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Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen: Reiseberichte zum Informieren und Träumen, fotografisch dokumentiert. In diesem Forum findet ihr Reiseberichte als "Fotostreckenführer" zu interessanten Reisewegen.

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Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Beitragvon Alexander » 17.09.2016 08:18

Hallo Wüstenfreunde,

was soll man unternehmen, wenn man eine Woche Zeit hat? Für die Wüste ist die Zeit zu kurz. Also sucht man sich eine andere Destination heraus: die schottischen Highlands.

Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Wer kennt nicht die berühmten Worte: "Ich bin Duncan MacLeod, ich wurde vor 400 Jahren in den schottischen Highlands geboren. Ich bin unsterblich und ich bin nicht allein."

Ich bin zwar nicht unsterblich. Ich bin aber auch nicht allein. Sabine begleitet mich ins schottische Hochland.

Wir hatten uns zwar einige Reiseführer und Karten besorgt. Die Hotels und unsere Reiseziele suchte ich auf Google Earth. Es gibt dort genügend Informationen bezüglich Hotels, Reiseziele und Sehenswürdigkeiten und weiterführende Links. Schottland ist ein so abwechslungsreiches Land. Man kann eigentlich nichts falsch machen.

Zunächst interessierte uns: gibt es dieses sagenumwobene Reptil wirklich oder ist alles nur reine Fiction, um arglose Touristen nach Loch Ness zu locken?

Als wir am Loch (gälisch See) ankommen sehen wir nur einen großen See.

Weder im Nordosten...

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Foto: Sabine

...noch im Südwesten gibt es ein Zeichen von Nessi, dem prähistorischen Seemonster.

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Foto: Sabine

Also machen wir uns auf in die nächste Ortschaft. Vieleicht läuft uns ein alter Fischer über den Weg, der uns seine Erfahrungen mit dem mystischen Lebewesen erzählt.

Es gibt ein Loch Ness Exhibition Center. Aber auch dort finden wir keine Spur von Nessi.

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Foto: Sabine

Eigenartige Bäume gibt es hier. Aber immer noch keine Spur von Nessi.

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Foto: Sabine

Offensichtlich hat man keine Kosten und Mühen gescheut, um Nessi aufzuspüren. Sogar die"Yellow Submarine" kam zum Einsatz.

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Foto: Sabine

Einige Erklärungen gibt es zu dem U-Boot.

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Endlich bekommen wir es zu Gesicht. Es sieht gefährlich aus.

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Foto: Sabine

Als wir Nessi versuchen zu füttern, wird es etwas friedlicher.

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Foto: Sabine

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Es geht weiter Richtung Norden. Das Problem ist, alle fahren auf der falschen Seite. Und man wird auch noch aufgefordert, es den Falschfahrern gleichzutun. :roll:

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Re: Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Beitragvon Alexander » 18.09.2016 09:04

Den Fuchsbau lassen wir links liegen und fahren weiter in den Norden Richtung Inverness.

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Zum Glück sind alle Ortsschilder zweispraching. Versucht man es auf gälisch bricht man sich unweigerlich die Zunge, wie hier an der Black Bridge. 8)

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Auch wenn die Highlands, wie der Name schon sagt, in den höheren Langen liegen, findet man hier vor allem Moorlandschaften, die von Seen und Bächen durchzogen werden. Die Natur läd zu ausgedehnten Wanderungen ein. Dazu sollte man festes Schuhwerk verwenden, denn Moorlandschaften sind naturgemäß feucht.

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Die bunte Pflanzenwelt wird vor allem durch Erika oder Heidekraut (engl. Heather) und Moosgeflechte geprägt.

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Re: Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Beitragvon Alexander » 18.09.2016 09:34

Die engen Straßen sind kurvenreich und man wird ständig darauf hingewiesen, dass man doch bitte "slow" fahren möchte. Für einen vom Kontinent ist das Fahren auf der "falschen" Seite anfänglich eine Herausforderung. Doch bei diesen Straßen gewöhnt man sich bald an die ungewöhnliche Fahrweise. Interessant wird es dann erst bei den Kreisverkehren. Besonders den Doppel Roundabouts, die schon etwas Fahrgeschick erfordern.

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Auf der rechten Seite entdecken wir plötzlich eine Mauer mitten in der Landschaft. Wir schauen uns das Gebilde näher an.

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Als würde es nicht schon genügend Seen in Schottland geben, wird hier noch einer aufgestaut. Der dient allerdings zur Versorgung der Anwohner mit Elektrizität.

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Obwohl. Soviele Anwohner gibt es hier nicht. :roll:

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Foto: Sabine

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Foto: Sabine

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Foto: Sabine

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Foto: Sabine

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Hier werden Schafe mit blauen Punkten aufgezogen. Man bemüht sich offensichtlich in die Schafswolle schon das Muster für die Pullovers zu züchten 8)

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Foto: Sabine
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Re: Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Beitragvon Alexander » 18.09.2016 09:52

Inverness trägt seit 2000 den Status "City" und ist die nördlichste City des Königreichs. Inverness liegt an der Mündung des Flusses Ness (Inver = gälisch Mündung)

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Panoramafoto: Zum Vergrößern auf das Bild klicken

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Foto: Sabine

Unser Ziel sind einige alte Gemäuer. Ich stehe auf alte Ruinen und Burgen. :wink:
Bevor wir aber die alten Ruinen zu Gesicht bekommen, verfahren wir uns erst einmal und biegen versehentlich rechts anstatt links ab.

Wir treffen auf ein paar Häuser in der es auch eine Kneipe gibt. Das Altnacealgach Inn. Nein, ich habe mich nicht verschrieben. Diese gälische Bierschenke heißt wirklich so. :) Hier soll es "Real Ale" geben, also richtiges Bier. Als Bayer hege ich an diesem Versprechen meine Zweifel.

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Foto: Sabine

Der an einem Loch (See) liegende Platz scheint ein Treff für Motorradfahrer zu sein. Tatsächlich treffen wir dort einige Biker aus Frankreich.

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Ob man hier mit Torpedos auf Fischfang geht entzieht sich unserer Kenntnis. Nach etwas Smalltalk mit den Franzosen und dem Wirt fahren wir zurück in die richtige Richtung.

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20 Minuten später sehen wir schon aus großer Entfernung die erste Ruine am See.

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Re: Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Beitragvon Alexander » 18.09.2016 10:10

Die alte Burg im Visier übersehen wir fast eine andere Ruine.

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Das Calda House. Das Haus wurde 1726 von Kenneth MacKenzie II of Assynet für seine Frau Frances gebaut, der das bescheidene Leben im Ardvreck Castle nicht behagte. Da MacKenzie II die Royalisten finanziell unterstützte häuften sich immer mehr Schulden an. Die Verschwendungssucht seiner Frau treibte ihn dann 10 Jahre später in den Ruin. Der Earl of Southerland eroberte das Haus und Schloss später. Anhänger von MachKenzie wollten aber nicht unter dem neuen Herrn leben und brannten das Haus nieder.

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Re: Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Beitragvon Alexander » 18.09.2016 10:33

Das Ardvreck Castle war im 15. Jahrhundert Sitz von den MacLeods. Ob einer von ihnen unsterblich war, geht aus den Erzählungen nicht hervor. Das Schloss war Schauplatz von Mord, Folter, Hinrichtungen und Belagerungen. Neben den Kämpfen gegen "traditionelle" Feinde bekämpften sich auch die MacLeods untereinander.

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1642 während einer 14tägigen Belagerung durch die MacKenzies wurde das Ende der Area MacLeod besigelt und die neuen Herren übernahmen das Schloss.

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Laut Überlieferung soll eine Tochter der MacLeods mit dem Teufel einen Pakt geschlossen und ihn geheiratet haben, um dem Vater die Rückkehr in das Schloss zu ermöglichen. Die Tochter ertrank allerdings in dem See und seit dem Spukt sie als Geist in den alten Gemäuern, so die Legende.

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In diesen Gewölben war Gewalt an der Tagesordnung. Sie sind heute wegen Einsturzgefahr nicht mehr zugänglich. Oder weil der Geist dort immer noch spukt? :shock:

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Genug für heute. Wir fahren zurück nach Pitlochry und beziehen unser Hotel Tigh Na Cloich für die nächsten beiden Tage.

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Re: Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Beitragvon Alexander » 18.09.2016 19:57

Schottland ist nicht nur berühmt für den Single Malt Whiskey. Es gibt auch süsse Leckereien. Da ich süchtig nach Schokolade bin, besuchen wir die Highland Chocolatier in Grandtully, Perthshire. Das Wetter ist, wie so oft in diesem Land regnerisch. Also warum nicht ein paar Stunden in der trockenen Chocolatier verbringen. :wink:

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Foto: Sabine

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Neben dem Laden in diesem malerischen Dorf gibt es ein Schokoladenmuseum, in dem besonders süße Exponate ausgestellt werden. Schokoladentorten...

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Ein Riesenosterei...

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Die Grundzutaten...

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Die Queen scheint den Leckereien auch nicht abgeneigt zu sein. Milka und Stollwerckreklame...

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Natürlich dürfen wir die Schokolade probieren, bevor wir unsere Auswahl treffen. 8)

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Die Krankheit, an der ich leide heißt im Fachjargon Obsessive Chocolate Disorder. :lol:

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Nach soviel Nascherei würde uns etwas Bewegung gut tun. Wildwasserrafting passt aber nicht zum Wetter und wir fahren weiter zum nächsten POI.

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Re: Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Beitragvon Ralf Kiefer » 18.09.2016 21:20

Alexander hat geschrieben:Schottland ist nicht nur berühmt für den Single Malt Whiskey.

Da widerspreche ich Dir kräftigst :-) Whiskey kippt man in die Scheibenwaschanlage vom Auto, damit die Plörre im Winter nicht einfriert, oder manche versauen sich mit sowas den Cola-Geschmack. Whisky dagegen dient dem höchsten menschlichen Genuß.

Gruß, Ralf
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Re: Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Beitragvon Alexander » 19.09.2016 07:00

Hallo Ralf,

Ralf Kiefer hat geschrieben:Whiskey kippt man in die Scheibenwaschanlage vom Auto...


Ich sehe schon. Da muss ich wohl noch etwas üben. Vieleicht schafft ein weiterer Schottlandbesuch Abhilfe. :)

Grüsse
Alexander
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Re: Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Beitragvon Alexander » 22.09.2016 20:36

Weiter geht es zum Menzies Castle.

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Foto: Sabine

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In Schottland gibt es nicht nur kaputtes Gemäuer. Einige Schlösser und Burgen befinden sich noch in gutem Zustand und werden auch für die Nachwelt erhalten.

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Die Schlösser können gegen ein Eintrittsgeld besichtig werden. Ein Teil der Gelder werden für den Erhalt der alten Immobilien verwendet.

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Das Familienwappen.

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Das Schloss diente dem Menzies Clan während der turbulenten Zeit in den Highlands über 400 Jahre als Residenz.

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Eine etwas eigenartige Rastgelegenheit. Bei näherem Hinsehen stellt man fest...

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...dass die Tischplatte aus einer alten Grabplatte besteht.

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Was für Robin Hood der Sherwood Forest war, war für die Menzies der Meen Forest. Auf einem ausgebauten Track kann man Waldspaziergänge unternehmen.

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Oben am Aussichtspunkt angekommen findet man einige Felsen mit schneckenförmigen Gravuren. Wir konnten uns über die Herkunft allerdings keinen Reim machen.

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Re: Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Beitragvon Barbara4x4 » 23.09.2016 09:32

Alexander hat geschrieben:Oben am Aussichtspunkt angekommen findet man einige Felsen mit schneckenförmigen Gravuren. Wir konnten uns über die Herkunft allerdings keinen Reim machen.

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Schneckenförmige Gravuren sind sehr weit verbreitet, z.B. auch in Nordafrika. Die Spirale gilt in vielen Kulturen als Symbol für Ewigkeit, Unendlichkeit.

Vermutlich hatte sie auch im keltisch-druidischen Kult diese Bedeutung. Der Aussichtspunkt könnte also ein spirituell wichtiger Platz gewesen sein, weshalb er mit Gravuren versehen wurde.

Viele Grüße
Barbara
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Re: Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Beitragvon Alexander » 23.09.2016 19:06

Hallo Barbara,

Barbara4x4 hat geschrieben:Schneckenförmige Gravuren sind sehr weit verbreitet, z.B. auch in Nordafrika. Die Spirale gilt in vielen Kulturen als Symbol für Ewigkeit, Unendlichkeit.


Danke! Dieser Hintergrund war mir noch nicht bekannt. Ewigkeit und Unendlichkeit. Vieleicht war das der Aufhänger für den verfilmten Unsterblichkeitsmythos der MacLeods ;-)

Viele Grüsse
Alexander
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Re: Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Beitragvon Alexander » 02.10.2016 13:18

Zum Abend beziehen wir unser Zimmer im Bridge of Orchy Hotel. Das Hotel liegt einsam in einer Ortschaft, die höchstens aus 20 Häusern besteht und einer Landschaft, die zum Wandern einläd. Es kommen uns Wanderer entgegen, die ihr Gesicht mit Moskitonetzen geschützt hatten. In den einschlägigen Reiseführern wird schon vor den Mücken gewarnt und auf jeden Fall ein Mückenschutz empfohlen. Selbst im Hotel gibt es einiges an chemischen Abwehrwaffen gegen die Mücken. Während unserem Aufenthalt kam uns allerdings keine Mücke zu Gesicht. Die Jahreszeit war wohl schon zu kalt und der Regen tat seines dazu, die Mückenplage in Grenzen zu halten.

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Foto: Sabine
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Das Hotel wurde nach der Orchy Bridge benannt.

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Wer weniger in Hotels absteigen möchte, dem bieten zahlreiche Camp Sites mit Feuerstellen Übernachtungsmöglichkeiten. Hier kann man die Seele baumeln lassen. Der einzige Unsicherheitsfaktor ist das Wetter, dass sich als sehr unbeständig zeigt.

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Trotz feuchten Wetter unternehmen wir noch einen Abendspaziergang, bovor wir am nächsten Tag weiter unseren Weg durch die Highlands verfolgen.

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Am nächsten Tag biegen wir nach rechts in eine Straße ab. Die Straße ist sehr eng und bieten kaum Platz für zwei Fahrzeuge. Kommt ein Fahrzeug entgegen, muss man schon mal ein Stück über den Straßenrand ausweichen. Das funktioniert zunächst auch ganz gut.

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Auf dem Weg durch die Highlands entdecken wir einiges aus Fauna und Flora. Diesen Fischreiher z.B.

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Oder dieses schottische Haustier.

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Auch Kunst gibt es in der Einsamkeit des schottischen Hochlandes.

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Doch dann passiert es. Ein Auto kommt uns entgegen. Ich weiche nach links aus und fahre etwas über den Fahrbahnrand hinaus. Es holpert ein bisschen und das andere Fahrzeug fährt vorbei. Wir fahren weiter. Nach einigen Metern merke ich, dass das Fahrverhalten unseres Leihwagens nicht mehr die Gleiche ist und ich vermute schon einen Reifenplatten. Wir halten an und ich begutachte den Vorderreifen. Er ist platt. Kein Problem, denke ich. Dann wechseln wir eben schnell das Rad. Als ich zum Kofferraum gehe fallen mir fast die Augen aus dem Kopf. Auch der Hinterreifen ist platt. Ein Blick in den Kofferraum ergibt, dass es nicht ein einziges Reserverad an Bord gibt. Es regnet...

Wir ziehen unsere Handies aus den Taschen. Kein Netz. Natürlich, wir befinden uns in den Highlands in den Middle of Noweres. Selbst mit dem Satellitentelefon erreichen wir in den Bergen nichts.

Wir überlegen, welche Optionen uns zur Verfügung stehen. Zurück zum Hotel wäre ein Fussmarsch von ca. 10 km. Für uns die realistischste Alternative. Während wir mit der Entscheidungsfindung beschäftig sind, kommen uns deutsche Touristen entgegen, die uns zurück zum Hotel mitnehmen.

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Re: Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Beitragvon Alexander » 02.10.2016 13:35

Im Hotel rufen wir das "Revovery Team" der Leihwagenfirma an. Sie sagen uns zu uns einen lokalen Pannenhelfer vorbeizuschicken, der dann auch mit knapp einer Stunde Verspätung eintraf. Mit ihm zusammen fuhren wir zum Ort des Geschehens. Der Fahrer des Abschleppwagens war ein ausgesprochen freundlicher und hilfreicher Mann. Es gab absolut keine Probleme. Bis auf die Verständigung. :wink: Mein Englisch ist wirklich ausgezeichnet. Aber der Highlanderdialekt stellt meine englischen Sprachkenntnisse ordentlich auf die Probe. 8) Es war ungefähr so, wenn ein Urbayer auf einen Norddeutschen trifft, der Plattdeutsch spricht.

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Unsere Karre wurde aufgeladen und festgezurrt...

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...und es geht weiter über die einsame Straße...

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...in die Werkstatt.

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Reifen gibt es zur Genüge. Wir hoffen nur, dass auch die richtigen für uns dabei sind.

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Und hier die gute Nachricht. Zwei passende Reifen sind schnell gefunden. Sie haben zwar ein anderes Profil. Das spielt in den Highlands aber keine Rolle. :)

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Während unser Mechaniker die Reifen montiert sehen wir uns in der Umgebung um.

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Re: Schottland: auf der Suche nach dem Highlander

Beitragvon Alexander » 02.10.2016 15:44

Wir waren anscheinend nicht die einzigen, die Reifenprobleme hatten.

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Hier könnte das Herz eines Landrover Fans höher schlagen. :wink:

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Lix Toll Garage heißt die Werkstatt unseres Vertrauens.

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Die Werkstatt ist eine "approved vehicle testing station" 8)

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Sicherheit wird hier grossgeschrieben und es gibt klare Anweisungen, wo man sich zu melden hat.

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Im Hinterhof entdecken wir einen Landy mit Raupenantrieb. 8)

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Und ein Ersatzteillager.

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Dieser alte Landy kostet 91995 Britische Pfund. Als wir das Stück Edelrost fotografieren meint der Werkstattbesitzer: "This is not the real price" :lach:

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