Reise-/Sicherheitshinweis Cabo Verde / Kapverden 01.04.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Cabo Verde / Kapverden 01.04.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Cabo Verde / Kapverden:
Stand 23.06.2010

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Für Kap Verde bestehen derzeit keine landesspezifischen Sicherheitshinweise.

Allgemeine Reiseinformationen
Infrastruktur
Mit Ausnahme der Insel Sal ist der Tourismus in Kap Verde noch wenig entwickelt. Der Besucher muss sich auf Mängel in der Infrastruktur einstellen. Ein Problem sind unzureichende und nicht immer zuverlässige Flug- und Schiffsverbindungen zwischen den neun bewohnten Inseln des Archipels. Bei einer Rundreise über mehrere Inseln sollte ein Zeitpuffer einplant werden.
Kriminalität
Reisende sollten auf ihre Taschen und Geldbörsen achten und auf das Tragen von auffälligem Schmuck verzichten, um der Gefahr eines Diebstahls möglichst zuvorzukommen. Aus Mindelo/ S. Vicente, Praia/Santiago und auch von der Insel Boavista wird über Einzelfälle von Straßenraub und Überfälle durch Banden berichtet.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Flugtouristen reisen normalerweise über Sal, Praia oder Boavista ein. Bei der Anreise mit Privatschiffen (Segelyachten) ist zu beachten, dass die Einreise nur über die Häfen von Sal, Praia und Mindelo möglich ist. Verstöße gegen diese Vorschrift werden mit Geldstrafe in Höhe von bis zu 100.000 Escudos (ca. 980 Euro) geahndet.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Visum zur Einreise auf die kapverdischen Inseln. Dieses Visum ist bei der kapverdischen Botschaft in Berlin zu beantragen. Nur in Ausnahmefällen, in denen im Wohnsitzland des Reisenden keine kapverdische Botschaft existiert, ist ein entsprechendes Visum an der Grenze erhältlich. Visa für touristische Zwecke sollten grundsätzlich vorab bei der kapverdischen Botschaft beantragt werden.
Ein Visum wird für maximal 90 Tage ausgestellt.
Reisedokumente

Reisedokumente Erwachsene Einreise möglich / Bedingungen
Reisepass ja, Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus
Vorläufiger Reisepass ja
Personalausweis nein
Vorläufiger Personalausweis nein
Weitere Anmerkungen
Reisedokumente Kinder/Jugendliche
Kinderreisepass Ja, Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus
Reisepass Ja, Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus
Personalausweis nein
Vorläufiger Personalausweis nein
Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils (Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich) ja
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) nein
Weitere Anmerkungen

Medizinische Hinweise
Dengue Fieber
Seit Anfang November 2009 wird von internationalen Gesundheitsorganisationen eine erhebliche Zunahme von Dengue Fieber Verdachtsfällen gemeldet. Die Epidemie hat vier Inseln erfasst (Brava, Fogo, Maio, and Santiago), eine weitere Ausbreitung ist zu erwarten.
Die durch eine tagaktive Mücke übertragene Viruserkrankung verläuft überwiegend ohne Komplikationen. Bei Kindern kann es zu schwereren Verlaufsformen kommen. Da es weder eine Impfung noch eine kausale Therapie gegen das Dengue-Fieber gibt, wird ein konsequenter 24-stündiger Mückenschutz (lange, knöchelbedeckende Kleidung, Repellentien) empfohlen.
Mit Überlastung der örtlichen medizinischen Versorgungseinrichtungen ist derzeit zu rechnen, da gleichzeitig die H1N1- bzw. Neue Grippe - Epidemie die Inselgruppe erfasst hat
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr - siehe auch www.who.int
Bei direkter Einreise aus Deutschland oder Europa wird die Impfung nicht verlangt und ist auch nicht notwendig, da Kap Verde gemäß WHO nicht zu den Gelbfieber-Infektionsgebieten zählt.
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden siehe www.rki.de Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen
Malaria
Es besteht saisonal (ca. August bis November) ein geringes Risiko vorrangig durch Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica) auf der Insel Sao Tiago. Eine regelmäßige medikamentöse Prophylaxe wird in der Regel nicht nötig sein und nicht empfohlen, umso wichtiger ist eine konsequente Expositionsprophylaxe, also das Vermeiden von Mückenstichen. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden zumindest in der Übertragungszeit empfohlen:
  • körperbedeckende eher helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig (siehe oben Dengue-Fieber) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
  • ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV / AIDS
HIV/AIDS stellt auch auf den Kapverdischen Inseln ein Problem dar, verlässliche Zahlen konnten nicht eruiert werden. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Es besteht auf den Inseln ein Risiko für diverse Darminfektionen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.
Einige Grundregeln
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen ausschließlich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die Zahl adäquat ausgebildeter Fachärzte ist beschränkt, besonders auf dem Land.
Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind.
Touristen, die nach Kap Verde kommen, sollten eine zusätzliche Reisekrankenversicherung abschließen. Personen, die sich längerfristig in Kap Verde aufhalten wollen, sollten über eine private Krankenversicherung verfügen, die Behandlungskosten vor Ort, aber auch in Deutschland abdeckt. Es wird der Abschluss einer Luftrettungsversicherung (Rückholung) bei einer Flugrettungsorganisation empfohlen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Kap Verde durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org oder www.frm-web.de
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Cabo Verde / Kapverden 22.10.2010

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Cabo Verde / Kapverden:
Stand 22.10.2010

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Für Kap Verde bestehen derzeit keine landesspezifischen Sicherheitshinweise.

Allgemeine Reiseinformationen
Infrastruktur
Mit Ausnahme der Inseln Sal und Boavista ist der Tourismus in Kap Verde noch wenig entwickelt. Der Besucher muss sich auf Mängel in der Infrastruktur einstellen. Ein Problem sind unzureichende und nicht immer zuverlässige Flug- und Schiffsverbindungen zwischen den neun bewohnten Inseln des Archipels. Bei einer Rundreise über mehrere Inseln sollte ein Zeitpuffer einplant werden. Die medizinische Notversorgung ist nicht auf allen Inseln gesichert.
Kriminalität
Reisende sollten auf ihre Taschen und Geldbörsen achten und auf das Tragen von auffälligem Schmuck verzichten, um der Gefahr eines Diebstahls möglichst zuvorzukommen. Aus Mindelo/ S. Vicente, Praia/Santiago und auch von der Insel Boavista wird über Einzelfälle von Straßenraub und Überfälle durch Banden berichtet.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Flugtouristen reisen normalerweise über Sal, Praia oder Boavista ein. Bei der Anreise mit Privatschiffen (Segelyachten) ist zu beachten, dass die Einreise nur über die Häfen von Sal, Praia und Mindelo möglich ist. Verstöße gegen diese Vorschrift werden mit Geldstrafe in Höhe von bis zu 100.000 Escudos (ca. 980 Euro) geahndet.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Visum zur Einreise auf die kapverdischen Inseln. Dieses Visum ist bei der kapverdischen Botschaft in Berlin zu beantragen. Nur in Ausnahmefällen, in denen im Wohnsitzland des Reisenden keine kapverdische Botschaft existiert, ist ein entsprechendes Visum an der Grenze erhältlich. Visa für touristische Zwecke sollten grundsätzlich vorab bei der kapverdischen Botschaft beantragt werden.
Ein Visum wird für maximal 90 Tage ausgestellt.
Reisedokumente
Reisedokumente Erwachsene Einreise möglich /Bedingungen
Reisepass ja, Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus
Vorläufiger Reisepass Ja
Personalausweis Nein
Vorläufiger Personalausweis Nein
Weitere Anmerkungen
Reisedokumente Kinder/Jugendliche
Kinderreisepass Ja, Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus
Reisepass Ja, Gültigkeit sechs Monate über Reise hinaus
Personalausweis nein
Vorläufiger Personalausweis nein
Bereits vorhandener Eintrag in den Reisepass eines Elternteils
(Kindereinträge in Reisepässe der Eltern sind seit dem 1.11.2007 nicht mehr möglich) ja
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster
(der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) nein
Weitere Anmerkungen

Medizinische Hinweise
Dengue Fieber
Seit Anfang November 2009 wird von internationalen Gesundheitsorganisationen eine erhebliche Zunahme von Dengue Fieber Verdachtsfällen gemeldet. Die Epidemie hat vier Inseln erfasst (Brava, Fogo, Maio, and Santiago), eine weitere Ausbreitung ist zu erwarten.
Die durch eine tagaktive Mücke übertragene Viruserkrankung verläuft überwiegend ohne Komplikationen. Bei Kindern kann es zu schwereren Verlaufsformen kommen. Da es weder eine Impfung noch eine kausale Therapie gegen das Dengue-Fieber gibt, wird ein konsequenter 24-stündiger Mückenschutz (lange, knöchelbedeckende Kleidung, Repellentien) empfohlen.
Mit Überlastung der örtlichen medizinischen Versorgungseinrichtungen ist derzeit zu rechnen, da gleichzeitig die H1N1- bzw. Neue Grippe - Epidemie die Inselgruppe erfasst hat
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr - siehe auch www.who.int
Bei direkter Einreise aus Deutschland oder Europa wird die Impfung nicht verlangt und ist auch nicht notwendig, da Kap Verde gemäß WHO nicht zu den Gelbfieber-Infektionsgebieten zählt.
Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene sollten anlässlich einer Reise überprüft und vervollständigt werden siehe www.rki.de Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen
Malaria
Es besteht saisonal (ca. August bis November) ein geringes Risiko vorrangig durch Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica) auf der Insel Sao Tiago. Eine regelmäßige medikamentöse Prophylaxe wird in der Regel nicht nötig sein und nicht empfohlen, umso wichtiger ist eine konsequente Expositionsprophylaxe, also das Vermeiden von Mückenstichen. Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden zumindest in der Übertragungszeit empfohlen:
• körperbedeckende eher helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• ganztägig (siehe oben Dengue-Fieber) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen
HIV / AIDS
HIV/AIDS stellt auch auf den Kapverdischen Inseln ein Problem dar, verlässliche Zahlen konnten nicht eruiert werden. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Es besteht auf den Inseln ein Risiko für diverse Darminfektionen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden.
Einige Grundregeln
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen ausschließlich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die Zahl adäquat ausgebildeter Fachärzte ist beschränkt, besonders auf dem Land.
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Reise-/Sicherheitshinweis Cabo Verde / Kapverden 26.11.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Cabo Verde / Kapverden:
Stand 26.11.2014

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise


Aktuelles
Die Ebola Epidemie in einigen Ländern Westafrikas, vor allem Guinea, Liberia und Sierra Leone, kann sich unter Umständen in der Region weiter ausbreiten. Bisher wurden aus Cabo Verde keine Fälle berichtet.
Ein Übergreifen der Epidemie auf Cabo Verde ist aufgrund der isolierten Insellage des Landes relativ unwahrscheinlich, jedoch nicht ausgeschlossen.

Als Präventivmaßnahme hat Cabo Verde bis auf Weiteres ein Einreiseverbot für Reisende aus den von der Epidemie stark betroffenen Ländern (Guinea, Liberia, Sierra Leone) verhängt. Das Einreiseverbot besteht unabhängig von der Staatsangehörigkeit des Reisenden, mit Ausnahme von Menschen mit kapverdischer Staatsangehörigkeit. Reisenden aus den USA, Nigeria und anderen Staaten, aus denen gelegentlich Ebola-Fälle gemeldet wurden, wird die Einreise prinzipiell erlaubt, wobei jedoch medizinische Kontrollen durchgeführt werden.

Das Auswärtige Amt rät, die Nachrichtenlage zu verfolgen und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten. Merkblätter zu Ebola finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin

Auf der Insel Fogo kam es zu einem Vulkanausbruch, der bislang ohne größere Folgen blieb. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es zu Einschränkungen und Verzögerungen im Flugverkehr kommt.
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Reise-/Sicherheitshinweis Cabo Verde / Kapverden 02.12.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Cabo Verde / Kapverden:
Stand 02.12.2014

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise


Aktuelles
Die Ebola Epidemie in einigen Ländern Westafrikas, vor allem Guinea, Liberia und Sierra Leone, kann sich unter Umständen in der Region weiter ausbreiten. Bisher wurden aus Cabo Verde keine Fälle berichtet.
Ein Übergreifen der Epidemie auf Cabo Verde ist aufgrund der isolierten Insellage des Landes relativ unwahrscheinlich, jedoch nicht ausgeschlossen.

Als Präventivmaßnahme hat Cabo Verde bis auf Weiteres ein Einreiseverbot für Reisende aus den von der Epidemie stark betroffenen Ländern (Guinea, Liberia, Sierra Leone) verhängt. Das Einreiseverbot besteht unabhängig von der Staatsangehörigkeit des Reisenden, mit Ausnahme von Menschen mit kapverdischer Staatsangehörigkeit. Reisenden aus den USA, Nigeria und anderen Staaten, aus denen gelegentlich Ebola-Fälle gemeldet wurden, wird die Einreise prinzipiell erlaubt, wobei jedoch medizinische Kontrollen durchgeführt werden.

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Auf der Insel Fogo kam es zu einem Vulkanausbruch, der Sachschäden verursacht hat. Einzelne Gebiete wurden evakuiert. Lavaströme können bis zu 4 km Länge erreichen. Mit Einschränkungen und Verzögerungen im Flugverkehr ist zu rechnen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Cabo Verde / Kapverden 11.12.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Cabo Verde / Kapverden:
Stand 11.12.2014

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise


Aktuelles
Die Ebola Epidemie in einigen Ländern Westafrikas, vor allem Guinea, Liberia und Sierra Leone, kann sich unter Umständen in der Region weiter ausbreiten. Bisher wurden aus Cabo Verde keine Fälle berichtet.

Ein Übergreifen der Epidemie auf Cabo Verde ist aufgrund der isolierten Insellage des Landes relativ unwahrscheinlich, jedoch nicht ausgeschlossen.

Als Präventivmaßnahme hat Cabo Verde bis auf Weiteres ein Einreiseverbot für Reisende aus den von der Epidemie stark betroffenen Ländern (Guinea, Liberia, Sierra Leone) verhängt. Das Einreiseverbot besteht unabhängig von der Staatsangehörigkeit des Reisenden, mit Ausnahme von Menschen mit kapverdischer Staatsangehörigkeit. Reisenden aus den USA, Nigeria und anderen Staaten, aus denen gelegentlich Ebola-Fälle gemeldet wurden, wird die Einreise prinzipiell erlaubt, wobei jedoch medizinische Kontrollen durchgeführt werden.

Das Auswärtige Amt rät, die Nachrichtenlage zu verfolgen und allgemeine Hygienemaßnahmen einzuhalten. Merkblätter zu Ebola finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin

Auf der Insel Fogo kam es zu einem Vulkanausbruch, der erhebliche Sachschäden verursacht hat. Zahlreiche Häuser wurden zerstört. Einzelne Gebiete in Cha das Caldeiras wurden evakuiert und sind nicht mehr zugänglich. Der Lavastrom droht, weitere Städte zu erreichen, unter anderem Mosteiros, die mit 10.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Fogos. Ein Ende des Vulkanausbruchs ist nicht abzusehen. Mit Einschränkungen und Verzögerungen im Flugverkehr ist zu rechnen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Cabo Verde / Kapverden 02.05.2016

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Cabo Verde / Kapverden:
Stand 02.05.2016

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise (gelöscht)
- Medizinische Hinweise


Gesundheit
Aktuelle Hinweise


Zika-Virus-Infektion
In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: Schutzmaßnahmen Mückenstiche

Da eine sexuelle Übertragbarkeit möglich ist, wird nach einer möglichen Exposition in den Ausbruchgebieten bei Sexualverkehr mit Schwangeren und Frauen, die schwanger werden können, Kondomgebrauch für 6 Monate empfohlen. Es ist darüber hinaus zu überlegen, ob die Dauer des Aufenthaltes und das persönliche Risikoprofil vor Ort es rechtfertigen, ggf. nach Rückkehr generell seinen Sexualpartner für den o.g. Zeitraum durch Kondomgebrauch zu schützen. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts Merkblatt Zika-Virus-Infektion

Ebola-Virus-Infektion
Es finden bei Einreise aus den ehemals stark betroffenen Ländern (Guinea, Sierra Leone, Liberia) weiterhin medizinische Kontrollen an den Einreispunkten (Häfen, Flughäfen) statt.

Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr - (siehe auch http://www.who.int/ith/chapters/ith2012 ... rylist.pdf). Bei direkter Einreise aus Deutschland oder Europa ist die Impfung nicht notwendig.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Typhus empfohlen.

Dengue Fieber
In den Jahren 2009/10 gab es auf einigen Inseln des Archipels eine Dengue-Fieber Epidemie mit einzelnen tödlichen Verläufen. Dengue wird durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes (Stegomyia) aegypti übertragen. Aufgrund der erfolgreichen Maßnahmen im präventiven Bereich (Mückenbekämpfung und Gesundheitsaufklärung) werden seit dem nur noch einzelne Fälle gemeldet. Dennoch wird - da es derzeit weder eine Impfung noch eine spezifische Therapie gibt, ein ausreichender individueller Mückenschutz empfohlen (s. u.).

Malaria
Es besteht ein minimales Malariarisiko auf der Insel Santiago (nur saisonal von August bis November), vorrangig durch Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica). Die übrigen Inseln sind malariafrei. Obwohl selten, so verläuft unbehandelt - insbesondere die gefährliche Malaria tropica - bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich.
Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem potentiellen Malariagebiet notwendig.
Eine medikamentöse Prophylaxe wird nicht empfohlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,

• körperbedeckende ggf. imprägnierte helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen

HIV / AIDS
HIV/AIDS stellt in Cabo Verde ein geringeres Problem dar, als auf dem afrikanischen Kontinent. Allerdings ist das Virus in einigen Bevölkerungs- bzw. Berufsgruppen dennoch häufiger verbreitet, so z. B. bei Prostituierten aus westafrikanischen Ländern, die auf Touristeninseln wie Sal arbeiten. Kondombenutzung wird immer insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen
Es besteht auf den Inseln ein Risiko für diverse Darminfektionen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung auf den Inseln ist mit Europa nicht zu vergleichen vor allem im Bereich adäquater Nothilfe. Krankenhäuser mit Fachärzten und mit ausreichender apparativer und technischer Ausstattung gibt es nur in Praia / Santiago und Mindelo / São Vicente. Die Touristeninseln Sal und vor allem Boa Vista bieten eine sehr begrenzte medizinische Versorgung, so dass bei schwerwiegenden Erkrankungen oder Unfällen, eine Evakuierung per Flug nach Europa, bzw. auf die Kanaren oder nach Dakar notwendig wird.

Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und insbesondere für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind.

Touristen, die nach Cabo Verde kommen, sollten deshalb über einen ausreichenden auch für das Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen. Für Pauschalreisende auf den Urlaubsinseln Sal und Boa Vista ist es ratsam sich durch den Reiseveranstalter oder das Hotel vor Ort Informationen über medizinische Hilfe zu verschaffen. Einige große Hotels bieten auch hausärztliche Sprechstunden und eine Notfallversorgung in Kooperation mit den wenigen privaten Kliniken vor Ort an.

Lassen Sie sich zudem vor einer Reise nach Cabo Verde durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen (z.B. http://www.dtg.org oder http://www.frm-web.de)
Auswärtiges Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
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· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
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Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
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Reise-/Sicherheitshinweis Cabo Verde / Kapverden 19.05.2016

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Cabo Verde / Kapverden:
Stand 19.05.2016

Letzte Änderung:
- Medizinische Hinweise


Aktuelle medizinische Hinweise
Zika-Virus-Infektion

In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden, siehe auch: Schutzmaßnahmen Mückenstiche

Da eine sexuelle Übertragbarkeit möglich ist, wird nach einer möglichen Exposition in den Ausbruchgebieten bei Sexualverkehr mit Schwangeren Kondomgebrauch für die Dauer der Schwangerschaft empfohlen.

Frauen sollten für 8 Wochen nach Rückkehr aus den Ausbruchsgebieten eine Schwangerschaft verhindern. Für männliche Reiserückkehrer ist darüber hinaus zu überlegen, ob die Dauer des Aufenthaltes und das persönliche Risikoprofil vor Ort es rechtfertigen, nach Rückkehr seinen Sexualpartner generell für die Dauer von 2 Monaten durch Kondomgebrauch zu schützen. Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf dem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts Merkblatt Zika-Virus-Infektion.

Ebola-Virus-Infektion
Es finden bei Einreise aus den ehemals stark betroffenen Ländern (Guinea, Sierra Leone, Liberia) weiterhin medizinische Kontrollen an den Einreisepunkten (Häfen, Flughäfen) statt.

Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden vorgeschrieben, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen, ausgenommen Kinder unter 1 Jahr - (siehe auch http://www.who.int/ith/chapters/ith2012 ... rylist.pdf). Bei direkter Einreise aus Deutschland oder Europa ist die Impfung nicht notwendig.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und ggf. Cholera (s.u.) empfohlen.

Dengue Fieber
In den Jahren 2009/10 gab es auf einigen Inseln des Archipels eine Dengue-Fieber Epidemie mit einzelnen tödlichen Verläufen. Dengue wird durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes (Stegomyia) aegypti übertragen. Aufgrund der erfolgreichen Maßnahmen im präventiven Bereich (Mückenbekämpfung und Gesundheitsaufklärung) werden seit dem nur noch einzelne Fälle gemeldet. Dennoch wird - da es derzeit weder eine Impfung noch eine spezifische Therapie gibt, ein ausreichender individueller Mückenschutz empfohlen (s. u.).

Malaria
Es besteht ein minimales Malariarisiko auf der Insel Santiago (nur saisonal von August bis November), vorrangig durch Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica). Die übrigen Inseln sind malariafrei. Obwohl selten, so verläuft unbehandelt - insbesondere die gefährliche Malaria tropica - bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich.
Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem potentiellen Malariagebiet notwendig.
Eine medikamentöse Prophylaxe wird nicht empfohlen.

Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen,

• körperbedeckende ggf. imprägnierte helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
• tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen
• ggf. unter einem (imprägnierten) Moskitonetz zu schlafen

HIV / AIDS
HIV/AIDS stellt in Cabo Verde ein geringeres Problem dar, als auf dem afrikanischen Kontinent. Allerdings ist das Virus in einigen Bevölkerungs- bzw. Berufsgruppen dennoch häufiger verbreitet, so z. B. bei Prostituierten aus westafrikanischen Ländern, die auf Touristeninseln wie Sal arbeiten. Kondombenutzung wird immer insbesondere bei
Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.

Durchfallerkrankungen
Es besteht auf den Inseln ein Risiko für diverse Darminfektionen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen vermeiden. Wenn Sie Ihre Gesundheit während Ihres Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie folgende grundlegende Hinweise: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, ggf. Einmalhandtücher verwenden.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung auf den Inseln ist mit Europa nicht zu vergleichen vor allem im Bereich adäquater Nothilfe. Krankenhäuser mit Fachärzten und mit ausreichender apparativer und technischer Ausstattung gibt es nur in Praia / Santiago und Mindelo / São Vicente. Die Touristeninseln Sal und vor allem Boa Vista bieten eine sehr begrenzte medizinische Versorgung, so dass bei schwerwiegenden Erkrankungen oder Unfällen, eine Evakuierung per Flug nach Europa, bzw. auf die Kanaren oder nach Dakar notwendig wird.

Das Mitbringen von Medikamenten für eine Hausapotheke ist zu empfehlen und insbesondere für Personen notwendig, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind.

Touristen, die nach Cabo Verde kommen, sollten deshalb über einen ausreichenden auch für das Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen. Für Pauschalreisende auf den Urlaubsinseln Sal und Boa Vista ist es ratsam sich durch den Reiseveranstalter oder das Hotel vor Ort Informationen über medizinische Hilfe zu verschaffen. Einige große Hotels bieten auch hausärztliche Sprechstunden und eine Notfallversorgung in Kooperation mit den wenigen privaten Kliniken vor Ort an.

Lassen Sie sich zudem vor einer Reise nach Cabo Verde durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen (z.B. www.dtg.org oder www.frm-web.de)
Auswärtiges Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Reise-/Sicherheitshinweis Cabo Verde / Kapverden 08.01.2019

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Cabo Verde / Kapverden:
Stand 08.01.2019

Letzte Änderungen:
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Visum)


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja
Anmerkungen:
Alle Reisedokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen seit Anfang Januar 2019 für touristische Kurzaufenthalte bis zu 30 Tagen kein Visum zur Einreise nach Cabo Verde, müssen sich jedoch bis zu fünf Tage vor Reiseantritt online bei der Polícia National de Cabo Verde unter Angabe der Passdaten, Reisezeitraum (Ein- und Ausreise), Flugnummer und Ort der Unterkunft registrieren.
Die Neuregelung betrifft auch die Zahlung der Flughafensicherheitsgebühr, die bisher bei Ticketkauf fällig wurde. Sie muss nun ebenfalls bei der online-Registrierung beglichen werden (3400 Escudos für internationale Flüge, 150 Escudos für nationale Flüge).
Nur in Ausnahmefällen kann diese auch am Flughafen beglichen werden.
Bei Einreise müssen Pass und Reisebestätigung vorgelegt werden.
Für touristische Aufenthalte über 30 Tage und bis zu 90 Tagen wird weiterhin ein Visum benötigt. Dieses Visum ist bei der Botschaft von Cabo Verde in Berlin zu beantragen. Nur in Ausnahmefällen, wenn zum Beispiel im Wohnsitzland des Reisenden keine Botschaft von Cabo Verde existiert, ist ein entsprechendes Visum bei der Einreise erhältlich.

Flugtouristen reisen normalerweise über Sal, Praia, Boavista und Mindelo ein. Bei der Anreise mit Privatschiffen (Segelyachten) ist zu beachten, dass die Einreise nur über die Häfen von Sal, Praia und Mindelo möglich ist. Verstöße gegen diese Vorschrift werden mit Geldstrafe in Höhe von bis zu 100.000,- Escudos (ca. 907,- €) geahndet.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Cabo Verde / Kapverden 22.11.2022

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Cabo Verde / Kapverden
Stand 22.11.2022

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Durchfallerkrankungen; Impfschutz)


Gesundheit
Aktuelles: Durchfallerkrankungen

Seit August 2022 wurden vermehrt Durchfallerkrankungen durch Infekion mit dem Erreger Shigella sonnei dokumentiert.
  • Halten Sie sich an die Hinweise unter dem Abschnitt Durchfallerkrankungen (s. unten).
Impfschutz
Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Für alle Personen ab einem Alter von einem Jahr muss bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet eine Gelbfieberimpfung nachgewiesen werden, dies gilt auch für einen Transit durch ein Gelbfieberendemiegebiet. Eine Mindestaufenthaltsgrenze besteht hierbei nicht.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus auf den Kapverden siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Cabo Verde / Kapverden 22.01.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Cabo Verde / Kapverden
Stand 22.01.2024

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Kriminalität)
- Natur und Klima
- Reiseinfos (Zuständige Auslandsvertretung)
- Einreise und Zoll (Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19; Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit; Visum)
- Neustrukturierung Gesundheitsteil


Sicherheit
Kriminalität

Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub kommt insbesondere an von Touristen sehr frequentierten Orten vor.
Vereinzelte bewaffnete Raubüberfälle in der Hauptstadt Praia kommen vor.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie an Orten wie Flughäfen, an Bushaltestellen, auf Märkten, öffentlichen Verkehrsmitteln und an Stränden besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Geben Sie keine persönlichen Daten weiter, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich von der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
Natur und Klima
Cabo Verde liegt im Einflussbereich des Nordost-Passats.
Seit einigen Jahren herrscht auf den kapverdischen Inseln eine außergewöhnlich große Trockenheit, was gelegentlich zu Beeinträchtigungen in der Wasserversorgung führt.
Üblicherweise ist von August bis November Regenzeit. In dieser Zeit kann es zu Tropenstürmen und Hurrikans kommen.

Cabo Verde liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.
  • Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.
  • Im Fall einer Sturmwarnung beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.
Reiseinfos
Zuständige Auslandsvertretung

In Cabo Verde gibt es keine deutsche Botschaft. Zuständige Vertretung ist die Deutsche Botschaft Lissabon.
In Cabo Verde gibt es einen deutschen Honorarkonsul in Mindelo, der in Notfällen kontaktiert werden kann, aber nicht den gleichen Umfang an konsularischen Dienst-und Hilfeleistungen bietet wie die Botschaft. Er kann z. B. keine Pass- und Visa-Anträge entgegen nehmen und im bei Passverlust keine „Not-Dokumente“ (Reiseausweis als Passersatz) ausstellen. Die Botschaft Portugals in Praia stellt im Rahmen der EU-Kooperation stellvertretend für Deutschland Not-Reisedokumente für deutsche Staatsangehörige (European Travel Document) im Falle eines Passverlustes aus.

Einreise und Zoll
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen Cabo Verdes sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.

Anmerkungen/Mindestrestgültigkeit
Ein deutscher Personalausweis oder vorläufiger Personalausweis berechtigt nicht zur Einreise.
Alle Reisedokumente müssen zudem sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die touristische Einreise bis zu 30 Tagen kein Visum, müssen sich aber grundsätzlich bis zu fünf Tage vor Reiseantritt online bei der Polícia National de Cabo Verde unter Angabe der Passdaten, Reisezeitraum (Ein- und Ausreise), Flugnummer und Ort der Unterkunft registrieren; hierfür wird eine Gebühr erhoben (direkt bei elektronischer Registrierung per Kreditkarte zu begleichen).
Für touristische Aufenthalte über 30 Tage und bis zu 90 Tagen wird weiterhin ein Visum benötigt. Dieses Visum ist bei der Botschaft von Cabo Verde in Berlin zu beantragen.

In Ausnahmefällen, wenn zum Beispiel im Wohnsitzland des Reisenden keine Botschaft von Cabo Verde existiert, ist ein entsprechendes Visum bei der Einreise erhältlich.

Einreise per Boot
Bei der Anreise mit Privatschiffen (Segelyachten) ist zu beachten, dass die Einreise nur über die Häfen von Sal, Praia und Mindelo möglich ist. Verstöße gegen diese Vorschrift werden mit Geldstrafe geahndet.

Gesundheit
Impfschutz
  • Pflichtimpfungen:
    Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist ab dem Alter von 12 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
  • Reiseimpfungen:
    Es ist eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Denguefieber, Hepatitis B und Typhus angeraten.
  • Standardimpfungen:
    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des RKI auf aktuellem Stand befinden.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung in Cabo Verde ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Krankenhäuser mit fachärztlicher Versorgung sowie ausreichender apparativer und technischer Ausstattung gibt es nur in Praia/Santiago und Mindelo/São Vicente. Die hauptsächlich von Touristen besuchten Inseln Sal und vor allem Boa Vista bieten lediglich eine begrenzte medizinische Versorgung. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Die Apotheken haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Cabo Verde gilt als malariafrei. Gelbfieber kommt in Cabo Verde ebenfalls nicht vor.

Auf den Inseln gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die landesweit ganzjährig auftreten können: Denguefieber und Zikavirus-Infektionen.
  • Schützen Sie sich insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung, siehe Schutz vor Insekten.
  • Eine Impfung gegen Gelbfieber ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet vorgeschrieben. Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber; lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E), Shigellose und Typhus treten auch bei Reisenden auf.
  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
In Cabo Verde besteht das Risiko an Tuberkulose zu erkranken. Die Übertragung erfolgt durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen.
  • Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Weitere Gesundheitsgefahren
Insbesondere in Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die App IQAir.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z. B. Wurminfektionen.
  • Beachten Sie Warnungen lokaler Behörden.
  • Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.
  • Machen Sie sich vor einem Tauchurlaub mit den grundlegenden Gefahren des Sporttauchens vertraut und lassen Sie sich vor Reiseantritt tauchmedizinisch beraten und untersuchen. Beachten Sie unsere Informationen zum Tauchen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Cabo Verde / Kapverden 01.02.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Cabo Verde / Kapverden
Stand 01.02.2024

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles)


Gesundheit
Aktuelles

Derzeit treten vermehrt Denguefieber-Fälle auf. Der vorrangige Serotyp ist DENV-3.
  • Schützen Sie sich insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen, siehe Schutz vor Insekten .
  • Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber; lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Cabo Verde / Kapverden 13.02.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Cabo Verde / Kapverden
Stand 13.02.2025

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Kriminalität)
- Natur und Klima
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr; LGBTIQ; Geld/Kreditkarten)
- Einreise und Zoll (Reisedokumente: Anmerkungen; Visum)


Sicherheit
Kriminalität

Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub, aber vereinzelt auch bewaffnete Raubüberfälle kommen insbesondere in den beiden größten Städten Praia und Mindelo sowie auf den bei Touristen sehr beliebten Inseln Sal und Boa Vista vor.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Seien Sie an Orten wie Flughäfen, an Bushaltestellen, auf Märkten, öffentlichen Verkehrsmitteln und an Stränden besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Lassen Sie ab Einbruch der Dunkelheit besondere Vorsicht walten lassen, wenn Sie sich auf den Inseln Sal und Boa Vista außerhalb der Hotelanlage bewegen.
  • Wählen Sie im Notfall den Notruf 132 (Polizei) bzw. 131 (Feuerwehr).
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Geben Sie keine persönlichen Daten weiter, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
Natur und Klima
Cabo Verde liegt im Einflussbereich des Nordost-Passats.
Seit einigen Jahren herrscht auf den kapverdischen Inseln eine außergewöhnlich große Trockenheit, was gelegentlich zu Beeinträchtigungen in der Wasserversorgung führt.
Von November bis Juli ist das Klima in der Regel eher trocken mit angenehmen Temperaturen; in der Regenzeit von August bis Oktober ist es feucht-heiß. In dieser Zeit kann es auch zu Tropenstürmen und Hurrikans kommen.

Cabo Verde liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.
  • Verfolgen Sie regelmäßig Wetterberichte und achten Sie auf Sturmwarnungen des National Hurricane Center.
  • Beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Fall einer Sturmwarnung.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.
Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Das Straßennetz von Cabo Verde ist umfassend ausgebaut und auf den Inseln Santiago, Sal und Sao Vicente größtenteils asphaltiert; auf den übrigen Inseln sind v.a. die Hauptstraßen asphaltiert, ansonsten gibt es dort hauptsächlich mit Kopfstein gepflasterte Straßen und Wege.

In Praia und Mindelo, den beiden größten Städten des Landes, verkehren im Stadtgebiet Buslinien. Ortsunkundige sollten anstelle der Nutzung der Verkehrsmittel des öffentlichen Personenverkehrs (Bus) auf die Dienste von lizenzierten Taxiunternehmen zurückgreifen.

Es gibt ein nicht sehr dichtes Inlandsflugnetz sowie nicht immer zuverlässige Schiffsverbindungen zwischen den neun bewohnten Inseln des Archipels.

LGBTIQ
Die Rechte von LGBTIQ sind in Cabo Verde laut Verfassung geschützt. Homosexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen sind legal. Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung ist verboten und wird strafrechtlich verfolgt. Antidiskriminierungsmaßnahmen werden von der Regierung aktiv propagiert. Allerdings sind gleichgeschlechtliche Ehen oder Lebenspartnerschaften zivilrechtlich nicht anerkannt.

Cabo Verde gilt gesellschaftlich im regionalen Vergleich als tolerant. Dennoch können LGBTIQ in der Öffentlichkeit vereinzelt auf Ablehnung und Diskriminierung stoßen.
  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTiQ.
Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist der Cabo Verde Escudo (CVE). Der Wechselkurs (an den EUR fest gekoppelt) beträgt 1 EUR = 110,265 CVE. Der Umtausch von Devisen bei Banken ist möglich. Größere Hotels akzeptieren in der Regel Kreditkarten und Zahlungen in EUR. Auch im Einzelhandel und in Taxis werden EUR als Zahlungsmittel weitgehend akzeptiert, allerdings erhält man dann das Rückgeld stets in Landeswährung.

Einreise und Zoll
Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Ein deutscher Personalausweis oder vorläufiger Personalausweis berechtigt nicht zur Einreise.

Alle Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die touristische Einreise bis zu 30 Tagen kein Visum, müssen sich aber grundsätzlich bis zu fünf Tage vor Reiseantritt online bei der Polícia National de Cabo Verde unter Angabe der Passdaten, Reisezeitraum (Ein- und Ausreise), Flugnummer und Ort der Unterkunft registrieren; hierfür wird eine Gebühr erhoben (direkt bei elektronischer Registrierung per Kreditkarte zu begleichen). Die Erfahrung zeigt, dass auch bei Nichtbeachtung der Vorabregistrierung in der Regel die Einreise nicht verwehrt wird; die Zahlung der Gebühr erfolgt in diesen Fällen direkt am Einreiseschalter.
Für touristische Aufenthalte über 30 Tage und bis zu 90 Tagen wird weiterhin ein Visum benötigt. Dieses Visum ist bei der Botschaft von Cabo Verde in Berlin zu beantragen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Cabo Verde / Kapverden 15.08.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Cabo Verde / Kapverden
Stand 15.08.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Tropensturm „Erin“)


Aktuelles
Tropensturm „Erin“

Tropensturm „Erin“ hat am 11. August 2025 mit starken Regenfällen auf den Inseln São Vicente, Santo Antão und São Nicolau Überschwemmungen und schwere Schäden an der Infrastruktur verursacht. Es gab Todesopfer; zahlreiche Menschen sind obdachlos oder werden vermisst. Auf den betroffenen Inseln wurde bis auf weiteres der Ausnahmezustand verhängt. Die Inseln Sal und Boa Vista sind nicht betroffen.
Der Betrieb am internationalen Flughafen in Mindelo/São Vicente sowie an den Fährhäfen wurde inzwischen wieder aufgenommen.
  • Kontaktieren Sie bei Fragen zu in Kürze anstehenden Reisen nach Cabo Verde vor Reiseantritt Ihren Reiseveranstalter bzw. Ihre gebuchte Unterkunft.
  • Befolgen Sie die Anweisungen lokaler Behörden, der Sicherheitskräfte und des Rettungspersonals; beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen.
  • Informieren Sie sich über die Medien, Ihr Hotel und Ihren Reiseleiter/-veranstalter über betroffene Gebiete und meiden Sie diese.
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Reise-/Sicherheitshinweis Cabo Verde / Kapverden 27.08.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Cabo Verde / Kapverden
Stand 27.08.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Beeinträchtigungen im innerkapverdischen Flugverkehr)


Aktuelles
Beeinträchtigungen im innerkapverdischen Flugverkehr

Bei Flugreisen innerhalb von Cabo Verde mit „Cabo Verde Airlines“ kommt es aktuell vermehrt zu Flugausfällen aufgrund technischer Probleme. Internationale Flugverbindungen von und nach Cabo Verde sind hiervon nicht betroffen.
  • Bitte wenden Sie sich im Fall eines gestrichenen Flugs an die Fluggesellschaft.
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Reise-/Sicherheitshinweis Cabo Verde / Kapverden 20.10.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Cabo Verde / Kapverden
Stand 20.10.2025

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Malaria)


Gesundheit
Aktuelles: Malaria

Cabo Verde wurde 2024 von der WHO als frei von Malaria zertifiziert. Seit September 2025 werden vermehrt importierte Malariafälle verzeichnet, wodurch auch das Risiko einer lokalen Übertragung erhöht ist.
  • Schützen Sie sich insbesondere in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen, siehe Schutz vor Insekten.
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