad letztens in der CKGR BWP 30 pP für Camping bezahlt - also EUR 2,80, dafür machen die in Uganda noch nicht mal das Licht an.
Ein ausländisches Fahrzeug bezahlt USD 150 Eintritt für zB Murchison Falls. Im South Luangwa kostet's USD 30 pP/Tag plus USD 15 für's Auto, Mana Pools USD 20 pP/Tag, Camping hier sehr teuer, Amboseli im Moment USD 80 pP/Tag ... Ngorogoro mag ich nicht mehr lesen, das ist einfach zu viel.

Zur Fahrtroute, ja Wolfgang, Du würdest das machen, ich vielleicht auch, aber wenn man Afrika noch gar nicht gesehen hat, ist das mE zu viel. Ausserdem kann es ja sein, dass so viel "real" Africa nicht gewünscht ist ... .
Da gibt es verschiedene Ansätze - ich würde gern im Schlamm ein bisschen spielen, der TO wollte das gern verhindern. Ich habe viel Spass im Verkehrschaos in Kampala, viele Leute lassen sich bis an die Aussengrenzen fahren. Das muss man halt selbst entscheiden.

Noch mal zum Geld, da fehlt die Verhältnismäßigkeit. Wenn ich für ganz normales Camping USD 20 pP zahlen soll, hört bei mir der Spass auf. Wenn man der Meinung ist, nur aufgrund der Hautfarbe Preise zu verzehnfachen, dann finde ich das nicht in Ordnung. Obwohl mir das Handeln spass macht und meist zu interessanten Ergebnissen führt, selbst beim Verkehrspolizisten.

Gruss
Christian
lukas1980
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Re: Verschiffen nach Dschibuti/Djibouti

Beitrag von lukas1980 »

fordfahrer hat geschrieben:Man muss sich über die SA Ferien nicht so viel Gedanken machen, gerade in NAM sind dann viele an der Küste, aber das Land ist groß.
Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Ich war 2013 an Weihnachten und Silvester in Namibia. Auch im Norden des Landes (Epupa, palmwag) war es schwierig, einen Campsite zu bekommen da alles ausgebucht. Seither ist RSA, BW und Nam für mich während den SA Schulferien tabu.

Bezüglich NP-Preisen in Ostafrika ärgere ich mich auch jedes Mal. Nicht aufgrund der Höhe, sondern aufgrund der Abstufungen die zum Teil das 20fache betragen. Ich verstehe noch immer nicht, warum ich 80 USD für den Amboseli bezahlen muss während der Kenianer für ein paar Schillinge reindarf, selbst wenn er längst nach Europa oder in die USA ausgewandert ist. Gleiche Preise für alle wäre am wenigsten stossend...

Lg
Lukas
tlc100
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Re: Verschiffen nach Dschibuti/Djibouti

Beitrag von tlc100 »

Wir haben uns entschieden!
Wie verschiedentlich empfohlen werden wir unsere Reise im südlichen Afrika starten. Aktuell suche ich eine Spedition die unseren Land Cruiser 100 im Oktober 2016 nach Namibia verschifft. Da wir reichlich früh dran sind mit der Planung suchen wir noch einen Partner für einen 40-Fuss-Container anstelle alleine mit einem 20-Fuss-Container zu verschiffen.
Habt ihr gute Erfahrungen mit bestimmten Anbietern gemacht?

--> partner-gesucht-verschiffung-nach-namib ... ml#p173508

Hier klicken um zur Container-Partnersuche zu gelangen.

Unser Fahrzeug wird am kommenden Dienstag die MFK (tüv) machen, hoffentlich klappt es beim ersten Anlauf! Bekanntlich sind die Schweizer Fahrzeugkontrollbehörden ziemlich pingelig..
Surfy
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Re: Verschiffen nach Dschibuti/Djibouti

Beitrag von Surfy »

Auch wenn ihr euch schon entschieden habt: Ich würde auch das Fahren in Betracht ziehen, über die Westroute:

TransAfrica-Flyer.jpg

Das war unsere Route im 2012/13, wir hatten nur zwei Monate Zeit - mehr ist wie immer besser.

6 Monate wie ihr sie plant - das ist schon mehr als ein luxuriöses Zeitfenster für die 20`500km!

Und das scheint endlich wieder möglich zu sein:

travel-info-center-f27/die-westroute-af ... 53096.html

BTW: Falls ihr doch das verschiffen und die Festtage in SA/NA plant - wir haben eigentlich immer ein Camp gefunden, nicht selten ein Wildcamp Spot. Aber ich würde euch das Fahren empfehlen.

Wir haben im Reiseblog für jeden Tag einen Reisebericht & Fotos, falls Du stöbern möchtest: http://transafrica2012.blogspot.com

Grüsse aus Züri, Surfy
tlc100
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Re: Verschiffen nach Dschibuti/Djibouti

Beitrag von tlc100 »

Danke für deine Nachricht. Deinen Blog habe ich auch gelesen und bin fasziniert von dieser Leistung. Die Westroute möchte ich mir jedoch aufsparen :-)
Wir machen als Einstieg Africa-light, dies zählt auch für die Strassenverhältnisse :-)
Surfy
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Re: Verschiffen nach Dschibuti/Djibouti

Beitrag von Surfy »

tlc100 hat geschrieben:Danke für deine Nachricht. Deinen Blog habe ich auch gelesen und bin fasziniert von dieser Leistung. Die Westroute möchte ich mir jedoch aufsparen :-)
Wir machen als Einstieg Africa-light, dies zählt auch für die Strassenverhältnisse :-)
Die Strassenqualität wird laufend besser auf den Hauptachsen, und wenn man es gemütlich angehen lässt, sollte es auch für ein normales Fahrzeug (normaler PKW) absolut kein Problem sein.

Natürlich kann man auch sein Offroad-Abenteuer finden, dass macht man dann aber doch eher bewusst auf Nebenstrecken, Abkürzungen etc - müssen muss man das nicht. Logisch kann es mal stark Regnen, aber da kann man auch 1-2 Wochen zuwarten, wenn man genügend Zeit im Gepäck hat.

Mit Marokko, Mauretanien, Mali / Senegal - dass ist doch auch ein sanfter Einstieg :mrgreen:

Bei der Westroute weiss man nie, wie lange sie wieder machbar ist - da kann ein "aufsparen" auch mal daneben gehen...

Surfy
WolfgangT2b
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Re: Verschiffen nach Dschibuti/Djibouti

Beitrag von WolfgangT2b »

Hallo Surfy,

mmmh, warum macht man ein Rennen durch Afrika? Aber vielleicht ist die Frage auch Unsinn :oops:.

Schöne Grüße

Wolfgang
tlc100
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Re: Verschiffen nach Dschibuti/Djibouti

Beitrag von tlc100 »

Hallo zusammen

Es gibt wieder mal ein Lebenszeichen. Unsere Planung läuft noch auf vollen Touren, dieser Blog sollte nun eher Verschiffen nach Walvisbay als Verschiffen nach Dschibuti heissen.
Wir starten unsere Reise nun definitiv in Namibia und fahren von da aus via Botswana gegen Kenia zu um dann an der Ostküste bis nach Südafrika weiterzureisen.
In der Vorbereitung des Fahrzeuges hat sich einiges getan, Innenausbau und viele Kleinigkeiten wie alle Lichtquellen auf LED umgebaut und ein Doppelbatteriesystem eingebaut. Nicht fehlen durfte natürlich ein afrikataugliches Lufthorn das hinter dem Kühlergrill eingebaut wurde.
Unsere eigenen Fähigkeiten haben wir auch verbessert und das Vertrauen zu unserem Toyota mit einem Offroadkurs gefestigt.

Von der Andreas Ebert Spedition habe ich eine Offerte eingeholt um das Fahrzeug Mitte/Ende Oktober in Hamburg zu verladen und Mitte November in Namibia entgegenzunehmen. Ich suche noch einen Partner um den Container zu teilen. Falls ihr also etwas wisst, lasst es mich wissen! --> container-sharing-f87/container-teilen- ... 53112.html

Hier noch ein paar Bilder von unserem Offroadtraining :)

DSCN0089 Kopie 2.JPG
DSCN0094 Kopie 2.JPG
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DSCN0166 Kopie 2.JPG
WolfgangT2b
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Re: Verschiffen nach Dschibuti/Djibouti

Beitrag von WolfgangT2b »

Hallo,
na, das hört sich doch schon gut an.

Wenn Ihr mit Ebert verschifft, dann landet Ihr in Namibia sicher bei Transworld Cargo. Kann ich nur wärmstens empfehlen, wir haben dort seit über 20 Jahren unseren eigenen Container, in dem unser Auto schläft, wenn wir nicht da sind.

Zur Fahrzeit mit dem Schiff: wir haben vor ein paar Jahren mit Ebert einen Motor nach Windhoek verschifft. War alles prima, doch leider hatte das geplante Schiff einen Maschinenschaden und das nächste war kein Linienschiff, sondern ein sog. Outsider, der an jeder Milchkanne hält, wenn es dort Fracht gibt. Deshalb hatte der Motor einige Wochen Verspätung und wir haben es gerade noch vor Ablauf des Carnets über die Grenze geschafft. Da konnte Ebert nichts daran ändern, das war Schicksal. Zieht also auch so einen Fall in Erwägung.
tlc100 hat geschrieben:... dann an der Ostküste bis nach Südafrika ...
Wir wollten dieses Jahr auch an die Ostküste, doch im Augenblick sind die Mitte und der Norden von Mocambique eher wenig empfehlenswert. Aber vielleicht ist ja alles wieder friedlich, wenn bei Euch die Entscheidung ansteht. Auch in der Mitte des Kontinents gibt's ja genug zu sehen.

Schöne Grüße

Wolfgang
tlc100
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Re: Verschiffen nach Dschibuti/Djibouti

Beitrag von tlc100 »

Die Planung schreitet voran. Ich suche aktuell einen Partner für Container-Sharing ab Hamburg.
Hier die Eckdaten:

Hamburg ab: 29.10.2016
Walvisbay an: 15.11.2016
Kosten: 2500€ pro Partei
40'-Container, Standardhöhe

Gerne auch teilen und weitersagen. Danke!
tlc100
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Re: Verschiffen nach Dschibuti/Djibouti

Beitrag von tlc100 »

Soeben habe ich die Info erhalten: Der Container ist nicht Standardhöhe sondern Überhöhe mit einer Einfahrtshöhe von rund 2.57m gemäss Herrn Ebert!

Ich suche nach wie vor einen Partner für den Fahrzeugtransport nach Namibia. Hier die Eckdaten:

Hamburg ab: 29.10.2016
Walvisbay an: 15.11.2016
Kosten: 2500€ pro Partei
40'-Container, Überhöhe
martin1101
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Re: Verschiffen nach Dschibuti/Djibouti

Beitrag von martin1101 »

Hallo TC
schade, schade, einfach noch zu früh für uns :x
HighCube nach WalvisBay wäre super - aber eben erst Mitte 2017
Alles Gute
Martin
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