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Serengeti/Ngorongoro Crater - Camping-Tipps

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Serengeti/Ngorongoro Crater - Camping-Tipps

Beitragvon drahnreb1987 » 26.06.2017 21:54

Ich fahre in 4 Wochen mit dem eigenen Geländewagen in die Serengeti und in den Ngorongoro Crater. Könnt ihr mir schöne Campingplätze dort empfehlen?

.....Vielen Dank schon mal vorab!
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Re: Serengeti/Ngorongoro Crater - suche Camping-Tipps

Beitragvon WolfgangT2b » 28.06.2017 19:28

Hallo ... (hier könnte Dein Name stehen),

jetzt haben schon fast 100 Leute Deinen Post gelesen, aber keiner hat geantwortet. Und ich weiß auch nicht so recht, was ich Dir schreiben soll. Vielleicht liegt's daran, dass man auf diese Frage alles und nichts antworten kann.

In den beiden Schutzgebieten hast Du eh nicht viel Auswahl an Camps (drei, wenn ich mich richtig erinnere). Doch die dürftest Du kennen. Vor den drei Ausgängen gibt es ebenfalls mehrere Camps, doch dazu müsstest Du ein wenig über Eure Route sagen. Wo kommt Ihr her? Wo fahrt Ihr rein in die Parks und wo raus (Ost, West, Nord)? Wie geht es von da weiter?

Mit präziserem Hintergrung könnte man auch präziser Auskunft geben.

Schöne Grüße

Wolfgang
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Re: Serengeti/Ngorongoro Crater - suche Camping-Tipps

Beitragvon drahnreb1987 » 28.06.2017 20:37

Hallo Wolfgang,
vielen Dank für deine Antwort.
Wir werden wahrscheinlich im Westen am Ndabaka Gate in den Park einfahren. Anschließend wollen wir uns 2 Tage im Park aufhalten, erst nördlich dann südlich. Verlassen wollen wir den Nationalpark am Naabi Hill Gate Richtung Ngorongoro Crater.
Vielen Dank schon mal vorab für eure/deine Infos.

Viele Grüße
Bernhard
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Re: Serengeti/Ngorongoro Crater - suche Camping-Tipps

Beitragvon WolfgangT2b » 04.07.2017 17:59

Hallo Bernhard,

schau‘ mal hier, da sind etliche Camps erwähnt: http://ioverlander.com/.

Wir sind vor vier Jahren ebenfalls von West nach Ost durchgefahren, kamen aber aus Kenia. In Musona waren wir im Tembo-Beach-Camp. Nix Berauschendes, aber nett anzuschauen. Außerdem gibt’s dort nichts anderes.

In den Camps am Westeingang der Serengeti waren wir vor 8 Jahren, doch da hat sich bestimmt inzwischen Einiges verändert. In der Serengeti bleibt nur das Seronera-Camp, wo wir nur sehr ungern sind, es aber meist nicht vermeiden können. Weiter nördlich Richtung Kleins Gate war noch ein sehr einsames Camp (Name weiß ich nicht mehr), wo wir gern waren, doch das scheint es wohl nicht mehr zu geben.

Das Camp oben auf dem Ngorongoro-Kraterrand ist auch nicht gerade unser Favorit, aber auch nicht schlecht. Außerhalb des Parks in Karatu waren wir letztes Mal auf der Kudu-Campsite. Dort haben sie uns über Nacht einen Wagen für die Fahrt runter in den Krater organisiert. Preise, Service und Leute waren ok. Wir haben nur einen zweiradgetriebenen VW-Bus, deshalb brauchten wir ein anderes Fahrzeug.

Auf der Website findest Du noch viele weitere Camps und kannst über deren Namen sicher im Internet Details finden. Ich würde darüber hinaus die Tracks4Africa-Karten für das Garmin-Navi empfehlen. Das ist das Beste, was man zurzeit bekommen kann und führt zahlreiche Camps auf.

Falls Du noch weitere Fragen hast, nur zu.

Schöne Grüße

Wolfgang
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Re: Serengeti/Ngorongoro Crater - Camping-Tipps

Beitragvon horst.k » 04.07.2017 20:52

Hallo zusammen,

WolfgangT2b hat geschrieben:Weiter nördlich Richtung Kleins Gate war noch ein sehr einsames Camp (Name weiß ich nicht mehr), wo wir gern waren, doch das scheint es wohl nicht mehr zu geben.

sollte die Lobo-Campsite sein, gab´s zumindest letzten Dezember noch. Wir waren ohne Vorreservierung auf der Public Campsite, tolle Aussicht aber die Sanitäranlagen gewöhnungsbedürftig (von Fledermäusen versaut).

Viele Grüße
Horst
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Re: Serengeti/Ngorongoro Crater - Camping-Tipps

Beitragvon WolfgangT2b » 05.07.2017 02:10

Hallo Horst,
horst.k hat geschrieben:sollte die Lobo-Campsite sein, gab´s zumindest letzten Dezember noch. Wir waren ohne Vorreservierung auf der Public Campsite, tolle Aussicht aber die Sanitäranlagen gewöhnungsbedürftig (von Fledermäusen versaut).

jau, die war's. Wenn Du letztes Jahr noch da warst, dann scheint es die ja noch zu geben.

Die Sanitäranlagen in Seronera haben wir auch viele Male in üblem Zustand erlebt, aber meistens waren die Verursacher die Fledermäuse auf zwei Beinen.

Schöne Grüße

Wolfgang
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Re: Serengeti/Ngorongoro Crater - Camping-Tipps

Beitragvon Karl Heinz » 06.07.2017 20:33

Servus Bernhard,

du brauchst vor allem eine gut überlegte Zeitplanung. Du musst genau 24/48 Stunden nach der Einreise in die Serengeti auch wieder raus. Am Gate zum Ngoro ist jede (Zeit) Überschreitung mit einem Tag nachbezahlen angesagt!
In der Serengeti gibt es private Camps, die hatte ich. Jedoch durch lächerliche Beschriftung waren die nicht zu finden, ist aber ok., schöne Plätze gibt es genug! Ohne jegliche Einrichtungen. Ich kann dir leider nicht sagen welche da alle meine Aufzeichnungen im Auto in Arusha sind.
Die Strecke Ausgang Serengeti bis Ngoro Krater übles Wellblech, Zeit einplanen! Je nach Leidensfähigkeit bis zu 6 Stunden bis zum Campsite oberhalb des Ngoro Krater. Ich hoffe du kennst die Preise die aufgerufen werden.
Wenn du in den Krater runter willst bereite dich vor das sie am Eingang, nicht früher, einen Guide für dich verlangen. Versuche einen der Fahrer von den Touriautos zu bequatschen das er den Guide macht. Wenn du unten bist ist dann alles kein Problem mehr.
In Karatu bevor du aus dem Dorf raus fährst, links an einem Hotel, super Campsite auf Rasen sehr gut alles mit Schwimmbad für 10 US pro Nase.
Soweit, viel Spass, bin selbst ab 2. August unten, Oranger Iveco.

Gruß Karl Heinz
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Re: Serengeti/Ngorongoro Crater - Camping-Tipps

Beitragvon Birte » 07.07.2017 09:36

Hallo Bernhard,

wir waren im März dort, unsere Erfahrungen kannst du in unserem Blog nachlesen: defo-x-plorer.over-blog.com.

Den Namen des Camps in der Serengeti kann ich dir nicht mehr sagen, in jedem Fall war es eines der 140 km entfernten Public Camps. Die Landschaft von Westen kommend, ist wunderschön, der Tierreichtum grandios. Wir haben vor Ort gar nicht mehr groß nach den Camps schauen können, weil wir schon in die Dunkelheit gerieten und ein Gewitter über uns nieder ging. Dafür waren wir anschließend umgeben von Löwenbrüllen und Elefantentrompeten - toll! Die Sanitäranlagen sind - wie schon beschrieben - grenzwertig, aber was soll´s für eine Nacht...

Die Fahrt durch die Ngongoro-Conservation-Area hat uns sehr enttäuscht, denn es waren lediglich wenige Wildtiere zu sehen, dafür zahlreiche Rinder- und Ziegenherden der überall bettelnden Massais. Doch es hilft ja nichts, man muss da durch, wenn man zum Krater möchte - und der war wirklich toll. Übernachtet haben wir im Camp Simba A, das ist 10 km vom Kratereingang entfernt. Vor 6 Uhr morgens kommt man nicht aus keinem Camp raus, um 6 Uhr öffnet auch der Krater (was ja irgendwie unlogisch ist, aber sei´s drum, wir mussten eine halbe Stunde am Ausgang des Camps warten :roll: ). Dennoch waren wir das zweite Auto, das an dem Morgen einfuhr. Der Krater in der Morgenstimmung gehört zum Beeindruckendsten, was man sich so vorstellen kann, der Artenreichtum ist wirklich fantastisch! Einen Guide brauchten wir nicht, davon habe ich auch noch nie etwas gehört.
Ich möchte es aber doch nicht versäumen, einmal den Preis zu nennen, den man für dieses Erlebnis zahlen muss:

Mit eigenem Geländewagen und 2 Personen löhnten wir in der Serengeti "nur" 270 $ für 24 Stunden. Dabei wurde für den Landi wider Erwarten kein Ausländerpreis fällig, warum wissen wir nicht (wir wollten nicht nachfragen...).

Die Conservation Area inc. mit dem Krater kostete uns sage und schreibe 600 $ für 24 Stunden! :bang:
Irgendwie haben die Tansanier den Knall nicht gehört... Für diese unverschämten Preise bekommt man nicht einmal eine Karte - die darf man sich an der Kasse abfotografieren. Da uns unglücklicherweise am Simba A eine SD-Karte verloren ging, versuchten wir Kontakt aufzunehmen - keine Chance! Niemand ging ans Telefon, keiner reagierte je auf eine Mail.
So toll uns das Land eigentlich gefallen hat, ein bisschen ist uns die Lust an Tansania bei dieser Abzocke schon vergangen.

Dennoch - Serengeti und Krater sind fantastisch und wir wollten die Erlebnisse nicht missen. Aber besser, man weiß die Preise vorher...

Grüßle und eine wunderbare Reise,
Birte
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Und der Traum wird wahr!

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