Teilreisewarnung Burundi 27.10.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Burundi 04.03.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Burundi
Stand 04.03.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Von nicht notwendigen Reisen in den nördlichen Teil der neuen Provinz Bujumbura (ehemalige Provinzen Cibitoke und Bubanza sowie Kommunen Mpanda, Bubanza, Bukinanyana, Cibitoke und Mugina) sowie in den nördlichen Bereich des Kibira-Nationalparks, insbesondere nördlich und östlich der RN 10 (Strecke von Rugombo bis Kayanza), wird dringend abgeraten.


Seit Dezember 2025 finden regelmäßig Kampfhandlungen bei Uvira und im übrigen Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo nahe der Grenze zu Burundi statt. Infolgedessen suchen zahlreiche Flüchtlinge Zuflucht in Burundi. Der Grenzübergang zur DR Kongo bei Gatumba ist nach zweimonatiger Schließung seit dem 23. Februar 2026 wieder geöffnet. Eine erneute Schließung ist jedoch jederzeit möglich; diese kann auch sehr kurzfristig erfolgen.

Die Lage ist aktuell äußerst volatil und kann sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon Kenntnis erhält.
  • Informieren Sie sich in den lokalen und internationalen Medien über die Situation.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Burundi 01.04.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Burundi
Stand 01.04.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Von nicht notwendigen Reisen in den nördlichen Teil der neuen Provinz Bujumbura (ehemalige Provinzen Cibitoke und Bubanza sowie Kommunen Mpanda, Bubanza, Bukinanyana, Cibitoke und Mugina) sowie in den nördlichen Bereich des Kibira-Nationalparks, insbesondere nördlich und östlich der RN 10 (Strecke von Rugombo bis Kayanza), wird dringend abgeraten.

Sicherheitslage

Nach einem Feuer in einem Munitionsdepot im Stadtteil Musaga/ Kinanira III in Bujumbura am Abend des 31. März 2026 ist es zu zahlreichen Explosionen gekommen, durch die teilweise nicht detonierte Kampfmittel und Munition in das umliegende Stadtgebiet geschleudert wurden. Diese Blindgänger können bei unsachgemäßer Behandlung eine Gefahr darstellen.

Seit Dezember 2025 finden regelmäßig Kampfhandlungen bei Uvira und im übrigen Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo nahe der Grenze zu Burundi statt. Infolgedessen suchen zahlreiche Flüchtlinge Zuflucht in Burundi. Der Grenzübergang zur DR Kongo bei Gatumba ist nach zweimonatiger Schließung seit dem 23. Februar 2026 wieder geöffnet. Eine erneute Schließung ist jedoch jederzeit möglich; diese kann auch sehr kurzfristig erfolgen.

Die Lage ist aktuell äußerst volatil und kann sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon Kenntnis erhält.
  • Informieren Sie sich in den lokalen und internationalen Medien über die Situation.
  • Sollten Sie in Ihrer Umgebung Überreste von Munition finden, halten Sie unbedingt Abstand und melden den Fund der burundischen Polizei unter folgender Rufnummer: +257 61 85 18 73
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte und örtlichen Behörden.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Burundi 21.05.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Burundi
Stand 21.05.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ebolafieber)


Aktuelles
Ebolafieber

Am 15. Mai 2026 wurde ein Ausbruch von Ebolafieber in der Provinz Ituri (Demokratische Republik Kongo) gemeldet. Uganda hat ebenfalls am 15. Mai 2026 den Ausbruch des Ebola-Bundibugyo-Virus bestätigt. Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am 17. Mai 2026 zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)“. Laut WHO bestehen derzeit erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen.

Bislang gibt es keine bestätigten Fälle in Burundi.

Ebola-Impfstoffe werden grundsätzlich für Kontaktpersonen und Gesundheitspersonal verwendet. Für Reisende ist eine Impfung nicht vorgesehen. Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Ebola-Bundibugyo-Virus.
  • Halten Sie sich streng an die Auflagen der Behörden.
  • Sehen Sie von nicht notwendigen Besuchen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen ab.
  • Meiden Sie jeden Kontakt mit Erkrankten und Verdachtsfällen sowie deren Körperflüssigkeiten.
  • Berühren Sie keine lebendigen und toten Wildtiere und verzehren Sie keine Wildtierprodukte.
  • Melden Sie sich bei entsprechenden Symptomen bis zu 21 Tage nach Aufenthalt in der Region telefonisch bei einem ärztlichen Dienst, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Auswärtiges Amt


Siehe auch:

BPfeilB Ebola in Kongo DRC | WHO ruft internationale Gesundheitsnotlage aus

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Burundi 01.09.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Burundi
Stand 01.09.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Von nicht notwendigen Reisen in den nördlichen Teil der neuen Provinz Bujumbura (ehemalige Provinzen Cibitoke und Bubanza sowie Kommunen Mpanda, Bubanza, Bukinanyana, Cibitoke und Mugina) sowie in den nördlichen Bereich des Kibira-Nationalparks, insbesondere nördlich und östlich der RN 10 (Strecke von Rugombo bis Kayanza), wird dringend abgeraten.

Sicherheitslage

Seit Mai 2026 ist es immer wieder zu größeren Bränden in Märkten und Geschäftszentren gekommen. Im Fall eines Brandes sollte der betroffene Stadtteil nach Möglichkeit umfahren werden, um die Einsatzkräfte nicht zu behindern.

Seit 2025 finden regelmäßig Kampfhandlungen bei Uvira und im übrigen Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo nahe der Grenze zu Burundi statt. Infolgedessen suchen zahlreiche Flüchtlinge Zuflucht in Burundi. Eine erneute Schließung des Grenzübergangs zur DR Kongo bei Gatumba ist jederzeit möglich; diese kann auch sehr kurzfristig erfolgen. Die Lage ist aktuell äußerst volatil und kann sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon Kenntnis erhält.
  • Falls Sie einen Brandherd bemerken: Bleiben Sie ruhig. Lösen Sie, falls erforderlich, Alarm aus.
  • Verlassen Sie das betroffene Gebäude sowie die nähere Umgebung so rasch wie möglich.
  • Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte und örtlichen Behörden.
  • Informieren Sie sich in den lokalen und internationalen Medien zur aktuellen Situation.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Teilreisewarnung Burundi 27.10.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Burundi
Stand 27.10.2026

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Teilreisewarnung)
- Natur und Klima
- Reiseinfos (Grenzschließung; Infrastruktur/Verkehr)
- Einreise und Zoll (Anmerkungen)


Sicherheit
Vor Reisen in das Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo westlich der RN 5 wird gewarnt.

Von Reisen in das Grenzgebiet zu Ruanda (nördlich der RN 5/6/10 vom Grenzübergang Rukana I bis Kayanza) wird dringend abgeraten.

Von Reisen in das übrige Grenzgebiet zu Ruanda wird abgeraten.

Von nicht notwendigen Reisen in den nördlichen Teil der Provinz Bujumbura (ehemalige Provinzen Cibitoke und Bubanza) sowie in den Kibira Nationalpark wird abgeraten.


Natur und Klima
Es herrscht ein äquatoriales Regenklima, in Höhenlagen gemäßigt.

Die Trockenzeiten gehen von Mitte Mai bis Anfang Oktober und Januar bis Februar.

Vor allem in den Regenzeiten von Mitte Oktober bis Dezember und Februar bis Mitte Mai führen starke Regenfälle häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen, in der Folge zu unpassierbaren Straßen und Brücken und damit erheblichen Verkehrsbehinderungen. Bis ca. April 2027 werden erhebliche, über das sonstige Maß hinausgehende Regenfälle vorhergesagt. Dies kann die Passierbarkeit von Straße und Brücken zusätzlich verschlechtern. Burundi liegt in einer seismisch aktiven Zone; es kann zu Erdbeben kommen.
  • Verfolgen Sie in der Regenzeit regelmäßig Wetterberichte.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.
Reiseinfos
Grenzschließung

Alle Grenzübergänge an der Landgrenze zwischen Burundi und Ruanda wurden im Januar 2024 bis auf Weiteres geschlossen. Am Grenzübergang Kobero zu Tansania (Ausweichroute nach Ruanda) ist mit langen Wartezeiten zu rechnen. Die Flugverbindungen zwischen beiden Ländern sind nicht betroffen.

Eine Schließung des Grenzübergangs zur DR Kongo bei Gatumba kann jederzeit und auch sehr kurzfristig erfolgen.

Infrastruktur/Verkehr
Siehe Aktuelles.

Der Zustand der Straßen ist im Land sehr unterschiedlich. Strecken sind häufiger ohne Markierung oder beschädigt, schlecht beleuchtet und haben keine Verkehrszeichen. Hinzu kommt ein oft unkalkulierbares und riskantes Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer.
Verkehrsunfälle sind eine der häufigsten Todesursachen in Burundi. Bei Unfällen dürfen die beschädigten Fahrzeuge nicht vor dem Eintreffen der Polizei bewegt werden.

Insbesondere in den ländlichen Gegenden werden die Straßen in der Dunkelheit kaum noch von regulären Polizei- und Sicherheitskräften kontrolliert.

Die Treibstoffversorgung im Land ist massiv eingeschränkt. Die Beschaffung auf dem Schwarzmarkt ist verboten und wird hart sanktioniert. In Bujumbura kann Treibstoff nur mit tagelangen Wartezeiten bezogen werden. Im Landesinneren sind Tankstellen selten und werden in den allermeisten Fällen nicht mehr beliefert.
  • Unternehmen Sie Ausflüge und Überlandfahrten möglichst nur mit vertrauensvollen Kontaktpersonen.
  • Vermeiden Sie Fahrten im Landesinneren nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Übernachten Sie möglichst nur in den Provinzhauptstädten.
  • Fahren Sie stets vorsichtig und defensiv.
    Stellen Sie sich auf ein riskantes Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer ein.
  • Fahren Sie stets mit genügend Treibstoffreserven und rechnen Sie mit Wartezeiten an Tankstellen.
  • Bestellen Sie Taxis vorab, im besten Fall über Ihr Hotel oder örtliche Vertrauenspersonen.
Einreise und Zoll
Anmerkungen

Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Reisende, deren Pässe Einreisestempel aus von M23 besetzten Gebieten in der DR Kongo aufweisen, wird die Einreise sowohl über die Landgrenze als auch am Flughafen Bujumbura verweigert.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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